Forschung & Entwicklung

"GaN Power ICs" nun mit integrierter Sensorik

Spannungswandler basiert auf GaN Power ICs (Foto: iaf.fraunhofer.de)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik (IAF) haben die Funktionalität von sogenannten "GaN Power ICs" für Spannungswandler signifikant gesteigert. Sie haben hierzu Strom- und Temperatursensoren zusammen mit Leistungstransistoren, Freilaufdioden und Gate-Treibern auf einem "GaN"-basierten Halbleiterchip integriert. Diese Entwicklung ebnet den Weg für kompaktere und effizientere On-Board-Ladegeräte in Elektrofahrzeugen.

Tragbare Elektronik: "Supercaps" als ideale Stromspeicher

Winzige 'Supercaps' unter dem Elektronenmikroskop (Foto: msu.edu)

Hochleistungs-Kondensatoren zur Speicherung elektrischer Energie, sogenannte "Supercaps", haben Forscher der Michigan State University entwickelt. Sie sind speziell für die Versorgung von Sensoren gedacht, die in der Medizin eingesetzt werden. Die Supercaps bestehen aus zerknäulten Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Sie sind äusserst flexibel. Selbst wenn man sie auf 800 Prozent ihrer Anfangsgrösse dehnt, funktionieren sie noch.

Demenz-App soll Erinnerungen zurückholen

Demenz-App: Diese hilft Erkrankten beim Erinnern (Foto: liverpoolmuseums.org)

Die App "My House of Memories" hilft Demenzkranken beim Wiederfinden ihrer Erinnerungen. Die von den National Museums Liverpool entwickelte Anwendung bietet Bilder und Erklärungen zu Objekten aus vergangenen Zeiten. Sie ist interaktiv, Patienten suchen sich Objekte selbst aus. Das soll ihnen dabei helfen, sich an kleine Details aus ihrer Vergangenheit zu erinnern.

Roboter übersteht Stürze aus 200 Metern Höhe

Soft-Roboter nach der problemlosen Landung (Foto: squishy-robotics.com)

Einen Sturz aus fast 200 Metern übersteht ein neuartiger Roboter ohne grössere Schäden. Das liegt an der fussballartigen, äusserst nachgiebigen Hülle. Diese federt den Fall ab, wie die Entwickler von der University of California, Berkeley mitteilen. Unterstützung bekamen sie von der US-Raumfahrtbehörde Nasa, die einen solchen Roboter einsetzen will, wenn es einmal zu einer Annäherung an Titan kommt, einen Mond des Planeten Saturn.

Mensch und Maschine im Flugzeugcockpit vereint

Blick in das Cockpit einer Boeing 777 (© Swiss)

Unter der Federführung des in Neuchâtel domizilierten CSEM arbeitet das Peggasus Konsortium (Europäisches Clean Sky Projekt Peggasus) daran, neue Mensch-Maschinen-Schnittstellen für die Bordelektronik zu schaffen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und neuesten Technologien der Computervision will dieses von der EU geförderte Projekt erstmals Blickverfolgung und Gestenerkennung von Piloten in einem Framework kombinieren.

Zellulose könnte Bildschirme klarer machen

Funktionsskizze: Faserschicht beeinflusst Licht (Foto: osaka-u.ac.jp/en)

In Zukunft könnte der Materialklassiker Zellulose Bildschirmen ein besseres Bild geben, so Forscher der Osaka University. Sie haben die optischen Eigenschaften der Naturfaser genau vermessen. Dem Team zufolge ist deren natürliche Doppelbrechung stark genug, dass eine Schicht aus Zellulose-Nanofasern geeignet wäre, schärfere, kräftigere Bilder, speziell bei Displays, zu ermöglichen.

Von Fluginsekten-inspirierte Drohne bewegt ihre Arme

Neuartige Drohne richtet ihre Arme flexibel (Foto: Xiumin Diao, purdue.edu)

Wind macht einer neuen Drohne nichts aus. So kann sie schwerere Lasten transportieren und verbraucht sogar noch weniger Energie als vergleichbare Fluggeräte, wie Forscher der Purdue University gezeigt haben. Sie orientierten sich an der Natur, genauer gesagt an den Flügeln und Flugmustern von Insekten. "Wir schufen eine Drohne mit beweglichen Flügeln, die bei Wind ihren Flug korrigieren kann", sagt Xiumin Diao, Assistenzprofessor an der Ingenieursschule der Universität.

MIT-Technik bringt Geschwindigkeits-Boost in der Datenkompression

Speichermanagement: Daten schneller finden (Foto: pixabay.com, geralt)

Die von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelte Hardware-Datenkompression "Zippads" soll sowohl Programmierern als auch Endverbrauchern erhebliche Vorteile bringen. Letztere können auf ihren Computern und Mobilgeräten so etwa einfach zusätzliche Speicherkapazitäten "freischaufeln", was zu einem Geschwindigkeits-Boost führt und es den eingesetzten Systemen zudem erlaubt, mehrere Rechenaufgaben gleichzeitig zu erledigen.

Neuer Batterietyp lässt sich blitzschnell aufladen

Beschichtete und unbeschichtete Vanadiumdisulfid-Teilchen (Foto: news.rpi.edu)

Forscher des Rensselaer Polytechnic Institute haben eine neue Elektrode entwickelt, die eine Schnellladung von Batterien für beispielsweise E-Autos ermöglicht. In einer normalen Lithium-Ionen-Batterie, wie sie in Autos und elektronischen Geräten wie Smartphones und Laptops eingesetzt wird, besteht die Anode, eine der beiden Elektroden, aus Graphit, die andere, die Kathode, aus Lithium-Kobalt-Oxid.