Datendiebstahl bei der GIS vermutet

Wie zahlreiche Medien berichten dürfte die ORF-Tochter "Gebühren Info Service" (GIS), die für die Eintreibung der Rundfunkgebühren zuständig ist, von einem größeren Datendiebstahl betroffen sein. Laut Auskunft des Unternehmens ermitteln die zuständigen Behörden dazu bereits. Anlass sind im Darknet angebotene Datensätze aus Österreich, die auf von der GIS gespeicherte Informationen über die Rundfunkteilnehmer hinweisen.

Starke Zunahme von Cyberangriffen auf Finanzinstitute

Der aktuelle "Modern Bank Heists"-Report, der diese Woche von VMware Carbon Black veröffentlicht wurde, umfasst neben der Bedrohungsdaten-Analyse auch die jährlichen Umfrageergebnisse mit den Auskünften von 25 CISOs führender Finanzinstitute. Ergebnis: Während der Corona-Pandemie ist die Zahl von Cyberangriffen auf Finanzinstitute stark angestiegen.

RTR warnt vor neuen Betrugsmaschen

Die Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-Gesellschaft (RTR) warnt vor neuen Betrugsmaschen bei Anrufen und im Internet. Kriminelle sind sehr aktiv und kreativ, die Umstände verminderter Aufmerksamkeit oder die Unerfahrenheit vieler Menschen neu im Home-Office auszunutzen. Die RTR rät dringend, persönliche Daten an unbekannte Personen im Zweifel nicht weiterzugeben.

NTT: Kostenloser Incident-Response-Service für Krankenhäuser

NTT stellt seinen Incident-Response-Service im Zuge der Corona-Krise Krankenhäusern kostenfrei zur Verfügung, denn der monatliche Threat-Report von NTT zeigt einen starken Anstieg der Cyber-Angriffe im Zuge der Covid-19 Pandemie. Es wurden hochkarätige Angriffe auf Krankenhäuser, die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und ein Covid-19-Testzentrum gestartet.

Cyberkriminalität in Zeiten der Coronakrise laut Europol im Wachsen

Symbolbild: Fotolia

In der Coronakrise nimmt die Cyberkriminalität nach Erkenntnissen der europäischen Polizeibehörde Europol stark zu. Angesichts einer Rekordzahl potenzieller Opfer in der Europäischen Union, die wegen der Pandemie zu Hause bleiben und dort Online-Dienste nutzen, haben sich Möglichkeiten für Cyberkriminelle vervielfacht, Schwachstellen und neue Gelegenheiten auszunutzen, so Europol.

Datenleck bei Marriott: Vermutlich 5,2 Millionen Hotelgäste betroffen

Unbekannte Täter haben die Daten von vermutlich 5,2 Millionen Gästen der Hotelkette Marriott erbeutet, wie das Unternehmen einräumte. Die Angreifer konnten über gekaperte Log-ins von zwei Mitarbeitern eines Franchise-Nehmers in das System eindringen. Der Datendiebstahl sei Ende Februar bemerkt worden und soll seit Mitte Jänner aktiv gewesen sein. Die Behörden wurden informiert, die betroffenen Gäste auch.

Internet Ombudsmann-Jahresbericht 2019 veröffentlicht

Der Internet Ombudsmann-Jahresbericht 2019 wurde veröffentlicht und zeigt neue Rekorde. In Summe wurden 4.762 Beschwerden (+ 30,36 Prozent) und 5.584 Anfragen (+ 87,89 Prozent) bearbeitet. Spitzenreiter der Ärgernisse sind Abo-Fallen im Netz. In Summe beträgt die gemeldete Schadenshöhe aller bearbeiteten Beschwerden 1.710.947 Euro.

Neu im Home-Office? Die Online-Betrüger sind schon da!

Das Cybercrime Competence Center im Bundeskriminalamt warnt vor Kriminellen, die aktuell unter dem Deckmantel "Corona" versuchen, die aktuelle Situation auszunützen, und sich auf Kosten anderer zu bereichern. Besonders gefährdet sind laut BKA Personen, die zum ersten Mal Home-Office „machen“ müssen und sich erst in die neue Situation und Technik einarbeiten müssen.

Seiten

Cybercrime abonnieren