AMD mit Umsatzplus aber gedämpftem Ausblick

AMD-Zentrale im kalifornischen Sunnyvale (Foto: Wikipedia/ Coolcaesar/ COO)

Der Chip-Hersteller AMD ist nach einer langen Durststrecke dank seiner neuen PC-Chips auf dem Weg der Besserung: Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar, wie AMD nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Der Gewinn sprang von 16 Millionen auf 162 Millionen Dollar hoch. AMD nehme Intel Marktanteile ab, sagte Firmenchefin Lisa Su.

5G nimmt Fahrt auf – Ericsson sieht Nachfrage in der Krise robust

5G nimmt Fahr auf (Bild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Der Netzwerkausrüster Ericsson rechnet auch in der Coronakrise mit einer robusten Nachfrage nach Teilen für Telekommunikationsnetze. Die Branche dürfte sich in der Pandemie widerstandsfähig zeigen, und das Unternehmen sei mit seinen wettbewerbsfähigen 5G-Produkten und Kostenstrukturen gut positioniert, teilte Ericsson-Chef Börje Ekholm in Stockholm mit. Im ersten Quartal habe die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 einen begrenzten Einfluss auf das eigene Geschäft gehabt. Daher bleibt Ericsson auch trotz bestehender Unsicherheiten bei seiner Jahresprognose.

Börsenwert: Netflix überflügelt Disney

Symbolbild: Pixabay

In der aktuellen Corona-Situation sind die Dienste von Streaminganbietern wie Netflix gefragter denn je. Wie stark das daraus resultierende Wachstum konkret ist, ist allerdings eine bislang offene Frage. Zumindest eine Teilantwort darauf sollte Netflix am gestrigen Abend liefern, immerhin gibt es da die neuen Geschäftszahlen des Unternehmens. Analysten gehen jedenfalls davon aus, dass Netflix seine bisherige Prognose deutlich übertreffen wird.

Amazon schafft 75.000 neue Jobs in den USA

Amazon sucht weitere 75'000 Leute (Logo: Amazon)

Der Onlinehändler Amazon hat inmitten der Coronavirus-Krise 100.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den USA eingestellt – und schreibt 75.000 weitere Stellen aus. Der Konzern verwies auf die gestiegene Zahl von Onlinebestellungen. Deswegen sollten 75.000 zusätzliche Stellen geschaffen werden, um Kunden in diesen „beispiellosen Zeiten“ beliefern zu können. Amazon hatte Mitte März 100.000 Neueinstellungen in Ganz- oder Teilzeitstellen angekündigt. Diese Stellen seien inzwischen besetzt, erklärte der Konzern. Es bestehe aber weiter Einstellungsbedarf.

Oliver Samwer rechnet mit mehr Insolvenzen bei Rocket Internet

Bei Rocket Internet rechnet man mit einem Anstieg der Insolvenzen (Logo: Rocket Internet)

Die weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen dürften heuer auch das Beteiligungsnetzwerk des Berliner Startup-Investors Rocket Internet treffen: Man erwarte eine höhere Insolvenzquote als in den Vorjahren, teilte Vorstandschef Oliver Samwer den Aktionären mit. Aus seiner Sicht werden bei vielen Beteiligungen die Umsätze langsamer steigen oder sogar sinken.

Verhaltener Ausblick für 2020 bei United Internet

Zentrale von United Internet in Montabaur (Bild: United Internet)

Der im rheinland-pfälzischen Montabaur domizilierte Telekommunikationsanbieter United Internet hat sich für das laufende Jahr eine stabile Geschäftsentwicklung vorgenommen und will wieder eine deutlich erhöhte Dividende zahlen. Die Ausschüttung für das vergangene Jahr soll 0,50 Euro je Aktie betragen, wie der M-Dax-Konzern mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte es nur 5 Cent Dividende gegeben, weil United Internet mit seiner Telekommunikationstochter 1&1 Drillisch 2019 teure Mobilfunkfrequenzen für den neuen 5G-Datenfunk ersteigert hat.

EU: Digitale Technologien und Computertechnik treiben Patent-Anmeldungen

Digitale Technologien treiben Patentanmeldungen an (Symbolbild: Pixabay)

Der Ausbau des schnellen Internets treibt die Patent-Anmeldungen beim Europäischen Patentamt. Insgesamt wurden bei der Behörde in München im vergangenen Jahr mehr als 181.000 Patente angemeldet, vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor und damit ein neuer Rekord, wie sie am Donnerstag in ihrem jährlichen Patent-Index mitteilte. Vor allem die Anträge für digitale Kommunikation schossen nach oben: um fast 20 Prozent auf mehr als 14.000.

US-Einzelhändler OTG nutzt erstmals Amazons Technik für Geschäfte ohne Kassen

Amazon Go Shop: Auch die US-Firma OGT setzt künftig auf das kassenlose Amazon-Konzept (Bild: Wikimedia/ Sounder Bruce)

Amazon hat seine Technologie für Läden ohne Kassen erstmals bei einem anderen Einzelhändler untergebracht: Die US-Firma OTG will damit zunächst mehrere Lebensmittel-Geschäfte an den New Yorker Flughäfen Newark und Laguardia ausstatten. Der erste davon solle bereits kommende Woche öffnen, wie OTG am gestrigen Mittwoch ankündigte. Das Unternehmen betreibt mehr als 100 Läden an amerikanischen Flughäfen.

Hewlett Packard Enterprise lanciert HPE Container Platform

Lanciert Container Platform: HPE (Logobild: HPE)

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat mit der HPE Container Platform ein neues Angebot veröffentlicht. Wie der Name vermuten lässt, springt HPE damit auf das Thema der Containerisierung auf und bietet eine eigene Plattform zum Erstellen containerisierter Applikationen. Wenig überraschend setzt die Plattform im Kern voll auf die Container-Orchestrierung Kubernetes. Daneben gesellen sich Bestandteile der HPE-Übernahmen Blue Data und Map R hinzu. Die Plattform ist auf Unternehmenskunden zugeschnitten.

US-Tech-Branche nun zunehmend auch von Coronavirus betroffen

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Die Ausbreitung des Coronavirus macht sich zunehmend in der US-Technologie-Branche bemerkbar. Erste Unternehmen haben ihren Mitarbeitern Arbeit im Home Office angeordnet. Grössere Veranstaltungen wie Googles Entwicklerkonferenz I/O wurden bereits abgesagt. Microsoft fordert seine Mitarbeiter zur Heimarbeit bis zum 25. März auf. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Zahl der Coronavirus-Infektionen.

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