Ferroelektrizität senkt Energiehunger von Speichern

Prototyp des neuen Datenspeichers des IPMS (Foto: Piotr Banczerowski, fraunhofer.de)

Einmal gespeicherte Daten werden am besten aufbewahrt, ohne dass ständig Energie zugeführt werden muss. Das Einspeichern und Auslesen sollte ebenfalls wenig Energie verbrauchen. Und die Prozesse sollen so schnell wie möglich funktionieren. All diese Anforderungen erfüllt ein neues Verfahren von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS).

Ethernet: Deterministische Echtzeitkommunikation mit Datenraten bis zu 10 Gbit/s

Symbolbild 10G TSN-Endpoint (Bild: Fraunhofer)

Bei Ethernet-Netzwerken in Automotive, Industrie und sicherheitskritischen Anwendungen müssen ständig höhere Datenraten mit exakt planbaren Zeitabläufen kombiniert werden. Das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS reagiert darauf mit einem neuen 10G TSN-Endpoint IP-Core, der deterministische Echtzeitkommunikation mit Datenraten bis 10 Gbit/s ermöglicht.

Key Management System für quantensichere Netzwerke

KI-generiertes Bild von Fraunhofer IPMS

Das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS hat ein neuartiges Key Management System (KMS) entwickelt, das speziell für den Einsatz in quantensicheren Netzwerken gedacht ist. Das System soll Fraunhofer zufolge den Austausch von geheimen Schlüsseln verbessern und dafür sorgen, dass Daten sicher über grosse Netzwerke verteilt werden können.

Smarte und kompakte Sensorik durch Edge-KI

Symbolbild: Fraunhofer

Im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes von Brandenburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden neue technologische Ansätze zur besseren und effektiveren Einbindung künstlicher Intelligenz an den Kanten von IT-Netzwerken, sogenannten "Edges", entwickelt. Diese Innovationen können künftig insbesondere für Anwendungen in der Industrieelektronik, Medizintechnik und Umweltüberwachung von grosser Bedeutung sein. Das Fraunhofer IPMS trägt seine Expertise für miniaturisierte Sensorstrukturen und die Integration von elektronischen Komponenten bei.

Foodsharing-Portale wenig benutzerfreundlich

Foodsharing: Plattformen im Internet oft nur wenig benutzerfreundlich (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Die Webseiten und Apps von Online-Foodsharing-Plattformen sind wenig benutzerfreundlich. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT weisen diese Verbesserungspotenzial aufgrund fehlender Infos und Funktionalität auf. Die Experten haben die Anbieter Etepetete, Foodsharing.de, Resq Club, Toogoodtogo und UXA analysiert.

Breitbandige 5G/6G-Kommunikationsnetze fordern Sicherheit heraus

Symbolbild:Fraunhofer

Mit der fortschreitenden Entwicklung der drahtlosen Kommunikationstechnologien, insbesondere mit der Einführung von 5G und den Überlegungen zu 6G, gewinnt die Sicherheit von Telekommunikationsnetzen eine immer grössere Bedeutung. Diese neuen Generationen versprechen eine erhebliche Steigerung der Geschwindigkeit, der Kapazität und der Konnektivität. Gleichzeitig bergen sie jedoch Herausforderungen für die Datensicherheit.

Kleider-Check mit Smartphone, KI und Infrarot-Spektroskopie

Wenn der Zettel mit dem Reinigungshinweis nicht mehr lesbar ist: Ein kurzer Check mit dem Smartphone und der integrierten Spektralanalyse erkennt das Gewebe des Kleidungsstücks. Damit lässt sich der korrekte Waschgang einstellen (© Fraunhofer iPMS)

Fraunhofer-Forschende haben ein ultrakompaktes Nah-Infrarot-Spektrometer entwickelt, das sich für die Analyse und Bestimmung von Textilien eignet. Durch die Kombination von Bildgebung, speziellen KI-Algorithmen (KI, Künstliche Intelligenz) und Spektroskopie lassen sich auch Mischgewebe zuverlässig erkennen. Die Technologie könnte das Recycling von Altkleidern optimieren und die sortenreine Trennung von Altkleidern ermöglichen.

Fraunhofer IAF baut Weitfeld-Magnetometer

Weitfeld-Magnetometer: Sensitivität, Auflösung und Geschwindigkeit (Foto: iaf.fraunhofer.de)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik (IAF) haben eine neue Methode der mikroskopischen Bildgebung mit schnellen Kamerabildern in Form eines verbesserten Weitfeld-Magnetometers entwickelt. Das System bietet laut den Ingenieuren einen Kompromiss aus Sensitivität, Auflösung und Geschwindigkeit.

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