98 Prozent der Phishing-Mails aus Russland mit verschleierter Domain-Endung

Symbolbild: Fotolia/Weerapat1003

Die Security-Experten von Retarus hwarnen vor einer immer grösseren Anzahl an verschleierten Phishing-Angriffen russischer Herkunft. Laut einer aktuellen Erhebung des Münchner Enterprise-Cloud-Dienstleisters lassen sich dabei 98 Prozent der als gefährlich eingestuften Phishing-Mails aufgrund der Domain-Endung nicht eindeutig Russland zuordnen. E-Mails auf Domain-Ebene zu blockieren, sei daher nutzlos. Retarus empfiehlt Unternehmen, dies bei der verwendeten E-Mail-Security-Lösung entsprechend zu berücksichtigen.

SMS-Filter soll Swisscom-Kunden vor Phishing schützen

Lanciert SMS-Filter: Swisscom (Foto: Karlheinz Pichler)

Swisscom hat einen automatischen SMS-Filter lanciert, der künftig vor Phishing-SMS schützen soll. Der Filter ist gemässs Mitteilung ab sofort standardmässig aufgeschaltet für alle Mobilfunkkunden von Swisscom sowie Zweit- und Drittmarken. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen Kunden via Kundencenter auf Wunsch den Filter selber deaktivieren oder aktivieren können.

Swico lanciert Branchenempfehlung zur Bekämpfung von E-Mail-Phishing

Symbolbild: Fotolia/Weerapat1003

Phishing-E-Mails stellen nach Meinung des IT-Branchenverbandes Swico ein grosses Einfallstor für die zunehmenden Cyber-Attacken dar, denen Unternehmen und Privatpersonen in der Schweiz ausgesetzt sind. Entsprechende Meldungen an das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) stellten 2021 nach Betrugsversuchen demnach die zweithäufigste Kategorie dar. E-Mail-Dienst-Anbieterinnen sind die erste Anlaufstelle für die Kunden im Zusammenhang mit Phishing-E-Mails. Phishing-Attacken verursachten daher einen wachsenden Aufwand bei den Dienste-Anbieterinnen, so Swico.

Starker Anstieg von Phishing-Attacken am Valentinstag

Phishing (Symbolbild: Fotolia/Weerapat1003)

In der ersten Februarhälfte dieses Jahres sind weltweit rund 4,3 Millionen Menschen auf der Suche nach Valentinstagsgeschenken auf Phishing-Websites gelandet. Laut dem Cyber-Security-Unternehmen Kaspersky ist die Zahl der potenziellen Cyber-Crime-Opfer in diesem Zeitraum damit um mehr als das Doppelte im Vergleich zu den zwei Millionen im Vorjahr angestiegen.

Melanie: Immer mehr Phishing-Attacken auf Datenaustausch - und Kollaborationsplattformen

Beispiel einer Phishing-Seite, welche Onedrive imitiert (Bild: Melani)

Viele Unternehmen erlauben es ihren Angestellten, Dokumente online zu teilen und sogar auf ganze Bürosysteme online zuzugreifen. Manchmal reicht nur ein Passwort, um Zugriff auf ein E-Mail-Konto, aber auch auf diverse andere Dokumente zu erhalten. Nach Ansicht der Schweizer Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) sei es deshalb nicht verwunderlich, dass diese Zugangsdaten von grossem Interesse für Phishing-Angriffe sind. Das Kompromittieren eines ersten Kontos werde daher oft als weiterführender Angriffsvektor gegen die anderen Mitarbeitenden verwendet.

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