Mobilfunk-Modul von U-Blox für japanischen Markt zertifiziert

Symbolbild: U-Blox

Die Schweizer Halbleiterherstellerin U-Blox mit Zentrale in Thalwil am Zürichsee hat von japanischen Netzbetreibern eine Zertifizierung für ihr Sara-R410M-63B-Modul erhalten. Die Modulserie soll im LTE-M-Mobilfunknetz Verwendung finden und für IoT-Anwendungen genutzt werden, heisst es.

Weltweite Ausgaben für Halbleiter rückläufig

Symbolbild: Pixabay/ Chrisci

Apple konnte im vergangenen Jahr den ersten Platz unter den Käufern von Halbleiterchips weltweit zurückerobern. Die iPhone-Erfinderin macht dabei konkret 8,6 Prozent des weltweiten Gesamtmarktes aus. Samsung fiel mit einem Anteil von 8 Prozent auf den zweiten Platz zurück. Dies hat das Research- und Beratungsunternehmen Gartner errechnet.

Weltweiter Umsatz mit Halbleitern knickt um 11,9 Prozent ein

Bei Halbleitern gab es einen beträchtlichen Einbruch (Symbolbild: Pixabay/ Chrisci)

Der globale Umsatz mit Halbleitern belief sich im Jahr 2019 auf 418,3 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang von 11,9 Prozent gegenüber 2018 entspricht, so die vorläufigen Ergebnisse des Research- und Beratungsunternehmens Gartner. Intel hat die Spitzenposition im Markt zurückerobert, da der Abschwung im Speichermarkt viele der Top-Anbieter negativ beeinflusst hat, darunter auch Samsung Electronics, die bisherige Nummer 1 nach Umsatz in 2018 und 2017.

Vier chinesische OEMs unter den zehn grössten Halbleiter-Einkäufern

Symbolbild: Pixabay

Samsung Electronics und Apple waren im vergangenen Jahr die beiden führenden Halbleiterchip-Käufer. Zusammen kauften die beiden Grosskonzerne 17,9 Prozent des gesamten Weltmarktes auf. Insgesamt entspricht dies jedoch einem Rückgang von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wobei allerdings die Top-10-OEMs ihren Anteil an den Ausgaben für Chips auf 40,2 Prozent im Jahr 2018 steigerten, gegenüber 39,4 Prozent im Jahr 2017.

Halbleitertechnik: Protein-Drähte machen Silizium Konkurrenz

Derek Lovley in seinem mikrobiologischen Labor (Foto: umass.edu)

Silizium bekommt nach Graphen und den sogenannten III/IV-Halbleitern neue Konkurrenz. Forscher an der University of Massachusetts kombinieren nanometerdicke Leitungen aus Proteinen, die aus Aminosäuren bestehen, mit einem Kunststoff, der Halbleiterfähigkeiten hat. Es entsteht flexible und "grüne" Elektronik, die zu einem umweltgerechteren Einsatz in der Biomedizin und in der Umweltmesstechnik führen kann, sagen der Mikrobiologe Derek Lovley und der Kunststoffspezialist Todd Emrick.

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