Cybercrime: Meta in Australien am Pranger

Tastatur: Offizielle Stellen verzeichnen Cybercrime-Anstieg (Foto: pixabay.com, Andrew Martin)

Immer mehr Australier machen sich darüber Sorgen, dass die Social-Media-Riesen daran scheitern, Internet-Betrügereien zu stoppen und diese sogar noch fördern, wie eine Studie der Australian Banking Association (ABA) zeigt. 39 Prozent der Australier glauben, dass Facebook-, Instagram- und Whatsapp-Mutter Meta nichts dagegen unternimmt. Einer von fünf Befragten geht sogar davon aus, dass Meta zu Betrügereien ermutigt. An der Befragung haben 1.594 Australier teilgenommen.

Cyber-Gangster attackieren 1,3 Millionen Kinder

Zum Haare raufen: Cyber-Attacken gegen Kinder nehmen zu (Foto: pixabay.com, nicolagiordano)

Immer öfter geraten Kinder in den Fokus von Cyber-Gangstern, zeigt eine neue Erhebung des IT-Sicherheitsspezialisten Kaspersky. So ist die Zahl versuchter Angriffe im Namen beliebter Marken wie Lego, Disney, Roblox, Brawl Stars oder Minecraft im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 35 Prozent gestiegen. Insgesamt beläuft sich die Zahl der entdeckten Vorfälle in den ersten drei Monaten auf 1,3 Millionen, wobei 27.500 auf Trojaner entfielen.

Cyberbetrug im Online-Handel massiv im Vormarsch

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Im Online-Handel hat die Cyber-Kriminalität im vergangenen Jahr global massiv zugenommen. Dies geht aus dem neuen Jahresbericht zur Entwicklung des Online-Betrugs hervor, den der US-Datensicherheitsdienstleister Lexis Nexis Risk Solutions veröffentlicht hat. Laut dem Bericht hat die Zahl der Online-Käufe im vergangenen Jahr nur moderat um sieben Prozent zugelegt, während die Anzahl der von menschlichen Tätern initiierten Angriffe auf E-Commerce-Transaktionen gleich um 59 Prozent gestiegen ist.

Google-Firma warnt vor globalen Bedrohungen durch russische Cyberattacken

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Das zu Google gehörendes IT-Security-Unternehmen Mandiant warnt vor einer Gruppe von Onlineangreifern mit Verbindungen zum russischen Militärgeheimdienst. Die Gruppe könne zu einer enormen globalen Bedrohung werden, hielt Mandiant in einem Report dazu fest.

Massiver Cyberangriff auf französische Ministerien

Bild: Plenarsaal der französischen Nationalversammlung (© Richard Ying/ CC BY-SA 3.0)

In Frankreich sind mehrere Ministerien und staatliche Einrichtungen zum Ziel einer grossangelegten Cyberattacke geworden. Einer Verlautbarung der französischen Regierung zufolge seien seit Sonntagabend mehrere staatliche Stellen von Computerangriffen mit "beispielloser Intensität" heimgesucht worden. Noch am selben Abend sei ein Krisenstab aktiviert worden, um Gegenmassnahmen in die Wege zu leiten.

Russische Hackergruppe verschaft sich Zugang zu Software-Code von Microsoft

Hacker im System: Microsoft (Bild: Kapi)

Der US-Softwaregigant Microsoft bekommt offenbar jene russischen Hacker, die sich jüngst Zugang zu E-Mails ranghoher Manager des Konzerns verschafften, nicht aus seinen Systemen heraus. Die Cyberangreifer hätten in den vergangenen Wochen unter anderem auf Sammlungen von Software-Quellcodes zugegriffen, gab die Windows-Erfinderin mit Hauptsitz in Redmond dazu bekannt. Es sei auch nicht auszuschliessen, dass die Hacker sich auch in Zukunft unerlaubt Zugang verschaffen, so Microsoft.

Hacker stellen Daten der Stadt Baden ins Darknet

Darknet (Symbolbild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Hacker haben grössere Mengen von teils sensiblen Daten der Stadt Baden im Darknet veröffentlicht. Laut einem Bericht des Online-Portals der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) werden in einem einschlägigen Hackerforum seit vergangener Woche Daten zum Herunterladen angeboten, die Cyberkriminelle im Zuge eines Hacks erbeutet hatten. Bei den Datensätzen handle es sich unter anderem um Tabellen mit Namen und Adressen von Einwohnern der Stadt.

Rabatttage wie Black Friday und Cyber Monday befeuern Cyberattacken

Symbolbild: Pixabay/Wokandapix

Cyberangriffe auf Privatpersonen erreichen gemäss aktuellen Zahlen des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC) einen neuen Höchststand. Rabatttage wie Black Friday und Cyber Monday befeuern diese Zahlen zusätzlich, wie eine neue Studie belegt, die das Markt- und Sozialforschungsinstitut GFS-Zürich im Auftrag von Digitalswitzerland, der Mobiliar, SATW, FHNW und SISA durchgefüht hat und dazu insgesamt 1239 bevölkerungsrepräsentative Personen in allen drei Landesteilen der Schweiz befragt hat.

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