Wirtschaft & Politik

Rotstift: HTC streicht fast 25 Prozent der Stellen

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Bei dem unter Druck geratenen taiwanesischen Smartphone-Hersteller HTC kommt es zu einer Massenentlassung. CEO Cher Wang streicht 1.500 Arbeitsplätze in den Produktionswerken in Taiwan. Damit fällt fast jeder vierte der weltweit 6.450 Jobs weg. Die Börse reagierte heftig. Die Ankündigung des Streichkonzerts liess den Wert der HTC-Aktie um fast sieben Prozent auf den tiefsten Stand seit Herbst 2015 purzeln.

US-Regierung will China Mobile den Zugang zum US-Markt verwehren

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Die US-amerikanische Regierung will dem mit 899 Millionen Abonnenten weltgrössten Telekommunikationsanbieter China Mobile den Zugang zum US-Markt verweigern. Als Grund gibt die Nationale Telekommunikations- und Informationsbehörde (NTIA) Sicherheitsbedenken an. Das Risiko sei zu hoch. Sie forderte daher die zuständige Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) dazu auf, den Antrag von China Mobile aus dem Jahr 2011 abzulehnen, Telekommunikationsdienste zwischen den USA und anderen Ländern anbieten zu dürfen.

Schwedischer Finanzinvestor kauft Suse für 2,5 Milliarden US-Dollar

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Das deutsche Linux-Unternehmen Suse gehört künftig dem schwedischen Finanzinvestor EQT Partners. Die britische Softwarefirma Micro Focus verkauft für rund 2,5 Milliarden US-Dollar den Betreiber des Open-Source-Betriebssystems für Unternehmen, wie die Beteiligten mitteilten. Mit dem Abschluss der Transaktion werde Anfang 2019 gerechnet.

Handelskonflikt zwischen China und den USA drückt Xiaomis Börsenwert

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Der an die Börse strebende chinesische Smartphonehersteller Xiaomi kann seine Aktien Insidern zufolge lediglich am unteren Ende der Preisspanne losschlagen. Xiaomi teile die Aktien zu je 17 der bis 22 Hongkong Dollar reichenden Angebotsspanne zu, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Damit erlöst der weltweit viertgrösste Smartphoneproduzent 4,72 Milliarden US Dollar statt wie vorgesehen 6 Milliarden. Xiaomis Gang aufs Parkett kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt.

Silicon-Valley-Firmen tauschen anonymisierte Datensets über Gehälter aus

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Wer wissen will, wie viel man im Silicon Valley verdient, kann auf eine ganze Reihe von Plattformen zurückgreifen: Da wären etwa "Glassdoor" oder "Stack Overflow", die eine Vielzahl von Informationen zu Gehältern anbieten. Doch beide Seiten vertrauen auf eigene Angaben von Usern, sind also nicht immer akkurat. Dem steht "Option Impact" gegenüber, eine exklusive Datenbank für Investoren und Führungskräfte. Dort gibt es echte Daten: Start-Ups tauschen anonymisiert Gehaltsschemata ihrer Mitarbeiter für einen Zugang zur Datenbank ein.

Amazon möchte Paketdienste in den USA durch eigenes Liefernetzwerk ersetzen

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Amazon mag der weltweit grösste Online-Händler sein, und doch ist das Unternehmen stark von den Dienstleistungen anderer Firmen abhängig. So sind es die diversen Paketzusteller wie DHL, UPS oder Fedex, die den Einkauf bis an die Tür der Konsumenten bringen. Zumindest bisher: Denn offenbar ist Amazon mit den Diensten seiner langjährigen Partner unzufrieden, und will sie nach und nach ersetzen. Amazon will in den USA ein Netzwerk von hunderten kleinen Lieferfirmen gründen, berichtet das Wall Street Journal.

Dawanda macht die Pforten dicht

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In zwei Monaten, am 30. August, stellt das deutsche E-Commerce-Online-Portal, auf dem selbstgefertigte Produkte und Design zum Kauf angeboten werden, seinen Betrieb ein. Dawanda war vor fast zwölf Jahren in Berlin gegründet worden. Als Grund für das Aus gibt die Gründerin und Geschäftsführerin des Handelsportals, Claudia Helming, an, dass es dem Unternehmen alleine nicht gelingen werde, das Wachstum weiter voranzutreiben.

WM-Sticker-Hersteller Panini von gewaltiger Datenpanne betroffen

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Beim italienischen Sammelalben- und Stickerhersteller Panini ist laut einem Bericht des deutschen "Spiegels" eine gravierende Datenpanne bei einer Kundendatenbank aufgedeckt worden. Unbefugte konnten demnach persönliche Daten anderer Kunden einsehen. Panini bietet über seinen Service "Mypanini" den Fans an, Fotos mit dem eigenen Konterfei hochzuladen und sich personalisierte Sticker zuschicken zu lassen.

Wisekey mit markantem Umsatzplus im ersten Halbjahr 2018

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Die auf Cybersecurity spezialisierte Wisekey mit Zentrale in Zug rechnet für das erste Halbjahr 2018 aufgrund vorläufiger zahlen ein markantes Umsatzplus. Konkret dürften sich die Erträge nach Einschätzung des Unternehmens in den ersten sechs Monaten auf 25,7 Millionen Dollar belaufen. Dies entspräche einer Steigerung um 36 Prozent gebenüber dem Vorjahresergebnis (18,9 Millionen Dollar).