Stoff schützt vor elektromagnetischer Strahlung

'Wunderstoff' lässt sich mit 'MXenen' imprägnieren (Foto: drexel.edu)

Die Kleidung der Zukunft schützt alle elektronischen Geräte, die darunter verborgen sind, vor zerstörerischen Strahlen - das versprechen zumindest Forscher der Drexel University. Sie haben Stoffe hauchdünn mit einem "MXene" genannten Material überzogen, das elektrisch leitfähig ist. Die chemische Formel lautet Ti3C2Tx, wobei Ti für Titan und C für Kohlenstoff steht. Hinter Tx verbergen sich unterschiedliche chemische Gruppen zur Versiegelung der Oberflächen, etwa OH-Gruppen.

Roboter greift so sanft zu wie ein Mensch

So wird der sanfte Roboterfinger hergestellt (Grafik: en.ritsumei.ac.jp)

Sanft wie ein Mensch packt ein dreifingriger Greifer zu, den Forscher an der Ritsumeikan University entwickelt haben. Er lässt sich industriell einsetzen, um empfindliche Produkte zu manipulieren. Haupteinsatzgebiet soll jedoch der Pflegebereich sein, der in Japan besonders wichtig ist, weil die Menschen dort so alt werden wie nirgendwo sonst.

Silizium-Ersatz macht Computer superschnell

Allmähliche Auslaufmodelle: Transistoren auf Silizium-Basis (Foto: mit.edu)

Die Rechengeschwindigkeit von normalen und Quantencomputern lässt sich mit einem Silizium-Ersatz namens Indiumgalliumarsenid stark verbessern, wie Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) sagen. Bisher wird der Halbleiter fast ausschliesslich in der Optoelektronik genutzt, also zur Umwandlung von elektrischen in optische Signale und umgekehrt.

Forscher entwickeln kompostierbares Display

Bioabbaubares Display ist auf der Haut tragbar (Foto: kit.edu/Manuel Pietsch)

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben vollständig kompostierbare Displays entwickelt. "Mit unserer Entwicklung konnten wir zum ersten Mal nachhaltige Displays aus überwiegend natürlichen Materialien mithilfe industriell relevanter Fertigungsmethoden herstellen. Sie tragen nach Gebrauch nicht zum Elektroschrott bei, sondern können kompostiert werden", so Manuel Pietsch, Erstautor der Publikation und Forscher des Lichttechnischen Instituts (LTI) des KIT am InnovationLab in Heidelberg.

Sensor nach Schmetterlingsflügel-Art realisiert

Prototyp des neuen RMIT-Wasserstoff-Sensors (Foto: rmit.edu.au)

Inspiriert von der Oberfläche von Schmetterlingsflügeln, haben Forscher an der RMIT University einen Sensor für den Nachweis von Wasserstoff (H) entwickelt. Er erkennt Lecks in Pipelines, die mit dem anbrechenden Wasserstoffzeitalter immer wichtiger werden, frühzeitig. Er lässt sich zudem nutzen, um winzige Spuren von Wasserstoff im menschlichen Atem zu erfassen, die auf Störungen der Darmtätigkeit hinweisen.

Hochglanz-Objekte per 3D-Drucker

Direkter Vergleich: konventioneller (links) versus MIT-3D-Druck (Foto: mit.edu)

Ingenieure des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein neues 3D-Hochglanz-Druckverfahren entwickelt. MIT-Forscher Michael Foshey und sein Team nutzen hierzu ein kombiniertes Hardware- und Software-Drucksystem, das handelsübliche Lacke verwendet, um Objekte mit realistischem Glanz zu versehen. Das neue Verfahren ermöglicht etwa Kopien von Kunstwerken, die vom Original kaum noch zu unterscheiden sind. Es könnte auch eingesetzt werden, um realistisch aussehende Prothesen herzustellen.

Interaktive AR-Zeichnungen mit "Realitysketch"

RealitySketch: interaktive AR-Zeichnungen (Foto: youtube.com, ACM SIGCHI)

Forscher der University of Calgary, der University of Colorado Boulder und von Adobe Research haben mit "Realitysketch" eine Augmented-Reality-Anwendung (AR) programmiert, über die Anwender interaktive Zeichnungen erstellen können. Die dynamischen Grafiken können über Bildschirme auf unterschiedliche Oberflächen projiziert werden und dort auf deren Bewegungen reagieren.

Digitale Datenklone könnten Gefahr werden

Künstliche Intelligenz: digitaler Datenklon im Netz (Foto: pixabay.com, geralt)

Internet-Algorithmen können anhand der Informationen, die sie über Nutzer sammeln, einen "digitalen Datenklon" von ihnen erstellen. Dabei handelt es sich um ein detailliertes Profil von Menschen, mit denen sich ihre Entscheidungen vorhersehen und sogar manipulieren lassen. Das zeigt eine Studie der Universität von Katar

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