Künstliche Intelligenz erstellt Kino-Trailer

Filmrollen: Im Kino gibt es bald Trailer vom Computer (Bild: pixabay.de/3602209)

Computer anstatt Menschen erstellen künftig Trailer zu neuen Filmen. Forscher der University of Edinburgh haben auf Basis neuronaler Netzwerke und Künstlicher Intelligenz (KI) Algorithmen erschaffen, die das völlig automatisch bewerkstelligen. Um diese Aufgabe bestmöglich zu lösen, haben die Forscher zwei Teilaufgaben definiert - die Identifizierung der Erzählstruktur des Films und die Erkennung der von ihm vermittelten Stimmung. Die Technik verarbeitet somit sowohl Teile des Films als auch Textausschnitte aus dem Drehbuch.

Künstliche Intelligenz erhöht Produktivität von Hefezellen massiv

Künstlerische Darstellung der mikrobiellen Fabrik der Zukunft (Bild: pnnl.gov)

Ein kostengünstiges und umweltverträgliches Verfahren zur Herstellung von Itaconsäure entwickeln Forscher am Pacific Northwest National Laboratory (PNNL). Sie bauen mikrobielle Fabriken, in denen genetisch manipulierte Mikroorganismen die Säure produzieren. Sie wird zur Herstellung von Kunststoffen, Gummi, Lacken und Farben sowie in der pharmazeutischen Industrie verwendet.

Pflegeroboter wird zum sensiblen Masseur

Roboterhand: kann bald den Puls messen (Symbolbild: 849356, pixabay.com)

Pflegeroboter mit weichen Greifern massieren ihre Patienten künftig mit kontrollierter Kraft oder messen ihren Puls. Das ermöglicht ein neuartiger Drucksensor von Forschern der Pritzker School of Molecular Engineering (PME) an der University of Chicago, der bei einer Verformung, wie sie bei Fingern üblich ist, seine Empfindlichkeit nicht verliert.

Reha-Sensor klebt direkt auf dem Knochen

Sensor im Vergleich mit einer Ein-Pence-Münze (Foto: Gutruf Lab, arizona.edu)

Forscher der University of Arizona haben einen neuen Sensor zur Überwachung der Knochengenesung entwickelt. Dieser wird direkt auf den Knochen geklebt und liefert den behandelnden Ärzten fortan wichtige Daten zum Heilungsprozess bei Frakturen. Die Daten der papierdicken Elektronik werden mithilfe von NFC ausgelesen. Ein elektromagnetisches Feld von aussen aktiviert eine winzige Spule in der Elektronik, die so viel Strom erzeugt, dass ein ebenfalls integrierter Sender die Daten nach außen übertragen kann.

Überwachungsroboter für optimale Ernten

Hai Wang mit Komponenten des Überwachungsroboters (Foto: murdoch.edu.au)

Mithilfe eines autonom navigierenden Roboters, zahlreicher Sensoren und Künstlicher Intelligenz (KI) optimieren Forscher der Murdoch University das Pflanzenwachstum. Das ist nötig, um die steigende Weltbevölkerung zu ernähren, sagt Forschungsleiter Chengdao Li, die praktische Arbeit macht sein Schüler Hai Wang.

Roboter bauen neue hängende Gärten

Vier Robotarme nehmen im Gleichtakt Holzplatten auf und platzieren sie gemäss Computerentwurf im Raum. (Bild: Pascal Bach / Gramazio Kohler Research, ETH Zürich)

Mithilfe von künstlicher Intelligenz und vier kooperierenden Robotern entwerfen und fertigen Forschende der ETH Zürich eine 22,5 Meter hohe bepflanzte architektonische Skulptur. Diese besteht aus fünf geometrisch komplexen Holzschalen, die – leicht zueinander versetzt – von acht schlanken Stahlstützen getragen werden. Designt und gefertigt wird die Skulptur, die nach den hängenden Gärten der Semiramis aus der Antike benannt ist, mit neuartigen digitalen Methoden. Diese wurden im Rahmen des Projektes entwickelt

Neuartige Kamera zeigt versteckte Objekte

Test der holografischen Kamera (Foto: Florian Willomitzer, northwestern.edu)

Forscher der im US-Bundesstaat Illinois gelegenen privaten Northwestern University haben eine neue holografische Kamera entwickelt, die verdeckte Gegenstände sichtbar macht - etwa durch die menschliche Haut, Nebel und vielleicht sogar den Schädelknochen. Sie kann auch um die Ecke sehen, heisst es. Dabei wird kohärente Strahlung auf die Stelle geworfen, an der sich das Objekt versteckt. Diese durchdringt das jeweilige Hindernis und wird vom Objekt reflektiert.

Akku-Recycling: Neue Methode noch effektiver

Forscher Xiao Su im elektrochemischen Labor (Foto: Fred Zwicky, illinois.edu)

Forscher um Xiao Su von der University of Illinois recyceln alte Lithium-Ionen-Akkus in einem neuen Verfahren noch effektiver. Die Methode ähnelt stark dem Galvanisieren. Dabei werden Metallionen, die sich in einer Flüssigkeit befinden, durch elektrischen Strom zu einem Bauteil, etwa einer Zierleiste fürs Auto, geleitet. Sie setzen sich dort ab und bilden einen gleichmässigen Überzug, zum Beispiel aus Chrom.

DRAM-Speicher Hackern schutzlos ausgeliefert

Einige der zu Testzwecken genutzten DRAM-Speicherbausteine (Foto: ethz.ch)

In modernen Computern, Tablets und Smartphones verwendete DRAM-Datenspeicher bieten Hackern aufgrund ihrer Hardware-Beschaffenheit Zugriff auf abgeschirmte Bereiche des Computersystems - ohne dafür irgendeine Software-Sicherheitslücke zu benötigen. Laut Forschern der ETHZ und Kollegen der Vrije Universiteit Amsterdam sowie Qualcomm sind die Gegenmassnahmen der Hersteller nur bedingt effektiv.

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