Continental treibt Entwicklung von autonomem Fahren mit Supercomputing voran

Der deutsche Automobilzulieferer Continental mit Zentrale in Hannover will die Entwicklung von Fahrassistenzsystemen und Roboterwagen-Software künftig unter Zuhilfenahme von Supercomputing-Technik vorantreiben. Dank einem nun mit Nvidia-Technik ausgerüsteten Hochleistungsrechner sollen Systeme auf Basis künstlicher Intelligenz schneller mit grossen Mengen Daten angelernt werden können. Auf dem Superrechner kann Continental ab sofort Simulationen laufen lassen, die zum Teil das Testfahren ersetzen.

Fiat Chrysler setzt bei Roboterwagen auf Waymo

Autonomes Fahren: Fiat Chrysler baut auf Waymo (Bild: Fotolia/ BHT 2000)

Bei der Entwicklung von Roboterwagen will sich der Autobauer Fiat Chrysler künftig ganz auf die Google-Schwesterfirma Waymo verlassen. Im Rahmen des nächsten Projekts soll Waymos Software zum autonomen Fahren in das Lieferwagen-Modell Ram Promaster integriert werden. Auf lange Sicht solle Waymo-Technologie in der kompletten Produktpalette von Fiat Chrysler zum Einsatz kommen, heisst es in einer Aussendung der beiden Partner.

Mobileye testet selbstfahrende Autos in München und Umgebung

Autonomes Fahren: Mobileye will in München und Umgebung testen (Bild: Fotolia/ BHT2000)

Der zum Chip-Riesen Intel gehörende Roboterwagen-Entwickler Mobileye bringt seine selbstfahrenden Autos für Tests nach Deutschland. Die Fahrzeuge sollen in München und Umgebung unterwegs sein, zunächst mit Sicherheitsfahrern am Lenkrad. Geplant seien Fahrten im Stadtverkehr, auf Autobahnen sowie auf Landstrassen.

Tesla laut Musk nahe an autonomer Fahrtechnik der Stufe fünf

Der US-Elektroauto-Pionier Tesla sieht laut Firmen-Gründer und -Chef Elon Musk große Fortschritte beim Autonomen Fahren, das seiner Ansicht bald bereit für die breite Masse sein wird. Branchenkenner sind jedoch nach wie vor skeptisch und rechnen mit einer weit längeren Dauer, bis Fahrzeugen sicher die vollständige Autonomie überlassen werden kann.

Neues Radar lässt Autos um die Ecke sehen

So geht das: Reflektierte Signale zeigen Radfahrer (Foto: princeton.edu)

Ein amerikanisch-deutsches Forscher-Team hat ein neues Radar-System entwickelt, mit dem Fahrzeuge um die Ecke sehen können. Das soll es beispielsweise selbstfahrenden Autos erlauben, bei einer Kreuzung Fussgänger und Radfahrer zu bemerken, bevor diese ins eigentliche Sichtfeld kommen. "Die Radarsensoren sind relativ kostengünstig, gerade im Vergleich zu Lidar, und skalieren für die Massenfertigung", betont Felix Heide, Informatikprofessor an der Princeton University. Das System könnte also relativ bald den Weg in Serienfahrzeuge finden.

Internationale Einigung auf Regeln für autonomes Fahren

Wie die Vereinten Nationen (UNO) mitteilen, haben sich mehr als 50 Staaten auf verbindliche Regeln zum autonomen Fahren geeinigt. Ab 2021 sollen die Vorschriften für automatisierte Spurhaltesysteme in Kraft treten. Das "Automated Lane Keeping System" (ALKS) soll nur auf Straßen aktiviert werden dürfen, auf denen Fußgänger und Fahrradfahrer verboten und die Fahrbahnen baulich voneinander getrennt sind, berichten zahlreiche Medien.

Neue Fotodiode erleichtert autonomes Fahren

Schematischer Aufbau der Avalanche-Fotodiode (Bild: J. C. Campbell/virginia.edu)

Nachtsichtgeräte werden dank einer Avalanche-Diode von Forschern der University of Virginia und der University of Texas leistungsfähiger. Sie verstärkt Restlicht besser als bisherige Bauteile. Auch für Lidar ist sie nutzbar, eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung sowie zur Fernmessung atmosphärischer Parameter.

Selbstfahrende Fahrzeuge stossen in den USA noch auf grosse Skepsis

Selbstfahrer: Diese Autos stossen in den USA auf Ablehnung (Foto: waymo.com)

Selbstfahrende Autos wie jene der Alphabet-Tochter Waymo stossen bei der US-Bevölkerung noch auf grosse Skepsis. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Interessensgruppe Partners for Automated Vehicle Education (Pave). Fast die Hälfte der Befragten würde demnach nie in ein selbstfahrendes Taxi steigen und 20 Prozent denken, dass autonome Fahrzeuge nie sicher sein werden. Nur etwas mehr als ein Drittel denkt, dass die Vorteile selbstfahrender Autos die Nachteile überwiegen werden.

Google-Schwester Waymo sammelt drei Milliarden Dollar an Investorengelder ein

Waymo-Wagen auf Testfahr (Bild: Waymo)

Die auf die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen ausgerichtete Google-Schwesterfirma Waymo hat in einer neuen Finanzierungsrunde die eingesammelten Gelder auf rund drei Milliarden Dollar ausgebaut. Anfang März hatte Waymo die Geldspritze noch mit 2,25 Milliarden Dollar beziffert. Seitdem kamen noch weitere Finanzfirmen ins Boot, wie Waymo wissen lässt. Es war die erste Finanzierungsrunde von Waymo mit externen Geldgebern. Dazu gehörte auch der Auftragsfertiger Magna.

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