Forscher der Universität Genf entdecken neues Material für stromsparende Transistoren

Regelmäßig angeordnete Schichten aus Nickelaten (Foto: unige.ch)

Bei der Suche nach einem Halbleitermaterial, aus dem sich elektronische Bauteile mit geringem Stromverbrauch herstellen lassen, ist ein internationales Forscher-Team um Jean-Marc Triscone vom Institut für Quanten der Universität Genf, auf ein bisher unbekanntes physikalisches Phänomen in einem künstlichen Material gestossen, das aus sehr dünnen Schichten aus Nickelaten besteht.

Neue Handy-App schlägt beim Torkeln Alarm

Alkohol wird gemessen (Foto: Rutgers Center of Alcohol & Substance Use Studies)

Forscher der University of Pittsburgh haben eine App entwickelt, die davor warnt, wenn der Anwender so viel getrunken hat, dass nicht mehr gefahren werden darf oder ein gewalttätiger Zustand droht. Das gelingt ohne Zusatzgeräte, einfach mit der App und den Sensoren im Handy. Diese analysieren den Gang des Nutzers und registrieren die Beschleunigung beim Gehen. Wer zu intensiv schwankt, bekommt eine Warnung in Bezug auf Trunkenheit.

Künstliche Intelligenz verbessert Gestenerkennung erheblich

Experiment: mit transparenten Sensoren präparierte Hand (Foto: ntu.edu.sg)

Forscher der Nanyang Technological University (NTU) haben Gestenerkennung, mit deren Hilfe Roboter gesteuert oder Spielfiguren bewegt werden, stark verbessert. Das gelang durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) und der Kombination von Sensoren, die auf der Hand kleben, sowie Kameras. Die Daten, die die beiden Systeme liefern, werden in Echtzeit ausgewertet. Das erhöht die Präzision.

"Gesichtserkennung in Schulen verbieten"

Klassenzimmer: Kameras bleiben besser draußen (Foto: pixabay.com, Wokandapix)

Gesichtserkennungs-Technologie ist rassistisch, fördert staatliche Überwachung, bestraft Nichtkonformität, dient der Geschäftemacherei mit Anwender-Daten und hat in Schulen nichts verloren. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gerald R. Ford School of Public Policy an der University of Michigan. Sie warnt Schulleiter, Lehrer und Eltern vor dem Einsatz in Bildungseinrichtungen, um etwa in Corona-Zeiten die Einhaltung von Abstandsregeln besser zu kontrollieren.

Roboter fängt Schmutz nach Korallenart ein

Aquatische Roboter mit geöffneten Tentakeln (Grafik: tue.nl/en)

Inspiriert von Korallenpolypen haben Forscher der Technischen Universität Eindhoven und der University of Warwick aquatische Roboter entwickelt, die Schadstoffe im Wasser einsammeln, sodass sie vernichtet werden können. Angetrieben werden sie von Dauermagneten und Licht. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen, die auf äussere Kraftfelder reagieren.

Simulations-Mikroskop prüft Transistoren der Zukunft

Struktur eines single-​gate Feldeffekttransistors mit einem Kanal aus einem zweidimensionalen Material. Drumherum angeordnet befindet sich eine Auswahl an zweidimensionalen Materialien, die untersucht wurden. (Grafik: ETH Zürich / EPFL / CSCS)

Seit der Entdeckung von Graphen stehen zweidimensionale Materialien im Fokus der Materialforschung. Mit ihnen liessen sich unter anderem winzige, leistungsstarke Transistoren bauen. Forscher der ETH Zürich und der EPF Lausanne haben nun aus 100 möglichen Materialien 13 vielversprechende Kandidaten entdeckt.

Mediale Darstellung von KI ist oft zu "weiss"

KI: Diese wird meistens als "weiß" dargestellt (Foto: pixabay.com, geralt)

Künstliche Intelligenz (KI) ist in der medialen Darstellung meistens "weiss" verkörpert, was andere Ethnien aus der kollektiven Vorstellung der Zukunft zu löschen droht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der University of Cambridge. Die Wissenschaftler warnen davor, dass Stereotypen über KI die Fantasie einer "ethnisch homogenen" Gesellschaft verstärken könnte.

Smartphone-Nutzung verrät die Persönlichkeit

Smartphone: Nutzung zeigt Persönlichkeit (Foto: Bruno Gomiero auf Unsplash)

Forscher der Princeton University haben einen Algorithmus entwickelt, der anhand der Smartphone-Nutzung von Menschen deren Persönlichkeit feststellt. Durch Machine Learning kann das System vier der fünf Persönlichkeitsmerkmale aus dem psychologischen "Big Five"-Modell herauslesen: Aufgeschlossenheit, Perfektionismus, Geselligkeit und emotionale Sensibilität.

Schnelle Datenspeicherung mit Laserblitzen

So ist die Festplatte der Zukunft aufgebaut (Grafik: Y.L.W. van Hees)

Forscher an der Technischen Universität Eindhoven haben ein optisches Speicherverfahren entwickelt, das extrem schnell und dazu noch äusserst präzise ist. Als Lichtquelle dient ein Laser, der Blitze aussendet, die nur Billiardstel Sekunden lang sind. Die Ausrichtung der Spins dauert jeweils ein paar Billionstel Sekunden.

Datenspeicher der Zukunft aus "Narrengold"

Pyrit-Kristall aus dem Labor wird zum Magneten (Foto: twin-cities.umn.edu)

Forscher der University of Minnesota haben im Labor hergestelltes Pyrit durch Anlegen einer Spannung zum Magneten gemacht - ein Prozess, der umkehrbar ist. Damit erfüllt er die Voraussetzungen für eine Nutzung als elektronischer Datenspeicher. "Die meisten Leute, die sich mit Magnetismus auskennen, würden wahrscheinlich sagen, dass es unmöglich ist, ein nichtmagnetisches Material elektrisch in ein magnetisches umzuwandeln", sagt Forscher Chris Leighton.

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