Technologietransferzentrum Swiss PIC eingeweiht

Christoph Harder, CEO von Swiss PIC, und Kirsten Moselund, Leiterin des Labors für Nano- und Quantentechnologien am Zentrum für Photonenforschung des PSI und Mitinitiatorin von Swiss PIC.

Von der optischen Kommunikation bis zum Quantencomputer: Photonik ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Um hier die Verbindung von Forschung und Industrie zu stärken, gründeten Partner aus beiden Bereichen gemeinsam mit Forschenden des Paul Scherrer Instituts (PSI) das Technologietransferzentrum Swiss PIC. Mit der Eröffnung eines Fertigungszentrums für die Integration lichtbasierter Mikrochips ging dieser Tage die festliche Einweihung am Standort Park Innovaare über die Bühne.

Mit KI zu grünem Zement

 Forschende am PSI nutzen künstliche Intelligenz und Computermodelle, um alternative, klimafreundlichere Rezepturen für Beton zu entwickeln. © Paul Scherrer Institut PSI/Markus Fischer

Die Zementindustrie verursacht rund acht Prozent der globalen CO₂-Emissionen – das ist mehr als der gesamte weltweite Flugverkehr. Forschende am Schweizer Paul Scherrer Institut (PSI) haben ein KI-gestütztes Modell entwickelt, mit dem sich neue Rezepturen für Zement schneller entdecken lassen – bei gleicher Materialqualität und einer besseren CO₂-Bilanz.

Neue Schutzschicht macht Akkus leistungsfähiger

Mario El Kazzi hat mit seinem Team eine Kathodenoberflächenbeschichtung entwickelt, die Betriebsspannungen von bis zu 4,8 Volt ermöglicht. © Paul Scherrer Institut PSI/Mahir Dzambegovic

Ein Forschungsteam des Paul Scherrer Instituts PSI hat ein neues nachhaltiges Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe sich die elektrochemische Leistung von Lithium-Ionen-Akkus steigern lässt. Erste Tests entsprechend modifizierter Hochspannungsakkus verliefen erfolgreich. Damit könnten Lithium-Ionen-Akkus, zum Beispiel solche für Elektrofahrzeuge, deutlich effizienter werden.

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