Microsoft schnappt sich Nuance für 20 Milliarden Dollar

Symbolbild: Fotolia/Cirquedesprit

Der US-amerikanische Softwareriese Microsoft mit Zentrale in Redmond übernimmt für fast 20 Milliarden Dollar (18,5 Milliarden Schweizer Franken) die KI-Spezialistin Nuance Communications. Je Aktie würden 56 Dollar geboten, gab Microsoft heute bekannt. Dies entspricht einem Aufschlag von fast 23 Prozent auf den heutigen Schlusskurs von Nuance.

Microsoft will offenbar die Sprachverarbeitungsspezialistin Nuance schlucken

Microsoft setzt Einkaufstour offensichtlich fort (Foto: Karlheinz Pichler)

Der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft befindet sich offenbar in fortgeschrittenen Gesprächen bezüglich einer Übernahme von Nuance Communications, einer Spezialistin für künstliche Intelligenz und Sprachverarbeitung. Der Deal dem eine Bewertung des Eigenkapitals (Equity Value) von - laut aktuellem Verhandlungsstand - rund 16 Milliarden Dollar (14,8 Milliarden Schweizer Franken) zugrunde liege, könne schon in der neuen Woche angekündigt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insiderkreise.

Europäischer Finanzinvestor CVC schielt auf Toshiba

Erhielt Übernahmeangebot: Toshiba (Logo: Toshiba)

Der japanische Hightech-Riese Toshiba mit Zentrale in Tokio hat ein Übernahmeangebot des europäischen Finanzinvestors CVC Capital Partners erhalten. Laut Unternehmenschef Nobuaki Kurumatani werde im Rahmen einer Vorstandssitzung über die Offerte beraten. In einer Mitteilung hiess es, Toshiba werde weitere Informationen verlangen und das Angebot sorgfältig prüfen.

Infoniqa übernimmt Sage Schweiz

Schnappt sich Sage Schweiz: Die österreichische Infoniqa (Bildquelle: Infoniqa)

Die auf HR-Software ausgerichtete Infoniqa mit Zentrale im oberösterreichischen Wels übernimmt das Schweizer Geschäft der Sage Gruppe inklusive der lokalen Produkte Sage Start, Sage 50 Extra und Sage 200 Extra und blättert dafür 50 Millionen Franken auf den Tisch. Mit dem Zufkauf wolle man die Position in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ausbauen und gleichzeit die Präsenz in der Schweiz stärken, betont Infoniqa in einem Communiqué dazu.

Teamviewer schnappt sich Augmented-Reality-Spezialistin Upskill

Sitz von Teamviewer in Göppingen (Bild: Teamviewer)

Die deutsche Softwareanbieterin Teamviewer setzt ihre Shopping-Tour weiter fort und baut mit einer Akquisition in den USA den Bereich Augmented Reality (AR) für die Industrie aus. Upskill, so der Name des Objekts der Begierde, ist auf Echtzeit-Schnittstellen über Datenbrillen und andere mobile Endgeräte ausgerichtet, die unter anderem für Facharbeiter und Wartungsteams nützlich sein können, wie Teamviewer am Unternehmenssitz in Göppingen verlautbart hat.

Softwareone übernimmt SAP-Cloud-Pionierin ITPC

Übernahme: Softwareone kauft ITPC (Symbolbild: Fotolia/Cirquedesprit)

Die auf End-to-End-Software- und Cloud-Lösungen ausgerichtete Softwareone mit Holding-Sitz in Stans übernimmt mit der ITPC eine SAP-Spezialistin für S/4Hana-Transformationen und Public-Cloud-Migrationen. Mit dem Kauf setzen die Stanser ihrer Reihe von SAP-Cloud-Akquisitionen einen weiteren Baustein hinzu und erweitern damit einmal mehr die SAP-Kompetenz der Gruppe. Finanzielle Details und die Konditionen der Transaktion wurden unter Verschluss gehalten. Das Closing der Transaktion erfolgte den Angaben zufolge am 1. März.

SAP schnappt sich das Berliner Software-Startup Signavio

SAP-Sitz in Walldorf (Bild zVg)

Die auf ERP- und Cloud-Lösungen fokussierte SAP übernimmt das Berliner Software-Startup Signavio. Mit Signavio könne das Dax-Schwergewicht mit Zentrale im deutschen Walldorf ein umfassendes Paket für die Steuerung des Wandels in Unternehmen bereitstellen, heisst es zur Kaufbegründung in einer Aussendung dazu.

US-Investor Platinum Equity legt für Ingram Micro 7,2 Mrd. Dollar auf den Tisch

Sitz von Ingram Micro im kalifornischen Irvine (Bild: Ingram Micro)

Der Grosshändler für Informations- und Kommunikationstechnologien Ingram Micro kommt wieder in amerikanische Hände zurück, denn der chinesische Eigner HNA will den Broadliner für 7,2 Milliarden Dollar an die US-Investmentgesellschaft Platinum Equity mit Sitz in Los Angeles verkaufen. Gerüchte, dass sich HNA von Ingram Micro trennen wolle, gibt es schon seit längerem. Bereits im Vorjahr soll es etwa Verkaufsgespräche mit der Private-Equity-Gruppe RRJ Capital gegeben haben.

Arbonia kauft sämtliche Anteile am deutschen Fenster-Onlineshop Webcom

Sitz der Arbonia in Arbon (Bild: Arbonia)

Der Thurgauer Bauzulieferer Arbonia mit Sitz in Arbon übernimmt weitere 65 Prozent der Anteile am deutschen Onlineshop-Unternehmen Webcom, welches Portale für den Verkauf von Fenstern betreibt. 35 Prozent der Anteile befanden sich schon seit 2017 im Besitz der Ostschweizer.

AMS hat Osram-Übernahme abgeschlossen

Der an der Schweizer Börse notierte österreichische Chip- und Sensorhersteller AMS mit Hauptsitz im steirischen Premstätten, der diesen Montag von der EU-Kommission grünes Licht zur Übernahme des deutschen Lichtkonzerns Osram ohne Auflagen bekommen hat, konnte diese jetzt erfolgreich abschließen. Die Zahlung des Angebotspreises für die bisher angedienten Aktien sei erfolgt, teilte AMS mit.

Seiten

Übernahme abonnieren