Deepfakes sind oft schwer zu durchschauen

Deepfake: oft schwer für User zu durchschauen (Foto: pixabay.com, geralt)

Die meisten Menschen können Deepfake-Videos nicht durchschauen, selbst wenn diese keine hohe Qualität haben. Das zeigt ein Experiment der Universiteit van Amsterdam. Durch digitale Manipulation ist es möglich, beispielsweise Politiker in Videos Worte in den Mund zu legen, die sie sonst nie sagen würden. Die meisten Social-Media-Plattformen haben Deepfakes aufgrund der möglichen Gefahr von Fehlinformationen verbannt.

Houskapreis 2020: Online-Voting für Publikumspreis gestartet

Im heurigen, 15. Jubiläumsjahr des Houskapreises wird erstmals der Publikumspreis – das ist der dritte Platz – online ermittelt. Das Voting ist bis 20. September offen, man kann auch zwei Eintrittskarten für die Preisverleihung gewinnen. Sollte diese in Corona-Zeiten am 24. September in Wien vor Publikum möglich sein.

Neuronales Netz verhindert künftig Blackouts

Masten: Netze sicherer dank Künstlicher Intelligenz (Foto: Geralt, pixelio.de)

Forscher am Argonne National Laboratory haben auf Basis Künstlicher Intelligenz eine Software zur Verhinderung von Blackouts entwickelt. Ein neuronales Netzwerk entscheidet demnach sekundenschnell, ob ein zusätzlicher Generator angefahren, ein industrieller Grossverbraucher vom Netz genommen oder ein Windpark abgeschaltet wird. Ziel ist es immer, die Frequenz des Netzes weitgehend konstant zu halten. Weicht sie zu stark vom Soll ab, in den USA sind es 60, in Europa 50 Hertz, gibt es einen Blackout.

Flüssigkristalle veredeln optische Linsen

Linse mit eingebrachten Flüssigkristallen (Grafik: Strangi, Capasso, case.edu)

Forscher der Case Western Reserve University optimieren optische Linsen mit Flüssigkristall-Metamaterialien, künstlichen Werkstoffen, die in der Natur nicht vorkommen. Darauf platzieren Giuseppe Strangi und sein Team Quarzsäulen im Nanoformat, die die Aufgabe der Lichtbrechung übernehmen. Der Vorteil dieses Arrangements im Vergleich zur Glaslinse: Letztere bricht das Licht, das durch die äußeren Bereiche fällt. Es entstehen Abbildungsfehler, die durch weitere Linsen korrigiert werden müssen, wenn das Bild optimal werden soll. Die neue Linse benötigt keine Korrektur.

IoT-Sensoren produzieren ihren Strom selbst

Symbolishe Darstellung der Fabrik der Zukunft (Grafik: everactive.com)

Die im Internet der Dinge (IoT) eingesetzten Sensoren kommen bald ohne Batterien aus. Strom beziehen sie aus der Umgebung, etwa aus Licht - aus Wärmedifferenzen oder aus Vibrationen, die mithilfe von Piezoelementen zur Stromproduktion genutzt werden. Laut Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) genügen Energiequellen der Umgebung. Batterien, die mit Arbeitsaufwand getauscht werden müssen, sind somit überflüssig und entlasten zudem die Umwelt.

Smartphones verschlechtern Prüfungsnoten

Hausaufgaben: Lösung aus dem Internet (Foto: pixabay.com, PhotoMIX-Company)

Studenten, die sich bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben zu sehr auf das Internet verlassen, müssen längerfristig sowohl mit einem schlechteren Gedächtnis als auch mit schlechteren Prüfungsnoten rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Rutgers University-New Brunswick. Insbesondere sei die starke Smartphone-Nutzung hierfür verantwortlich.

Virtual Reality macht Geologie spielerisch erlebbar

VR-Blick: Was hat es mit diesem Gestein auf sich? (Foto: unisa.edu.au)

Geologie spielerisch erleben - das verspricht ein unter der Leitung der University of South Australia entwickeltes Virtual Reality (VR) Projekt. "Beyond the Ice" setzt auf Gamification, um Nutzer wirklich für Fossilien, Gletscherschrammen und andere natürliche Sehenswürdigkeiten des südaustralischen Hallett Cove Conservation Park zu begeistern. Für Besucher vor Ort gibt es zudem eine Smartphone-App, die sie durch die steinige Landschaft führt.

Robofinger nach menschlichem Vorbild gebaut

Biomimetrischer Finger mit extrem hoher Beweglichkeit (Foto: Tebyani et al.)

Forscher der University of California in Santa Cruz haben mit Kollegen der Ritsumeikan University einen Roboterfinger entwickelt, der sich genauso bewegen kann wie der eines Menschen. Die Experten haben die menschliche Hand kopiert: Diese besteht aus beweglichen und elastischen Sehnen, die von Muskeln bewegt werden, Bändern sowie aus starren Knochen.

Forscher der Universität Genf entdecken neues Material für stromsparende Transistoren

Regelmäßig angeordnete Schichten aus Nickelaten (Foto: unige.ch)

Bei der Suche nach einem Halbleitermaterial, aus dem sich elektronische Bauteile mit geringem Stromverbrauch herstellen lassen, ist ein internationales Forscher-Team um Jean-Marc Triscone vom Institut für Quanten der Universität Genf, auf ein bisher unbekanntes physikalisches Phänomen in einem künstlichen Material gestossen, das aus sehr dünnen Schichten aus Nickelaten besteht.

Neue Handy-App schlägt beim Torkeln Alarm

Alkohol wird gemessen (Foto: Rutgers Center of Alcohol & Substance Use Studies)

Forscher der University of Pittsburgh haben eine App entwickelt, die davor warnt, wenn der Anwender so viel getrunken hat, dass nicht mehr gefahren werden darf oder ein gewalttätiger Zustand droht. Das gelingt ohne Zusatzgeräte, einfach mit der App und den Sensoren im Handy. Diese analysieren den Gang des Nutzers und registrieren die Beschleunigung beim Gehen. Wer zu intensiv schwankt, bekommt eine Warnung in Bezug auf Trunkenheit.

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