Zusätzliche "Augen" für selbstfahrende Autos

Ashutosh Sabharwal (links) und Kun Woo Cho mit 'EyeRadar'-Bauteilen (Foto: Jared Jones, rice.edu)

Mit zusätzlichen "Augen" von etwa der Grösse einer Orange, die an verkehrstechnisch wichtigen Punkten angebracht sind und kaum Strom verbrauchen, könnten selbstfahrende Autos künftig wichtige Infos über den umgebenden Verkehr erhalten. Kun Woo Cho von der Rice University nennt das Forschungsprojekt "EyeDAR".

Forscher trainieren selbstfahrende Autos mit KI

Autonom fahrendes Auto: Forscher machen es mithilfe von KI sicherer (Foto: Julián Amé, pixabay.com)

Forscher der Dublin City University haben mit Kollegen der University of Birmingham ein virtuelles und zugleich KI-basiertes Testgelände für selbstfahrende Autos entwickelt, um seltene, besonders risikobehaftete Fahrszenarien zu erstellen, aus denen Fahrzeuge lernen können, wie sie darauf am besten reagieren.

Chip macht autonome Autos reaktionsschneller

Verkehr: Neuer Chip macht autonom fahrende Autos deutlich sicherer (Foto: pixabay.com)

Forscher der University of Hong Kong, der Beihang University, weiterer Kollegen aus China und Saudi-Arabien sowie von der Universität in Cambridge haben eine neue Hardware in Form eines Chips zur schnelleren Reaktion für autonom fahrende Autos und Roboter entwickelt. Denn bisher besteht oft eine erhebliche Verzögerung bei der Verarbeitung dessen, was die Systeme "sehen". Zwar können heutige KI-Programme Objekte genau erkennen, doch sind die Berechnungen so komplex, dass sie oft bis zu einer halben Sekunde dauern.

Irreführende Texte können autonome Fahrzeuge aus dem Konzept bringen

Gefährlicher Text: Drohnen, Autos, Roboter und Co sind gefährdet (Illustration: ucsc.edu)

Textbotschaften, die vermeintliche Witzbolde oder Menschen, die Böses wollen, an Strassen platzieren, können autonome Fahrzeuge so verwirren, dass sie unsinnige oder gefährliche Manöver ausführen. Diese Gefahr haben Alvaro Cardenas und Cihang Xie von der University of California Santa Cruz erkannt und plädieren für die Entwicklung entsprechender Gegenmassnahmen.

Uber will 20'000 autonom fahrende Taxis auf die Strasse bringen

Logobild: Uber

Der Online-Fahrdienstvermittler Uber mit Hauptsitz im kalifornischen San Francisco will künftig Tausende selbstfahrende Taxis zum Einsatz bringen. Eigenen Angaben zufolge will der US-Konzern in den kommenden sechs Jahren international mindestens 20.000 selbstfahrende Autos auf Basis von SUVs der US-Elektroautofirma Lucid auf die Strasse bringen. Damit würde Uber auf der Plattform zur Konkurrentin für die eigenen Fahrer:innen.

Tesla bringt erste Robotaxis im texanischen Austin auf die Strasse

Robotaxi von Tesla (Bild: Tesla)

Elon Musks E-Fahrzeugunternehmen Tesla hat am Sonntag, wie bereits mehrfach angekündigt, mit dem Start fahrerloser Taxis auf den Strassen der Stadt Austin im US-Bundesstaat Texas begonnen. Allerdings fährt bei den derzeit rund zehn Fahrzeugen, die unterwegs sind, auf dem Beifahrersitz ein "Sicherheitsüberwacher“ mit. Die Autos werden nur in bestimmten Gebieten Austins zum Einsatz kommen und zudem schlechtes Wetter und schwierige Kreuzungen meiden, heisst es.

Elon Musks Robotaxi-Dienst soll noch im Juni starten

Will noch diesen Monat mit einem Robotaxi starten: Elon Musk (Bild: Pixabay/Marcin Pasnicki)

Multimilliardär Elon Musk will ein erstes Robotaxi-Angebot seines E-Autokonzerns Tesla voraussichtlich am 22. Juni an den Start bringen. Beim Termin könne es allerdings noch Verschiebungen geben, da Tesla "paranoid" sei, was die Sicherheit angehe, wie Musk auf seiner Online-Plattform X bloggte. Wie er bereits früher bekannt gab, soll Tesla zunächst nur mit 10 bis 20 Fahrzeugen in einem Teil der texanischen Stadt Austin loslegen.

Aurora: Erste autonome Trucks auf der Interstate 45 zwischen Houston und Dallas unterwegs

Ein mit dem neuen Aurora-System fahrender Truck auf dem Weg nach Houston (Foto: aurora.tech)

Das US-Jungunternehmen Aurora setzt auf der Interstate 45 zwischen Houston und Dallas autonom fahrende Lkw ein. Zuvor hat das Startup sein Fahrzeug über eine Distanz von 1,3 Mio. Kilometern getestet, auf denen stets zur Sicherheit ein Fahrer hinter dem Lenkrad sass. Da dieser laut der Firma niemals eingreifen musste, hat das Unternehmen nun den nächsten Schritt gewagt.

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