Alwin Zulehner für Forschung zu Quantencomputing mit Zemanek Preis 2020 ausgezeichnet

Mit seiner Forschung zu Design Automation für Quantencomputing an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) hat der 30-jährige Alwin Zulehner den Heinz Zemanek Preis 2020 der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) gewonnen. Seine Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie mittels informationstechnischer Methoden, Quantencomputer auch von Endanwendern - und nicht nur in der theoretischen Physik - verwendet werden können.

Robo-Insekt flattert wie ein Käfer

KUBeetle-S während des Fluges (Foto: eng.konkuk.ac.kr, Hoang Vu Phan)

Forscher der Konkuk University haben mit "KU-Beetle-S" einen kleinen fliegenden Roboter entwickelt, dessen Design und Flugmechanismus dem natürlichen Vorbild des Nashornkäfers nachempfunden ist. Das flatternde Gerät ermöglicht eine relativ hohe Tragflächenbelastung dank leichter Bauteile. Dadurch kann es sehr wendige Manöver ausführen und insgesamt bis zu neun Minuten in der Luft bleiben.

Corona-Krise befeuert weltweit die Roboter-Forschung

Die Corona-Krise unterstreicht den wichtigen Beitrag, den Roboter für Industrie und Gesellschaft leisten. Öffentliche Forschungsförderung ist dafür unerlässlich. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz, Big Data und 5G treiben die Förderprogramme in Asien, Europa und Amerika an. Die International Federation of Robotics (IFR) hat dazu das Kompendium "World Robotics R+D Programs" zusammengestellt und veröffentlicht.

App findet idealen Parkplatz in der Garage

Parkplätze: Smarte App hilft bei der Suche (Foto: pixabay.com, jarmoluk)

Forscher der Cornell University haben eine App zum schnelleren Finden von Parkplätzen in einer Garage entwickelt. Laut den Experten spart dies Geld, vermeidet Staus und schont die Umwelt. Ein Algorithmus errechnet aus verschiedenen Faktoren, wie der Grösse eines Parkplatzes, der Gehdistanz, dem Stau-Aufkommen und dem Preis jeweils die ideale Lösung für den Fahrer. Bei Tests in San Francisco konnten Nutzer so die Zeit für die Parkplatzsuche um 64 Prozent reduzieren.

Hightech-Schabe dreht sich auf einem Cent

Hamr Junior (rechts) und eine Küchenschabe (Mitte) (Foto: Kaushik Jayaram)

"Hamr Junior" heisst die von Forschern der Harvard John A. Paulson School of Engineering and Applied Sciences (SEAS) entwickelte neue Cyber-Schabe. Der Roboter ist gerade einmal 2,25 Zentimeter lang und kann sich sogar auf einem Cent-Stück im Kreis drehen. Der Roboter wird aus einer Folie herausgeätzt, mit Aktuatoren und der Elektronik versehen und zu einem 3D-Gebilde "aufgeblasen"

Smarte Moleküle speichern binäre Daten

Smarte Moleküle im Rastertunnelmikroskop (Bild: KU Leuven, Kunal Mali)

Forscher der Lancaster University haben einen Weg gefunden, wie sich einzelne Moleküle als Speichermedium für binäre Informationen nutzen lassen. Im Labor haben sie smarte Moleküle eines organischen Salzes in eine Art Transistor verwandelt, der sich über kleine elektrische Impulse entweder auf hell oder dunkel schalten lässt - was dem klassischen Binärcode von 0 und 1 entspricht. Der Durchbruch könnte Speicherdichten ermöglichen, die 100 Mal höher sind als bei heute gängigen Festplatten.

Neue Fotodiode erleichtert autonomes Fahren

Schematischer Aufbau der Avalanche-Fotodiode (Bild: J. C. Campbell/virginia.edu)

Nachtsichtgeräte werden dank einer Avalanche-Diode von Forschern der University of Virginia und der University of Texas leistungsfähiger. Sie verstärkt Restlicht besser als bisherige Bauteile. Auch für Lidar ist sie nutzbar, eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung sowie zur Fernmessung atmosphärischer Parameter.

Neue Software verwandelt Formeln in Bilder

Darstellungsarten mathematischer Formeln dank "Penrose" (Grafik: cmu.edu)

Mit der Software "Penrose" von Forschern der Carnegie Mellon University lassen sich mathematische Formeln in "schöne und lehrreiche Illustrationen umsetzen". Der Name des Programms erinnert an den britischen Physiker und Mathematiker Roger Penrose, der berühmt war für die Verwendung von Diagrammen und Zeichnungen, um die Komplexität der Mathematik verständlicher zu machen.

3D-Druck: Strom macht Bauteile hochpräzise

Dirk Bähre (links) und ein Mitarbeiter (Foto: uni-saarland.de, Oliver Dietze)

Forscher der Universität des Saarlandes verwandeln mit ihrer neuen Fertigungsmethode Metallbauteile aus dem 3D-Drucker berührungslos in hochpräzise technische Spezialanfertigungen. So lassen sich den Experten nach auf einen Tausendstel Millimeter genau komplizierte Bauteile aus hochbelastbaren, aber leichten Metallen formen. Hierfür wurden der 3D-Druck und das elektrochemische Abtragen miteinander kombiniert.

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