Deutsche Regierung will Marktmacht der grossen Digitalkonzerne begrenzen

Digitalisierung: Chancen von KMUs sollen erhöht werden (Foto: Adobestock)

Die deutsche Regierung will die Regeln für marktbeherrschende Onlineplattformen verschärfen und zugleich kleineren Unternehmen mehr Chancen bei der Digitalisierung einräumen. Das Kabinett hat den Entwurf des entsprechend novellierten Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB-Digitalisierungsgesetz) beschlossen.

Auftragsfertiger SMIC im Visier von US-Regierung

Logo: SMIC

Das chinesische Aussenministerium hat die möglichen Sanktionen der USA gegen die grösste Chipfirma des Landes, Semiconductor Manufacturing International (SMIC), als Schikane verurteilt. Die USA betrieben unverhohlenes Mobbing gegen chinesische Unternehmen, sagte ein Ministeriumssprecher. Das Land müsse aufhören, ausländische Firmen zu unterdrücken. Am Freitag war bekanntgeworden, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump SMIC ins Visier genommen hat.

Kosten für Ausbau von Huawei- und ZTE-Technik in USA viel teurer als erwartet

Der Ausschluss von Huawei kommt die USA teurer als erwartet (Bild: Huawei)

Kleinere US-Mobilfunkbetreiber kostet die Entfernung und der Austausch von Huawei- und ZTE-Technik fast doppelt so viel als ursprünglich erwartet. Wie die Federal Communications Commission (FCC) bekannt gegeben hat, soll der Aufwand dafür schätzungsweise 1,8 Milliarden US-Dollar betragen.

Pentagon hält an Milliarden-Cloud-Auftrag an Microsoft fest

Das Pentagon: Bild: David B. Gleason/ CCO

Obwohl dem US-Verteidigungsministerium Befangenheit vorgeworfen wird, hält es an einem zehn Milliarden Dollar schweren Auftrag an den Redmonder Softwareriesen Microsoft fest. Eine erneute Überprüfung der Auftragsvergabe habe Microsoft als Favorit für das sogenannte Jedi-Projekt zum Aufbau eines Cloud-Systems bestätigt, liess das Pentagon dazu verlauten.

Chinesische Regierung verschärft vor Tiktok-Verkauf Exportregeln für Hightech

Tiktok-Verkauf: China verschärft Exportbedingungen (Bild: Archiv)

Die vom Weissen Haus erzwungenen Gespräche über den Verkauf des US-Geschäfts der populären Video-App Tiktok könnten von Exporteinschränkungen der chinesischen Regierung erschwert werden. Gemäss den neuen Regeln dürfen unter anderem „IT-Technologien mit Personalisierung auf Basis von Datenanalyse“ und Bedienung mit Hilfe künstlicher Intelligenz nur mit einer Erlaubnis der Regierung ins Ausland verkauft werden.

Tiktok-CEO Kevin Mayer wirft das Handtuch

Kevin Mayer (Bildquelle: Disney)

Der globale Chef von Tiktok, Kevin Mayer, ist aufgrund des immer stärker werdenden politischen Drucks der US-Regierung auf die populäre Video-App von seinem Posten zurückgetreten. Die jüngsten Entwicklungen hätten dazu geführt, dass das Amt eine andere Bedeutung haben würde als bei Mayers Verpflichtung geplant gewesen sei, so Tiktok in einer Stellungnahme dazu.

Facebook zahlt in Frankreich 106 Millionen Euro Steuern nach

Frankreich und Facebook einigen sich im Steuerstreit (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook und die französische Regierung haben ihren Steuerstreit beigelegt. Demnach bezahlt der US-amerikanische Internetriese für ihre Tochtergesellschaften in Frankreich für die Jahre 2009 bis 2018 insgesamt 106 Millionen Euro nach. Das Haushaltsministerium in Paris gab mit Verweis auf das Steuergeheimnis keine Erklärung ab.

Datenschutzbehörde untersagt den umstrittenen AMS-Algorithmus

Nach einer Entscheidung der österreichischen Datenschutzbehörde (DSB) darf das AMS (Arbeitsmarktservice) den umstrittenen Algorithmus zur Ermittlung von Arbeitsmarktchancen von Arbeitslosen nicht einführen. Das hätte am 1. Jänner 2021 flächendeckend geschehen sollen, nachdem der erste geplante Starttermin Mitte 2020 wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde.

Administration Trump verstärkt Massnahmen gegen Huawei

Trump geht verschärft gegen Huawei vor (Bild: Pixabay/ GDJ)

Die Regierung Trump hat jetzt weitere Firmen aus dem Umfeld von Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt, um dem chinesischen Konzern den Zugang zu Technologie wie Chips abzuschneiden. Unter den 38 von den Amerikanern zusätzlich aufgelisteten Unternehmen befinden sich auch Huawei Technologies Düsseldorf und Huawei Openlab München. Damit sind mittlerweile über 150 Huawei-Firmen von den Sanktionen betroffen.

Administration Trump prüft US-Verbot für chinesisches Amazon-Pendant Alibaba

Trump überlegt sich, Alibaba in den USA verbieten zu lassen (Logo: Alibaba)

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump denkt laut über ein Verbot des chinesischen Technologiegiganten Alibaba in den USA nach. Wie er im Rahmen einer Pressekonferenz in seinem Golfclub in Bedminster im US-Staat New Jersey bekannte, prüfe er ein entsprechendes Vorgehen. Damit gerät nach Huawei und der Videoplattform Tiktok ein weiterer chinesischer Erfolgskonzern ins Visier des umstrittenen US-Präsidenten.

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