Dell und HP mit kräftigen Gewinnsprüngen

Die Computer-Konzerne Dell und HP verdienen dank einer starken PC-Nachfrage glänzend. Beide Unternehmen verkündeten am gestrigen Dienstag nach US-Börsenschluss kräftige Gewinnsprünge im jüngsten Quartal. Dell und HP profitieren in der Corona-Pandemie weiter vom Trend zum Homeoffice und einem erhöhten IT-Bedarf.

Samsung plant angeblich 17 Milliarden Dollar teure Chip-Fabrik in Texas

Samsung plant teure Chipfabrik in Texas (Bild: Kote Puerto on Unsplash.com)

Der südkoreanische Technologieriese Samsung will einem Zeitungsbericht zufolge in den USA eine neue Chipfabrik bauen. Samsung plane eine 17-Milliarden Dollar teure Halbleiterfabrik in der Stadt Taylor, im US-Bundesstaat Texas, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der texanische Gouverneur Greg Abbott werde am heutigen Dienstag eine "wirtschaftliche Ankündigung" machen.

Italiens Telekommunikationskonzern TIM auf der Wunschliste von KKR

Logo: TIM

Der US-Finanzinvestor KKR will das italienische Telekommunikationsunternehmen TIM übernehmen. Die börsennotierte Beteiligungsgesellschaft, die auch der grösste Anteilseigener des Medienkonzerns Axel Springer ist, hinterlegte bei den Italienern offiziell ihr Kaufinteresse. Dieses sei "nicht bindend und indikativ", teilte TIM, die frühere Telecom Italia mit Zentrale in Mailand, nach einer ausserordentlichen Vorstandssitzung mit.

Infineon verdreifacht Gewinn trotz Chipkrise

Verdreifacht Gewinn: Infineon (Bild: zVg)

Das Geschäft brummt beim Halbleiterkonzern Infineon. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe sich der Gewinn auf 1,17 Milliarden Euro mehr als verdreifacht und es sei der höchste Umsatz der Firmengeschichte erzielt worden, wie das Unternehmen aus Neubiberg bei München mitteilte. Auch für das kommende Jahr ist der Konzern, der derzeit vom hohen Bedarf an Chips profitiert, zuversichtlich und hat seine Prognose leicht erhöht.

Siemens erzielt Gewinnsteigerung um 59 Prozent für Geschäftsjahr 2021

Symbolbild: Siemens

Siemens hat das erste Geschäftsjahr unter der Führung von Roland Busch mit einem kräftigen Gewinnsprung abgeschlossen. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 59 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro, wie der Konzern am heutigen Donnerstag mitteilte. Damit übertraf Siemens seine Prognose, die im Laufe des Geschäftsjahres bereits drei Mal erhöht worden war.

Streaming-Dienst Disney+ kränkelt

Bild: Kon Karampelas auf Unsplash.com

Der US-Unterhaltungsriese Walt Disney hat im jüngsten Geschäftsquartal schlechter abgeschnitten als erwartet – besonders im wichtigen Streaming-Geschäft. In den drei Monaten bis Anfang Oktober wuchsen die Erlöse verglichen mit dem heftig von der Corona-Pandemie belasteten Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 18,5 Milliarden US-Dollar. Experten hatten mit höheren Erlösen gerechnet.

Anleger von Coinbase enttäuscht

Symbolbild: Pixabay

Die Krypto-Börse Coinbase hat die Erwartungen im dritten Quartal deutlich verfehlt. Die grösste US-Handelsplattform für Digitalwährungen und Kryptoanlagen wie Bitcoin oder Ethereum verbuchte Erlöse von 1,2 Milliarden Dollar, wie sie am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Das entspricht zwar mehr als dem Vierfachen des Vorjahreswerts, allerdings einem Rückgang um rund 40 Prozent im Vergleich zum starken Vorquartal. Analysten hatten mit wesentlich mehr Umsatz gerechnet.

Paypal mit Umsatzplus, aber unter Erwartungen

Unter den Erwartungen: Paypal (Bild:Pixabay)

Nach dem anfänglichen Online-Shopping-Boom in der Corona-Pandemie laufen die Geschäfte beim Bezahldienst Paypal nicht mehr ganz so rund. In den drei Monaten bis Ende September kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 6,2 Milliarden US-Dollar, wie Paypal mitteilte. Der Gewinn legte um sechs Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zu.

TSMC erhält Staatsbeihilfe in Milliardenhöhe für japanische Chipfabrik

TSMC erhält Milliardensubventionierung von Japan (Logo: TSMC)

Japans Regierung will einem Zeitungsbericht zufolge mit der Subventionierung eines neuen Werks des taiwanesischen Chip-Produzenten TSMC die inländische Halbleiterproduktion ankurbeln. Japan werde voraussichtlich die Hälfte des geschätzten Investitionsvolumens von TSMC in Höhe von 1 Billion Yen (7,63 Mrd. Euro) für den Bau einer Chipfabrik in Kumamoto, Südjapan, bereitstellen, berichtete die Zeitung Nikkei unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

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