Tesla knackt 100 Milliarden Dollar-Marke

Der Höhenflug der Aktie des US-E-Autobauers Tesla hält unvermindert an, heute knackte der Börsenwert des Unternehmens erstmals die psychologisch wichtige Marke von 100 Milliarden US-Dollar. Der stetige Anstieg erfreut seit einiger Zeit die Anleger, ein nochmaliger Schub um rund 5 Prozent trieb den Kurs der Aktie jetzt auf über 570 Dollar, die Marktkapitalisierung des Elektroautobauers überschritt damit erstmals die Marke von 100 Milliarden US-Dollar.

Das 360 Innovation Lab präsentiert fünf Startups vor Investoren in Wien

Nach mehreren Monaten intensiver Arbeit an der internationalen Marktreife ihrer Produkte präsentierten die Startups des „360 Innovation Lab Accelerator Programms“ Anfang der Woche den aktuellen Stand ihrer Unternehmen vor einer Gruppe von 50 Investoren in Wien im Rahmen einer „Demo Night“.

VW übernimmt Diconium komplett und forciert Software-Entwicklung

VW übernimmt Diconium zur Gänze (Symbolbild: Pixabay/ Aljonushka)

Das Auto als rollender App-Store: Kunden des VW-Konzerns sollen ihren Wagen in Zukunft mit einem "digitalen Einkaufszentrum" vernetzen und wichtige Funktionen wie Updates der Fahrzeug-Software von überall aus erledigen können. Dazu wollen die Wolfsburger das Stuttgarter Unternehmen Diconium jetzt vollständig unter ihr Dach holen. Der Schritt hat auch für den internen Wandel des Autoherstellers eine hohe Bedeutung: Die VW-Gruppe sucht immer mehr IT-Experten und will Anwendungen zunehmend selbst entwickeln.

Plattformökonomie gewinnt immer mehr an Bedeutung

Symbolbild: Pixabay/ Piro 4D

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, hat sich für einen anderen Umgang mit Daten in Deutschland ausgesprochen – damit Unternehmen neue Geschäftsmodelle entwickeln können. Deutschland müsse besser bei Zugang und Nutzung von Daten werden, es gebe noch keine grosse Kultur einer Datenökonomie. Das liege daran, dass Deutsche leider überwiegend immer noch Fans einer Datensparsamkeit sind. Damit habe sich Deutschland von der Datenökonomie weitgehend abgeschottet.

Rocket und United Internet gehen getrennte Wege

Rocket Internet und United Internet trennen sich (Logo: Rocket Internet)

Der Startup-Entwickler Rocket Internet und der "1&1"-Eigentümer United Internet gehen getrennte Wege: Die beiden Unternehmen wollen ihre Überkreuz-Beteiligungen über zwei Aktienrückkäufe auflösen, wie Rocket und United mitteilten. United Internet war bereits vor dem Börsengang des Berliner Unternehmens vor fünf Jahren bei Rocket eingestiegen und musste das Anteilspaket 2016 um eine Viertelmilliarde Euro abschreiben.

Halbleitermarkt im Sinkflug, Branche aber optimistisch für 2020

Symbolbild: Pixabay

Der weltweite Halbleitermarkt ist im Sinkflug. Der deutsche Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) geht für das laufende Jahr von einem Minus von zwölf Prozent auf gut 413 Mrd. Dollar aus, wie er in München mitteilte. Für den starken Rückgang des Markts sei vor allem die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit ursächlich, sagte der Vorsitzende der Fachgruppe Halbleiter-Bauelemente, Stephan zur Verth. Konkret nannte er Handelskonflikte, den Brexit und den "schwächelnden Automobilmarkt".

Startup verlegt Paketversand in den Untergrund

So flitzen Pakete in Zukunft durch den Untergrund (Bild: magway.com)

Die Paketverteilung in Grossbritannien, vor allem in London, soll in den Untergrund verlegt werden. Das hat das britische Startup Magway vorgeschlagen. Schlitten transportieren die Pakete durch 90 Zentimeter dicke Röhren. In ihnen ist der Luftdruck niedriger als normal, sodass der Energieaufwand für die Bewegung der Schlitten gering ist. Angetrieben werden die fast 50 Kilometer pro Stunde schnellen Schlitten von einem Linearmotor.

Deutsche Telekom erwägt Verkauf mehrerer Tochterunternehmen

Die Deutsche Telekom denkt über den Verkauf von Tochterunternehmen nach (Logo: DT)

Bei der Deutschen Telekom werden nach Informationen des "Manager Magazin" die Verkäufe mehrerer Tochterunternehmen für das kommende Jahr durchgespielt. Aussichtsreichster Kandidat ist laut Insidern die Mobilfunktochter T-Mobile Niederlande, die im dritten Quartal ihren operativen Gewinn (Ebitda) um 25 Prozent auf 132 Millionen Euro gesteigert hatte.

Neue Chefs setzen bei SAP den Sparstift an

SAP-Co-Chefin Jennifer Morgan an der diesjährigen Sapphire in Orlando (Bild: SAP)

Die neuen SAP-Chefs Jennifer Morgan und Christian Klein wollen Europas grössten Softwarekonzern mit Effizienzsteigerungen, gezielten Sparmassnahmen und einem stärkeren Cloud-Geschäft auf Kurs halten. Es sei das Ziel, etliche technische Prozesse in den SAP-Anwendungen zu automatisieren, ohne dass ein Mensch noch Hand anlegen müsse, sagte Co-Vorstandschef Christian Klein. Abseits dessen setzt das Unternehmen voll auf ein wachsendes Geschäft mit Cloud-Software zur Miete aus dem Internet.

Huawei zahlt Mitarbeitern Boni für Alternativen zu US-Komponenten

Zahlt Boni an findige Mitarbeitende: Huawei (Bild: Archiv)

Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei hat seinen Mitarbeitern zwei Milliarden Yuan (rund 285 Millionen Franken) gezahlt, um technologisch unabhängiger von den USA zu werden. Die Summe wurde an Mitarbeiter ausgezahlt, die mitgeholfen haben, Alternativen zu US-Komponenten zu finden und zu entwickeln. Das geht aus einer Nachricht der Huawei-Personalabteilung an die Mitarbeiter hervor. Zudem wurde der Lohn einmalig für fast alle 190.000 Mitarbeiter verdoppelt, sagte ein Firmen-Sprecher.

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