Cyberkriminelle gehen immer professioneller vor

Hacker werden zusehends professioneller (Bild: Pixabay/ Genesys 3D)

Hacker gehen bei ihren Angriffen immer besser und gezielter. Identitätsdiebstahlsversuche nehmen zu und vermehrtes Homeoffice stellt neue Einfallstore für Wirtschaftskriminelle dar. Grösster Risikofaktor bleibe allerdings der Mensch, betonen IT-Experten. Der Schaden für Österreichs Wirtschaft geht bereits in die Milliarden.

Ausfall von Internetdiensten in USA und Europa wegen Panne bei Centurylink

Bild: Centurylink

Beim US-amerikanischen Telekom-Konzern Centurylink mit Sitz in Monroe (Louisiana) ist es am Sonntag einer technischen Panne gekommen, die zu mehrstündigen Ausfällen von Internetdiensten in den Vereinigten Staaten und Europa geführt hat. Betroffen waren Medienberichten zufolge unter anderem Streamingdienste und Plattformen für Videospiele. Beispielsweise sei es beim Streamingdienst Hulu, im Netzwerk von Playstation sowie bei XBox Live zu Störungen gekommen.

Die "Dwell Time" erfolgreicher Hacker-Angriffe verkürzen

Symbolbild: Pixabay

In Filmen werden Hacks oft als eine Art digitaler Bankraub dargestellt: Die Hacker durchbrechen die Schutzmechanismen ihres Ziels auf dramatische Weise und haben dann nur wenige Minuten, um die begehrten Daten zu stehlen, während die IT-Sicherheit verzweifelt versucht, die Angreifer zu stoppen. Die Realität sieht ganz anders aus, denn tatsächlich machen es sich die Cyberkriminellen meist im Netzwerk gemütlich und verbringen dort mitunter Monate oder Jahre, bevor sie entdeckt werden.

Achte "Cyber-Landsgemeinde" des Sicherheitsverbundes Schweiz

Die Cyber-Landsgemeinde widmete sich den Cyber-Risiken (Symbolbild: Pixabay)

In der Berner Eventfabrik ging am vergangenen Donnerstag bereits die achte Ausgabe der Cyber-Landsgemeinde des Sicherheitsverbundes Schweiz (SVS) über die Bühne. Nahezu 100 Teilnehmende vor allem aus den Kantonen und des Bundes haben sich zu diesem jährlichen Anlass eingefunden. Die diesjährige Cyber-Landsgemeinde widmete vor allem der Umsetzung der kantonalen Projekte im Rahmen der Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken (NCS) 2018-22 besondere Aufmerksamkeit.

Huawei Schweiz beruft Doron Zimmermann zum Chief Cybersecurity Officer

Doron Zimmermann (Bild: zVg)

Mit dem promovierten Doron Zimmermann hat Huawei Schweiz einen neuen Cyber-Security-Spezialisten unter Vertrag genommen. Zimmerman, der gemäss Mitteilung auf ein breites Netzwerk und langjährige Führungserfahrung in vergleichbaren Positionen verweisen könne, wird demnach künftig direkt an Wang Haitao, CEO von Huawei Schweiz, rapportieren.

Kudelski lanciert neuen IT-Security-Dienst in den USA

Das auf digitale Sicherheitssysteme ausgerichtete Schweizer Unternehmen Kudelski mit Zentrale in Cheseaux-sur-Lausannehat hat in den Vereinigten Staaten ein neues Angebot im Bereich Sicherheitsdienste lanciert. Das Programm soll gemäss Mitteilung die Verfügbarkeit von Cybersicherheitsdiensten und -ressoucen für Beratungsunternehmen und IT-Vertreiber und -Vertriebspartner gewährleisten.

Interesse Schweizer Unternehmen an Cyber-Security-Services steigt

Symbolbild: Pixabay

Das Interesse an Cyber-Security-Services steigt bei schweizerischen Unternehmen markant, obwohl sich die IT-Manager zugleich schwer damit tun, Investitionen in IT-Sicherheit gegenüber ihren internen Geldgebern zu rechtfertigen. Dies geht aus einer neuen Studie des global im Technologiesegment tätigen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Information Services Group (ISG) hervor.

Schweizer Bug-Bounty-Experten bündeln Kräfte in einer eigens gegründeten GmbH

Das Bug Bounty Management: V. l. n. r.: Alessandro Casablanca (Head of Marketing), Florian Badertscher (CTO & Partner), Matthias Jauslin (COO & Partner), Lukas Heppler (Head of Customer Success), Sandro Nafzger (CEO & Partner)

Im Rahmen von Bug-Bounty-Programmen suchen hunderte unabhängige Security-Spezialisten nach Sicherheitslücken in laufenden IT-Systemen. In der Schweiz sind solche Programme noch rar, einsame Vorreiter sind hierzulande die Post und Swisscom. Die führenden Köpfe hinter deren Programmen haben sich nun in der Bug Bounty Switzerland GmbH zusammengeschlossen, um bezüglich dieses Mankos Abhilfe zu schaffen.

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