IT-Security

Huawei eröffnet IT-Security-Zentrum in Brüssel

Bild: Archiv

Bereits im März dieses Jahres will der chinesische IT- und Telekommunikationsriese Huawei in Brüssel ein Zentrum für IT-Sicherheit eröffnen. Dies gab ein ranghoher Konzernmanager im Rahmen eines Empfangs anlässlich des chinesischen Neujahrstages in der belgischen Hauptstadt bekannt. "Wir hoffen, dass wir mit Hilfe dieses Zentrums transparenter zeigen können, dass wir Teil der Lösung und nicht des Problems sind", betonte Abraham Liu.

Schweizer Behörden lancieren Website "stop-sextortion.ch"

Beispiel für ein typisches Sextortion-Mail (Bild: Screenshot)

In der Schweiz sind zahlreiche Personen von "Fake-Sextortion" betroffen, - also von Mails, in denen Erpresser behaupten, Zugang zu Computer und Webcam zu haben und damit drohen, Bilder und Videos mit sexuellem Inhalt zu veröffentlichen, sollte kein Lösegeld bezahlt werden. Typischerweise wird dabei eine Bezahlung in Bitcoins gefordert. Mit dieser Betrugsmethode haben Kriminelle in den letzten sechs Monaten trotz der kleinen geforderten Summen Bitcoins im Wert von ca. 360'000 CHF erbeutet.

Schweiz bei Internet-Security im Europa-Vergleich nicht immer glänzend

Symbolbild: Pixabay/Christoph Meinersmann

Bei der Internet-Sicherheit schneidet die Schweiz im europäischen Vergleich knapp unterdurchschnittlich ab. So werden die SchweizerInnen weniger häufig Opfer von Phishing (47 Prozent) als die österreichischen Nachbarn (49 Prozent) aber wesentlicher häufiger als die Deutschen (40 Prozent). Der Durchschnitt aller Befragten in anderen europäischen Ländern liegt bei 45 Prozent. Dies geht aus einer repräsentativen Studie hervor, die Google eigens für den diesjährigen globalen Safer Internet Day (5.

Google entfernt Adware aus dem Play Store

Google räumt im Play Store auf (Logo: Google)

Google betont gerne, dass man einiges unternimmt, um bösartige Software aus dem Play Store zu halten. Und tatsächlich zeigen die Statistiken Jahr für Jahr einen Rückgang in dieser Hinsicht. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Checks perfekt sind. Daran erinnert nun ein neuer Vorfall: Der Sicherheitsdienstleister Trend Micro hat 29 bösartige Apps im Play Store identifiziert. Vornehmlich als Kamera- und Foto-Apps getarnt, nutzten sie die Installation, um auf dem Gerät allerlei Unfug zu treiben.

"Sereum" lässt Krypto-Hackern keine Chance

Schloss: Sereum gegen Hacker-Angriffe (Symbolbild: Pixabay/Meinersmann)

Forscher der Universität Duisburg-Essen haben zusammen mit dem Technologiepartner NEC Laboratories Europe eine Lösung zum Schutz intelligenter Verträge, sogenannter "Smart Contracts", entwickelt. "Sereum", so der Name des neuen Systems, wird im Februar auf der IT-Sicherheitskonferenz NDSS Symposium in San Diego vorgestellt.

Apple schliesst Sicherheitslücke in Facetime

Bild: Apple

Der US-IT-Gigant Apple patcht die Security-Lücke in seinem kostenlosen, nur auf Apple-Geräten verfügbaren Chat-Dienst Facetime. Kommende Woche soll die zwischenzeitliche abgeschaltete Funktion für Gruppen-Telefonate mit einem Software-Update wieder aktiviert wierden. Auf den Apple-Servern sie das Problem bereits behoben worden, heisst es. Durch die Schwachstelle hätte man unter Umständen andere Nutzer unbemerkt belauschen können. Entdeckt worden ist das Leck von den Eltern eines Teenagers.

Neue Spam-Welle spült Ransomware in E-Mail-Postfächer

Symbolbild: iStock

Vor einem dramatischen Anstieg gefährlicher Spam-Mails mit Javascript-Anhängen warnt die IT-Security-Spezialistin Eset. Diese seien nicht nur lästig, sondern hätten zudem die Ransomware namens "Shade" (oder auch "Troldesh") im Gepäck. Wer den Javascript-Anhang unvorsichtigerweise anklickt, aktiviert ihn und lädt sich ungewollt die Erpressersoftware auf den eigenen Rechner. Die Kampagne begann schon im Oktober, legte zum Jahresende hin eine Pause ein und setzte im Januar mit doppeltem Volumen zu einem Neustart an, heisst es.

Apples "Facetime" macht iPhone zur Wanze

Facetime: Apple gesteht Software-Fehler ein (Foto: apple.com)

Ein Software-Sicherheitsleck bei der Gruppenfunktion des Videochats "Facetime" von Apple macht ein Ausspionieren des Gegenübers möglich, wie der IT-Riese aus dem kalifornischen Cupertino bestätigt. Demnach können Anrufer den Angerufenen (ab)hören, noch bevor dieser das Gespräch entgegengenommen hat. Apple hat noch keine Lösung für das Problem gefunden und die Gruppenfunktion erst einmal deaktiviert.

Cybersecurity könnte in nächsten fünf Jahren bis 5,2 Billionen Dollar Kosten verursachen

Symbolbild: Pixabay

Unternehmen drohen in den kommenden fünf Jahren global gesehen Mehrkosten und Umsatzverluste durch Cyberangriffe in Höhe von rund 5,2 Billionen US-Dollar. Grund dafür sei, dass die Abhängigkeit von komplexen internetfähigen Geschäftsmodellen die Fähigkeit zur Einführung wichtiger Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz kritischer Vermögenswerte übertreffe, wie die aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Accenture "Securing the Digital Economy: Reinventing the Internet for Trust" zu Tage fördert.

"Das Ende der Privatsphäre ist vielleicht näher, als wir denken!"

Joseph Carson, Chief Security Scientist bei Thyotic (Bild: zVg)

Der grossangelegte Doxing-Angriff auf hunderte deutsche Politiker und die Veröffentlichung sensibler personenbezogener Daten hat gleich zu Beginn des Jahres gezeigt, welche Macht Hacker und Cyberkriminelle heutzutage haben und wie nachlässig auch heute noch mit dem Thema Datenschutz umgegangen wird. Der Europäische Datenschutztag, der traditionell am 28.