Wissenschaftler lernen Chip das Sehen von Objekten

Bildsensor lernt das Sehen (Bild: TU Wien)

Einen neuartigen Bildsensor, der in Sekundenbruchteilen Objekte erkennen kann, haben Wiener Forscher entwickelt. Das Besondere an dem Chip ist, dass das Erkennen nicht durch aufwendige nachträgliche Analyse von Bildern am Computer erfolgt, sondern dass die Wissenschaftler ihren auf Basis eines ultradünnen Materials entwickelten Chip direkt auf jene Strukturen hin trainieren, die er identifizieren soll.

Aus alten Handys werden neue Lithium-Akkus

Alvaro Caballero (links) und Fernando Luna im Labor (Foto: uco.es)

Forscher der Universität Córdoba (UCO) und der National University of San Luis hauchen alten Lithium-Akkus gebrauchter Handys wieder neues Leben ein. Hierfür greifen sie auf das in den Batterien verbaute Graphit zurück, das in gebrauchtem Zustand Unreinheiten aufweist. Diese werden durch eine grundlegende Restrukturierung des Materials ausgemerzt, um eine bessere Akkuleistung und längere Lebensdauer für eine Wiederverwendung zu erzielen.

Cern forciert die Forschung an Quanten-Computern

Cambridge Quantum Computing (CQC) mit Sitz in Cambridge, England, gab heute bekannt, dass es sich dem Cern openlab in Zusammenarbeit im Rahmen des Quaternion-Projekts angeschlossen hat, um die Anwendung der Quantentechnologien in der Teilchenphysik zu erforschen. Am Cern erkunden Wissenschaftler schon länger das Potenzial, das Quantencomputer bieten. Die dort verfügbaren Rechenkapazitäten können die Analyse und Klassifizierung riesiger Datensätze bewältigen und damit die Grenzen der Teilchenphysik erweitern.

Neue Generation der Gesichtserkennung für Mobilgeräte

Trinamix, Spezialist für 3D-Bildgebung und Infrarotsensor-Technologie und hundertprozentige Tochtergesellschaft der BASF, kündigt eine neue Generation der Gesichtserkennung für Mobilgeräte mit der Snapdragon-Technologie von Qualcomm an und nimmt dazu an dessen Software Accelerator Program teil. Die patentierte Technologie der Hauterkennung aus Deutschland soll als neuer Standard bei der Gesichtserkennung auf Mobilgeräten etabliert werden.

"Tentacle Bot": Tech-Arm agiert wie ein Oktopus

Hightech-Roboter hat Saugnäpfe wie ein Oktopus (Foto: seas.harvard.edu)

Forscher an der Ingenieurschule der Harvard University haben einen Oktopusarm-ähnlichen Roboter entwickelt. Er ist mit Saugnäpfen ausgestattet und kann sich liebevoll oder rücksichtslos um ein Objekt winden und es festhalten. Die Form ist dabei unerheblich, auch die Oberflächenbeschaffenheit. Der "Tentacle Bot", wie ihn die Entwickler nennen, erfasst Eier, iPhones oder auch grössere Bälle.

Wasser-Roboter paddelt wie eine Ente

So sieht der Simpel-Roboter fürs Wasser aus (Foto: Knizhnik & Yim, upenn.edu)

Wie eine Ente, wenn auch nicht so elegant, schaufelt sich ein Roboter durchs Wasser, den Forscher am Grasp Laboratory der University of Pennsylvania entwickelt haben. Auf Eleganz kam es Entwickler Gedaliah Knizhnik nicht an. Ziel war es, einen billigen Roboter zu bauen, der im Zusammenspiel mit anderen nützliche Aufgaben im Meer übernimmt, etwa in Sachen Umweltschutz.

Forscher locken Hacker an und lernen daraus

Symbolbild: Wikipedia/ Colin/ CC

Statt zu versuchen, Hackern den Zugang zu Computern zu verwehren, laden Security-Experten der University of Texas sie geradezu ein, sich in ihren Rechnern einzunisten. Nicht dass es ihnen egal ist, dass die Angreifer Daten klauen wollen. Sie nutzen das Eindringen vielmehr, um zu lernen, wie ein Computer sich selbst dagegen wehren kann.

Autonome Autos sprechen Ziele untereinander ab

100 Roboter beim Test an der Northwestern University (Foto: northwestern.edu)

Um die Sicherheit fahrerloser Autos zu garantieren, haben Forscher der Northwestern University den ersten dezentralen Algorithmus entwickelt, der Kollisionen vermeidet. Sie testeten die Rechenvorschrift mit 1.024 virtuellen Fahrzeugen und mit einem 100-teiligen Schwarm von echten Roboterautos unter Laborbedingungen. In weniger als einer Minute formierten diese sich zu einem vorher festgelegten Muster ohne sich zu berühren.

Wissenschaftler verlängern die Lebensdauer von LED-Bildschirmen

Wissenschaftler der National University of Science and Technology (Nust) Misis in Moskau (Russland) haben ein Verfahren entwickelt, das Bildschirme von Elektronikgeräten haltbarer macht. In einem modifizierten LED-Display kommt dabei ein zweidimensionales anorganisches Material als Elektronenleitungs-Schicht zum Einsatz und löst das Problem der Degradation von LED-Displays, beispielsweise bei Smartphones, Tablets und Fernsehern.

Smarte Software von EPFL-Spin-off sagt Kassenerfolg von Filmen voraus

Sami Arpa vor Diagrammen seiner Software (Foto: Alain Herzog, epfl.ch/en)

Experten von Largo Films, Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), haben bei der Berlinale in Berlin ein Prognosewerkzeug vorgestellt, das den Erfolg von Filmen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) voraussagt. Mithilfe von Unmengen an Daten, KI und maschinellem Lernen sagt das Programm innerhalb kürzester Zeit, ob das Projekt Erfolg haben wird.

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