Neues System ermöglicht Robo-Teams Multitasking

Experiment: Robo-Teams finden multiple Ziele (Foto: Tongji-Universität)

Forscher an der Tongji-Universität und der Universität Stuttgart haben ein System entwickelt, mit dem Schwarm-Roboter, wie beispielsweise Drohnen, mehrere Ziele gleichzeitig suchen können. Die Methode sieht vor, Robo-Teams in Untergruppen einzuteilen und sie nach bestimmten Punkten anhand von Differenzen zwischen ihnen suchen zu lassen.

SAS: Mit Advanced Analytics und Machine Learning gegen das Bienensterben

SAS, weltweit tätiger Spezialist für Advanced Analytics und Künstlicher Intelligenz (KI), engagiert sich in mehreren Projekten zur Rettung vom Aussterben bedrohter Bienenpopulationen. Zum Einsatz kommen dafür Technologien rund um das Internet of Things (IoT), Machine Learning (ML) und Visual Analytics.

Metall-"Kartenstapel" als effizienter Datenspeicher

Schichten: Verschiebung erlaubt Datenspeichern (Foto: EElla Maru Studios)

Winzige Stapel atomdünner Metallschichten: Das sind womöglich die Datenspeicher der Zukunft. Denn ein Team unter Leitung der Stanford University hat gezeigt, dass eine geringe Verschiebung benachbarter Lagen in solch einem Stapel als Daten-Bit dienen kann. Dieses ist demnach mit sehr geringem Energieaufwand zu stellen und kann auch ausgelesen werden, ohne die Information zu verändern. Das könnte einen nichtflüchtigen Speicher ermöglichen, der viel stromsparender und kompakter ist als heute gängige Technologien wie Flash.

FH St. Pölten und AUVA öffnen Datenbank für die Forschung

Die Fachhochschule St. Pölten und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) machen einen der größten Datensätze weltweit zur automatisierten Ganganalyse öffentlich. Forscher können die Daten nutzen, um automatisierte Ganganalysen mithilfe von Methoden wie dem Maschinellen Lernen (ML) zu verbessern. Der Datensatz und die Beschreibung dazu sind vor Kurzem in der Zeitschrift "Scientific Data" des Nature-Verlags erschienen.

"Holografische Linse" für schlanke VR-Brillen

Sonnenbrille statt Toaster: VR-Brille in schlank (Foto: Facebook Research)

Ein Hindernis für den breiteren Erfolg von Virtual Reality (VR) ist nach wie vor, dass die nötigen Datenbrillen eher klobig sind. Eben dieses Problem wollen Facebook-Forscher mit einem neuen optischen Aufbau lösen. Dieser nützt eine Dünnschicht-Optik für eine "holografische Linse". Der erste Prototyp der Facebook Reality Labs schafft allerdings bislang nur Monochrom-Bilder. Ehe die Technologie marktreif wird, könnte es noch eine Weile dauern.

CSEM verstärkt Fokus in Richtung Deeptech

Zwei CSEM-Forschende (Bild: CSEM)

Das in öffentlich-privater Partnerschaft geführte schweizerische Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM war noch nie an derart vielen Forschungsprojekten beteiligt wie 2019, in seinem 35. Betriebsjahr. Und da es bei den meisten Projekten um die Digitalisierung von Unternehmensprozessen geht, will sich das CSEM einem Communiqué zufolge in Zukunft insbesondere in den Bereichen Deeptech, einschliesslich künstlicher Intelligenz und fortgeschrittene Fertigungsprozesse weiterentwickeln.

Neues Radar lässt Autos um die Ecke sehen

So geht das: Reflektierte Signale zeigen Radfahrer (Foto: princeton.edu)

Ein amerikanisch-deutsches Forscher-Team hat ein neues Radar-System entwickelt, mit dem Fahrzeuge um die Ecke sehen können. Das soll es beispielsweise selbstfahrenden Autos erlauben, bei einer Kreuzung Fussgänger und Radfahrer zu bemerken, bevor diese ins eigentliche Sichtfeld kommen. "Die Radarsensoren sind relativ kostengünstig, gerade im Vergleich zu Lidar, und skalieren für die Massenfertigung", betont Felix Heide, Informatikprofessor an der Princeton University. Das System könnte also relativ bald den Weg in Serienfahrzeuge finden.

Optische Bauteile: Gewellte Oberflächen für bessere Lichtkontrolle

Mit einer heissen Rastersonde hergestelltes Beugungsgitter. Die rote Linie zeigt das Oberflächenprofil des Gitters. (Bild: ETH Zürich / Nolan Lassaline)

Forschende der ETH Zürich haben ein Verfahren zur Herstellung von gewellten Oberflächen mit Nanometer-​Präzision entwickelt. Damit können in Zukunft zum Beispiel optische Bauteile, die zur Datenübertragung im Internet verwendet werden, noch leistungsfähiger und kompakter werden.

Touchscreens in beliebiger Form aufsprühbar

'Protospray': Displays zum 'Aufsprühen' möglich (Foto: youtube.com, ACM SIGCHI)

Forscher der University of Bristol haben mit "Protospray" eine Methode entwickelt, um dreidimensionale Touchscreens in beliebige Formen zu "sprühen". Mit einer Mischung aus 3D-Druck-Technologie und spraybarer Elektronik ist es möglich, Objekte mit unterschiedlichen Designs zu erstellen, die als ein komplett interaktives Display dienen.

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