Alternativ-Transistor in nur einem Molekül

Modell des transistorähnlichen Moleküls (Bild: Daniel Strand, Jonas Ahlstedt, lunduniversity.lu.se)

Forscher der Universität Lund arbeiten an Computern der Zukunft mit minimalem Stromverbrauch. Sie haben ein einfaches Kohlenwasserstoffmolekül mit einer Logik-Gate-Funktion hergestellt, wie sie auch in Transistoren vorkommt. Das könnte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu elektronischen Bauelementen auf molekularer Ebene sein.

Brückeninspektion 2.0 dank Drohne und KI

Brücke: Inspektionen werden dank neuem System einfacher und besser (Foto: 춘성 강, pixabay.com)

Das aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) hervorgegangene Startup Swissinspect hat ein neuartiges Brückeninspektionssystem entwickelt, das Drohnentechnologie, Künstliche Intelligenz (KI) und Computer Vision kombiniert. Die Basis dafür bilden das Earthquake Engineering and Structural Dynamics Laboratory sowie das Swiss Data Science Center zur bildbasierten Inspektion und Überwachung von Strukturelementen.

Neue Smartwatch misst Stress

Stress-Messer: Info direkt am Handgelenk (Foto: Yichao Zhao and Zhaoqing Wang/UCLA)

Forscher an der University of California, Los Angeles haben eine Smartwatch entwickelt, die Stress misst. Genauer gesagt, ermittelt das integrierte Messsystem in Echtzeit den Cortisolspiegel im Schweiss, der ein Mass für die Stressbelastung ist. Das wiederum könnte zur Identifikation von Depressionen und posttraumatischem Stress genutzt werden.

Flugroboter flattert schneller als ein Insekt

Flugroboter von vorne betrachtet: punktet mit neuem Antriebssystem (Foto: Tim Helps, bristol.ac.uk)

Ein neuer Mini-Flugroboter von Ingenieuren der Universität Bristol ist so gross wie ein Insekt und übertrifft seine natürlichen Vorbilder um Längen. Er schlägt mit seinen Flügeln schneller als echte Insekten. Jonathan Rossiter und sein Team wollen das künstliche Insekt zur Inspektion von Offshore­-Windenergieanlagen und anderen technischer Systeme, zur Suche nach Vermissten in unwegsamem Gelände, zum Sammeln von umweltrelevanten Daten und sogar zur Bestäubung von Nutzpflanzen einsetzen, wenn das Insektensterben weitergeht.

Nachhaltige Verarbeitung von Elektroschrott dank Coworking

Symbolbild: Pixabay/Dokumol

Ein indisch-schweizerisches Forschungsteam unter Leitung von Empa-Forschenden entwickelt ein ökologisches und solidarisches Geschäftsmodell, das die Umweltbelastung beim Recycling von Elektroschrott verringern soll. Auf diese Weise sollen Kleinstunternehmen ohne Investitionskapital in die Wertschöpfungskette integriert werden.

Nanodrahtbündel lassen sich verschmelzen

Aus Nanodrähten (links) machen japanische Forscher Nanobänder (Grafik: tmu.ac.jp)

Forscher der Tokyo Metropolitan University haben Nanodrähte zur Vernetzung elektronischer Bauteile nun zu Bändern verschmolzen, die besondere elektronische Eigenschaften haben. Das Team unter der Leitung von Hong En Lim und Yasumitsu Miyata hat einen Weg gefunden, Nanodrähte zu Nanobändern zusammenzusetzen.

Buchenblatt wird zum Superkondensator

Schematische Darstellung der neuartigen Kondensator-Herstellung (Grafik: kaist.ac.kr, Young-Jin Kim)

Aus Blättern, die die Natur in Wäldern in kaum messbaren Mengen produziert, stellen Forscher am Korea Advanced Institute of Science and Technology Mikro-Superkondensatoren her. Diese sollen tragbare elektronische Geräte umweltverträglich mit Strom versorgen. Während Batterien und Akkus von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden müssen und im Müll landen oder im besten Fall recycelt werden, halten Superkondensatoren viele Jahre durch.

Drei Schweizer Hochschulen entwickeln digitale Infrastruktur für Finanzindustrie

Symbolbild: Fotolia/Eisenhans

Nach der Finanzkrise 2008 wurden neue Regeln zum Schutz des Bankensystems geschaffen, doch sind die Instrumente in ihrer technischen Struktur noch immer uneinheitlich, zeitintensiv und nicht effizient. Das Bridge-Projekt "DaDiFR3" (Data Driven Financial Risk and Regulatory Reporting) unter Beteiligung der ZHAW School of Engineering, der Hochschule Luzern und der Universität Zürich entwickelt eine digitale Infrastruktur, die eine automatisierte Echtzeit-Überprüfung von Finanzinstituten und -märkten ermöglichen soll.

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