"Mini Linefly": Neuer Roboter für den Vogelschutz

Mini Linefly-Roboter bei der Markierungsarbeit in großen Höhen (Foto: fulcrumair.com)

Der "Mini Linefly"-Roboter rettet im Verbund mit einer Drohne Vögel, indem er an Freileitungen, die für die Tiere schlecht sichtbar sind, Markierungen anbringt. Das verhindert Kollisionen, denen unzählige Vögel zum Opfer fallen. Das Vogelschutzsystem hat Fulcrum Air entwickelt. Nach den Erfahrungen des Übertragungsnetzbetreibers TenneT in der niederländischen Stadt Arnheim sinkt die Zahl der Kollisionen durch Leitungsmarkierungen um 70 Prozent.

Neue armbandgrosse Antenne für den Notfall

Beide Formen der innovativen Notfall-Antenne (Foto: Andrew Brodhead, engineering.stanford.edu)

Forscher um Maria Sakovsky von der Stanford Unversity haben mit Kollegen der American University of Beirut eine sehr leichte, entfaltbare Antenne entwickelt, die sich für Satellitenkommunikation und auch für irdische Verbindungen eignet, je nach ihrer Form. Das ermöglicht es nach einer Naturkatastrophe, beispielsweise einer Überschwemmung oder einem Erdbeben, zerstörte Kommunikationssysteme schnell, ohne grossen Aufwand und einfach zu ersetzen.

Nachhaltigere Erzeugung organischer Chips

Tiefeng Liu, Postdoc am Laboratory of Organic Electronics (Foto: Thor Balkhed, liu.se/en)

Wissenschaftler der schwedischen Universität Linköping haben eine umweltfreundlichere Methode zur Herstellung leitfähiger Tinten für den Einsatz in organischer Elektronik wie Solarzellen, künstlichen Neuronen und weichen Sensoren entwickelt. Dies könnte den Weg für künftige nachhaltige Technologien ebnen. Details sind in "Nature Communications" nachzulesen.

Akustik-Check verhindert schlechten 3D-Druck

Prinzipskizze der akustischen Überwachung beim 3D-Druck (Illustration: epfl.ch)

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) verbessern die Qualität von Bauteilen aus dem 3D-Drucker per Akustik-Check. Denn Fehler beim Drucken verraten sich durch charakteristische Geräusche. Sobald die Überwachungs-Software einen solchen Fehlversuch entdeckt, wird der Prozess gestoppt und geprüft, ob sich das Missgeschick der Maschine beheben lässt. Wenn nicht, wandert das halbfertige Bauteil in den Ausschuss.

Neue Batterie lädt sich in Minutenschnelle

Querschnitt der Anode einer Lithium-Metall-Batterie (Foto: seas.harvard.edu)

Eine Batterie, die sich minutenschnell auflädt und mehrfach grössere Mengen an elektrischer Energie speichert, haben Forscher der Harvard John A. Paulson School of Engineering and Applied Sciences (SEAS) entwickelt. Die Lithium-Metall-Batterie übersteht 6.000 Lade- und Entladezyklen, hat also eine Lebensdauer, die die der heutigen Stromspeicher deutlich übertrifft.

CES 2024: E-Reiseführer künftig im Busfenster zu sehen

Busfahrt mit spannenden Infos: Technologie blendet diese in der Scheibe ein (Foto: itri.org.tw)

Forscher des Industrial Technology Research Institute (ITRI) mit Sitz in Zhudong Township (Taiwan) haben eine neue Eye-Tracking-Fenstertechnologie entwickelt. Diese erlaubt es zum Beispiel, Passagieren eines Reisebusses Infos zum aktuellen Ort in Echtzeit einzublenden. Die Technologie besteht aus einem MicroLED-Panel, das in die Busscheibe integriert ist, einer Kamera, die die Augenbewegungen des Passagiers überwacht, und einem GPS-Tracker, der den Standort des Busses auf zehn Meter genau verfolgt.

Reduzierung der Lithium-Menge in wiederaufladbaren Batterien um bis zu 70 Prozent

Lithium-Ionen-Akku in Flachausgabe (Symbolbild: Pixabay)

Bei Lithium-Ionen-Batterien, die in Elektrofahrzeugen, Smartphones, Laptops und anderen und tragbaren Geräten zum Einsatz kommen, spielt das Leichtmetall Lithium eine entscheidende Rolle. Die hohe Nachfrage insbesondere nach Elektrofahrzeugen führte dazu, dass Lithium zu einem der begehrtesten Rohstoffe der Welt geworden ist. Eine Forschungseinrichtung des US-Energieministeriums hat nun gemeinsam mit Microsoft ein Projekt initiiert mit dem Ziel, die Menge des Lithiums, das in einer wiederaufladbaren Batterie verwendet wird, um bis zu 70 Prozent zu reduzieren.

Studie zeigt Veränderung des Gangs bei Smartphone-Nutzung

Bewegungslabor der FH Campus Wien (Bild: zVg)

Wie sich die Nutzung des Smartphones während des Gehens auf das Gangbild und den Bewegungsapparat auswirken, untersuchte jetzt das Gait Realtime Analysis Interactive Lab (GRAIL) des FH Campus Wien. Die Studie, die im Fachjournal Heliyon veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Verwendung eines Smartphones während des Gehens zu einer Veränderung des Gangbilds führt, welche längerfristig Auswirkungen auf den Körper haben könne.

Brücken schlagen Alarm, wenn Risse auftreten

3D-gedruckte Modelle aus leitfähigem Beton (Foto: Jonathan Tran, rmit.edu.au)

Ein neuartiger Beton von Forschern der RMIT University und der University of Melbourne leitet Strom und macht daher die Integration von Sensoren möglich, die beginnenden Verschleiss rechtzeitig melden. Die besten Ergebnisse haben die Forscher erzielt, als sie 0,015 Prozent des Zements durch Gaphenoxid ersetzten.

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