Trotz Wachstum im ersten Quartal senkt Salesforce Jahresausblick

Salesforce-Hauptsitz in San Franzisco (Bild: Salesforce)

Der SAP-Konkurrent Salesforce senkt wegen der Coronavirus-Pandemie seine Jahresprognose: Im Geschäftsjahr 2020 zu Ende Januar werde nun mit einem Fehlbetrag je Aktie zwischen sechs und vier Cent gerechnet, teilte das Unternehmen aus San Francisco an. Im Februar hatte Salesforce noch einen Gewinn je Aktie in Aussicht gestellt. Auch beim Umsatz ist das Unternehmen, das den Markt für Kundenmanagement-Software (CRM) dominiert, inzwischen weniger zuversichtlich und reduzierte die Erwartungen um etwa eine Milliarde auf rund 20 Milliarden Dollar.

Tiktok verlagert sich von China ins Ausland

Tiktok verlegt Geschäfte verstärkt ins Ausland (Bild: Tiktok)

Das chinesische Unternehmen Tiktok verlagert seine geschäftlichen Aktivitäten zunehmend ins Ausland. Die Tiktok-Mutter Bytedance habe ihre Entwicklungskapazitäten im US-Bundesstaat Kalifornien mit der Einstellung von über 150 Spezialisten und Spezialistinnen ausgebaut. Zudem sei ein Manager für Beziehungen zu Investoren in New York angeheuert worden. Sichtbares Zeichen für die Verlagerung ins Ausland sei zudem die Abwerbung des Disney-Managers Kevin Mayer für den Posten des Tiktok-Chefs.

Homeoffice könnte bei Facebook zum Standard werden

Das Home Office könnte bei Facebook zum Standard werden (Symbolbild: Pixabay/ Skitterphoto)

Facebook-Chef Mark Zuckerberg geht davon aus, dass die Corona-Krise einen langfristigen Wandel hin zur Arbeit ausserhalb des Büros angestossen hat. Er rechne damit, dass in zehn Jahren rund jeder zweite Beschäftigte des Online-Netzwerks so arbeiten werde, sagte Zuckerberg in einem Interview des Technologieblogs The Verge. Zuvor hatte bereits unter anderem Twitter angekündigt, dass alle Mitarbeiter auch nach dem Ende der Krise ihre Jobs von Zuhause aus fortführen könnten, wenn ihre Aufgaben dies zulassen.

Big Blue könnte Tausende Stellen streichen

Bei IBM sind Tausende von Stellen in Gefahr (Logo: IBM)

Der US-Technologiekonzern IBM hat einen umfassenden Abbau von Arbeitsplätzen in der Coronavirus-Krise angekündigt. Die Entscheidung sei wohl für einige Beschäftigte eine einzigartige und schwierige Situation, sagte ein Sprecher des Unternehmens in einer Stellungnahme. Wie viele Jobs IBM streichen will, dazu machte das Unternehmen keine detaillierten Angaben.

Teamviewer steigert Umsatz im Vorjahresvergleich um 75 Prozent

Logobild: Teamviewer

Teamviewer hat im ersten Quartal noch mehr Geschäfte machen können als bereits in Aussicht gestellt. Die in Rechnung gestellten Einnahmen (Billings) kletterten im Vorjahresvergleich um 75 Prozent auf 119,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Bisher hatte Teamviewer einen Anstieg um mindestens 60 Prozent angedeutet. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie habe sich die Nachfrage nach Fernzugriffs- und Homeoffice-Lösungen bedeutend erhöht, sagte Vorstandschef Oliver Steil.

Rocket Internet rutscht in die roten Zahlen

Sitz von Rocket Internet im GSW Haus in Berlin (Bild: Emanuele from Roma/ CC-BY- SA)

Der Berliner Startup-Investor Rocket Internet erwartet wegen der Corona-Krise im ersten Quartal rote Zahlen. Insbesondere wegen der aufgrund der Krise gesunkenen Bewertung von Unternehmensbeteiligung werde ein Verlust von etwa 162 Millionen Euro anfallen, teilte Rocket Internet mit. Die kompletten Zahlen will der Konzern am 28. Mai veröffentlichen. Rocket Internet ist an zahlreichen Start-Ups beteiligt, darunter der Online-Möbelhändler Home24 sowie der Modehändler Global Fashion Group.

O2 UK und Virgin Media wollen fusionieren

Logo: O2

Der spanische Telekomkonzern Telefonica und das US-amerikanische Medienunternehmen Liberty Global wollen ihr britisches Geschäft wie erwartet in einer Milliardentransaktion zusammenlegen. Die Telefonica-Tochter O2 UK und Virgin Media sollen in ein Unternehmen eingebracht werden, an dem beide Konzerne je die Hälfte halten, teilten Liberty Global und Telefonica in Denver und Madrid mit.

Halbleiterkonzern Infineon dämpft Erwartungen bei Umsatz und Ergebnis

Bild: Infineon

Infineon erwartet im laufenden Geschäftsjahr lediglich durch den jüngsten Zukauf ein leichtes Umsatzwachstum. Infolge der Coronavirus-Pandemie dürfte der Umsatz der bisherigen Konzernteile um fünf Prozent auf 7,6 Milliarden Euro zurückgehen, wie das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung erklärte. Zusammen mit dem jüngst erworbenen US-Halbleiterkonzern Cypress werde sich der Umsatz in dem bis Ende September laufenden Geschäftsjahr auf 8,4 Milliarden Euro summieren. Die Umsatzrendite des kombinierten Konzerns werde auf zwölf Prozent schrumpfen.

Tencent-Beteiligung treibt Afterpay-Aktien

Tencent-Sitz in Shenzhen (Bild: Tencent)

Die Aktien der australischen Bezahlplattform Afterpay sind im frühen Handel am Montag um fast 36 Prozent gestiegen. Ende vergangener Woche war bekannt geworden, dass Tencent Holdings fünf Prozent an Afterpay erworben hatte. Die Mitbegründer von Afterpay, Anthony Eisen und Nick Molnar, erklärten daraufhin, das Unternehmen werde mit Tencent an der Expansion, der Technologie und an künftigen Zahlungsoptionen auf der Online-Plattform arbeiten.

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