Wirtschaft & Politik

Accenture legt zweistellig zu

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Der IT- und Outsourcing-Dienstleister Accenture mit Zentrale in Dublin konnte seinen Umsatz im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres 2017/2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gleich um 16 Prozent auf 10,3 Mrd. US-Dollar (10,27 Mrd. Schweizer Franken) schrauben. Damit übertrifft der Konzern mit Schweizer Niederlassung in Zürich die eigene Prognose.

Fusionspläne: T-Mobile US und Sprint warben vor US-Senatsausschuss

Die fusionswilligen US-Mobilfunkkonzerne T-Mobile US und Sprint haben vor einem Ausschuss des US-Senats für ihr Vorhaben geworben. Der Zusammenschluss würde zu zusätzlichen Arbeitsplätzen, nicht aber zu Preisanhebungen führen. So seien die beiden Marktführer Verizon und AT&T deutlich grösser und diversifizierter und hätten dadurch eine deutlich bessere Kostenstruktur, sagte John Legere, Chef der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US. Daher könne ein fusioniertes Unternehmen T-Mobile US/Sprint keinesfalls so agieren wie die Rivalen.

Amazon steigt in den Medikamentenhandel ein

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Vor dem US-amerikanischen Online-Versandhandelsriese Amazon scheint keine Branche mehr sicher zu sein. Neu steigt der Grosskonzern mit Zentrale in Seattle im US-Bundesstaat Washington mit der Übernahme der US-Onlineapotheke Pillpack jetzt auch in den Medikamentenhandel ein. Pillpack ist auf die Betreuung von Patienten fokussiert, die Arzneimittel auf Rezept erhalten. Die Firma stellt die Medikamente zusammen und organisiert den Versand. Wieviel Amazon für Pillpack auf den Tisch blättert, wurde nicht bekannt gegeben.

Also kauft Netzwerk- und Sicherheits-Spezialisten in Frankreich

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Der ICT- und Logistik-Grosshändler Also mit Holdingsitz im innerschweizerischen Emmen übernimmt mit Distriwan einen französischen Spezialdistributor für Wifi-Netzwerke und Sicherheit. Wieviel Also für das Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Lyon auf den Tisch blättert, wird unter Verschluss gehalten. Der Abschluss der Transaktion wird in den kommenden Wochen erwartet.

Autonomes Fahren: Audi partnert mit israelischem Startup Cognata

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Audi hat eine Zusammenarbeit mit dem israelischen Startup Cognata unterzeichnet, das auf Simulationssoftware für autonomes Fahren fokussiert ist. Der Kooperationsvertrag soll über mehrere Jahre laufen. Cognata ist vor zwei Jahren von einem Team von Spezialisten aus den Disziplinen Deep Learning, Autonomous Vehicles und Computer Vision gegründet worden und hat seinen Sitz in Rehovot.

Adeon eröffnet Niederlassung in Vaduz

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Die auf Dokumentenmanagement-, Prozess- und Workflow-Lösungen spezialisierte Adeon mit Zentrale in Altendorf (SZ) eröffnet eine Zweigniederlassung in der Liechtensteiner Hauptstadt Vaduz. Mit dem neuen Standort will der IT-Dienstleister den laut eigenen Angaben bereits beachtlichen Kundenstamm im Fürstentum Liechtenstein direkter bedienen. Vaduz ist nach Bern die zweite Zweigstelle der Innerschweizer.

Apple und Samsung beenden langjährigen Patentstreit

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Die US-amerikanische iPhone-Erfinderin Apple und der südkoreanische ElektronikriesenSamsung haben ihren mit harten Bandagen geführten Patentstreit in den USA nach mehr als sieben Jahren beigelegt. Die Konditionen der aussergerichtlichen Einigung wurden nicht bekannt. Die zuständige kalifornische Richterin Lucy Koh ordnete nun die Einstellung des Verfahrens ein.

US-Wettbewerbshüter erlauben mögliche Fusion von Disney und Fox

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Dem US-amerikanischen Unterhaltungsgigant Disney ist im Bieterwettstreit mit Comcast um grosse Teile von Rupert Murdochs Medienimperium 21st Century Fox ein wichtiger Teilerfolg gelungen. Die Wettbewerbs-Aufsichtsbehörden haben dem möglichen Megadeal unter Auflagen zugestimmt, wie das Justizministerium verlauten liess.

Trump verzichtet auf gezielte Abwehrmassnahmen im Technologieklau-Streit mit China

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Im Streit über angeblich unfaire Investmentpraktiken Chinas verzichtet US-Präsident Donald Trump auf gezielte Abwehrmassnahmen gegen die Übernahme von US-Technologie. Stattdessen solle der bestehende Kontrollmechanismus gestärkt werden, kündigte Trump an. Dafür zuständig ist der Ausschuss für ausländische Investitionen (CFIUS). Trump folgt damit einer Empfehlung des Finanzministeriums, das sich auf einen Gesetzesentwurf im Kongress bezieht. Das Gesetz werde es ermöglichen, gegen "räuberische Investmentpraktiken" vorzugehen, erklärte Trump.