Hightech-Armbinde wird zur flexiblen Batterie

ower-Block am Oberarm: So könnte die Batterie der Zukunft aussehen (Illustration: eng.kist.re.kr)

Ein neuer Stromspeicher von Forschern des Korea Institute of Science and Technology (KIST) kann sich nicht entzünden oder explodieren, wenn er beschädigt, also mechanisch verformt oder gedehnt wird. Denn laut den Experten lässt sich alles an der Innovation - Elektroden, Elektrolyt, Stromkontakte, Verkapselung - verformen, ohne dass die Batterie an Kapazität verliert, geschweige denn zu brennen beginnt. Gedacht ist sie als Stromspeicher für tragbare Elektronik. Sie könnte etwa in Kleidungsstücke integriert oder direkt auf die Haut geklebt werden.

EU: Akkus in Smartphones sollen leicht austauschbar werden

Symbolbild: Pixabay

Das Parlament der europäischen Union verlangt strengere Regeln bei der Herstellung und Verwertung von Batterien. Konkret sollen Akkus in allen Smartphones und anderen Geräten bis 2024 so eingebaut sein, dass sie von den Konsumenten "leicht und sicher" selbst ausgewechselt werden können, heisst es in dem Gesetzesentwurf, für den in Strassburg eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte. Auch besseres Recycling von Altbatterien sei wichtig.

Durchbruch bei Zink-Ionen-Batterien erzielt

Laborforschung an der Universität Tianjin für Zink-Ionen-Batterien (Foto: tju.edu.cn/english)

Der Weg für die ohne giftige Werkstoffe auskommende Zink-Ionen-Batterie ist frei. Denn Forscher der Universität Tianjing haben das Problem der Bildung von Dendriten beim Laden gelöst. Das sind nadelspitze Auswüchse, die sich durch den Elektrolyten bohren und Kurzschlüsse verursachen. Die Folge sind Brände oder gar Explosionen.

Längste Batterie der Welt ist 140 Meter lang

Mit einer Faserbatterie umwickeltes Spielzeug-U-Boot (Foto: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine neue Lithium-Ionen-Batterie mit 140 Metern Länge entwickelt. Damit ist sie mit Abstand die längste der Welt. Zudem ist sie mit weniger als einem Millimeter sehr dünn und so elastisch, dass sie in Stoffe eingewebt oder um ein Spielzeug-U-Boot gewickelt werden kann, sodass dessen Elektromotor mit Energie versorgt wird.

Neues Recyclingverfahren für Lithium-Ionen-Batterien

Lithium-Ionen-Batterie-Schrott (Bild: zVg)

Der Abbau von Rohstoffen für die Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien stellt eine grosse Umweltbelastung dar. Aus diesem Grunde sollen Batterien zukünftig effizienter rezykliert werden. Das ist eines der Ziele des Innosuisse-Forschungsprojektes, das im November am Institut für Intelligente Industrielle Systeme I3S der Berner Fachhochschule BFH in Zusammenarbeit mit dem Start-up Librec, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und dem Switzerland Innovation Park Biel/Bienne (SIPBB) gestartet ist.

Batterien: Lithium bald nicht mehr nötig

Prinzipieller Aufbau der neuen Schwefel-Metall-Batterie (Grafik: utexas.edu)

Forscher um Arumugam Manthiram vom Texas Materials Institute der University of Texas, Austin haben eine neue Batterie entwickelt, die weder teures Lithium noch wertvolles Kobalt braucht. Sie besteht in ihrem Kern aus den Allerweltsmaterialien Natrium und Schwefel, die auf der Erde im Überfluss vorhanden sind.

Neue Sperrschicht verhindert Batteriebrände

Sperrschicht stoppt das Wachstum von Dendriten (Grafik: ntu.edu.sg)

Mit einer Anti-Kurzschluss-Schicht verhindern Materialwissenschaftler der Nanyang Technological University (NTU) Brände von Lithium-Ionen-Batterien. Die elektrisch leitfähige Folie trennt, zusätzlich zum sogenannten Separator, die beiden Elektroden voneinander. Damit sind Kurzschlüsse ausgeschlossen.

Alu-Ionen-Batterie mit Graphen-Elektrode

Prototyp der neuen Batterie im Knopfzellenformat (Foto: uq.edu.au)

Mit einer Aluminium-Ionen-Batterie fordern Forscher der University of Queensland Akkuhersteller in aller Welt heraus. Sie hat eine höhere Energiedichte, ermöglicht also eine längere Nutzungsdauer. Und sie lässt sich 70 Mal schneller aufladen als eine Lithium-Ionen-Batterie, sagt Forschungsleiter Alan Rowan. Er hat mit der Graphene Manufacturing Group kooperiert, die eine positive Elektrode aus Graphen hergestellt hat.

"Super-Anode" verdreifacht Batteriekapazität

Evgeny Kolesnikov im Labor an der MISIS (Foto: Sergey Gnuskov, misis.ru)

Forscher der Nationalen Universität für Wissenschaft und Technologie (Misis) in Russland haben eine Anode für Lithium-Ionen-Batterien vorgestellt, die die Kapazität nicht begrenzt und auch nicht die Lebensdauer verkürzt. Sie besteht aus porösen nanostrukturierten Mikrokugeln aus einem Oxid, das Kupfer, Zink und Eisen enthält.

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