U-Blox unter den Erwartungen

Bild: U-Blox

Die Schweizer Halbleiterherstellerin U-Blox mit Zentrale in Thalwil am Zürichsee muss für das vergangene Jahr einen leichten Umsatzrückgang zur Kenntnis nehmen. Zudem drückten höhere Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Investitionen markant auf den Gewinn. Konkret ging der Umsatz 2019 um insgesamt 2,1 Prozent auf 385,1 Millionen Franken zurück. Wobei allerdings die Erlöse in Asien um 5,0 Prozent auf 145,6 Millionen Franken zulegen konnten.

Büro-Chatdienst Slack enttäuscht beim Ausblick massiv

Logobild: Pixabay/ Stocksnap

Zwar konnte der webbasierte Instant-Messaging-Dienst Slack mit den Zahlen für das Ende Januar abgeschlossene vergangene vierte Geschäftsquartal die Erwartungen der Börsianer übertreffen, aber mit der Umsatzprognose für das laufende neue Vierteljahr enttäuschte der Büro-Chatdienst mit Sitz in San Francisco die Erwartungen der Anleger derart, dass die Aktie im nachbörslichen US-Handel um fast 20 Prozent auf 17,22 Dollar nach unten rasselte.

Netapp übernimmt Cloud-Speicher-Spezialistin Talon Storage

Kauft Talon Storage: Netapp (Logo: Netapp)

Die auf Datenspeicherung und Datenmanagement fokussierte Netapp kauft für eine nicht genannte Summe die Cloud-Speicher-Spezialistin Talon Storage. Die beiden Firmen hatten bereits auf Partnerbasis zusammengearbeitet. Bei dem Deal geht es Netapp, das seine Zentrale im kalifornischen Sunnyvale unterhält, darum, Talons File Caching-Technologie mit den hauseigenen Cloud Volumes und Azure Netapp Files zu verschränken. Von diesem globalen File-Cache sollen Mitarbeitende in Zweigniederlassungen von Anwenderunternehmen bzw.

Apple krempelt seine Release-Pläne für 2020 massiv um

Apple ordnet Pläne neu (Bildquelle: Wikipedia/ CCO)

Eigentlich hätte Apple Ende März das neue iPhone 9 präsentieren sollen – ein Nachfolger des iPhone SE. So lauten jedenfalls seit Wochen entsprechende Gerüchte aus gut informierten Quellen. Nun dürfte aber die Coronavirus-Epidemie einen Strich durch die Rechnung machen. Grund sind laut diversen Berichten einerseits einbrechende Smartphone-Verkäufe, andererseits Ausfälle in der Produktion.

Google weitet seine Heimarbeit auf ganz Nordamerika aus

Google empfiehlt seinen Mitarbeitenden Heimarbeit (Logobild: Google ZH)

Google ist das nächste grosse Unternehmen, das seinen Mitarbeitern aufgrund der Coronavirus-Epidemie Heimarbeit empfiehlt. Wie das Unternehmen bekannt gab, sollten sämtliche Mitarbeiter in Nordamerika und Kanada von zu Hause arbeiten, sofern es ihre Arbeit zulässt. Davon sind rund 100.000 Personen betroffen. Die Massnahme soll laut einem internen Memo, das "Business Insider" vorliegt und von Google bestätigt wurde, zunächst bis zum 10. April gelten.

Verkaufserlös aus SSL-Geschäft bringt Wisekey in die Gewinnzone

Bild: Wisekey

Der Verkauf des SSL/TLS PKI-Geschäfts für 45 Millionen US-Dollar an Digitcert im Janaur des letzten Jahres brachte die in Genf domizilierte Cybersecurity-Spezialistin Wisekey im Geschäftsjahr 2019 in die Gewinnzone. Die Veräusserung dieses Business' mit Sicherheitszertifikaten für Webseiten und Apps führte andererseits allerdings auch zu einem Einbruch beim Umsatz. Konkret wurde der Gesamtumsatz im Berichtsjahr von 53,7 Millionen auf 24,6 Millionen US-Dollar mehr als halbiert.

Smartphone-Verkäufe in China im Keller

In China ist der Smartphone-Absatz eingebrochen (Symbolbild: Flickr)

Der Ausbruch des neuen Coronavirus hat den Absatz von Smartphones in China seit Jahresanfang fast halbiert: Im Januar und Februar wurden 42,1 Prozent weniger verkauft, wie am heutigen Dienstag aus einem Bericht auf der Webseite der China Academy of Information and Communications Technology (CAICT) hervorging. Im Februar, als viele Geschäfte wegen der Epidemie geschlossen waren, war der Rückgang mit 54,7 Prozent besonders stark.

Cypress-Übernahme: Infineon erhält US-Genehmigung

Infinion nimmt bezüglich Cypress-Übernahme eine wichtige Hürde in den USA (Bild: Infineon)

Die deutsche Chipherstellerin Infineon hat bezüglich der geplanten rund neun Milliarden Euro schweren Übernahme des US-Konkurrenten Cypress Semiconductor eine wichtige Hürde genommen. Die US-Behörde Committee on Foreign Investment in the United States ("CFIUS") habe die Transaktion genehmigt, lässt Infineon mit Sitz in Neubiberg verlauten. Die Freigabe aus China lässt hingegen noch auf sich warten.

Bonussystem Payback wird 20 und will Marktmacht weiter ausbauen.

Payback-Zentrale in München Westend (Bild: Payback/ CCO 1.0)

Payback wird 20 Jahre alt – und hat ehrgeizige Pläne: Das Münchner Unternehmen will weitere grosse Branchen als Partner gewinnen und nach chinesischem Muster möglichst viele Services rund um den Einkauf in die eigene App integrieren. Seit der Gründung am 13. März 2000 ist eine Vielzahl von Konkurrenten hinzugekommen, aber Payback ist mit 31 Millionen Kunden nach wie vor grösstes Rabattprogramm in Deutschland. Die konkurrierende Deutschlandcard beziffert ihre Kundenzahl auf 20 Millionen.

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