IT-Security

Icann schlägt wegen Grossangriff auf Netzinfrastruktur Alarm

Die Icann-Zentrale in Los Angeles (Bild: Wikipedia/Coolcaesar/CCO)

Die Internet-Adressverwaltung Icann (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) mit Sitz in Los Angeles warnt vor einem Grossangriff auf eine Schlüsselstelle des weltweiten Netzes. Laut der Behörde, die unter anderem das Domain Name System und die Zuteilung von IP-Adressen koordiniert, bestehe ein anhaltendes und erhebliches Risiko für wichtige Bestandteile der mit Webseiten zusammenhängenden Infrastruktur.

Schweizer fühlen sich von Google & Co stärker bedroht

Grafik: Comparis.ch

Die Bedenken der SchweizerInnen, persönliche Daten ins Internet zu stellen, haben im Vergleich zu 2018 zugenommen. Gleichzeitig glauben mehr heimische BürgerInnen, der Datenschutz sei in der Schweiz gut geregelt. Dies geht aus der aktuellen Datenvertrauensstudie 2019 des Internet-Vergleichsdienstes Comparis.ch hervor.

IBM bringt ersten Cyberangriff-Simulator auf Rädern nach Zürich

Der mobile Cyberangriff-Simulator von IBM macht in Zürich Stationd (Bild: Screenshot)

IBM bringt anfangs März das laut eigenen Angaben weltweit erste mobile Kommandozentrum für Cyberattacken in die Schweiz. Beim "Cyber Tactical Operations Center" (CTOC) handelt es sich um einen 23-Tonnen schweren, netzunabhängigen Lastwagen, der mit einem mobilen Rechenzentrum, eigenständiger Funk- und Satelliten-Kommunikation, gestikgesteuerter Überwachsungstechnik und Konferenzräumen ausgestattet ist. Er kann zu Trainings- und Demonstrationszwecken, aber auch zum echten Cyberschutz bei Grossveranstaltungen eingesetzt werden.

Cisco eröffnet Schweizer Cybersecurity Academy für ICT-Profis

Symbolbild: Pixabay

Die Netzwerk-Ausrüsterin Cisco bringt mit der "Cybersecurity Academy" ein neues Bildungsprogramm für ICT-Profis in der Schweiz an den Start. Das Bildungsangebot werde dabei in Zusammenarbeit mit dem Cisco Learning Partner Fast Lane bereitgestellt, heisst es. Die Ausbildung soll den jeweiligen Absolventen speziell auch als Vorbereitung für den Eidgenössischen Fachausweis zum "Cyber Security Specialist" von ICT-Berufsbildung Schweiz dienen.

Kudelski Security bringt Secure Blueprint in Europa an den Start

Bild: Kudelski

In den USA ist die SaaS-basierte Security-Lösung "Secure Blueprint" von Kudelski Security bereits seit Mitte des vergangenen Jahres am Markt. Nun bringt die Sicherheitssparte von Kudelski diese Plattform auch in Europa respektive in der gesamten Emea-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) an den Start.

Alltron übernimmt Distribution der Security-Lösungen von Hanwha Techwin

Bild: zVg

Die auf Videoüberwachungslösungen fokussierte Hanwha Techwin Europe hat mit Alltron einen Distributionsvertrag für das Vertriebsgebiet Schweiz abgeschlossen. Diese zufolg ist bei Alltron ab sofort eine breite Auswahl an Hanwha-Techwin-Produkten ab Lager lieferbar. Alltron-Fachhandelspartner erhalten zudem Zugang zu Hanwha Techwins Partnerprogramm Step, wie es in einer Aussendung dazu heisst. Das Programm bietet demnach Schulungsunterlagen, Marketing- und Projektunterstützung; via Alltron können die Partner auch vergünstigte Demogeräte beziehen.

Palo Alto Networks lanciert Firewall mit integriertem DNS-Security-Service

Logo: Palo Alto Networks

Die im kalifornischen Silicon Valley domizilierte IT-Cybersecurity-Spezialistin Palo Alto Networks hat mit Version 9.0 ihres Firewall-Betriebssystems PAN-OS laut eigenen Angaben über 60 neue Funktionen eingeführt, um Angriffe vorhersagen und durch Automation stoppen zu können. Die PA-7000-Reihe mit neuen Netzwerk-Prozessorkarten biete eine Bedrohungsabwehr mit doppelt so hoher Geschwindigkeit wie der Wettbewerb und liefere eine dreimal schnellere Entschlüsselung als bisher, verspricht das Unternehmen.

Adnovum und Squirro lancieren Lösung für DSGVO-Compliance

Toni Birrer, CTO von Squirro (Bild: zVg)

Adnovum und Squirro haben eine Applikation lanciert, mit der Unternehmen laut Mitteilung die Anforderungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung erfüllen und Datenschutz-Risiken managen können. Die Lösung wurde von den Cyber-Security-Experten und Squirro Consultants des Schweizer Softwareunternehmens und dem Augmented-Intelligence-Anbieter gemeinsam entwickelt.

Handy-Entsperrmuster bieten kaum Schutz

Stärke-Meter gibt Anwendern Feedback (Foto: AG Mobile Security, ruhr-uni-bochum.de)

Beliebte Streichmuster bei Android-Displaysperren sind auch die unsichersten. Das besagt eine Studie der Universität Bochum. Demnach ist ein Handy leicht zu knacken, wenn eine begrenzte Zahl von beliebten Mustern verwendet wird. "Man sollte von Streichmustern eher Abstand halten, ich empfehle PIN-Eingaben. Bei Streichmustern werden auf dem Screen Spuren hinterlassen. Man kann das Muster dadurch relativ leicht erkennen.