3D-Bild der Haut in zehn Minuten herstellbar

Unscheinbarer Würfel: entwickelt eine spezielle Folie (Foto: ntu.edu.sg)

Forscher der Nanyang Technological University (NTU) haben ein elektrochemisches Gerät entwickelt, das innerhalb von zehn Minuten hochauflösende 3D-Bilder der Haut erstellt. Dazu nutzt es eine spezielle goldbeschichtete Folie. Die 3D-Karten versprechen die Möglichkeit, Hauterkrankungen besser einzuschätzen als normale 2D-Bilder. Auch könnte das kompakte Gerät die Versorgung in entlegenen Gegenden verbessern, da die Nutzung kein Expertenwissen erfordert und die Bilder Medizinern die Ferndiagnostik erleichtern.

Erstes 5G-Antennensystem für Indoor-Bereich

Im Labor: ETRI-Forscher testen ihr Antennensystem (Foto: etri.re.kr)

Forscher des Electronics and Telecommunications Research Institute (Etri) haben eigenen Angaben nach das erste 5G-Antennensystem für den Indoor-Bereich entwickelt. Dieses greift Signale im 28-GHz-Band von aussenstehenden Basisstationen ab und überträgt sie ins Innere von Gebäuden. Möglich wird dies mithilfe von Radio-over-Fiber (RoF)-Technologie, die 5G-Millimeterwellen in optische Impulse konvertiert, die dann störungsfrei über eine Distanz von bis zu fünf Kilometern weiterverteilt werden können.

App schützt Fotos vor Gesichtserkennung

Scheinen gleich: Original (oben) und Verfälschung (Foto: Cherepanova et al.)

Informatiker der University of Maryland und der US Naval Academy haben mit "Lowkey" eine Web-App entwickelt, die helfen soll, die eigenen Fotos vor "unerlaubter Überwachung" zu schützen. Dazu verändert ein Algorithmus die Bilder so, dass sie für Menschen zwar klar erkennbar bleiben, für gängige Gesichtserkennungs-Software aber kaum mehr zu identifizieren sind. Die Algorithmen von Amazon und Microsoft erreichen den Forschern zufolge weniger als ein Prozent Genauigkeit.

Fachhochschule St. Pölten baut Mobilitätsforschung aus

FH St. Pölten baut Mobilitätsforschung aus (© FH St. Pölten/ Martin Lifka Photography)

Die Fachhochschule (FH) St. Pölten baut ihre Forschungsaktivitäten zur Digitalisierung im Bahnwesen aus. Über eine Anschubfinanzierung des Landes Niederösterreich hat das Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung der FH das Themenfeld erweitert, mehrere neue Projekte angeworben, das Personal aufgestockt und Kooperationen mit Firmen vertieft.

KI-System erkennt Tonalität klassischer Musik

Klassische Musik: meist in Dur- oder Moll-Tonart (Foto: pixabay.com/Pexels)

Forscher des École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) haben eine Technologie entwickelt, die mithilfe von Maschinenlernen allein klassische Musik "anhören" kann und richtig bestimmten Tonalitäten - zum Beispiel Dur oder Moll - zuordnet. Um ihrem smarten System das dafür nötige musikalische Gespür einzuhauchen, haben sie es zunächst über 13.000 Werke aus dem 15. bis 19. Jahrhundert analysieren lassen. Damit wollen sie aufzeigen, wie sich klassische Musik im Laufe der Epochen verändert hat.

Drohnen lernen von Bienen punktgenaues Landen

Experiment: Drohne umfliegt Hindernisse mit Bravour (Foto: MAVLab/TU Delft)

Forscher der Technischen Universität Delft und der Westfälischen Hochschule lassen sich von kleinen Insekten wie Bienen inspirieren, um die Flugfähigkeiten von Drohnen zu verbessern. Diese sollen künftig ganz wie die natürlichen Vorbilder eine Art "optischen Fluss" nutzen, um die Entfernung zu anderen Objekten in ihrem Sichtfeld und deren Geschwindigkeit schneller und genauer abzuschätzen. So soll ein KI-gestützter maschineller Lernprozess Flugrobotern ein rasches, punktgenaues Landen ermöglichen.

Neue Roboterfische organisieren sich selbst

Bluebot: sieht aus wie ein Fisch und verhält sich auch so (Foto: harvard.edu)

Roboter nach dem Vorbild von Fischen haben Forscher der Ingenieurschule der Harvard University (Seas) und des ebenfalls an der Hochschule angesiedelten Wyss Institute for Biological Inspired Engineering entwickelt. Genauer gesagt, brachten sie den künstlichen "Tieren" bei, sich im Schwarm zu bewegen, so wie es viele Fische tun. So irritieren sie Fressfeinde, finden leichter Nahrung und sparen Energie.

Hochschule Luzern baut Forschung in Quantenkryptografie und Robotik aus

HSLU-Forscherin Esther Hänggi (Bild: zVg)

Die Hochschule Luzern baut ihre Forschung in den Bereichen Quantenkryptografie und Robotik aus. Möglich wird dies durch das neue Practice-to-Science-Stipendiums des Schweizerischen Nationalfonds SNF. Dieses soll die anwendungsorientierte Forschung an Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen weiter stärken.

Mini-Ventil löst Hitzeproblem bei Quanten-PCs

Ein 3D-Modell veranschaulicht das neue Quantenpunkt-Ventil (Foto: David Wander)

Forscher der Universität Grenoble Alpes und des Centre of Excellence - Quantum Technology Finland (QTF) haben offenbar das Hitzeproblem bei Quantencomputern gelöst. Hierfür setzen sie auf ein eigens entwickeltes Mini-Ventil in Grösse eines einzigen Quantenpunkts, mit dem es möglich sein soll, den Fluss überschüssiger Hitze zu regulieren. Das soll eine Überhitzung und daraus resultierende Schäden an den "Superrechnern von morgen" verhindern.

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