IT-Security

Mehr Eigenverantwortung für private Daten

Nutzerin für Sicherheit eigener Daten selber verantwortlich (Foto: pixabay.com, geralt)

Immer mehr Nutzer digitaler Services in Deutschland sind sich der Eigenverantwortung gegenüber den von ihnen im Internet bereitgestellten Daten bewusst. Laut einer neuen Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.000 Personen, darunter 854 Internetnutzer, sehen das bereits drei von vier (74 Prozent) Verbrauchern so. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren erst 62 Prozent dieser Ansicht.

Chinesische Regierung lässt Microsofts Suchmaschine Bing sperren

In China gesperrt: Bing (Bild: Screenshot)

Auf Anweisung der chinesischen Regierung ist Microsofts Suchmaschine Bing in China gesperrt worden. Laut Mitteilung des Software-Riesen aus Redmond sei Bing dort derzeit nicht zugänglich. Gemäss eines Berichts der Zeitung "Financial Times" bestätigte der staatseigene Telekomkonzern China Unicom eine entsprechende Anordnung der Regierung.

Initiative Abuse.ch führt zur Abschaltung von fast 100.000 Malware-Sites

Grafik: Abuse.ch

Die Initiative Abuse.ch, die als Schweizer Non-Profit-Organisation Internet Service Provider und Netzwerkanbieter beim Kampf gegen Malware unterstützt, hat mit dem Projekt URLhaus erreicht, dass seit Ende März des vergangenen Jahres fast 100.000 Websites abgeschaltet wurden, die Schadsoftware in Umlauf brachten. Die dafür benötigten Daten lieferten 265 Sicherheitsforscher weltweit, mit denen Abuse.ch regelmässig zusammenarbeitet. Durchschnittlich meldeten die Forscher 300 Malware-Websites pro Tag.

CES 2019: Blackberry Secure verspricht sichereres IoT

Blackberry will das Internet der Dinge sicherer machen (Logo: Blackberry)

Der einstige Smartphone-Riese Blackberry vollzieht einen Wandel zum Sicherheitsspezialisten. Anlässlich der in Las Vegas noch bis 11. Januar laufenden Consumer Electronics Show (CES) hat das kanadische Unternehmen mit "Blackberry Secure" eine Technologie vorgestellt, die es auch Herstellern ohne Security-Expertise leicht machen soll, Geräte im Internet der Dinge (IoT) sicher zu gestalten. Das soll nicht zuletzt helfen, Konsumentenvertrauen zurückzugewinnen.

Boll unterzeichnet Partnerschaft mit der "Information Security Company" Rapid7

Die Rapid7-Plattform (Bild: zVg)

Die Wettinger IT-Securitiy-Distributorin Boll hat eine Partnerschaft mit der "Information Security Company" Rapid7 unterzeichnet. Demnach vertreibt das Unternehmen, das auch über eine Niederlassung im westschweizerischen Le Mont-sur-Lausanne verfügt, ab sofort die auf der Insight-Plattform basierenden Lösungen von Rapid7.

"Wheather Channel" App von IBM missbraucht Nutzerdaten

Standort: Daten offenbar an Dritte verkauft (Foto: weather.com)

Die "Weather Channel"-App des IT-Riesen IBM wird der Datenweitergabe an Dritte beschuldigt. Laut der Klage der Stadt Los Angeles gegen das Unternehmen geht hervor, dass der Weather Channel Zugriff auf persönliche Standortdaten genommen und diese an Dritte weitergegeben haben soll, um Geld zu verdienen.

Der Patient muss beim EPD die volle Kontrolle über seine Daten behalten

Claudio Fuchs, Managing Director Switzerland and Austria der IAM-Spezialistin IPG (Bild: zVg)

Spätestens 2020 werden sich Spitäler, Pflegeheime, Hausärzte, Labore mit dem elektronischen Patientendossier (EPD) auf die digitale Zukunft ausrichten müssen. Dazu sind sie gesetzlich verpflichtet. Über die Tücken zur Einführung des EPD und was es genau zu beachten gilt, darüber unterhielten wir uns mit Claudio Fuchs, Managing Director Switzerland and Austria der IAM-Spezialistin IPG. Fuchs gilt als Experte für das Berechtigungsmanagement im Gesundheitswesen.

Hunderte deutsche Politiker von Hackerangriff betroffen

Symbolbild: Wikipedia/Colin/CCO

In Deutschland sind Medienberichten zufolge Hunderte von PolitikerInnen von einem Hackerangriff betroffen. Demnach sollen bereits vor Weihnachten persönliche Daten und Dokumente wie private Chats und Kreditkarteninformationen über den Kurzbotschaftendienst Twitter geleakt worden sein. Bemerkt wurde das Ganze allerdings erst am Donnerstagabend.

Vertriebsnetzwerk grosser US-Zeitungen durch Hackerangriff teils lahmgelegt

Auch die Los Angeles Time ist vom Hackangriff auf das Zeitungvertriebsnetz in den USA betroffen (Foto:LA Times)

In den Vereinigten Staaten hat ein aus dem Ausland gesteuerter Hackerangriff offenbar den Vertrieb mehrerer grosser Zeitungen gestört. Laut einem Bericht der "Los Angeles Times" (LAT) legte der Angriff ein Computernetzwerk der Firma Tribune Publishing lahm, die am Druck und Vertrieb zahlreicher US-Zeitungen beteiligt ist.