Emotet infiziert Netzwerk von Berliner Humboldt-Universität

Trojaner: Emotet infiziert Netzwerk dr Humboldt-Universität (Bild Pixabay/ GDJ)

Der "König der Schadsoftware", Computer-Trojaner Emotet, hat nach dem Berliner Kammergericht nun auch Teile des Netzwerks der Humboldt-Universität infiziert. Am 29. Oktober warnte der CMS (Computer- und Medienservice) vor der Malware Emotet, die zu dem Zeitpunkt an HU-Mailadressen verschickt wurde, heisst es in einer internen E-Mail der IT-Abteilung der Universität. Inzwischen seien die ersten Infektionen innerhalb des HU-Netzes aufgetreten. In welchem Umfang das Uni-Netz betroffen und in welchem Ausmass es beeinträchtigt ist, wurde zunächst nicht bekannt.

Virtualisierung: Runter von der Bremse

Gute Voraussetzungen für sichere Virtualisierung: Ein einziger Sicherheitsagent mit einer einzigen Konsole

Egal ob physisch oder virtualisiert, Endpunkte sind in vieler Hinsicht die Achillesferse des Netzwerks. Virtualisierte Workloads werden darüber hinaus auch oft noch ausserhalb des eigenen Rechenzentrums gehostet und sind somit besonders angreifbar. Der Hauptgrund für Unternehmen ihre Umgebungen zu virtualisieren ist der Gewinn an Flexibilität.

Juventus Schulen Techlunch: "Wir sind alle angreifbar"

Gunnar Poroda am Techlunch der Juventus Schulen (Bild: zVg)

Die digitalisierte Vernetzung nach innen und nach aussen ist fester Bestandteil in den Unternehmen und damit auch an den Schulen. Datensicherheit wird zur Schlüsselaufgabe und damit zur Chefsache. "Die Verdrängung von Risiken, weil sie nicht sichtbar sind, ist hier der gefährlichste Trojaner im System", betont Gunnar Porada, white Hacker und Unternehmer, bei seinem Vortrag an den Juventus Schulen. Möglich wird dies, weil der Gap rund um die IT-Sicherheit zwischen dem technologiefernen Management und den Spezialisten laufend grösser wird.

Cisco zeichnet Ispin als Emear-"Transformation/Innovation" Partner of the Year aus

Ispin nimmt in Las Vegas die Cisco-Auszeichnung entgegen (Bild: zVg)

Die auf Cyber Security ausgerichtete Ispin mit Zentrale in Bassersdorf zählt europaweit und darüber hinaus ab sofort zu den besten Cisco Partnern. Denn im Rahmen des diesjährigen Global Partner Summit in Las Vegas hat Cisco den Award "Transformation/Innovation Partner of the Year 2019" für die gesamte Emear-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Russland) verliehen.

Deutschland: Jährlich Schäden von über 100 Mrd. Euro durch Angriffe auf Unternehmen

Cyberangriffe verursachen in Deutschland Milliardenschäden bei Unternehmen (Symbolbild: Cisco)

Kriminelle Attacken auf Unternehmen in Deutschland verursachen nach einer Untersuchung des Bitkom mit jährlich 102,9 Mrd. Euro Rekordschäden. Der Schaden durch analoge und digitale Angriffe ist demnach fast doppelt so hoch wie vor zwei Jahren, als der IT-Branchenverband noch von 55 Mrd. Euro im Jahr ausging. Befragt wurden mehr als 100 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche von Unternehmen verschiedener Branchen mit jeweils mehr als zehn Mitarbeitern.

Viele Führungskräfte höhlen IT-Sicherheit aus

Sicherheitsprobleme werden von vielen Managern ignoriert (Symbolbild: Pixabay)

Sicherheit kann unbequem sein und neue Untersuchungen zeigen einen gefährlichen Trend: Viele leitende Angestellte weichen Cybersicherheits-Richtlinien auf oder ignorieren sie einfach. Dabei haben Führungskräfte am meisten Informationen im Unternehmen mit den weitestreichenden Rechten zum Datenzugriff. Deshalb werden sich auch bevorzugt gehackt.

SFS verlängert Partnerschaft mit Adnovum um weitere sieben Jahre

Bild: SFS

Die auf mechanische Befestigungssysteme, Präzisionsteile, Baugruppen und Logistiksysteme ausgerichtete SFS mit Hauptsitz im schweizerischen Heerbrugg setzt für den Ausbau ihres Sicherheitskonzepts auf die Nevis Security Suite von Addovum. Dazu verlängert der Technologiekonzern seine strategische Partnerschaft mit dem Schweizer Software-Unternehmen um weitere sieben Jahre. SFS erhalte eine neue Lösung, die Verbesserungen im bestehenden Betrieb und eine schnelle Reaktion auf neue Kundenanforderungen ermöglichen soll, heisst es in einer Aussendung dazu.

Cyberangriffe auf Regierungsmitarbeitende via Whatsapp

Regierungsmitarbeitende wurden ausgespäht (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Via den Messengerdienst Whatsapp sind offenbar eine ganze Reihe von hochrangigen Regierungsmitarbeitenden und Militärs aus mindestens 20 Ländern ausgespäht worden. Für die Cyberangriffe sei eine Spionagesoftware eingesetzt worden, erklärten sagten mehrere Leute, die mit einer internen Untersuchung der Facebook-Tochter vertraut sind, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Verschlüsselungstrojaner weiterhin auf dem Vormarsch

Ransomware-Angriffe sind weiter im Vormarsch (Symbolbild: Palo Alto Networks)

Verschlüsselungstrojaner, sogenannte Ransomware, gehören aktuell zu den gefährlichsten Cyberbedrohungen für Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen. Und entsprechende Attacken sind weiter im Vormarsch, wie aus dem aktuellen Halbjahresbericht der schweizerischen Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) hervorgeht, der sich mit den wichtigsten Cybervorfällen der ersten Jahreshälfte 2019 in der Schweiz wie auch international befasst.

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