Wirtschaft & Politik

Huawei kalkuliert nicht mit US-Sanktionen

Der chinesische Smartphone- und IT-Riese Huawei rechnet nicht damit, dass die US-Regierung das Unternehmen mit Strafmassnahmen belegen wird. "Das wäre schwer vorstellbar. Vor zehn Jahren haben wir ein System zur Kontrolle unserer Exporte installiert, das sehr effizient funktioniert. Wir befolgen alle Gesetze und Vorschriften Europas, der Vereinten Nationen und der USA", erklärte Huaweis Deputy Chairman und rotierender CEO Ken Hu in einem Interview.

Intel angeblich aus dem Rennen bei 5G-Support für iPhone 6

Der Wettlauf um die Unterstützung von 5G ordnet offenbar auch die Partnerschaften von Apple neu: Laut einem Bericht einer israelischen Tageszeitung soll Intel mittlerweile aus dem Rennen für die Lieferung von iPhone-Modems für den neuen Mobilfunkstandard sein – was für den Chiphersteller ein schwerer Schlag wäre. Bislang liefern sowohl Qualcomm als auch Intel Modems für das iPhone.

Samsung mit Gewinnwarnung für das zweite Quartal

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Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat für das zweite Quartal des laufenden Fiskaljahres eine Gewinnwarnung herausgegeben. Das Betriebsergebnis dürfte demnach im Zeitraum von April bis Juni nur um 5,2 Prozent auf 14,8 Billionen Won (umgerechnet rund 13,13 Milliarden SChweizer Franken) gestiegen sein, wie das Unternehmen verlauten lässt. Damit würde das südkoreanische Unternehmen an den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten von 14,9 Billionen Won knapp vorbei schrammen.

EU-Parlament bremst Urheberrechtsreform vorerst aus

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Das EU-Parlament in Strassburg hat den umstrittenen Plänen zur Reform des EU-Urheberrechts mit Uploadfiltern und einem Leistungsschutzrecht vorerst eine Absage erteilt. Die Abgeordneten stimmten mit 318 Stimmen gegen 278, bei 31 Enthaltungengegen, gegen eine nächste Runde unter Einbeziehung der Mitgliedsstaaten. Nun will sich das Parlament nach dem Sommer wieder mit den Plänen befassen, wobei der Ausgang völlig offen scheint. Reformgegner feiern die Entscheidung als Sieg für das freie Internet. Die Debatte hatte sich zuletzt deutlich zugespitzt.

Deutsche Netzbehörde will Whatsapp & Co an die Kandare nehmen

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Europäische Telekom-Firmen sehen sich gegenüber Diensten wie Whatsapp benachteiligt, weil diese von einer lascheren Regulierung profitierten. Der Chef der deutschen Bundesnetzagentur droht jetzt mit einem härteren Durchgreifen. Es könne nicht richtig sein, dass Anbieter klassischer Telekom-Angebote sich bestimmten Regulierungs-Anforderungen beugen müssten – und die Online-Dienste nicht. Bei den Regeln geht es zum einen um Datenschutz-Anforderungen, aber auch um die Einrichtung von Überwachungsschnittstellen für Sicherheitsbehörden.

Frankreich: Assemblée nationale billigt Gesetz gegen "Fake News"

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Die französische Nationalversammlung (Assemblée nationale) hat umstrittene Gesetzesvorschläge gegen "Fake News" gebilligt: Die Regierungsmehrheit stimmte in erster Lesung für die Pläne von Präsident Emmanuel Macron. Er will damit die Verbreitung von Gerüchten und Falschaussagen in Wahlkampfzeiten verhindern.

Netstream verpasst sich zum 20. Geburtstag einen neuen Markenauftritt

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Genau 20 Jahre sind vergangen, seit CEO Alexis Caceda gemeinsam mit seinen Freunden Reto Kasser und Dominik Breitenmoser Netstream aus der Taufe gehoben hat. Seitdem hat sich der Betrieb mit Zentrale in Dübendorf als Anbieter für Internet-, Telefonie-, Hosting- und TV-Lösungen im Schweizer Geschäftskundenumfeld bestens etabliert. Auch mit den Anfangs 2018 eingeführten Cloud-Lösungen habe man bisher gute Erfolge verzeichnen können, teilt das Unternehmen mit.

China untersagt Chip-Verkäufe von Micron

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Inmitten des Handelsstreits mit den USA hat ein chinesisches Gericht dem amerikanischen Halbleiterhersteller Micron offenbar den Verkauf von 26 Chip-Produkten in der Volksrepublik untersagt. Grund für die einstweilige Verfügung sei eine Patenrechtsverletzung, wie das konkurrierende taiwanische Unternehmen United Microelectronics (UMC) mitteilte.

Hutchison übernimmt Wind-Tre-Beteiligung von Veon

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Die chinesischen Gruppe CK Hutchison kauft von der russischen Veon deren 50-prozentige Beteiligung an dem italienischen Telekom-Konzern Wind Tre. Damit wird CK Hutchison zum einzigen Aktionär von Wind Tre, dem drittstärksten Telekom-Betreiber in Italien. Die Russen kassieren für den Deal 2,45 Milliarden Euro, hiess es in einer Presseaussendung Veons am Dienstag. Veon verlässt damit den italienischen Markt.