Trumps Zollpolitik schadet der US-Wirtschaft

US-Strafzölle: Trumps Wirtschaftspolitik steht auf tönernen Füßen (Bild: pixabay.com, geralt)

Die erratische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump führt kurzfristig zwar zu Mehreinnahmen. Langfristig jedoch bremst die Erhöhung von Importzöllen das US-Wirtschaftswachstum erheblich und verschärft das Defizit im Staatshaushalt weiter. Zu diesem Schluss kommt eine neue Analyse des deutschen IFO Instituts.

Zollkonflikt: Japan will milliardenschwere Halbleitereinkäufe in den USA tätigen

Japanische Flagge (gemeinfrei)

Parallel zu den aktuell laufenden Zollverhandlungen mit den USA will Japan in den Vereinigten Staaten Halbleiterprodukte im Wert von Milliarden Dollar kaufen. Einem Bericht der japanische Zeitung "Asahi Shimbun" unter Berufung auf Insiderkreise zufolge plane die japanische Regierung, Unternehmen zu subventionieren, die US-amerikanische Prozessoren von Konzernen wie Nvidia erwerben.

Westliche IT-Dienstleister sollen in Russland ausgebremst werden

In Russland auch ausgebremst: Youtube (Bild: Pixabay)

Die Dienstleistungen westlicher IT-Konzerne, die Russland den Rücken gekehrt haben, sollen in dem von Wladimir Putin mit eiserner Hand regierten Land gesperrt werden. "Man muss sie drosseln", betonte der Kreml-Chef Medienberichten zufolge bei einer Besprechung mit russischen Unternehmern. Der Westen wolle Russland strangulieren, also müsse man Gleiches mit Gleichem vergelten, forderte der 72-Jährige. Auch anderen Branchen versprach er protektionistische Massnahmen.

Lenovo hält trotz hoher US-Zölle an PC-Produktion in China fest

Logobild: Lenovo

Die globale Nummer eins unter den PC-Herstellern, Lenovo, will den hohen US-Importzölle zum Trotz weiter an der Produktion in China festhalten. "China gibt uns eine Menge Vorteile bei der Fertigung", bekundete Lenovos CEO Yang Yuanqing gegenüber dem "Wall Street Journal" (WSJ) und verwies dabei auf Kosten und Effizienz.

US-Wettbewerbsbehörde gibt Klage gegen Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft auf

Activision Blizzard

Die US-amerikanische Wettbewerbsbehörde FTC hat ihre Klage gegen dem Softwaregigangen Microsoft wegen desse 69 Milliarden Dollar (rund 61 Mrd. Euro) schweren Übernahme von Activision Blizzard an den Nagel gehängt. Ein weiteres Vorgehen liege nicht im öffentlichen Interesse, gab die FTC bekannt.

US-Exportkontrollen für KI-Chips für Nvidia ein Fehlschlag

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Coolcaesar/CC BY-SA 4.0)

Nvidia-Boss Jensen Huang hat im Rahmen der Computermesse Computex in Taiwan die US-Exportkontrollen für KI-Prozessoren nach China als einen Fehlschlag kritisiert. Wie er vor Publikum betonte, sei der Marktanteil von Nvidia in China von 95 Prozent zu Beginn der Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden auf mittlerweile 50 Prozent gefallen. "Alles in allem war die Exportkontrolle ein Fehlschlag", so der Chef der weltweiten Nummer eins unter den KI-Chip-Herstellern wörtlich, der in seinem Geburtsland Taiwan wie ein Popstar gefeiert wird.

Nvidia entgehen durch US-Exporthürden 15 Milliarden Dollar an Umsätzen

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Coolcaesar/CC BY-SA 4.0)

Der Nummer eins unter den KI-Chipanbietern, Nvidia, entgehen durch die verschärften Export-Beschränkungen der US-Regierung eigenen Schätzungen zufolge Umsätze in Höhe von 15 Milliarden Dollar. Dieser Geschäftsausfall komme zusätzlich zu den bereits gemeldeten Abschreibungen von 5,5 Milliarden Dollar für Lagerbestände hinzu, gab Nvidia-Chef Jensen Huang in seinem Podcast "Stratechery" bekannt.

Trump erhöht Druck auf Apple: IPhone-Konzern soll in Indien nur für lokalen Markt bauen

Logobild:ICTK

Apple produzierte lange Zeit seine iPhones über Auftragsfertiger hauptsächlich in China. Mittlerweile hat der Konzern wegen der wirtschaftlichen und politischen Spannungen zwischen Washington und Peking die Produktion auf Indien ausgedehnt. Aber auch dies stört US-Präsident Donald Trump, und er erhöht den Druck auf Apple-Chef Tim Cook, mehr Geräte in den USA statt in Indien herzustellen.

Administration Trump setzt Exportbeschränkungen für KI-Prozessoren (vorerst) ausser Kraft

KI-Chip (Symbolbild: Pixabay/Frank Rietsch)

Die US-Administration von Präsident Donald Trump hat die unter seinem Vorgänger Joe Biden beschlossenen Einschränkungen für den Export von KI-Technologie, die am 15. Mai in Kraft getreten wären, gekippt. Die Massnahmen seien zu komplex und würden amerikanische Innovationen bremsen, zitierte das "Wall Street Journal" (WSJ) eine Sprecherin des Handelsministeriums. Bis ein neuer Plan vorliegt, könnten Monate vergehen, schreibt das WSJ.

Nvidia von weiteren Ausfuhrbeschränkungen nach China betroffen

Logobild: Nvidia

Der US-amerikanische Chipriese Nvidia ist von weiteren Exportbeschränkungen bei Lieferungen nach China betroffen. Die US-Regierung habe dem Konzern in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass weitere seiner Halbleiter künftig eine Ausfuhrgenehmigung benötigten, ist bei der US-Börsenaufsicht (SEC) eingereichten Unterlagen zu entnehmen.

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