Cyber-Angriff legte Omega-Fabrik in Biel lahm

Swatch-Tochter Omega war Ziel einer Cyberattacke (Bild: Pixabay/ Pasja 1000)

Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte ein Cyber-Angriff auf die Swatch Group Ende September die Fabrik der zu Swatch gehörenden Marke Omega in Biel lahmgelegt. Omega-Chef Raynald Aeschlimann bestätigte dies im Rahmen eines Interviews mit der "NZZ am Sonntag". Gemäss Aeschlimann seit die Omega-Produktion acht Tage lang komplett stillgestanden.

Ransomware-Risiko in fünf Minuten bewerten

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Mit dem "Ransomware Assessment Tool" hat Pure Storage ein Online-Werkzeug vorgestellt, das es ermöglichen soll, innerhalb von fünf Minuten das Risikoniveau eines Random-Angriffs abzuschätzen. Anhand von gerade einmal sechs Fragen lasse sich einfach und schnell der jeweilige Status in Bezug auf eine mögliche Backup-Lösung beurteilen, verspricht Pure Storage.

Kudelski und Idemia bringen gemeinsame IoT-Lösung

Kudelski-Sitz in Cheseaux-sur-Lausanne (Bild Kudelski)

Die Schweizer Verschlüsselungs- und Cybersecurityspezialistin Kudelski mit Zentrale in Cheseaux-sur-Lausanne hat zusammen mit ihrer französischen Partnern Idemia eine erste Applikation für IoT-Geräte (Internet of things) entwickelt. Diese Lösung soll etwa Mobilfunknetzbetreibern, Erstausrüstern (OEMs) oder Dienstleistern angeboten werden, um die Sicherheit von Geräten und im Gerät gespeicherten Kundendaten sicherzustellen, heisst es in einer Mitteilung der beiden Firmen.

Europäische Arzneimittel-Agentur Ziel eines Cyber-Angriffes

Sitz der EMA im Vivaldi-Gebäude in Amsterdam (Foto: Wikipedia/ Ceescamel/ CC BY SA 4.0)

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA (European Medicines Agency), die derzeit die Zulassungsanträge von Pharmaunternehmen für Corona-Impfstoffe für den europäischen Markt prüft, ist offenbar von Cyber-Angreifern attackiert worden. Dies bestätigte ein Sprecher der Behörde an ihrem Sitz im Vivaldi-Gebäude in Amsterdam. Nach Angaben von Biontech und Pfizer sei auf Dokumente zum Coronavirus-Impfstoff der Pharmakonzerne zugegriffen worden.

Forescout deckt in Millionen von Geräten Sicherheitslücken auf

Grafik: Forescout

Die Sicherheitsforscher von Forescout haben weit verbreitete Schwachstellen in TCP/IP-Stacks gefunden, die Geräte in der gesamten IoT-, IoMT-, OT- und IT-Infrastruktur betreffen. Im Rahmen einer Studie zu Sicherheitslücken in TCP/IP-Stacks, die von den Forescout Research Labs durchgeführt wurde, hatten die Forscher 33 neue Sicherheitslücken in vier Open-Source TCP/IP-Stacks entdeckt, die jetzt zusammengefasst unter dem Namen Amnesia:33 veröffentlicht wurden.

KMUs unterschätzen die Cyberrisiken der Homeoffice-Welle

Homeoffice: Sicherheitsrisiken werden unterschätzt (Bild: Unsplash/ Paige Cody)

Nachdem Anfang 2020 im Schnitt 10 Prozent der Beschäftigten vorwiegend von zuhause aus arbeiteten, taten dies während des Lockdowns fast viermal so viele. Nach dem Lockdown gingen die Zahlen zwar wieder zurück, mit 16 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice ist der Anteil im Vergleich zum Beginn des Jahres aber um 60 Prozent gestiegen. Während Schweizer KMUs Flexibilität beweisen, werden die Risiken von Homeoffice und Digitalisierung aber von vielen unterschätzt.

Cyberangriffe verursachen dieses Jahr Schaden von mehr als einer Billion Dollar

Symbolbild: Eset

Die durch Cyberangriffe verursachten Schäden kosten die Weltwirtschaft in diesem Jahr laut einer Studie mehr als eine Billion Dollar (890 Mrd. Franken). Das ist um 50 Prozent mehr als noch 2018, wie das IT-Security-Unternehmen McAfee und das Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS) errechnet haben. Damit steigen die durch IT-Angreifer entstandenen Schäden mittlerweile auf mehr als ein Prozent der gesamten globalen Wirtschaftsleistung.

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