Unternehmen ist sicherer Datentransfer egal

Gesichertes Schloss: Viele Unternehmen sichern Daten zu wenig ab (Bild: pixabay)

Unternehmen, Behörden und Organisationen nutzen mehrheitlich Sicherheitstechnologien wie Firewalls und Passwortmanager, um Daten und Systeme abzusichern. Zumindest in Deutschland. Doch sie vernachlässigen häufig die Sicherheit der Informationen beim Transfer - ob intern oder über Unternehmensgrenzen hinweg. Zu diesem Schluss kommt der "Secure Data Report" des IT-Dienstleisters FTAPI, für den 200 IT-Entscheider deutschlandweit befragt wurden.

Die Schweiz braucht 31 Prozent mehr Cybersicherheitsfachkräfte

Smbolbild:Hero-Image

In der Schweiz ist die Nachfrage nach Cybersicherheitskompetenzen im vergangenen Jahr um satte 31 Prozent gestiegen, wie Microsoft mit Bezug auf Zahlen von Linkedin bekanntgibt. Im Juni 2022 habe es demnach 16-Mal so viele Stellenausschreibungen im Bereich Cybersicherheit wie im Jahr 2012 gegeben. Dennoch liege der Anteil der beschäftigten Frauen in diesem Bereich in der Schweiz aktuell bei nur 15 Prozent. Dies sei deutlich tiefer als der globale Durchschnitt von 25 Prozent und reihe die Schweiz unter die Schlusslichter Europas.

Nachholbedarf beim Schutz von Endgeräten

Bild: Cisco

Was die Vorbereitung auf IT-Angriffe anbelangt, so liegen die Schweizer Unternehmen weltweit unter dem Mittelfeld, in Europa immerhin auf dem dritten Platz hinter Grossbritannien und Deutschland. Die besten Ergebnisse zeigen Schweizer Unternehmen bei der Absicherung von Daten, Identität und Netzwerken. Doch beim Thema Geräte und Applikationen gibt es noch Nachholbedarf. Dies geht aus dem "Cisco Cybersecurity Readiness Index 2023" hervor, der vor kurzem veröffentlicht wurde.

Experten warnen vor Passworterstellung mit KI

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Im Rahmen einer Umfrage in Deutschland gaben 28 Prozent der Interviewten an, sie würden sich beim Erstellen von Passwörtern gerne von einer KI unterstützen lassen. Das Risiko, dass eine KI-Anwendugn umgekehrt diese Passwörter auch wieder leichter knacken könnte, sähen viele nicht, warnen die Experten der E-Mail-Dienste Web.de und GMX, die die Umfrage durchführten.

Twitters Software-Code infolge Datenlecks offen einsehbar

Twitter: Software-Code frei im Netz (Bild: Pixabay)

Vom Mikroblogging-Dienst Twitter sind aufgrund eines ungewöhnlich schwerwiegenden Datenlecks Teile des Software-Codes offen im Internet einsehbar gewesen. Der Elon Musk gehörende US-Konzern mit Zentrale in San Francisco verlangt nun Informationen zu dem oder den mutmasslich Verantwortlichen hinter der Veröffentlichung, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Zudem forderte Twitter von der Programmierer-Plattform Github Daten zu allen Nutzern an, die den Computer-Code dort gesehen oder heruntergeladen haben könnten.

Whatsapp- und Telegram-Klone beklauen Bitcoins & Co

Beliebtes Objekt der Begierde. Bitcoin (Bild: Pixabay/Geralt)

Die Forscher des IT-Sicherheitsherstellers Eset haben offenbar gefährliche Kopien der beliebten Messenger Apps Whatsapp und Telegram entdeck. Gemäss Mitteiliung haben sie es augenscheinlich auf die Kryptowährungen und Wallets ihrer Opfer abgesehen. Die Verbreitung der trojanisierten App-Versionen erfolge über Dutzende von nachgeahmten Telegram- und Whatsapp-Websites, die insbesondere auf Android- und Windows-Nutzer abzielen, heisst es.

Deutschland: Zwei Drittel sorgen sich um ihre Web-Accounts

Hacker: Mehrheit der Deutschen befürchtet Angriffe (Foto: Flickr/Iabeta)

Zwei Drittel der Internetnutzer in Deutschland fürchten sich vor einer illegalen Nutzung ihrer Passwörter und Online-Konten. 46 Prozent machen sich zudem Sorgen vor Betrug beim Online-Banking und 34 Prozent vor Betrug beim Online-Einkauf, wie eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.014 Internetnutzern ab 16 Jahren zeigt.

Trend Micro erkennt 146 Milliarden Cyberbedrohungen

Symbolbild:Shutterstock

Aus dem soeben von der Cyber-Security-Spezialistin Trend Micro veröffentlichten Sicherheitsbericht für das vergangene Jahr geht hervor, dass die Gesamtzahl der erkannten Bedrohungen im Jahr 2022 im Vergleich zum Jahr davor um 55 Prozent auf 146 Milliarden gestiegen ist. Die Zahl der blockierten bösartigen Dateien wuchs demnach um 242 Prozent, da Bedrohungsakteure Verbraucher und Unternehmen über alle Branchen hinweg ins Visier genommen hatten.

Tiktok von weitreichender Störung betroffen

Von Störung betroffen: Tiktok (Bild: Screenshot ICTK)

Die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Kurzvideo-Plattform Tiktok hat heute mit einer weitreichenden Störung zu kämpfen gehabt. Von den Clips war in der App nur ein Standbild zu sehen, ergänzt mit dem Hinweis: "Dieses Video konnte nicht abgespielt werden." Zahlreiche Anwender meldeten Probleme auf Plattformen wie allestörungen.de, während Ursachen und Ausmass der Störung zunächst unklar blieben.

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