Chip- und Sensor-Hersteller AMS Osram plant Massenentlassungen

AMS-Sitz in Unterpremstätten (Bild: AMS)

Der steirische Chip- und Sensorhersteller AMS-Osram mit Zentrale in Premstätten bei Graz muss für das abgelaufene einen deutlichen Umsatzrückung zur Kenntnis nehmen. Der Konzern plant nun, sowohl in Europa als auch in Asien jeweils 1'000 Stellen abzubauen, was in etwa 10 Prozent der Belegschaft entspicht.

AMS Osram auf stabilem Kurs

AMS-Sitz in Unterpremstätten (Bild: AMS)

Zwar hat der an der Schweizer Börse gelistete steirisch-bayrische Halbleiterhersteller AMS Osram im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger Umsatz erzielt, dafür hat sich aber die Profitabilität verbessert. Konkret ging der Umsatz von Juli bis Ende September laut den Angabenum um drei Prozent auf 853 Millionen Euro zurück. Gründe seien der schwächere US-Dollar und das nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Halbleitergeschäft. Bereinigt um diese Effekte hätte laut den Angaben ein Wachstum von rund 9 Prozent herausgeschaut, so die Steirer.

AMS Osram gewinnt seit siebzehn Jahren laufenden Rechtsstreit in den USA

AMS-Sitz in Unterpremstätten (Bild: AMS)

Einen seit 2008 in den Vereinigten Staaten wegen seinen Geschäftsgeheimnissen laufenden Rechtsstreit hat der steirisch-bayerische Chip- und Sensorenhersteller AMS-Osram nun für sich entscheiden respektive beilegen können. Konkret ist die Gegenpartei, Renesas Electronics America, nun auf einen Vergleich eingegangen und zahlt AMS einen Betrag in Höhe von 51,77 Mio. US-Dollar (45,49 Mio. Euro).

AMS Osram kann Verluste eingrenzen

AMS-Sitz in Unterpremstätten (Bild: AMS)

Der an der Schweizer Börse SIX gelistete Halbleiterhersteller ASM Osram mit Zentrale im steirischen Unterpremstätten meldet für das Schlussquartal des abgelaufenen Jahres einen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3 Prozent niedrigeren Umsat in Höhe von 882 Millionen Euro. Grund für den leichten Erlösrückgang sei die konjunkturbedingte Schwäche des Halbleitergeschäfts in den Bereichen Automobil sowie Industrie & Medizintechnik, so das Unternehmen. Der Aktienkurs schnellte trotzdem zunächst um 15 Prozent in die Höhe.

Hiobsbotschaft für AMS Osram: Wichtigster Kunde storniert Schlüsselprojekt

AMS-Zentrale in Premstätten (Bild: AMS)

Eine Hiobsbotschaft erreichte die deutsch-österreichische Licht- und Sensorenherstellerin AMS-Osram. Der grösste Kunde, vermutlich handelt es sich dabei um Apple, hat ein Schlüsselprojekt für Micro-LEDs storniert. Damit muss AMS-Osram eine eigens dafür gebaute Fabrik im malaysischen Kulim komplett abschreiben, lässt AMS-Osram wissen. Wertmässig geht es dabei um ein Volumen von bis zu 900 Millionen Euro.

AMS Osram mit deutlichen Rückgängen aber positivem Ausblick

Sitz von AMS im steirischen Premstätten (Bild: AMS)

AMS Osram erwirtschaftete im vierten Quartal des vergangenen Jahres im Vergleich zur selben Periode des Jahres davor einen Umsatzrückgang von 23 Prozent auf 908 Millionen Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) ging von 86 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 62 Millionen Euro zurück. Die entsprechende Ebit-Marge lag bei 6,9 Prozent (Vorjahr: 7,3 Prozent). Damit liegt der österreichische Sensorhersteller im Rahmen der Markterwartungen.

AMS Osram stellt 2,25 Milliarden Euro schweres Finanzierungspaket auf die Beine

AMS-Hauptsitz im steirischen Premstätten (Bild:AMS)

Der multinationale Halbleiterhersteller AMS Osram mit Hauptsitz im steirischen Premstätten hat seinen Finanzierungsplan unter Dach und Fach gebracht. Insgesamt beträgt das Volumen eigenen Angaben zufolge rund 2,25 Milliarden Euro. Das Paket setze sich aus den Erlösen aus der Kapitalerhöhung in Höhe von rund 808 Millionen Euro, Anleihen in Höhe von rund 1 Milliarde Euro sowie Infrastruktur-Asset-Transaktionen in Höhe von rund 450 Millionen Euro zusammen, wie der Konzern verlauten lässt.

Sensorenhersteller AMS Osram sieht Finanzierungsprobleme unter Kontrolle gebracht

AMS-Hauptsitz im steirischen Premstätten (Bild:AMS)

Der an der Schweizer Börse Six gelistete steirische Sensorenhersteller AMS Osram will über eine Kombination aus Kapitalerhöhung, neuen Anleihen und weiteren Finanzierungsinstrumenten insgesamt 2,25 Milliarden Euro an frischem Kapital einsammeln, um seine Finanzierungsengpässe zu beseitigen. An den Börsen kamen die Pläne zunächst nicht gut an. Der Aktienkurs segelte um rund 20 Prozent nach unten.

Gewinneinbruch für AMS Osram im Auftaktquartal

Bild. AMS Osram

Einen Gewinneinbruch zum Jahresstart muss der an der Schweizer Börse Six kotierte österreichische Sensorenhersteller AMS Osram zur Kenntnis nehmen. Konkret brach der bereinigte Betriebsgewinn um satte 60 Prozent auf 50 Millionen Euro ein. Die Ebit-Marge schrumpfte auf 5,4 Prozent von 10,1 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich sackte der bereinigte Reingewinn sogar um 95 Prozent auf 6 Millionen Euro ab nach einem Gewinn von 102 Millionen Euro im Vorjahr.

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