Weltdünnster optischer Diffusor entwickelt

treuzentren auf dem Substrat streuen Farben (Bild: Dennis Arslan, uni-jena.de)

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben einen Diffusor auf der Basis von Silizium-Nanopartikeln entwickelt. Damit lassen sich Richtung, Farbe und Polarisation von Licht gezielt steuern. Mögliche Anwendungsbereiche sind den Experten nach transparente Bildschirme oder Augmented Reality. Details wurden in "Advanced Materials" publiziert.

Längste Batterie der Welt ist 140 Meter lang

Mit einer Faserbatterie umwickeltes Spielzeug-U-Boot (Foto: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine neue Lithium-Ionen-Batterie mit 140 Metern Länge entwickelt. Damit ist sie mit Abstand die längste der Welt. Zudem ist sie mit weniger als einem Millimeter sehr dünn und so elastisch, dass sie in Stoffe eingewebt oder um ein Spielzeug-U-Boot gewickelt werden kann, sodass dessen Elektromotor mit Energie versorgt wird.

Hightech-Stift hilft beim Schreibenlernen

Test: Neuer Stift verbindet Handschrift mit digitalen Medien (Foto: stabilo.de)

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickeln im deutsch-französischen Projekt "Kaligo-based Intelligent Handwriting Teacher" (KIHT) einen intelligenten digitalen Stift, der beim Erlernen der Handschrift hilft. Konkret geht es um die Programmierung smarter Algorithmen auf der Basis Künstlicher Intelligenz (KI). Diese soll es ermöglichen, eine Schriftspur zu rekonstruieren und die Handschrift zu interpretieren. Das intelligente Lerngerät soll möglichst vielen Schülern zugutekommen.

Kabellose Stromversorgung für Flügel-Drohne

Wandler an Bord: Toyota-Drohne benötigt keine Batterie (Foto: Ozaki et al.)

Forscher des zentralen Forschungs- und Entwicklungslabors des japanischen Autoherstellers Toyota haben eine Drohne entwickelt, die wie ein Insekt mit den Flügeln schlägt, um sich in der Luft zu halten und fortzubewegen. Geräte dieser Grösse kommen normalerweise nicht allzu weit, weil sie keine schweren Batterien tragen können und die Stromversorgung somit schnell zusammenbricht.

Weicher Roboter-Greifer packt blitzschnell zu

Greifer: Schliesszeit liegt bei gut zwei Sekunden (Fotos: Yong Zhu, ncsu.edu)

Nicht viel langsamer als eine Mausefalle schliesst, packt ein neuartiger weicher Greifer von Forschern der North Carolina State University zu, der durch Wärme gesteuert wird. Gedacht ist er für den Einsatz an Robotern. "Wir haben eine bistabile Struktur entwickelt", sagt Doktorand Shuang Wu. Der Greifer springt somit zwischen zwei Positionen hin und her. Er öffnet sich, verbleibt in dieser Stellung und schliesst sich erst dann wieder, wenn die Energiezufuhr gestoppt wird.

Tauchroboter sammeln Daten in der Tiefe

Tauchroboter Carl-Bot beim Training im Wassertank (Foto: caltech.edu)

In Schwärmen eingesetzte Tauchroboter sollen Umweltdaten in allen Meerestiefen sammeln, um mit möglichst geringem Energieaufwand voranzukommen. Zu dieser Entwicklung haben sich Forscher des California Institute of Technology (Caltech), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der Harvard University zusammengetan.

Batterien: Lithium bald nicht mehr nötig

Prinzipieller Aufbau der neuen Schwefel-Metall-Batterie (Grafik: utexas.edu)

Forscher um Arumugam Manthiram vom Texas Materials Institute der University of Texas, Austin haben eine neue Batterie entwickelt, die weder teures Lithium noch wertvolles Kobalt braucht. Sie besteht in ihrem Kern aus den Allerweltsmaterialien Natrium und Schwefel, die auf der Erde im Überfluss vorhanden sind.

Smarter Radweg sammelt Campus-Daten

Verlegen der Kunststoffmodule des intelligenten Radwegs (Foto: tudelft.nl/en)

Studenten, Professoren und andere Beschäftigte der Technischen Universität Delft (TU Delft) flitzen seit Tagen über den "intelligentesten Radweg der Niederlande", wie die Entwickler stolz sagen. Er misst selbstständig die Geschwindigkeit der Radler und das gesamte Verkehrsaufkommen, ob Fussgänger oder Autos, die den Weg überqueren. Zu den gesammelten Infos gehören auch die lokale Temperatur und die Niederschlagsmenge.

Seiten

Forschung & Entwicklung abonnieren