Frankreichs Wirtschaftsminister kritisiert Amazon für Umgang mit Mitarbeitern

Amazon wird in Frankreich stark kritisiert (Bild Flickr/ Robert Scoble)

Frankreichs Wirtschaftsminister hat den US-Versandhändler Amazon für seinen Umgang mit Mitarbeitern in der Coronakrise scharf kritisiert. Der Druck sei inakzeptabel, und er werde es Amazon wissen lassen, sagte Bruno Le Maire dem Sender France Inter. Er reagierte damit auf Klagen von Mitarbeitern und Gewerkschaftern. Diese monierten, dass Amazon den Mitarbeitern in den Lagern mit Verdienstausfall drohe, wenn diese aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu Hause blieben. Sie warfen dem Unternehmen zudem fehlende Schutzmassnahmen vor.

Wiener Forschungsfest wegen Corona-Krise verschoben

Das Wiener Forschungsfest, das vom 20. bis zum 22. März hätte stattfinden sollen, wird aufgrund der von der Bundesregierung präsentierten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus verschoben. Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern sind durch die gestern bekannt gegebenen Maßnahmen bis Anfang April verboten.

US-Ausnahmeregelung für Geschäfte mit Huawei erneut verlängert

Logo: Huawei

Die US-Regierung hat erneut eine Ausnahmeregelung für den Handel mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei um 45 Tage verlängert. Die Frist laufe nun bis zum 15. Mai, teilte das US-Wirtschaftsdepartement mit. Vergangenen Mai hatte die US-Regierung den Huawei-Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt. Damit ist es US-Unternehmen verboten, Geschäfte mit Huawei zu machen.

Studie zu Gesundheitsrisiken von 5G fordert Dialog über Unsicherheiten

Von August 2019 bis Februar 2020 war die Arge "ITA-AIT-Parlament" durch das österreichische Parlament beauftragt, den Sachstand zu möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Felder des Mobilfunks mit besonderem Fokus auf die neue Generation des Mobilfunks "5G" in einer Kurzstudie zu erheben und zusammenzufassen. Diese liegt nun vor und verweist auf fehlenden Konsens der Risikobewertung und ortet weiteren Forschungsbedarf sowie die Notwendigkeit von neuen Formen des Dialogs über Unsicherheiten und Risiken von 5G.

Innsbruck verschärft Auflagen für Airbnb und Co.

Tirol hat mit Anfang März die Auflagen für Onlinevermietungen von Unterkünften deutlich verschärft. Vermieter brauchen jetzt neben einer Gewerbeberechtigung auch eine Bewilligung der Baubehörde, berichtet tirol.orf.at. Wer ohne Bewilligung trotzdem vermietet, muss mit einer Strafe von bis zu 40.000 Euro rechnen.

US-Behörden wegen Sicherheitsbedenken gegen Milliardenübernahme von Cypress durch Infineon

Infineon stösst bei Cypress-Übernahme auf grossen Widerstand (Bild Infineon)

Die US-Genehmigungsbehörde hat sich einem Medienbericht zufolge gegen Infineons geplante Milliarden-Übernahme von Cypress Semiconductor gestellt. Das Komitee für Ausländische Investionen in den USA (CFIUS) habe empfohlen, dass Präsident Donald Trump den Plan des deutschen Chipherstellers aus Gründen der nationalen Sicherheit ablehne, eine genaue Begründung sei nicht bekannt, hiess es. Stellungnahmen des Präsidialamts, des Finanzministeriums und von Infineon lagen zunächst nicht vor. Cypress lehnte einen Kommentar ab.

Innovationshub für Digitalisierung in Kärnten eröffnet

In Kärnten wurde der Digital Innovation Hub Süd (DIH Süd) im Rahmen eines Kickoff-Workshops im Lakeside Science and Technology Park eröffnet. Ziel der Initiative ist es, die Vernetzung im Land Kärnten zum Thema Digitalisierung zu verbessern und damit als Standort für Innovationsfähigkeit und hohe Technologiekompetenz zu etablieren.

Leistungsfähige und flächendeckende Datennetze sind Zukunftsfrage für Österreich

Die für Breitband- und Mobilfunkausbau zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat die Spitzenvertreter der Telekommunikationsbranche zu einem Arbeitsgespräch getroffen, um zu klären, was die Branche braucht, um den Ausbau voranzutreiben und was die Österreichische Bundesregierung dazu beitragen kann. Ziel ist die österreichweit flächendeckende Versorgung mit Gigabit-Anschlüsse bis 2030.

Facebook rudert bei Libra kräftig zurück

Facebook will die Pläne für sein Kryptowährung Libra ändern. Grund sei der anhaltende Gegenwind von Regulatoren, Zentralbanken und zahlreichen Regierungen, wie internationale Medien, z.B. "The Verge" oder "The Information", berichten. Der Libra-Token soll nicht mehr das Kernstück der digitalen Zahlungen werden, das Projekt soll auch bestehende Währungen wie den US-Dollar oder den Euro unterstützen.

Die Marshallinseln führen die weltweit erste digitale Landeswährung ein

Die Marshallinseln (Mikronesien), einer der kleinsten Staaten der Welt, der durch die Atomversuche der USA in den 1950er-Jahren traurige Berühmtheit erlangt hat, führt als erstes Land der Welt eine digitale Landeswährung ein. Die Kryptowährung wird Marshallese Sovereign (SOV) heißen und mit Blockchain-Technologie von Algorand (USA) realisiert werden.

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