KI-basierter Hightech-Spiegel wird zum Fitnesstrainer

Korrekturen aus dem Projektor: Neuer Hightech-Spiegel für Fitness-Fans (Foto: Lanza et al)

Forscher der Universität Brescia haben gemeinsam mit ABHorizon auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) eine Art Hightech-Spiegel entwickelt, der darauf trainiert ist, menschliche Bewegungen in Videoaufnahmen zu erkennen. "Dieses Gerät kann Ihnen den besten Weg zeigen, um basierend auf Ihren spezifischen Bedürfnissen zu trainieren", sagt Bernardo Lanza, Entwickler der Hochschule.

Digitaler Verkehrs-Zwilling ins Auto transferiert

TUM-Wissenschaftlerin Leah Strand überprüft Technik an einer Schilderbrücke (Foto: tum.de)

Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben zusammen mit Industriepartner Valeo im Projekt "Providentia++" eine neue Technologie entwickelt, welche die Fahrzeugperspektive auch autonomer Autos auf Basis von Bordsensoren durch eine Sicht aus der Vogelperspektive ergänzt. Das erhöhe laut den Ingenieuren die Sicherheit im Verkehr.

3D-Drucker erzeugen aus Marsstaub Ersatzteile

Marsoberfläche: Aus dem Staub lassen sich Ersatzteile herstellen (Foto: Wikilimages, pixabay.com)

Forscher der Washington State University setzen bei Ersatzteilbedarf für Raketen und Werkzeuge auf dem Mars auf additive Fertigung. Sie nutzen eine Mischung aus Regolith, ein Material, das auch auf dem Mars in grossen Mengen vorhanden ist, und einer Titanlegierung. Die Regolith-Anteile schwanken zwischen fünf und 100 Prozent.

Hightech-Hörgeräte lesen von den Lippen ab

unktionsskizze: Künftige Högeräte können von den Lippen ablesen (Bild: gla.ac.uk)

Forscher der University of Glasgow haben ein präzises Lippenlese-System für Träger von Schutzmasken entwickelt, das einer neuen Generation von Hörgeräten den Weg ebnet. Der Ansatz kombiniert erstmals Radiofrequenzsensorik mit Künstlicher Intelligenz, um Lippenbewegungen zu identifizieren. Es könnte, wenn es in herkömmliche Hörgerätetechnologie integriert ist, dazu beitragen, den "Cocktail-Party-Effekt" zu bekämpfen. Hörgeräte-Träger verstehen in einem Stimmengewirr häufig nur "Bahnhof", weil sie die Richtungen, aus denen die einzelnen Stimmen kommen, nicht zuordnen können.

Tintenstrahldrucker erzeugt Reflexionsspiegel

Farbige, gedruckte Spiegelschicht auf Folie (Foto: Qihao Jin, KIT; DOI: 10.1002/adma.202201348)

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich erstmals Bragg-Spiegel mit einer Reflektion von mehr als 99 Prozent in variabler Grösse drucken lassen. Bisher mussten diese Spiegel aufwendig in teuren Vakuumapparaturen hergestellt werden. Das Verfahren könnte den Weg zur digitalen Fertigung massgeschneiderter Spiegel eröffnen. Details sind in "Advanced Materials" nachzulesen.

Künstliche Intelligenz erfasst zukünftige Corona-Varianten

Die neuen Algorithmen sagen voraus, wie das Coronavirus mit den Rezeptoren auf menschlichen Zellen (unten) wechselwirkt. (Grafik: Science Photo Library / Adobe Stock / Montage)

Forschende verschafften sich einen Überblick darüber, wie sich das Pandemievirus weiterentwickeln könnte. Eine von ihnen entwickelte, KI-basierte (künstliche Intelligenz) Methode könnte helfen, Antikörpertherapien und Impfstoffe zu entwickeln, die auch gegen zukünftige Virusvarianten wirksam sind.

Licht lädt Handys der Zukunft berührungslos

So können in Zukunft mobile Geräte aufgeladen werden (Bild: Jinyong Ha, en.sejong.ac.kr)

Smartphones der Zukunft lassen sich laut Jinyong Ha von der südkoreanischen Sejong University ständig aufladen - und zwar mittels unsichtbarem Infrarotlicht. "Die Möglichkeit, Geräte drahtlos mit Strom zu versorgen, könnte die Notwendigkeit beseitigen, Stromkabel für Telefone oder Tablets zu nutzen. Unsere Technik könnte auch Sensoren mit Strom versorgen, die im Internet der Dinge (IoT) eingesetzt werden, um Prozesse in Fertigungsanlagen zu überwachen", sagt er. Labortests hätten gezeigt, dass sich auf Basis von Licht der Strom über eine Entfernung von bis zu 30 Metern übertragen lässt.

Sensor analysiert Flüssigkeiten in Sekunden

er neue hochsensible Sensorchip in einem Plastikgehäuse (Foto: Hurnaus, tuwien.at)

Forscher der Technischen Universität (TU) Wien haben einen neuen Infrarotsensor entwickelt, der in Sekundenbruchteilen Inhaltsstoffe von Flüssigkeiten detektiert. Der nur fingernagelgroße Chip ist, so die Entwickler, sensitiver als andere Standard-Messgeräte und ersetzt somit sperriges Labor-Equipment. Details wurden in "Nature Communications" publiziert.

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