Knochen: KI schafft viel genauere Datierung

Schädel: KI ermöglicht eine deutlich genauere Datierung (Foto: pixabay.com, poliroberty900)

Ein internationales Team unter der Leitung der Lund University hat dank der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) ein Verfahren entwickelt, das bis zu 10.000 Jahre alte menschliche Überreste genau datieren kann. Die exakte Datierung von vorzeitlichen Überresten ist laut den Wissenschaftlern der Schlüssel bei der Abbildung, wie die Menschen während der Weltgeschichte gewandert sind. Als Datierungsverfahren wird seit den 1950er-Jahren die Radiokarbonmethode eingesetzt. Diese ist jedoch in Hinblick auf die Genauigkeit nicht immer zuverlässig.

Größter industrieller Delta-3D-Drucker gebaut

Druckkopf schwebt über der Druckplatte, befestigt an drei Armen (Foto: jacobs-university.de)

Forscher der Jacobs University Bremen haben den grössten industriellen Delta-3D-Drucker der Welt entwickelt. Der vier Meter hohe Apparat soll den Bau von Prototypen effizienter, kostengünstiger, schneller und flexibler machen. Der neue Drucker erlaubt es laut den Wissenschaftlern, durch das additive Fertigungsverfahren kostengünstig komplexe Einzelteile für Prototyen herzustellen, die sich noch in der Testphase befinden. So lasse sich deren Design bei Bedarf flexibel und ökonomisch den Testergebnissen anpassen und erneuern.

Roboter lernen nun auch Stoffe zu verarbeiten

So erfasst der neue Roboter Stoffteile mit seinem Greifer (Fotos: Tirumala et al)

Forscher des Robotic-Instituts der Carnegie Mellon University haben eine Technik entwickelt, die Roboter zu Textilverarbeitern macht. Sie basiert auf der Verwendung eines taktilen Sensors und eines einfachen maschinellen Lernalgorithmus, der als Klassifikator bekannt ist. Ein Klassifikator ordnet Objekte bestimmten Kategorien zu, in diesem Fall Stoffarten. Die meisten Versuche, Robotern den Umgang mit Stoffen einzutrichtern, fussen auf dem Einsatz von Kameras, die nur visuelle Daten sammeln. Die Art des Stoffes, sei es feine Seide oder grober Wollstoff, bleibt dabei weitgehend verborgen.

Chipfreier Sensor kommuniziert drahtlos

Chipfreier, drahtloser MIT-Sensor: Wegbereiter für die nächste Generation (Bild: mit.edu)

Ingenieure des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine chipfreie, drahtlose elektronische "Haut" entwickelt. Der tragbare Sensor erfasst und überträgt Signale in Bezug auf Puls, Schweiss und UV-Strahlung. Sperrige Chips oder Batterien sind dafür nicht nötig. Details zum Entwurf sind in der Fachzeitschrift "Science" nachzulesen.

Autonomes Fahren: "Uncover" macht Unsichtbares erkennbar

So 'sieht' das neue System 'Uncover' die Originale in der oberen Reihe (Foto: caltech.edu)

Changhuei Yang vom California Institute of Technology und sein Team haben mit "Uncover" ein Verfahren für künftige autonome Fahrzeuge entwickelt, das Plakatwände, Fassaden, Mauern und Ähnliches nutzt, um gewissermassen um die Ecke zu schauen. Die Artefakte fungieren dabei als Spiegel oder Linsen.

KI macht Computer zum perfekten Piloten

Bewegungen an Flughäfen im unteren Luftraum: Neue KI soll Piloten künftig ersetzen (Foto: cmu.edu )

Forscher der Carnegie Mellon University (CMU) haben den ersten auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierten Piloten entwickelt, der autonome Flugzeuge sicher durch einen überfüllten Luftraum navigieren kann. Er vermeidet Kollisionen, vermag vorherzusagen, was andere Flugzeuge als nächstes tun und kommuniziert über Funk mit anderen Piloten und Fluglotsen. Ziel der Forscher ist es, die KI so zu entwickeln, dass das Verhalten ihres Systems nicht von dem eines menschlichen Piloten zu unterscheiden ist.

Hightech-Weste überwacht Lungenfunktionen

Textilweste: Integrierte Akustiksensoren hören den Thorax ab (Foto: ikts.fraunhofer.de)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS haben im Projekt "Pneumo.Vest" eine Technologie entwickelt, bei der Akustiksensoren in einer Textilweste Lungengeräusche erfassen. Eine Software setzt die Signale in eine visuelle Darstellung um. So lassen Patienten auch ausserhalb von Intensivstationen fortlaufend überwachen.

Nanoroboter geht Krebs und Co auf den Grund

Seitenstechen: Nanoroboter auf der Spur von Krankheiten (Foto: Martin Büdenbender, pixabay.com)

Wissenschaftler des Structural Biology Center der Universität Montpellier haben einen Nanoroboter entwickelt, der ausschliesslich aus biologischem Material aufgebaut ist. Er ist so winzig, dass er in Zellen eindringen und vor Ort die Kräfte analysieren kann, die dort auftreten. Menschliche Zellen sind mechanischen Kräften ausgesetzt, die auf mikroskopischer Ebene ausgeübt werden und biologische Signale auslösen, die für viele Zellprozesse unerlässlich sind.

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