In den USA ziehen Preise für Cyber-Versicherungen massiv an

Symbolbild: Pixabay

In den Vereinigten Staaten erhöhen die Anbieter von Cyber-Versicherungen ihre Preise um bis zu 25 Prozent, oder sie versuchen das Risiko bei besonders verwundbaren Kunden zu begrenzen. Zwar ist die Zahl der "Ransomware"-Angriffe, bei denen Computer-Kriminelle Schadsoftware in ein Unternehmen einschleusen, um Lösegeld zu erpressen, laut den IT-Security-Experten von Malwarebytes Labs im vergangenen Jahr um sechs Prozent gesunken, jedoch würden die Lösegeldforderungen immer höher und die Software immer schwerer zu knacken.

Microsoft schliesst Windows-Sicherheitslücke

Windows: Microsoft stopft Lücke (Logo: MS)

Microsoft hat eine brisante Sicherheitslücke in seinem Betriebssystem geschlossen, dank der sich böswillige Schadsoftware als legitime Programme ausgeben konnte. Der Hinweis kam vom US-Geheimdienst NSA, der die Schwachstelle in Windows entdeckte und dem Software-Konzern meldete. Die Lücke kann durch die Installation des am Dienstag veröffentlichten Updates für Windows 10 und Windows Server geschlossen werden.

Vösi: Software-Qualität lässt sich verbessern

Der Verband Österreichischer Software Industrie (Vösi) lädt am 16. Jänner 2020 zum Vortrag "Mehr Software-Qualität durch statische Code-Analyse" in Wien ein. Zielgruppen sind CIOs, Software (SW)-Entwicklungsleiter, SW- Qualitätsmanager und SW-Test-Manager, kurz alle, die mit SW-Projekten und SW-Entwicklung befasst sind.

Code-Update enthüllt Identität von Seiten-Admins auf Facebook

Hat wieder einmal ein Problem mit Daten: Facebook (Logo: FB)

Auf Facebook gibt es neben persönlichen Profilen auch öffentliche Seiten, die von mehreren Accounts bearbeitet werden können, um Beiträge im Namen von Unternehmen, Politikern oder anderen Personen des öffentlichen Interesses zu veröffentlichen. Welcher Account was veröffentlicht, blieb bisher unbekannt. Laut eines Berichts von Wired war es am Wochenende jedoch für mehrere Stunden möglich, einzusehen, wer hinter einzelnen Postings steckt.

TÜV Austria startet E-Learning-Programm über Informationssicherheit

Das neue E-Learning-Programm des TÜV Austria mit dem Schwerpunkt Informationssicherheit soll das Bewusstsein im Umgang mit wertvollen Informationen schärfen. Das Programm richtet sich an Unternehmen und deren Beschäftige, die im Falle von Cyberangriffen oftmals ungewollt und unwissentlich eine entscheidende Schwachstelle des Informationssicherheitssystems ihres Betriebes sind.

Störungen bei IT-Teilbereichen der UBS führen zu Bankomatausfällen

Teilbereiche der UBS-IT von Störungen betroffen (Foto: Karlheinz Pichler)

Bei der Schweizer Grossbank UBS ist es heute zu einer technischen Störung in einzelnen Bereichen der Informatiksysteme gekommen. Dadurch sei es zu Einschränkungen bei einigen Internet- und Mobile-Banking-Systemen sowie teilweise beim Bargeldbezug und der Geldeinzahlung an Bankomaten gekommen.

Cyber-Attacke auf Österreichs Außenministerium läuft noch – bisher wurden angeblich keine Daten gestohlen

Der am Wochenende bekannt gewordene schwere Cyberangriff auf die IT-Systeme des Außenministeriums am Wiener Minoritenplatz ist noch nicht vorbei. Das berichtete der neue und alte Außenminister Österreichs, Alexander Schallenberg (ÖVP), in der gestrigen Spätausgabe der Zeit Im Bild (ZIB2). Allerdings seien bisher noch keine Daten abgesaugt worden.

BSI bestätigt Sicherheitslücken in Steuersoftware von Kraftwerken

Das deutsche Bundessicherheitsamt in Bonn (Bild: BSI)

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor erheblichen Sicherheitslücken in der Steuerungssoftware von deutschen Kraftwerken gewarnt. Das Amt bestätigte damit Forschungsergebnisse des russischen Antivirusanbieters Kaspersky. Dieser hatte auf dem Hackerkongress 36C3 des Chaos Computer Clubs in Leipzig Ende Dezember 54 verschiedene Sicherheitslücken in einer Kraftwerkssteuerungssoftware von Siemens aufgedeckt.

Österreichs Außenministerum Ziel einer schweren Cyber-Attacke

Das österreichische Außenministerium am Wiener Minoritenplatz (Foto: Wikipedia/ Gugerell/ CC)

Das österreichische Außenministerium ist Ziel eines großangelegten Cyberangriffes geworden. Jedoch sei das Problem rasch erkannt worden und man habe umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet, hiess es in einer gemeinsamen Aussendung des Außen- und des Innenministeriums. Wie der Außenamtssprecher Peter Guschelbauer zu mitternächtlicher Stunde gegenüber der APA betonte, laufe der Angriff noch.

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