IT-Security

Swisscom lanciert neuen virtuellen "Bodyguard"

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Mit dem "Internet Guard" hat Swisscom einen neuen netzbasierten Surf-Schutz aufgeschaltet, der den Zugriff auf potentiell gefährliche Websites verhindern soll. Gemäss Mitteilung hat dere Schutz Zugriff auf besonders viele, umfangreiche und laufend aktualisierte Verzeichnisse über gefährliche Webseiten. Surfen Swisscom-Kunden eine solche Webseite an oder werden sie durch ein betrügerisches E-Mail darauf verlinkt, erkenne dieser kostenlose, virtuelle "Bodyguard" die Gefahr und warne den Kunden.

Spanische Fussball-App spioniert Nutzer per Mikro aus

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Die spanische Fussballliga ist ins Kreuzfeuer der Datenschützerkritik geraten, da die offizielle Smartphone-App der "La Liga" über die Smartphone-Mikrofone die Nutzer ausspionierte, um eventuelle illegale öffentliche Übertragungen von Inhalten aufzuspüren. Spanische Rechtsexperten entdeckten das Vorgehen durch eine Änderung der Datenschutzerklärung im Zuge der EU-Datenschutzgrundverordnung.

Cyber-Angreifer erleichtern Bank of Chile um 10 Millionen Dollar

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Cyber-Kriminellen ist es in Chile gelungen, durch einen Hackerangriff die zweitgrösste Geschäftsbank des Landes um rund zehn Millionen Dollar zu erleichtern. Spezialisten von Microsoft haben dabei herausgefunden, dass die Angreifer einer internationalen Hackergruppe angehörten, die in Osteuropa oder Asien ihren Sitz haben könnte, erklärte der Chef der betroffenen Bank of Chile, Eduardo Ebensperger. Ein Grossteil des gestohlenen Geldes ist demnach nach Hongkong transferiert worden.

Infoguard und Inacta gehen strategische Blockchain-Partnerschaft ein

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Da in einer Blockchain üblicherweise Rechte an Eigentumswerten gelagert, verarbeitet und verschoben werden, ist der Schutz dieser Werte elementar. Die auf Cyber Security ausgerichtete Infoguard und Inacta, ein auf Blockchain-Anwendungen und Information Management spezialisiertes Beratungsunternehmen, haben deshalb eine strategische Partnerschaft geschlossen und ein auf Blockchain ausgerichtetes Angebot entwickelt.

Chinesische Hacker knacken hochsensible Daten des US-Militärs

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Laut einem Bericht der "Washington Post" sind chinesische Hacker in die Systeme des US-Militärs eingedrungen und haben eine grosse Menge hochsensibler Daten über die Unterwasserkriegsführung erbeutet. Gemäss der Zeitung, die sich auf Insider-Kreise beruft, sollen die Hacker im Auftrag der Regierung in Peking gehandelt haben und im Jänner und Februar über die Systeme eines Auftragnehmers der US-Marine eingedrungen sein.

ICT Security Experten auf dem Prüfstand

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In der Schweiz können sich IT-Security-Spezialisten im November dieses Jahres erstmals eidgenössisch prüfen lassen und den offiziell anerkannten Berufstitel "ICT Security Expert mit eidgenössischem Diplom" erwerben. Durchgeführt wird die Prüfung unter der Federführung von ICT-Berufsbildung Schweiz, dem nationalen Verband für die Ausbildung in Informatik und Mediamatik. Zudem wird gemäss Mitteilung aktuell ein Berufsabschluss für Cyber Security Spezialisten entwickelt.

Amazon stoppt Verkauf von smarten "Cloudpets"

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Der Online-Versandhändler Amazon hat alle der umstrittenen "Cloudpets" aus seinem Sortiment genommen. Die sprechenden Plüschtiere, die Sprachaufnahmen machen können, online miteinander verbunden sind und mit einer App über Bluetooth verwaltet werden können, würden ein zu grosses Sicherheitsrisiko für Kinder darstellen.

Erfolgsfaktoren für Security-Manager

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Die gestiegenen Anforderungen haben eine lähmende Wirkung auf Security-Manager. Damit Security-Manager wieder handlungsfähig werden, sollten sie laut Gartner folgende Fragen ins Zentrum rücken: Was besitzt Priorität? Auf welche Herausforderung könnte man stossen? Was ist machbar? "Schon wenige Key-Practices können dazu beitragen, Herausforderungen zu meistern," erklärt Katell Thielmann, Research Vice President bei Gartner.

Universität Liechtenstein: Hilti finanziert Lehrstuhl für IT-Sicherheit

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Mit dem Hilti Lehrstuhl für Daten- und Anwendungssicherheit wird in Liechtenstein ein eigenständiger, wissenschaftlicher Standort auf dem Gebiet der IT-Sicherheit etabliert, der Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Fortbildung eng miteinander verbinden soll. Rund ein Jahr nach der entsprechenden Ankündigung von Michael Hilti am "Tag der Universität" nimmt der Lehrstuhl, der seit 1. April durch die Berufung von Prof. Pavel Laskov besetzt ist, nun seine Arbeit auf.

Neuer Wirbel: Facebook hat auch Nutzerdaten an Smartphone-Hersteller weitergegeben

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Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook sieht sich aufgrund seiner Praktiken rund um Nutzerdaten einem neuerlichen Skandal gegenüber. Wie die "New York Times" am berichtete, hat das Onlinenetzwerk seit Jahren den Herstellern von Smartphones weitreichenden Zugriff auf persönliche Daten gewährt.