Streaming-Plattform Twitch Opfer eines massiven Datendiebstahls

Datendiebstahl bei Twitch (Bild: Caspar Camille Rubin auf Unsplash)

Bei der von Amazon betriebenen Streamingplattform Twitch ist es zu einem massiven Datendiebstahl gekommen. Ein Unbekannter veröffentlichte Medienberichten zufolge im Netz ein Datenpaket, das nach seinen Angaben den gesamten Programmiercode des Dienstes enthält. Twitch selber bestätigte zwar einen unerlaubten Datenzugriff, äusserte sich jedoch zunächst nicht zur Echtheit der Inhalte. Man arbeite unter Hochdruck daran, das Ausmass zu verstehen, liess Twitch via Twitter-Eintrag verlauten.

Broadcom: Massive SDK-Sicherheitslücken durch Copy-Paste-Engineering

Symbolbild: Pixabay/Pixelcreatures

In zahlreichen Geräten grosser Anbieter wie Cisco, DD-WRT oder Linksys finden sich Hardware-Bausteine von Broadcom. Diese sollen deutliche Sicherheitslücken im Software Development Kit (SDK) aufweisen, wie das Security-Unternehmen IoT Inspector berichtet. Ein Expertenteam des Unternehmens deckte demnach soeben Schwachstellen auf, die sich seit über zehn Jahren wie ein roter Faden durch auf Broadcom aufbauende Produkte ziehen, und für Hacker eine willkommene verwundbare Flanke bieten sollen.

Ausfall von Facebook, Instagram und Whatsapp dauerte sechs Stunden

Für Facebook-Nutzer ging am Montag Abend nichts mehr (Symbolbild: Pixabay)

Der Ausfall von Facebook, Whatsapp und Instagram am Montagabend hat ungewöhnlich lange, nämlich rund sechs Stunden gedauert und hat Milliarden Nutzern des Online-Netzwerks zugesetzt. Wie gewohnt, äusserte sich Facebook zunächst nicht zu den Ursachen der Störung. Experten jedoch tippten auf einen Konfigurationsfehler in der Netzwerk-Infrastruktur, der alle Facebook-Dienste unerreichbar machte.

Massiver Ausfahll bei Facebook, Instagam und Whatsapp

Bei Facebook und seinen Diensten Whatsapp und Instagramm ist zu einem grossen Ausfall gekommen (Bild: Pixabay)

Zu einem mega Ausfall ist es heute beim Social-Media-Netzwerk Facebook und seinen Plattformen Whatsapp und Instagram gekommen. Dies zeigten Störungsmeldungen auf Websites wie Downdetector. Ein Facebook-Sprecher entschuldigte sich via Twitter und versicherte, dass das Online-Netzwerk an der Entstörung arbeite. Ursachen für die Probleme, die noch immer andauern, wurden zunächst nicht genannt.

Betrüger kassieren Geld aus gesperrtem iPhone

Kombination von iPhone und Visa: anfällig für Betrug (Foto: birmingham.ac.uk)

Für den allgemeinen Zahlungsverkehr gesperrte iPhones können von Betrügern genutzt werden, um grössere Mengen an Geld zu erbeuten. Das gelingt ihnen, indem sie die mit Visa-Karten funktionierende Apple-Pay-Funktion "Express Transit" ausnutzen, die für das schnelle Bezahlen von Tickets an Drehkreuzen der U-Bahn eingesetzt wird, schreibt die "BBC" unter Berufung auf Forscher der Universitäten Birmingham und Surrey.

Schweizer NCSC wird Teil des globalen Netzwerks zur Verwaltung von Schwachstellen in IT-Systemen

Symbolbild: Pixabay/Pixelcreatures

Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) ist ab sofort Teil des weltweiten Netzwerks zur Verwaltung von Schwachstellen in Informatiksystemen. Damit ist das NCSC als Fachstelle nun berechtigt, gemeldeten Schwachstellen eine eindeutige Identifikationsnummer gemäss internationalem Referenzsystem zu vergeben. Die Autorisierung dazu hat das NCSC von der zuständigen unabhängigen US-Organisation Mitre erhalten, wie das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) via Aussendung bekannt gibt.

Banken, Telkos und Co verspielen Vertrauen

Betrugsversuche im Web nehmen massiv zu (Bild: Mohamed Hassan/pixabay.com)

Von rund 10.000 von Callsign für eine Studie befragten Konsumenten macht die Hälfte Banken, Einzelhändler, Telkos und soziale Medien für das häufige Auftreten von Scamming verantwortlich. Das Problem sei so allgegenwärtig, dass die Verbraucher sogar der Technologie misstrauten, die sie vor Betrügern schützen soll, heisst es. Sie wünschen sich laut Studie ein Online-Identifizierungssystem, das Betrügereien verhindert.

Deutschland: Hackangriff auf Statistisches Bundesamt kurz vor der Wahl

Symbolbild: Wikipedia/ Colin/ CC BY-SA 3.0

In Deutschland ist es offenbar nur wenige Tage vor der Bundestagswahl zu einem Hackerangriff auf das Statistische Bundesamt gekommen, dessen Chef zugleich der Bundeswahlleiter ist. Laut einem Bericht des "Business Insider" sei auf einem Programm eine entsprechende Software installiert worden.

Persönliche Daten von 106 Millionen-Thailand-Urlaubern im Netz gelandet

Thailand: Urlaber-Daten landeten im Netz (Symbolbild: Free Fotos/ Pixabay)

Wie die Zeitung "Bangkok Post" berichtet, sind persönliche Daten von rund 106 Millionen-Thailand-Reisenden im Netz gelandet. Allerdings seien die Datensätze von den thailändischen Behörden rasch wieder gesichert worden. Gemäss dem Bericht habe sich der Vorfall bereits im August ereignet.

Facebook: 13 Milliarden Dollar für Sicherheits-Checks

Facebook: Kontrollsystem in der Kritik (Symbolfoto: HDW)

Facebook wehrt sich gegen Kritik, die Nutzer nicht genug vor Fake News, Hass-Postings und andere schädliche Inhalten zu schützen. Dem US-Konzern zufolge wurden in den vergangenen fünf Jahren über 13 Mrd. Dollar (rund 11,1 Mrd. Euro) in Schulungen für Mitarbeiter und die Weiterentwicklung der Kontrollsysteme investiert, um diese Probleme anzugehen. 40.000 Personen sollen mittlerweile für Sicherheits-Checks zuständig sein, das sind viermal so viel wie 2016.

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