Handy-betriebener Smart-Suit hilft Athleten

Sensor-Anzug und Handy: sollen Höchstleistung ermöglichen (Foto: nus.edu.sg)

Forscher der National University of Singapore (NUS) haben einen akkulosen Smart-Suit entwickelt, der einfach via Smartphone mit Strom versorgt wird. Die darin verbauten Sensoren sammeln physiologische Daten zu Haltung, Lauf und Gang. Das System soll zunächst Sportlern helfen, eben diese zu verbessern und so einerseits die Leistung zu steigern und andererseits Verletzungen vorzubeugen. Auch weitere, klinische Anwendungen sind denkbar.

IoT-Sensoren produzieren ihren Strom selbst

Symbolishe Darstellung der Fabrik der Zukunft (Grafik: everactive.com)

Die im Internet der Dinge (IoT) eingesetzten Sensoren kommen bald ohne Batterien aus. Strom beziehen sie aus der Umgebung, etwa aus Licht - aus Wärmedifferenzen oder aus Vibrationen, die mithilfe von Piezoelementen zur Stromproduktion genutzt werden. Laut Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) genügen Energiequellen der Umgebung. Batterien, die mit Arbeitsaufwand getauscht werden müssen, sind somit überflüssig und entlasten zudem die Umwelt.

Sensor-Armband erkennt komplexe Handgesten

'FingerTrak' bei ersten wissenschaftlichen Tests im Labor (Foto: scifilab.org)

Wissenschaftler der Cornell University und der University of Wisconsin, Madison, haben mit "Fingertrak" ein neuartiges Sensor-Armband entwickelt, mit dem sich die Hand vollständig dreidimensional erfassen lässt. Das kleine, leichte Gerät verfügt über vier winzige Lowres-Wärmebildkameras, die Konturen des Handgelenks wahrnehmen und dadurch jede noch so komplizierte Position und Geste des Körperteils detailgenau registrieren können - inklusive der 20 Fingergelenke.

Sensor, der nur aus elf Atomen besteht

Nanoskalig: Elf Atome als Sensor (Foto: tudelft.nl)

Forscher der TU Delft haben einen Sensor entwickelt, der nur elf Atome gross ist und doch Antenne, Speichereinheit, Reset-Knopf sowie eine Möglichkeit zum Auslesen bietet. Damit kann dieser magnetische Wellen einfangen. Das soll helfen, deren Verhalten besser zu verstehen. Der Sensor dient damit zwar zunächst der Grundlagenforschung - doch könnte er dazu beitragen, grünere IKT dank Spintronik Realität werden zu lassen.

Wissenschaftler lernen Chip das Sehen von Objekten

Bildsensor lernt das Sehen (Bild: TU Wien)

Einen neuartigen Bildsensor, der in Sekundenbruchteilen Objekte erkennen kann, haben Wiener Forscher entwickelt. Das Besondere an dem Chip ist, dass das Erkennen nicht durch aufwendige nachträgliche Analyse von Bildern am Computer erfolgt, sondern dass die Wissenschaftler ihren auf Basis eines ultradünnen Materials entwickelten Chip direkt auf jene Strukturen hin trainieren, die er identifizieren soll.

AMS unterzeichnet Kooperation mit Smartsens

AMS kooperiert im Sensor-Bereich (Bild: AMS)

Die Halbleiterherstellerin AMS hat im Bereich von Bildsensoren eine Kooperation mit dem südkoreanischen Anbieter von Hochleistungs-CMOS-Bildsensoren Smartsens Technology unterzeichnet. Die im steirischen Premstätten domizilierte AMS will damit gemäss Mitteilung ihr Portfolio in allen drei 3D-Technologien (Active Stereo Vision (ASV), Time-of-Flight (ToF) und Structured Light (SL)) ausbauen und die Markteinführung neuer Produkte beschleunigen.

Genaue Herzüberwachung mit "E-Tattoo"

So sieht das neue 'E-Tattoo' zur Herzüberwachung aus (Foto: utexas.edu)

Mit dem Elektrokardiogramm (EKG) haben Forscher der University of Texas zusammen mit Kollegen der Ingenieurschule ein neues Gerät entwickelt, mit dem sich das Herz präziser und umfassender überwachen lässt. Sie nennen es "E-Tattoo", weil es sich um eine Elektronik handelt, die auf der Brust befestigt wird. Sie besteht aus leichtgewichtigem Material, in das Sensoren integriert sind.

Chip prüft verpackte Lebensmittel auf Frische

Fisch: Neuer Sensor prüft verpackte Ware auf Frische (Foto: imperial.ac.uk)

Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Verpackungen verderblicher Lebensmittel hat bald ausgedient -zumindest, wenn es nach Forschern des Imperial College London geht. Ihr neuer Sensor stellt die tatsächliche Frische von Fleisch und Fisch fest. Er wird einfach auf Papier gedruckt und registriert Gase wie Ammoniak und Trimethylamin, das sich vor allem in verdorbenem Fisch bildet. Die Info wird mithilfe eines NFC-Chips an ein Smartphone übertragen.

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