Key Management System für quantensichere Netzwerke

KI-generiertes Bild von Fraunhofer IPMS

Das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS hat ein neuartiges Key Management System (KMS) entwickelt, das speziell für den Einsatz in quantensicheren Netzwerken gedacht ist. Das System soll Fraunhofer zufolge den Austausch von geheimen Schlüsseln verbessern und dafür sorgen, dass Daten sicher über grosse Netzwerke verteilt werden können.

Piezokristall: Bewegung in elektrische Energie umwandeln

Neuer ungiftiger Piezokristall unter dem Mikroskop (Foto: birmingham.ac.uk, ox.ac.uk)

Forscher der Universitäten Birmingham, Oxford und Bristol nutzen ein weiches Hybridmaterial auf der Basis von Bismut-Iodid zur Umwandlung von Bewegungen jeglicher Art in elektrische Energie. Neu ist, dass das Material ebenso leistungsfähig ist wie piezoelektrische Keramiken, wie beispielsweise Blei-Zirkonat-Titanat (PZT), das zu 60 Prozent aus hochgiftigem Blei besteht. Zudem lässt es sich bei Raumtemperatur herstellen, statt der 1.000 Grad Celsius, die PZT benötigt, so die Entwickler.

ETH-Forscher entwickeln weltkleinste Leuchtdiode

Dieses Logo der ETH Zürich besteht aus 2800 Nano-Leuchtdioden und ist mit einer Höhe von 20 Mikrometern ähnlich gross wie eine menschliche Zelle. Ein einzelner Pixel misst rund 0,2 Mikrometer (200 Nanometer). (Bild: Amanda Paganini / ETH Zürich)

Forschende der ETH Zürich stellen organische Leuchtdioden (OLED) auf der Nanoskala her. Diese sind rund hundertmal kleiner als eine menschliche Zelle. Damit werden nicht nur ultrascharfe Bildschirme und Mikroskope möglich. Die Pixel sind so klein, dass neuartige Wellenoptik-Anwendungen denkbar werden.

Magnetfeld verwandelt Stoff in Robotergreifer

Stoff: Dieser lässt sich durch Magnetkraft bewegen (Foto: polyu.edu.hk)

Forscher der Hong Kong Polytechnic University haben eine Methode zum Weben flexibler Fasern entwickelt, die durch Magnetfelder gesteuert werden. Diese lassen sich nicht nur für Roboterhände nutzen, sodass diese Früchte, Kartoffelchips und Würmer aufheben können, ohne sie zu zerdrücken, sondern auch für eine Reihe anderer Anwendungen. Dazu gehören Handschuhe, die ein realistisches Tastgefühl in der virtuellen Realität vermitteln. Sie sind nach Bedarf verbiegbar, versteifen sich oder verändern ihre Oberflächenstruktur.

KI weist den Weg zu Alternativen für seltene Erden

Symbolbild:Solarwinds

Forscher der University of New Hampshire haben mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die "Northeast Materials Database" mit 67.573 magnetischen Materialien erstellt, darunter 25 bisher unbekannte Verbindungen, die auch bei hohen Temperaturen magnetisch bleiben. Die Infos lassen sich nutzen, um Verbindungen schneller zu identifizieren, die sich für den Bau von Magneten ohne seltene Erden eignen. Das wiedrum könnte die Abhängigkeit der Industriestaaten von Seltenerdmetallen aus China und Co reduzieren.

Unsichtbarer Code ersetzt Kleideretiketten

So wird der unsichtbare Code per Hightech ausgelesen (Foto: fibarcode.com)

Kleidungsstücke der Zukunft tragen unsichtbare Etiketten, die Forscher der University of Michigan gemeinsam mit Kollegen des aus der Hochschule ausgegründeten Startups Fibarcode entwickelt haben. Sie lassen sich mit einem einfachen Gerät auslesen. Die unsichtbaren Etiketten enthalten alle üblichen Infos wie Art der verwendeten Fasern, Waschanleitung und Hersteller.

Tragbarer Biosensor reduziert Fehlmessungen

Biosensor: Kleines Gerät passt sich perfekt der Haut an (Foto: Chengyi Xu, stanford.edu)

Forscher der Stanford University um Projektleiterin Zhenan Bao haben von der Haut inspirierte Biosensoren entwickelt, die Gesundheitsdaten wie Herzfrequenz und Körpertemperatur mit weit höherer Zuverlässigkeit messen als bisher eingesetzte Geräte. Sie passten sich perfekt der Haut an, die sich aufgrund von Bewegungen verformt, was bisher eingesetzte Geräte, die die gleiche Aufgabe erfüllen sollen, mit Fehlmessungen quittierten.

Smarte Socken lindern Schmerzen

Smarte Socken lindern Schmerzen (Bild: Michel Büchel, ETHZ)

Forscher des Spin-offs Mynerva der Universität Zürich haben mit "Leia" smarte Socken zur Behandlung der Diabetes-Erkrankung Neuropathie entwickelt. Die Nervenkrankheit wird durch erhöhte Zuckerwerte ausgelöst, wobei sie Nerven und die sie versorgenden Blutgefässe schädigt. Besonders betroffen ist der Wadennerv, der Empfindungen von der Fusssohle zum Gehirn überträgt.

Künstliche Muskeln erhalten nun Superkräfte

Mikroskopische Ansicht des künstlichen Muskels (Foto: uwaterloo.ca)

Forscher der University of Waterloo nutzen Flüssigkristalle, um künstlichen Muskeln, wie sie in der Soft-Robotik eingesetzt werden, ungeahnte Kräfte zu verleihen. Dazu reichern sie die gummiartigen Materialien, aus denen die künstlichen Muskeln üblicherweise bestehen, mit den Kristallen (LCs) an. Die so entstandenen Flüssigkristall-Elastomere (LCEs) können bei massvoller Erwärmung das 2.000-Fache ihres Eigengewichts anheben.

MIT stattet KI mit visueller Komponente aus

KI erkennt die richtige Katze, auch wenn sie anders aussieht (Bilder: mit.edu)

Ein internationales Forscher-Team unter der Leitung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bringt der Künstlichen Intelligenz (KI) das Unterscheiden von Tieren und Objekten bei. Es handelt sich um ein sogenanntes Vision-Language-Modell (VLM), also ein grosses Sprachmodell wie ChatGPT mit einer visuellen Komponente.

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