Bioinspirierte Herzklappen per 3D-Drucker

3D-gedruckte künstliche Herzklappe mit hochpräzisen Fasermustern (Foto: Andreas Heddergott, tum.de)

Gerüste für künstliche Herzklappen aus dem 3D-Drucker: Das haben Forscher der Technischen Universität München (TUM) entwickelt. Diese Gerüste sollen im Patienten neues Gewebe aus körpereigenen Zellen bilden. Zur Herstellung mittels "Melt Electrowriting" hat das Team eine neuartige Produktionsplattform geschaffen.

Österreich: Snap Inc. stiftet Professur an der TU Graz

Snapchat: Mutterkonzern finanziert Professur in Graz (Bild: Pixabay)

Die Firma hinter der populären Kommunikationsplattform Snapchat finanziert an der Technischen Universität Graz (TU Graz) eine Stiftungsprofessur. Das US-Unternehmen Snap Inc. unterstützt in den nächsten sechs Jahren die steirische Forschung im Bereich Mixed Reality. Bis zum Jahresende soll die Professur bereits besetzt sein, teilte die Universität am heutigen Mittwoch mit.

Kraftvolles Zupacken dank Hand-Exoskelett

Hand-Exoskelett in Aktion: kräftiges Zugreifen trotz einer Lähmung (Foto: Alain Herzog, epfl.ch)

Ein leichtes und einfach anzubringendes Hand-Exoskelett für Menschen, die nach einem Schlaganfall oder Unfall nicht mehr zugreifen können: Dies hat das Unternehmen Emovo Care, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), entwickelt. Das Gerät wurde bereits in mehreren Krankenhäusern und Rehabilitationszentren erfolgreich getestet.

Arbeitstier-Drohne "Hera" hebt 15 Kilogramm

Drohne Hera: Gefaltet für den Rucksack kaum als Schwerlastdrohne zu erkennen (Foto: rtrobotics.com)

Mit "Hera" hat der Bostoner Drohnenhersteller Realtime Robotics einen wahren Schwerlasttransporter entwickelt. Das Gefährt kann eine Nutzlast von bis zu 15 Kilogramm transportieren, mehr als alle anderen zusammenfaltbaren Drohnen. Zusammengeklappt ist die 15 Kilogramm schwere Drohne gerade einmal 55 mal 34 mal 22 Zentimeter gross und passt damit in einen Rucksack.

Neuer Hautsensor wacht über die Gesundheit

Ohr im Blick: Sinnesorgan wird Sitz von neuen Gesundheitssensoren (Foto: Michael Gaida, pixabay.com)

Eine neue Generation von tragbaren Sensoren, die kontinuierlich die Gesundheit überwachen, ist in Sicht. Forscher der Ohio State University entwickeln ein Gerät, das die Gase analysiert, die die Haut verströmt. Es wird an einer Stelle des Körpers befestigt, an der sich kein Schweiss bildet, etwa hinter dem Ohr oder auf einem Fingernagel.

Roboter benötigt nur noch zehn bis fünfzehn Minuten Training

Versuchsanordnung: flott programmierter Roboter bei der Kommissionierarbeit (Foto: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) verkürzen den Programmieraufwand für Roboter deutlich. Damit der Roboter weiss, was zu tun ist, reicht künftig eine Handvoll menschlicher Demonstrationen. Mit dieser maschinellen Lernmethode braucht es nur zehn bis 15 Minuten Übung, bis die Maschine die neue Aufgabe erfüllen kann. Zum Erfassen der Formen von 3D-Objekten dient ein neuronales Netzwerk. In nur wenigen Trainingseinheiten kann der Roboter dann unbekannte Objekte, die dazu noch zufällig positioniert sind, packen und zum Ziel bringen.

Waldkartierung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz

ETH-​Forschende haben eine Weltkarte entwickelt, die erstmals – mit maschinellem Lernen – aus Satellitenbildern abgeleitet und hochaufgelöst die jeweiligen Vegetationshöhen darstellen kann. (Bild: EcoVision Lab)

Mit Hilfe eines künstlichen neuronalen Netzwerks haben ETH-​Forschende eine erste hochaufgelöste globale Vegetationshöhen-​Karte aus Satellitenbildern für das Jahr 2020 erstellt. Die Karte könnte entscheidende Hinweise gegen den Klimawandel und das Artensterben liefern.

Neue App beseitigt Sprachbarrieren zwischen Ornithologen

Tafelente in Pakistan: Tier ist vom Aussterben bedroht (Foto: Imran Shah)

Forscher der University of Queensland (UQ) haben die "Bird Language Diversity Web App" entwickelt, mit der die Sprachbarrieren zwischen Ornithologen aus unterschiedlichen Ländern überwunden werden. Ziel ist es, vor dem Aussterben bedrohte Arten durch besseren Informationsaustausch zu retten.

Gläserne Optiken künftig aus dem 3D-Drucker

Selbst hochkomplexe Produkte sind jetzt leicht herstellbar (Foto: Adam Lau, Berkeley Engineering)

Kleine Objekte aus Glas lassen sich künftig innerhalb von Minuten herstellen, dazu noch mit höchster Oberflächenglätte. Das Gerät, benannt nach dem fiktiven "Replikator" aus der "Star Wars"-Serie, der beliebige Objekte herstellen konnte, haben Forscher der University of California, Berkeley und des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) entwickelt. Die "Computed Axial Lithography" (CAL)-Technologie ist von der Computertomografie inspiriert.

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