EU warnt vor aussereuropäischen 5G-Anbietern

Symbolbild: Prime

Die EU-Kommission warnt in Bezug auf den Aufbau des superschnellen Mobilfunkstandards 5G vor Cyber-Gefahren durch aussereuropäische Anbieter. Solche Unternehmen aus Drittstaaten könnten versuchen, durch den Diebstahl geistigen Eigentums Wettbewerbsvorteile zu erlangen, heisst es in einem Bericht, den die Brüsseler Behörde präsentierte.

IT-SA gestartet: Nürnberg bis 10. Oktober "Home of IT-Security"

IT-SA: Nürnberg ist momentan "Home of IT-Security' (Bild: Messe Nürnberg)

Heute Vormittag ist der Startschuss zur diesjährigen IT-SA in Nürnberg gefallen. Internationale IT-Sicherheitsexperten und Entscheider treffen sich bis 10. Oktober im Messezentrum Nürnberg zum Austausch über Herausforderungen und Trends in der Cybersicherheit und machen Nürnberg temporär gleichsam zum "Home of IT-Security". Mit insgesamt 750 Ausstellern (2018: 698) aus 25 Ländern (27), die sich erstmals in vier Hallen präsentieren, darf sich die IT-SA als grösste IT-Security-Messe bezeichnen.

Aufgeflogener Darknet-Cyberbunker: Deutsche Ermittler arbeiten auf Hochtouren

Darknet: In Deutschland flog ein Cyberbunker auf (Symbolbild: Pixabay)

Im Rahmen einer grossangelegten Polizei-Aktion wurde am 26. September in einem ehemaligen Bunker an der Mosel in Deutschland ein Darknet-Cyberbunker ausgehoben. Nun, 11 Tage später, arbeiten die deutschen Ermittler vor Ort weiter auf Hochtouren. "Die Untersuchungen werden angesichts der Vielzahl an sichergestellten Servern und der daraus resultierenden Datenmenge auch noch einige Zeit andauern," lässt Oberstaatsanwalt Jörg Angerer von der Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz verlauten.

WLAN-System erkennt Personen durch Wände

Ertappt: Einbrecher auf dem Video klar identifizierbar (Foto: ucsb.edu)

Das System "XModal-ID" von Forschern der University of California, Santa Barbara (UCSB) kann durch Wände sehen, um dahinterstehende Personen zu identifizieren. Das funktioniert dank zweier WLAN-Sendeempfänger, die ausserhalb des Raumes beziehungsweise Gebäudes positioniert werden. Deren Signal wird von einem Algorithmus analysiert und mit Videomaterial verglichen, das den Verdächtigen zeigt. Die Trefferquote liegt bei 84 Prozent.

Cyber-Grossangriff auf Kundenkonten von Digitec Galaxus

Digitec-Galaxus-Hauptsitz in Zürich (Bild: zVg)

Auf die Kundenkonten der zum Migros-Konzern gehörenden Online-Händlerin Digitec Galaxus ist am vergangenen Wochenende von Cyberkriminellen ein massiver Hackerangriff verübten worden. Dem Unternehmen fielen mehrere hunderttausend Login-Versuche auf die Konten auf, wobei sehr viele fehlerhafte Logins dabei waren. Bei 40 Konten konnten die Angreifer mit den Kundenguthaben Software-Lizenzen im Wert von 3'200 Franken ergaunern.

Ransomware-Attacke legt zehn Krankenhäuser teilweise lahm

Ransomware-Angriffe auf Krankenhäuser: Viele Patienten mussten nach Hause geschickt werden (Symbolbild: Pixabay/ Engin Akyurt).

Cyberangriffe gehören mittlerweile zum Alltag. Dabei schrecken die Kriminellen anscheinend vor nichts zurück. So gaben zehn Krankenhäuser bekannt, Opfer von Ransomware geworden zu sein. Drei davon befinden sich in den USA, sieben in Australien, wie "Arstechnica" berichtet. Die drei betroffenen Krankenhäuser im US-Bundesstaat Alabama haben deshalb nur noch Patienten in kritischem Zustand aufgenommen. Sobald sie in stabilem Zustand waren, bestand die Möglichkeit, sie in andere Spitäler zu verlegen.

Eset erhöht Schutz für Linux-Server

Eset Headquarters in Pressburg (Bild: zVg)

Die im slowakischen Pressburg domizilierte IT-Security-Spezialistin Eset hat Version 7.0 von File Security für Linux (EFSL) angekündigt. EFSL basiert gemäss Mitteilung auf der herstellereigenen Livegrid-Technik und soll Bedrohungen wie Viren, Rootkits, Würmer oder Spyware beseitigen. Neue Funktionen wie ein Echtzeit-Dateisystemschutz und eine grafische Echtzeit-Web-Benutzeroberfläche sollen das Ihrige beitrage, um die Sicherheit von Linux-Servern in Unternehmen auszubauen.

Abzocke auf Ebay und Co am gefährlichsten

Kreditkarte: Betrug auf eBay ist oft erfolgreich (Foto: Dreamstime)

Online-Betrug auf Social-Media-Plattformen und Online-Marktplätzen ist wesentlich effektiver als Robocalls und Spam-E-Mails. Internet-Nutzer fallen vor allem auf Schwindel in Werbung herein, auf die oft freiwillig geklickt wird. Das zeigt eine Studie der Non-Profit-Organisation Better Business Bureau. Die Seiten Ebay und Craigslist sind bei Tätern besonders beliebt.

Über die Hälfte aller Passwörter können einfach erraten werden

Symbolbild: Flickr

Hacker-Einbrüche basieren zu 73 Prozent auf gestohlenen Passwörtern. Die Hälfte von ihnen lässt sich demnach ganz einfach von Hackern erraten. Dies geht unter anderem aus er Studie "Under the Hoodie" von Rapid7 hervor, die auf den Ergebnissen von 180 in neun Monaten durchgeführten Penetrationstests beruht.

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