Cyberangriff auf Teilnehmer von Münchner Sicherheitskonferenz

Symbolbild: Wikipedia/ Colin/ CCO

Microsoft ist es nach eigenen Angaben gelungen, eine Serie von Cyberattacken der iranischen Hackergruppe Phosphorus aufzudecken. Die Angriffe richteten sich demnach gegen mehr als 100 prominente Personen. Die Mitglieder von Phosphorus hätten sich als Organisatoren von wichtigen politischen Konferenzen ausgegeben. So habe man versucht, mögliche Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2021 sowie des bevorstehenden Think-20-Summits (T-20) in Saudi-Arabien ins Visier zu nehmen.

Finnische Psychotherapie-Patienten mit Erpressermails konfrontiert

Psychotherapie-Patienten erhielten Mails mit erpresserischen Inhalten (Symbolbild: Fotolia/ GStudio-Group)

Vertrauliche Notizen aus Psychotherapie-Sitzungen von zehntausenden Patienten sind in Finnland von Hackern gestohlen worden. Die finnische Regierung kam bereits am Sonntag zu einer Krisensitzung zusammen und plant weitere Treffen im Lauf der Woche, um Wege zu finden, die Opfer zu unterstützen. Die Daten wurden offenbar bereits vor zwei Jahren gestohlen.

USA verhängen Sanktionen gegen russisches Forschungszentrum

Symbolbild: Pixabay

Drei Jahre nach einer verheerenden Hacker-Attacke auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien hat die US-Regierung Sanktionen gegen ein russisches Forschungszentrum verhängt. Der Einsatz der unter dem Namen Triton bekannt gewordenen Angriffssoftware sei aus dem Institut für Chemie und Mechanik unterstützt worden, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Moskauer Einrichtung kann durch die Sanktionen unter anderem keine Geschäfte mit Personen und Firmen aus den USA machen.

Bundesrat plant Einführung eines Cyber-Kommandos

Der will ein Cyberkommando einführen (Symbolbild: Pixabay)

Der schweizerische Bundesrat will die Cyberabwehr des Bundes zusätzlich stärken. Dazu plant er die Einführung eines Cyber-Kommandos und den Ausbau des Milizbestände in diesem Bereich. Konkret soll die heutige Führungsunterstützungsbasis (FUB) auf Anfang 2024 in ein Kommando Cyber weiterentwickelt werden, heisst es in einer Aussendung des Bundesrates dazu.

Grosskonzerne im Visier von Verschlüsselungserpressern

Verschlüsselungserpresser haben es auf Grosskonzerne abgesehen (Bild: Shutterstock)

Mittlerweile vergeht kaum ein Tag, ohne dass ein grosses Unternehmen den erfolgreichen Angriff von Verschlüsselungserpressern melden muss. In der letzten September-Woche hatte es nacheinander den Uhrenfertiger Swatch, die französische Grossreederei CMA CGM, die US-Spitalskette Universal Health Services sowie Arthur J. Gallagher, einen der weltgrössten Versicherungsbroker, kalt erwischt.

Tausende Accounts kanadischer Regierungsbehörden gehackt

Hacker haben es auf die kanadische Regierung abgesehen (Symbolbild: Wikipedia/ Colin/ CCO)

Bei Cyber-Angriffen sind in Kanada Tausende von Accounts von Regierungsbehörden gehackt worden. Konkret wurden die Passwörter und Nutzernamen von mehr als 9.000 Anwendern des sogenannten GCKey-Dienstes, der von etwa 30 Bundesbehörden und der kanadischen Steuerbehörde genutzt wird, erbeutet und dazu benutzt, um sich Zugang zu Regierungsdiensten zu verschaffen. Dies liess die staatliche Finanzbehörde verlauten.

EU verhängt Sanktionen gegen Hacker aus Russland und China

Verhängt Sanktionen gegen russische und chinesische Hacker: EU (Bild: Fotolia/ Birgit Korber)

Die Europäische Union hat Sanktionen gegen mehrere Hacker aus Russland und China verhängt. Wie der Rat der Mitgliedsstaaten in Brüssel mitteilte, richten sich die Strafmassnahmen gegen insgesamt sechs Einzelpersonen und drei Organisationen. Dazu gehören Einreiseverbote. Zudem kann die EU Vermögenswerte einfrieren.

RTR warnt: Betrugsanrufe steigen wieder stark an

Die RTR-Meldestelle (Rundfunk- und Telekom Regulierungs-Gesellschaft) verzeichnet seit einigen Tagen wieder verstärkt Beschwerden zu Ping-Anrufen mit der Vorwahl von Tunesien (+ 216). Die Anrufe werden nach nur einmaligem Klingeln (engl.: "ping") wieder abgebrochen. Ruft man zurück, landet man unbemerkt bei teuren ausländischen Rufnummern oder Rufnummern von Satellitentelefonen.

Hacker hatten mehrere Monate Zugriff auf Systeme der Telekom Austria

Hacker hatten mehrere Monate Zugriff auf Systeme der Telekom Austria, berichtet OE1.orf.at. Das Unternehmen hat den Angriff und die erfolgreiche Abwehr bestätigt. Das Interesse der Hacker galt besonders einer Datenbank die zeigt, wo in Österreich Funkmasten von A1 stehen, auf die Kundendatenbanken soll nicht zugriffen worden sein.

Datendiebstahl bei der GIS vermutet

Wie zahlreiche Medien berichten dürfte die ORF-Tochter "Gebühren Info Service" (GIS), die für die Eintreibung der Rundfunkgebühren zuständig ist, von einem größeren Datendiebstahl betroffen sein. Laut Auskunft des Unternehmens ermitteln die zuständigen Behörden dazu bereits. Anlass sind im Darknet angebotene Datensätze aus Österreich, die auf von der GIS gespeicherte Informationen über die Rundfunkteilnehmer hinweisen.

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