Google Maps: Neue Sprachausgabe für Blinde

Blind unterwegs: Sprachanweisungen sollen hierbei helfen (Foto: google.com)

Die Smartphone-Apps zu Google Maps sollen blinden und sehbehinderten Fussgängern künftig helfen, leichter sicher an ihr Ziel zu kommen. Dazu haben sie einen Modus bekommen, der Nutzer auf ihrem Weg mit detaillierten Sprachanweisungen unter anderem zur Richtung und vor potenziell gefährlichen Kreuzungen unterstützt. Das neue Feature ist zunächst auf Englisch für die USA und Japanisch für Japan gestartet, soll aber ausgeweitet werden.

Bayern will 2 Mrd. Euro für Forschung und Hightech ausgeben

Bayern investiert Milliarden in die Forschung (Symbolbild: Pixabay/ Angelo Lucas)

Bayern will für eine grosse Forschungs- und Hightech-Offensive in den kommenden Jahren zwei Milliarden Euro ausgeben. Das ist doppelt so viel wie noch vor wenigen Wochen geplant und angekündigt. Damit wolle man den "Forschungs-Turbo" zünden und den Freistaat in die Zukunft "beamen", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Regierungserklärung im Landtag.

Hightech-Spektrometer passt ins Smartphone

So sieht das Mini-Infrarot-Spektrometer aus (Foto: Pascal A. Halder, ethz.ch)

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) haben ein Mini-Infrarot-Spektrometer entwickelt, das auf einen zwei Quadratzentimeter grossen Chip passt und sich damit sogar in Smartphones integrieren lässt. David Pohl und Marc Reig Escale aus der Gruppe von Rachel Grange verzichten völlig auf bewegliche Teile, wie sie in heute gebräuchlichen Spektrometern unumgänglich sind. Auch muss es nur einmal kalibriert werden.

KI zeigt, was Vincent van Gogh wirklich malte

Van Gogh: 'Schneebedecktes Feld mit Egge' (Foto: Van-Gogh-Museum, tudelft.nl)

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern versucht das Van-Gogh-Museum in Amsterdam derzeit, die Bilder des legendären Impressionisten dank Künstlicher Intelligenz (KI) virtuell zu rekonstruieren und zu ergründen, welche Farben einst tatsächlich verwendet wurden. Denn laut Jan van der Lubbe von der Technischen Hochschule Delft haben sich die einzelnen Töne über die Zeit durch den Einfluss des Lichts merklich verändert.

MIT-Maschennetz verwandelt sich in Gesicht

Aus dem Maschennetz wird menschliches Gesicht (Foto: Lori K. Sanders, mit.edu)

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Art Formgedächtnislegierung entwickelt. Diese kann weitaus komplexere Formen annehmen als bisher bekannte Materialien. MIT-Assistenzprofessor Wim van Rees hat sich zur Premiere für ein Netz entschieden, aus dem sich bei Temperaturänderung die Gesichtskonturen von Carl Friedrich Gauss entwickeln.

Blinde werden dank "Oskar" zu Schnelltippern

Tastatur für Blinde: 'Oskar' erhöht Schreibgeschwindigkeit (Foto: tuwien.at)

Johannes Strelka-Petz von der Technischen Universität Wien (TU Wien) hat mit "Oskar" eine smarte Braille-Tastatur für Blinde und Sehbehinderte entwickelt, die sich einfach auf der Rückseite eines herkömmlichen Smartphones anbringen lässt. Das Gadget ermöglicht das rasche Tippen von Text unterwegs. Das Device wurde jüngst mit dem Wintec-Preis für Inklusion durch Naturwissenschaft prämiert.

MIT-Forscher platzieren Solarzellen auf RFIDs

Prinzipskizze der neuen Sensor-Solarzelle-RFID-Einheit (Grafik: mit.edu)

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben Dünnschicht-Perowskit-Solarzellen, die Licht effektiv in Strom umwandeln und preiswert herzustellen sind, auf RFIDs platziert. RFIDs benötigen normalerweise keinen Strom. Wenn sie in ein elektrisches Wechselfeld geraten, das ein Lesegerät aufbaut, wird elektrische Energie induziert, die ausreicht, um die gespeicherten Informationen zu senden.

KI erkennt sofort Risiko für Herzversagen

Herzversagen: Neue KI ermöglicht Früherkennung (Foto: pixabay, Mohamed Hassan)

Ein Genforschungsprojekt unter der Leitung der Queen Mary University of London könnte den Weg für eine frühere Identifizierung von Personen ebnen, bei denen das Risiko eines Herzversagens besteht. Zusätzlich könnten durch die in "Circulation" veröffentlichten Forschungsergebnisse ganz neue Behandlungsmöglichkeiten entstehen.

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