Neue App beseitigt Sprachbarrieren zwischen Ornithologen

Tafelente in Pakistan: Tier ist vom Aussterben bedroht (Foto: Imran Shah)

Forscher der University of Queensland (UQ) haben die "Bird Language Diversity Web App" entwickelt, mit der die Sprachbarrieren zwischen Ornithologen aus unterschiedlichen Ländern überwunden werden. Ziel ist es, vor dem Aussterben bedrohte Arten durch besseren Informationsaustausch zu retten.

Gläserne Optiken künftig aus dem 3D-Drucker

Selbst hochkomplexe Produkte sind jetzt leicht herstellbar (Foto: Adam Lau, Berkeley Engineering)

Kleine Objekte aus Glas lassen sich künftig innerhalb von Minuten herstellen, dazu noch mit höchster Oberflächenglätte. Das Gerät, benannt nach dem fiktiven "Replikator" aus der "Star Wars"-Serie, der beliebige Objekte herstellen konnte, haben Forscher der University of California, Berkeley und des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) entwickelt. Die "Computed Axial Lithography" (CAL)-Technologie ist von der Computertomografie inspiriert.

Reisschalen werden zur neuen Siliziumquelle

Aus Reisschalen, die vor dem Verzehr der Körner abgetrennt werden, lassen sich Leuchtdioden herstellen, genauer gesagt Quantenpunkt-Leuchtdioden (QLEDs). Das sind Halbleiterformationen auf Siliziumbasis, die Licht emittieren, wenn sie von elektrischer Energie angeregt werden, wie Forscher der Hiroshima University herausgefunden haben. Die Experten wollten auf relativ einfache Art einen Werkstoff für Elektronik herstellen und zur Lösung eines Abfallproblems beitragen.

Neue KI-Software lässt Roboter "menscheln"

TIAGo: Roboter bereitet sich auf die nächste Aufgabe vor (Foto: Maximilian Diehl, chalmers.se/en)

Forscher der Technischen Universität Chalmers haben eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Trainings-Software entwickelt, die Roboter in die Lage versetzen soll, sich in der Zusammenarbeit mit Menschen diesen anzupassen. "Roboter, die in menschlichen Umgebungen arbeiten, müssen bei ihren Aktionen berücksichtigen, dass Menschen eine Aufgabe auf unterschiedliche Art lösen. Ein wichtiger Teil der Entwicklung ist es daher, Robotern beizubringen, wie sie in dynamischen Umgebungen mit Menschen harmonisch zusammenarbeiten können", so Chalmers-Elektrotechniker Maximilian Diehl.

KI macht Museum zum Anfassen lehrreicher

KI-Erdbeben-Tisch: Dieser lädt zu lehrreichem Spielen ein (Foto: cmu.edu)

Exponate zum Anfassen: Darauf setzen Museen gerne, um besonders Kindern Wissen spielerisch zu vermitteln. Künstliche intelligenz (KI) kann eben diesen Ansatz noch erfolgreicher machen, wie Forscher des Carnegie Science Center zeigen. Sie haben mithilfe von KI neuartige interaktive Ausstellungsstücke zum Anfassen mit virtuellem Assistenten geschaffen. Mit diesen befassen sich Kinder länger als mit traditionellen Exponaten, wie Tests zeigen.

Elektronische Nase überführt Whisky-Fälscher

Forscher der University of Technology Sydney haben eine sensorbasierte elektronische Nase zur Verifizierung echter Whisky-Sorten entwickelt, um nicht auf illegale Umetikettierungen hereinzufallen. Die Lösung ist laut den Wissenschaftlern in der Lage, zwischen Marken und Herkunft der Test-Drinks zu unterscheiden.

Roboter hilft Menschen bald beim Anziehen

So zieht der Roboter einem Menschen die Jacke an (Foto: csail.mit.edu)

Ein Roboter, der Menschen eine Jacke oder ein Sakko anzieht: Das haben Theodoros Stouraitis, Gastwissenschaftler in der Interactive Robotics Group am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory des Massachusetts Institute of Technology (MIT), und seine Kollegen Shen Li und Julie A. Shah mit Unterstützung von Michael Gienger vom Honda Research Institute Europe und Sethu Vijayakumar von der University of Edinburgh nun realisiert.

Forscher laden Handys mit Körperwärme

Modulationsdotierungsprozess und thermische Spannungserzeugung (Bild: Shu-Jen Wang, tu-dresden.de)

Forscher der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) haben mit sogenannter Modulationsdotierung, anders als bei konventioneller Volumendotierung, selbst bei hohen Dotierdichten stärkere Dotiereffizienzen erzielt. Was sperrig klingt, könnte künftig die Grundlage für das Aufladen mobiler Endgeräte wie Smartphones mittels Körperwärme sein. Details wurden in "Science Advances" publiziert.

Autonome Autos "sehen" mit Mini-Lidar schärfer

Mini-Lidar im Labortest: Energiebedarf sinkt signifikant (Foto: Andrew Brodhead, stanford.edu)

Okan Atalar, Elektrotechniker der Stanford University, hat ein radarähnliches Lidar-System entwickelt, das so klein ist wie die Kamera eines Smartphones. Autonom fahrende Autos tasten ihre Umgebung mit Lidar ab, das mit nicht sichtbarem Licht arbeitet. Aus der Zeit, die der Laserstrahl braucht, um ein Hindernis zu treffen, reflektiert zu werden und wieder am Ausgangsort anzukommen, lässt sich die Entfernung millimetergenau errechnen, und das praktisch in Echtzeit. Die nun erzielte Miniaturisierung eröffnet viele weitere Anwendungsbereiche.

Biometrie: Herzschlag ersetzt Fingerabdruck

Elektrokardiogramm: Dieses ist für jeden charakteristisch (Foto: donations welcome, pixabay.com)

Ähnlich dem Fingerabdruck oder dem Augenhintergrund, lassen sich Menschen anhand des Herzschlags klar identifizieren, wie Forscher der Universidad Carlos III de Madrid (UC3M) und der Shahid Rajaee Teacher Training University sagen. Zwar werden biometrische Instrumente in der Sicherheit zur Ergänzung oder als Ersatz von Passwörtern sowie im Bereich der Zivilverwaltung zur Registrierung und Ausstellung von Ausweisdokumenten eingesetzt. Doch körperlich Beeinträchtigte weisen zuweilen solche biometrischen Daten nicht auf. Der Herzschlag ist dagegen für jeden charakteristisch, heisst es.

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