Alibaba-Gründer Jack Ma verschwunden

Jack Ma (Bild: World Economic Forum)

Jack Ma, der reichste Mann Chinas und Gründer des Amazon-Pendants Alibaba, ist offenbar spurlos verschwunden. In den vergangenen acht Wochen sei er weder öffentlich aufgetreten, noch habe er Nachrichten in Sozialen Netzwerken abgesetzt, berichten internationale Medien. Gemäss den Recherchen der "Financial Times" sei auch ein Auftritt beim Finale einer von Ma selbst ins Leben gerufenen afrikanischen Talentshow abgesagt worden.

New Yorker Börser startet Delisting-Prozedere dreier chinescher Telekomfirmen

Sitz der China Telecom in Peking (Bild: Pixabay)

Die New Yorker Börse hat mit dem Dekotierungsverfahren von drei chinesischen Telekomfirmen begonnen. Konkret geht es um die China Telecom, um China Mobile sowie um die China Unicom (Hong Kong), die aufgrund einer Verordnung des Noch-US-Präsidenten Donald Trump, welche die US-Investitionen in vom chinesischen Militär kontrollierte Firmen verbietet, vom Kurszettel gestrichen werden.

Verwaltungsratspräsident Loosli hinterfragt Mehrheitsbeteiligung des Bundes an Swisscom

Hansueli Loosli (Bild: Swisscom)

Noch-Swisscom-Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli hinterfragt die 51-Prozent-Mehrheitsbeteiligung des Bundes am grössten Schweizer Telekomkonzern. In einem Interview mit den "CH-Medien"-Publikationen verweist er darauf, dass in Europa fast alle Staaten die Mehrheit an Telekomunternehmen abgetreten hätten.

EU-Staaten lancieren Halbleiter-Initiative

Halbleiter: EU-Staaten starten Initiative (Bild: Pixabay/ Chrisci)

17 EU-Länder haben sich zusammengeschlossen, um den Rückstand in der Chipbranche mit gemeinsamen Unternehmensprojekten zu verringern. Die Erklärung soll ein IPCEI (Important Project of Common European Interest) zu Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien unterstützen. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben von europäischem Interesse, das mittels staatlicher Förderung einen wichtigen Beitrag zu Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und Wirtschaft leistet.

Wie angekündigt: Chinas Chipriese SMIC nun auf Schwarzer Liste der USA

Logo: SMIC

Wie bereits angekündigt, hat die US-Administration Trump in der Nacht auf Freitag den grössten chinesischen Chipkonzern SMIC sowie den Ölriesen CNOOC auf die Schwarze Liste mutmasslicher chinesischer Militärunternehmen gesetzt. Damit schüttet Noch-US-Präsident Donald Trump nur wenige Wochen vor seinem Abgang nochmals zusätzlich Öl in den Handelskonflikt mit China.

Deutsche Bundesregierung untersagt Übernahme von Tech-Firma durch chinesischen Konzern

Die deutsche Bundesregierung sagt Nein! (Bild: Pixabay/ Squarespace)

Die deutsche Bundesregierung hat die Übernahme eines deutschen Spezialunternehmens unter anderem für 5G-, Satelliten- und Radartechnik durch einen chinesischen Rüstungskonzern gestoppt. Das berichtete das Nachrichtenportal "The Pioneer" unter Berufung auf eine entsprechende Kabinettsvorlage. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, das Bundeskabinett habe am Mittwoch eine Ermächtigung für eine Untersagung nach der Aussenwirtschaftsverordnung beschlossen.

Digitalsteuer in Kanada ab 2022

Kanada will eigene Digitalsteuer einführen (Bild:iStock)

Kanada will bis zur Einigung auf eine weltweite Regelung ab 2022 eine eigene Digitalsteuer einführen. Damit sollten umgerechnet 2,6 Milliarden US-Dollar über fünf Jahre eingenommen werden, teilte das Finanzministerium mit. Die Steuer werde sicherstellen, dass grosse multinationale Technologiekonzerne wie jedes andere Unternehmen im Land einen fairen Beitrag leisteten. Einzelheiten sollen im Haushaltsentwurf folgen.

Trump setzt mit SMIC weitere chinesische Firma auf schwarze Liste

Logo: SMIC

Wenige Wochen vor dem Amtsantritt seines Nachfolgers Joe Biden facht US-Präsident Donald Trump Insidern zufolge den Streit zwischen den USA und China weiter an. Die Trump-Regierung erwäge, den Chiphersteller SMIC auf die schwarze Liste mutmasslicher chinesischer Militärunternehmen zu setzen, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Briten schliessen Huawei vom 5G-Ausbau ab September 2021 definitiv aus

Bild: iStock/Vertigo 3D

Grossbritannien macht Ernst mit dem Ausschluss des chinesischen ICT-Riesen Huawei vom 5G-Ausbau auf der Insel. Laut Erklärung der Regierung dürfen ab September 2021 wegen Sicherheitsbedenken keine Geräteteile mehr der Chinesen beim Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes verwendet werden. "Ich gehe einen klaren Weg für die vollständige Entfernung von Anbietern mit hohem Risiko aus unseren 5G-Netzen", liess Digitalminister Oliver Dowden dazu verlauten.

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