Logitech mit markanten Einbussen bei Umsatz und Gewinn

Logobild: Logitech

Auch der schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Spezialist Logitech muss dem Nachfragerückgang im Computersektor und den ungünstigen wirtschaftlichen Umständen wie etwa der hohen Inflation Tribut zahlen. So konnte der Konzern im abgelaufenen dritten Quartal dieses Jahres bei weitem nicht mehr an den Rekordabsatz des Vorjahres herankommen.

Südkoreanischer Investor unterstützt Elon Musk bei Twitter-Deal

Twitter-Sitz in San Francisco (Bild: Caroline Culler/CC BY-SA 3.0)

Um die Übernahme von Twitter zu finanzieren, erhielt der Tesla-Gründer Elon Musk Insiderkrisen zufolge eine Unterstützungszusage durch den südkoreanischen Investor Mirae Asset in Höhe von rund 208 Millionen US-Dollar (300 Milliarden koreanische Won) zu. Die Finanzierung durch Mirae soll noch vor Ablauf der Frist für die Twitter-Übernahme am 28. Oktober besiegelt werden, betonte eine mit der Angelegenheit vertraute Person gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Mirae habe auch Anfang des Jahres in Musks Raketen- und Satellitenfirma SpaceX investiert.

U-Blox wächst schneller

U-Blox beschleunigt Wachstum (Bild: U-Blox)

Das auf Halbleiterbausteine für Elektroniksysteme fokussierte Unternehmen U-Blox mit Hauptsitz in Thalwil am Zürichsee konnte im dritten Quartal des laufenden Jahres schneller wachsen als erwartet. Grund dafür sei in erster Linie die gute Nachfrage in der Region Asien-Pazifik, lässt U-Blox wissen.

Wachstum von Snapchat eingebremst

Bild: Pixabay

Die einst exponentiell wachsende Foto-App Snappchat kämpft gegen die Stagnation. Im abgelaufenen Quartal konnte die Betreiberfirma Snap umsatzmässig nur noch um sechs Prozent auf 1,13 Milliarden Dollar (1,15 Mrd Euro) zulegen. Noch nie zuvor ist der Konzern mit Sitz in Los Angeles in einem Quartal so langsam gewachsen. Zum Vergleich: Noch im ersten Vierteljahr dieses Jahres nahm der Umsatz um 38 Prozent zu, davor waren auch 50 oder 60 Prozent üblich. Der Quartalsverlust weitete sich zuletzt auf 359,5 Millionen Dollar aus, von knapp 72 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Twitter von massivem Stellenstreichkonzert bedroht

Von massivem Job-Abbau bedroht: Twitter (Bild: Pixabay)

Dem US-amerikanischen Mikroblogging-Dienst Twitter droht laut einem Bericht der "Washington Post" nach der Übernahme durch Tesla-Chef Elon Musk in den kommenden Monaten ein drastischer Stellenabbau. Fast drei Viertel (75 Prozent) der insgesamt 7'500 Mitarbeitenden des kalifornischen Konzerns wolle Multimilliardär Musk loswerden, heisst es im Bericht.

IBM legt umsatzmässig überraschend stark zu

Legt deutlich zu: IBM (Bild: Flickr/Daij Hirata)

Der IT-Riese IBM mit Zentrale in Armonk im US-Bundesstaat New York konnte seinen Umsatz im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres trotz eines schwierigen Marktumfelds überraschend stark steigern. Konkret kletterten die Erlöse im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um sechs Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar (14,4 Mrd Euro), wie Big Blue bekannt gegeben hat. Damit schlägt der Konzern die Erwartungen der Analysten, die lediglich mit 13,5 Milliarden Dollar gerechnet hatten, deutlich.

Talenthouse und Digital-Banking-Dienstleister Nerve besiegeln Partnerschaft

Partnert mit Nerve: Talenthouse (Logo:Talenthouse)

Das 2009 von Roman Scharf und Amos Pizzey in der Schweiz gegründete und an der Börse SIX gelistete Soziale Netzwerk Talenthouse hat eine Partnerschaft mit dem Digital-Banking-Dienstleister Nerve unterzeichnet. Dadurch sollen die über 18 Millionen Mitglieder der Talenthouse-Gemeinschaft Zugang zu digitalen Banking-Lösungen erhalten und könnten bei Zahlungen von mehr Transparenz und Effizienz profitieren, teilt das Unternehmen mit.

TV-Geräte-Markt in Deutschland im dritten Quartal rückläufig

Fernseher: TV-Geräte-Markt laut GFUauch im dritten Quartal rückläufig (Foto: pixabay.com, ADMC)

Der Markt für TV-Geräte in Deutschland ist auch im dritten Quartal dieses Jahres bei Absatz und Umsatz rückläufig, wie eine neue GFU-Erhebung zeigt. Zwischen Juli und September wurden rund eine Million Fernsehgeräte verkauft, ein Minus von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatzrückgang betrug im gleichen Zeitraum 24,5 Prozent auf 668 Millionen Euro.

Chip-Ausrüster ASML übertrifft die Erwartungen

ASML-Hauptsitz im niederländischen Veldhoven (Bild: A. Ansems/CC BY-SA 3.0)

Der weltweit grösste Anbieter von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie ASML hat im dritten Quartal des laufenden Jahres besser gewirtschaftet als erwartet. Konkret kletterten die Umsätze des Konzerns mit Hauptsitz im niederländischen Veldhoven auf knapp 5,8 Milliarden Euro nach 5,4 Milliarden Euro im Vorquartal, wie das Unternehmen verlauten lässt. Die bei Analysten viel beachtete Bruttomarge verbesserte sich von 49,1 auf 51,8 Prozent. Der Gewinn kletterte von 1,4 Milliarden Euro im zweiten Quartal auf nunmehr 1,7 Milliarden Euro.

Netflix kann Kundenschwund stoppen

Logobild: Netflix

Der US-amerikanische Streaming-Anbieter Netflix mit Zentrale im kalifornischen Los Gatos kann den Kundenschwund stoppen und gewinnt im abgelaufenen Quartal nicht zuletzt aufgrund des Erfolges von Serien wie "Stranger Things" und "Dahmer - Monster" weltweit rund 2,4 Millionen neue Nutzer hinzu. Damit kletterte die gesamte Nutzerschar auf nunmehr 223,1 Millionen, wie der Streamingdienst verlauten lässt. Analysten hatten nur mit einem Plus von rund einer Million gerechnet.

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