Wirtschaft & Politik

Italien erwartet 5,5 Mrd. Euro aus Auktion von 5G-Mobilfunklizenzen

5G: Italien erwartet Rekordeinnahmen bei der Versteigerung der Frequenzen (Bild:Archiv)

Der italienische Staat rechnet dank der Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G mit Rekordeinnahmen. Insgesamt 5,5 Mrd. Euro bieten die fünf Mobilfunkbetreiber, die sich an der Versteigerung beteiligen, zusammen. Das liegt deutlich über den 2,5 Mrd. Euro, mit denen die Regierung noch vor einigen Monaten gerechnet hatte. Bis zu 1,6 Mrd. Euro haben Telecom Italia (TIM), Vodafone und Wind 3 bisher für die 5G-Frequenzen geboten.

DDoS-Angriff auf RWE: Website in die Knie gezwungen

Ein DDoS-Angriff legte die Website der RWE lahm (Bild: Fotolia/Ileezhun)

Offenbar Aktivisten haben die Internetseite des Energiekonzerns RWE in die Knie gezwungen. Die Website des Unternehmens war gemäss deutscher Medienberichte am Montag zeitweise gar nicht oder nur noch schwer zu erreichen. Der Energiekonzern habe Strafanzeige gegen unbekannt gestellt, heisst es. Bei der Attacke handelte es sich demnach um einen sogenannten Distributed Denial-of-Service-Angriff (DDoS), bei dem massenhaft Anfragen an Internet-Server geschickt werden, um diese zum Zusammenbruch zu bringen. Die Cyber-Aktion habe lediglich der Internetseite gegolten, so RWE.

US-Strafzölle auf chinesische Produkte befeuern Grafikkarten-Preise

Grafikkarten könnte durch die Strafzölle Trumps deutlich teurer werden (Symbolbild:Sapphire AMD GPro 6200)

Die neuen Strafzölle, die die USA unter Donald Trump auf chinesische Produkte verhängen, werden sich in den USA auch auf die Preise für zahlreiche IT-Produkte wie Computerchips auswirken. Davon betroffen sind unter anderem die in den vergangenen Monaten stark schwankenden Preise für Grafikkarten. Wie die Seite Wccftech basierend auf Marktinformationen berichtet, werden US-Kunden beispielsweise für Nvidias jüngste Modelle RTX 2080 Ti und RTX 2080 um rund 80 Dollar bzw. 50 Dollar mehr zahlen müssen als laut UVP veranschlagt.

Japan und China planen Partnerschaft bei Zukunftstechnologien

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Japan und China wollen bei Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz und selbstfahrenden Autos kooperieren. Zu diesem Zweck planten die benachbarten Wirtschaftsmächte einen "Innovations-Dialog", berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Eine entsprechende Vereinbarung sei während des geplantes Besuchs von Japans Regierungschef Shinzo Abe im kommenden Monat in China zu erwarten. Der Schritt sei ein weiteres Zeichen für die sich bessernden bilateralen Beziehungen und erfolge vor dem Hintergrund der Protektionspolitik der US-Regierung von Präsident Donald Trump.

Globale Digitalisierungszusammenarbeit: Leuthard in New York

Bundesräting Doris Leuthard (Bild: Uvek)

Kommenden Montag und Dienstag wird die Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard in New York am ersten Treffen des internationalen Panels zu Fragen digitaler Kooperation teilnehmen. Dieses Gremium ist vergangenen Juli vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, lanciert worden und umfasst 22 Persönlichkeiten aus Regierungen, Privatwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Es soll konkrete Vorschläge erarbeiten, wie die weltweite Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung verbessert werden könne.

Neu eingereichte Dokumente verzögern Ablauf der Prüfung von T-Mobile/Sprint-Fusion

T-Mobile: Pläne zur Fusion mit Sprint werden neu geprüft (Bildquelle: Wikipedia)

Die Prüfung der Fusionspläne der Telekom-Tochter T-Mobile US und des Rivalen Sprint durch die amerikanischen Behörden gestaltet sich schleppend: Die Telekommunikationsaufsicht FCC gab eine Unterbrechung ihrer Untersuchung bekannt. Grund seien neu eingereichte oder noch bevorstehende Eingaben der beiden Unternehmen. Darin gehe es unter anderem um eine umfangreiche und komplizierte Argumentation, welche Vorteile der Zusammenschluss brächte.

Deutsches Wirtschaftsministerium sträubt sich zum Verkauf von Telekom-Anteil

Deutsche Telekom: Staat sträubt sich, Anteile zu verkaufen (Bild: DT)

Das deutsche Wirtschaftsministerium hat sich einem Zeitungsbericht zufolge zurückhaltend zu Überlegungen zum Verkauf weiterer oder aller Bundesanteile an der Deutschen Telekom geäussert. Die Telekom gehöre zu den Betreibern kritischen Infrastrukturen in Deutschland, zitierte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" aus einem Schreiben des Ministeriums an die FDP-Bundestagsfraktion. Darin heisst es, dass insbesondere der Themenkreis "Sicherheit der Netze" von besonderer Bedeutung sei.

EU billigt Shazam-Übernahme

Logo: Shazam

Die EU-Kommission hat die Übernahme der Musikerkennungs-App Shazam durch Apple genehmigt. Der Wettbewerb im Markt der Musik-Streamingdienste werde durch die Übernahme nicht eingeschränkt, erklärte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Dies habe die eingehende Prüfung unter anderem der Kundendaten ergeben. Die Kommission hatte die Prüfung im April eingeleitet. Sie hatte Bedenken, dass die Fusion die Wahlmöglichkeiten für Nutzer von Musik-Streamingdiensten einschränken könnte.

Börsenwert: Nach Apple knackt auch Amazon eine Billion Dollar

Logo: Amazon

Amazon folgt Apple auf dem Fuss: Nach der iPhone-Erfinderin aus Cupertino hat nun auch der weltgrösste Online-Versandhändler Amazon aus Seattle einen Börsenwert von einer Billion Dollar erreicht. An der Börse in New York kletterte der Kurs des Amazon-Papiers heute auf über 2.050 Dollar pro Stück. Damit war das Unternehmen insgesamt eine Billion Dollar (969,5 Milliarden Schweizer Franken) wert.

Deutschland: Merkel will Digitalisierung sozialverträglich gestalten

Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (Bild: Flickr/EPP)

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die fortschreitende Digitalisierung im Schulterschluss mit Wirtschaft und Gewerkschaften sozialverträglich gestalten. "Der Staat muss die Leitplanken setzen", sagte Merkel in Meseberg nördlich von Berlin. Dort trafen sich Teile des Kabinetts mit Spitzenvertretern von Wirtschaft und Gewerkschaften zum "9. Zukunftsgespräch".