EZB-Präsidentin Christine Lagarde Opfer einer Cyberattacke

EZB-Chefin Christine Lagarde (Bild: EU)

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, ist laut einer Mitteilung der Notenbank ins Visier von Cyberangreifern gerückt. "Wir können bestätigen, dass es kürzlich einen versuchten Cyberangriff auf die Präsidentin gab", teilte eine Sprecherin der Europäischen Zentralbank (EZB) dazu in Frankfurt mit. "Er wurde schnell erkannt und gestoppt. Es wurden keine Informationen kompromittiert. Mehr können wir nicht sagen, da die Ermittlungen noch laufen," heisst es in der Aussendung wörtlich.

US-amerikanische LGBTQ+-Community zunehmend im Fokus von Erpressern

LGBT-Fahne: Community in USA im Schussfeld von Erpressern (Bild: Public Domain

Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) warnte in den vergangenen Tagen vor zunehmenden Erpressungsversuchen auf Dating-Apps wie Grindr oder Feeld. Die vor allem von LGBTQ+-Personen genutzten Apps werden laut der Behörde verstärkt von Kriminellen genutzt, die sich erst das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen, um diese dann um explizite Fotos zu bitten.

Cyberangriff auf slowakisches Verteidigungsministerium

Hacker greifen Verteidigungsdepartement der Slowakei an (Symbolbild: Colin/CC BY-SA 3.0)

Das slowakische Verteidigungsministerium ist von unbekannten Hackern attackiert worden. "Dieser Angriff war relativ gross, sehr gross“, bekannte Verteidigungsminister Jaroslav Nad am Freitag gegenüber dem TV-Nachrichtensender TA3. Aufgrund der guten Absicherungsmechanismen des Armeegeheimdienstes sei die Cyberattacke jedoch abgewehrt worden, ohne dass Daten gestohlen worden seien, hielt der konservative Politiker dazu fest.

Deutschland: Niedersachsens Polizei lanciert "Cyberguide"-Software

Cybercrime: Niedersachsen lanciert einen Cyberguide (Bild: Fotolia)

Schadsoftware, Datenklau oder Betrug mit Kryptowährung: Niedersachsens Ermittler sollen künftig besser auf die schnelle Entwicklung der Internetkriminalität reagieren. Mit einem digitalen Assistenten können die ersten Ermittlungsmassnahmen effizienter und zielgerichteter werden, wie das Innenministerium mitteilte.

Deutsche Behörden Angriffsziel russischer Hacker

Hacker (Symbolbild: Flickr/Medithit)

Die Websites einer Reihe deutscher Behörden sind Angriffsziel russischer Hacker geworden. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" erfahren hat, richteten sich die Attacken unter anderem gegen das Verteidigungsministerium, den Bundestag, die Bundespolizei sowie mehrere Landespolizeibehörden. Aber auch die SPD-Webseite von Bundeskanzler Olaf Scholz soll betroffen gewesen sein. Durch die Attacken waren die Seiten zeitweilig nicht mehr erreichbar.

Zentralstelle Cybercrime Bayern zieht Zwischenbilanz bei gefälschten Angeboten für Onlinetrading

Cybercrime: Bayeren zieht Bilanz (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Betrüger haben mit gefälschten Angeboten für Onlinetrading-Plattformen seit 2017 allein in Bayern einen Schaden von mindestens 250 Millionen Euro verursacht. In ganz Deutschland dürften die jährlichen Verluste durch solche Kriminellen im Milliardenbereich liegen. Dem Justizministerium zufolge wurden im Freistaat bislang mehr als 900 Onlineplattformen wegen Betruges angezeigt – und täglich würden es mehr.

Deutschland: Autovermieter Sixt Opfer eines Hackerangriffs

Hacker nahmen Sixt ins Visier (Symbolbild: Colin/CC BY-SA 3.0)

Der deutsche Autovermieter Sixt ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Das teilte das Unternehmen mit. Die Störung sei frühzeitig bemerkt und Gegenmassnahmen seien umgehend gemäss entsprechenden Sicherheitsprotokollen eingeleitet worden. Sixt hatte bereits am Freitag erhebliche technische Probleme eingeräumt. Am Wochenende hatten dann Kunden über Probleme bei der Buchung von Fahrzeugen berichtet.

Pegasus-Ausspähskandal: Spaniens Regierungschef verspricht Katalanen Aufklärung

Symbolbild: Pegasus

In Bezug auf die Affäre um das mutmassliche Ausspähen von Anführern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung mit der israelischen Software Pegasus hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez den Katalanen eine umfassende Aufklärung versprochen. "Wir werden Rechenschaft ablegen", betonte er im Parlament in Spaniens Hauptstadt Madrid. "Das ist eine ernste Angelegenheit, die ernste Antworten erfordert," so Sanchez, der sich erstmals öffentlich zu den Spionagevorwürfen äusserte. Er versprach "maximale Transparenz", verteidigte aber auch Spaniens Geheimdienst CNI.

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