IT-Security

Ransomware-Attacke legt zehn Krankenhäuser teilweise lahm

Ransomware-Angriffe auf Krankenhäuser: Viele Patienten mussten nach Hause geschickt werden (Symbolbild: Pixabay/ Engin Akyurt).

Cyberangriffe gehören mittlerweile zum Alltag. Dabei schrecken die Kriminellen anscheinend vor nichts zurück. So gaben zehn Krankenhäuser bekannt, Opfer von Ransomware geworden zu sein. Drei davon befinden sich in den USA, sieben in Australien, wie "Arstechnica" berichtet. Die drei betroffenen Krankenhäuser im US-Bundesstaat Alabama haben deshalb nur noch Patienten in kritischem Zustand aufgenommen. Sobald sie in stabilem Zustand waren, bestand die Möglichkeit, sie in andere Spitäler zu verlegen.

Eset erhöht Schutz für Linux-Server

Eset Headquarters in Pressburg (Bild: zVg)

Die im slowakischen Pressburg domizilierte IT-Security-Spezialistin Eset hat Version 7.0 von File Security für Linux (EFSL) angekündigt. EFSL basiert gemäss Mitteilung auf der herstellereigenen Livegrid-Technik und soll Bedrohungen wie Viren, Rootkits, Würmer oder Spyware beseitigen. Neue Funktionen wie ein Echtzeit-Dateisystemschutz und eine grafische Echtzeit-Web-Benutzeroberfläche sollen das Ihrige beitrage, um die Sicherheit von Linux-Servern in Unternehmen auszubauen.

Abzocke auf Ebay und Co am gefährlichsten

Kreditkarte: Betrug auf eBay ist oft erfolgreich (Foto: Dreamstime)

Online-Betrug auf Social-Media-Plattformen und Online-Marktplätzen ist wesentlich effektiver als Robocalls und Spam-E-Mails. Internet-Nutzer fallen vor allem auf Schwindel in Werbung herein, auf die oft freiwillig geklickt wird. Das zeigt eine Studie der Non-Profit-Organisation Better Business Bureau. Die Seiten Ebay und Craigslist sind bei Tätern besonders beliebt.

Über die Hälfte aller Passwörter können einfach erraten werden

Symbolbild: Flickr

Hacker-Einbrüche basieren zu 73 Prozent auf gestohlenen Passwörtern. Die Hälfte von ihnen lässt sich demnach ganz einfach von Hackern erraten. Dies geht unter anderem aus er Studie "Under the Hoodie" von Rapid7 hervor, die auf den Ergebnissen von 180 in neun Monaten durchgeführten Penetrationstests beruht.

Zuwachs für Security-Plattform von Also

Also baut Security-Portfolio aus (Bild: zVg)

Die börsennotierte Schweizer ICT-Distributorin Also mit Holding-Sitz in Emmen bietet im Rahmen einer exklusiven Kooperation für den Channel nun auch die Lösungen des Cybersecurity Spezialisten CYE für Reseller über den Also Cloud Marktplatz an. Im Portfolio des Technologie Providers bereits seit einigen Jahren enthalten sind die Sicherheitslösungen von Symantec, Kaspersky, Sophos, IBM, Microsoft, Cisco und Fortinet.

Spie Schweiz sichert IT-Infrastruktur künftig mit Nevis von Adnovum

Michel Hefti, Director Service Operation, Spie Schweiz (Bild: zVg)

Der Fullservice-Provider Spie Schweiz sichert seine eigene IT-Infrastruktur und die digitalen Identitäten künftig mit der Nevis Security Suite des Schweizer Software-Unternehmens Adnovum. Die Tochter der international tätigen Spie-Gruppe hat dazu eine strategische Partnerschaft mit Adnovum für die nächsten fünf Jahre unterzeichnet. Mit Nevis wolle Spie eine Infrastruktur aufbauen, mit der sie den Zugriff von Kunden und APIs auf ihre Unified Digital Service Plattform (UDSP) sicher in einer hochverfügbaren Umgebung verwalten könne, heisst es in einer Aussendung dazu.

ICTswitzerland fordert Test Lab zur unabhängigen Prüfung von Cyber-Produkten

Bedrohungen im komplexen System der digitalen Gesellschaft - ausgelöst durch Angriffe oder Zufälle (Grafik: ICTswitzerland)

In der Schweiz werden heute in allen Bereichen von der Industrie über die Polizei bis zur Armee digitale Produkte von verschiedenen nationalen und internationalen Lieferanten eingesetzt. Das heute vom Branchenverband ICTswitzerland veröffentlichte White Paper "Supply Chain Security" deckt erschreckende Schwachstellen in der digitalen Lieferkette auf. Bis heute fehlen laut dem Report unabhängige und glaubwürdige Tests, welche die Integrität der gekauften Cyber-Produkte hinreichend sicherstellen. Somit drohen versteckte Schwachstellen, Backdoors und implantierte Fehlfunktionen.

BSI warnt vor Schadsoftware Emotet

Eine neue Welle Malware ist im Rollen (Bild: Shutterstock)

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor einer neuen Welle von Cyberangriffen mit der Software Emotet gewarnt. Die Gefahr sei erheblich, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm dem "Handelsblatt". In den vergangenen Tagen habe es in Unternehmen und anderen Organisationen bereits erhebliche Schäden gegeben. Die Behörde hatte deshalb bereits am Montag eine Cyber-Sicherheitswarnung an Unternehmen, Bundesverwaltung und die Betreiber kritischer Infrastrukturen verschickt.

Edward Snowdens Buch als Lockmittel für neue Emotet Malspam-Angriffe

Emotet-Entwicklung 2019 (Grafik: Malwarebytes)

Vor einigen Tagen meldete sich Emotet, einer der grössten Gefahren für Unternehmen, mit einer beeindruckenden Malspam-Kampagne zurück. Um seine Spam-Kampagne zu starten, nahm die Schadtsoftware Emotet die Speer-Phising Taktik wieder auf, die bereits im Frühjahr 2019 eingesetzt wurde, indem es alte E-Mail-Threads mit personalisierten Betreffzeilen überschrieb und als alte Rechnungen auswies. Diese Woche wendeten die Angreifer jedoch eine bemerkenswerte neue Taktik an: Als Lockmittel wurde Edward Snowdens neues Buch "Permanent Record" verwendet.