Wirtschaft

Einigung mit Apple bringt Qualcomm warmen Geldregen

Geldregen für Qualcomm (Bild: Archic)

Die Einigung im langwierigen Patentstreit mit Apple wird dem Chipkonzern Qualcomm im laufenden Quartal 4,5 bis 4,7 Milliarden Dollar einbringen. Es ist der erste Hinweis auf die Grössenordnung der Apple-Zahlung im Zuge des vor zwei Wochen erzielten Vergleichs. Qualcomm rechnete bei der Zahl allerdings auch damit weggefallene Verpflichtungen gegenüber Apple und den iPhone-Fertigern mit ein.

Swisscom mit etwas weniger Umsatz aber mehr Gewinn

Swisscom verbessert Profitabilität (Foto: Karlheinz Pichler)

Für das erste Quartal des laufenden Fiskaljahres muss Swisscom gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode einen um 0,9 Prozent tieferen Umsatz von 2,86 Milliarden Franken zur Kenntnis nehmen. Der operative Gewinn (Ebitda) kletterte hingegen um 5,8 Prozent auf 1,12 Milliarden, wie der grösste Schweizer Telekomkonzern heute bekannt gab.

Springer verkauft Mehrheitsanteil von @Leisure an indisches Start-up Oyo

Axel  Springer Verlagshaus in Hamburg (Bild: Wikipedia/KMJ/CCO)

Axel Springer trennt sich von der Ferienhaus-Onlineplattform @Leisure. Der Mehrheitsanteil gehe an das indische Hotel-Start-up Oyo, teilte Springer am Mittwoch in Berlin mit. Axel Springer wird von dem Verkauf insgesamt circa 180 Mio. Euro erlösen. @Leisure ist auf Ferienhäuser in Europa spezialisiert. Im vergangenen Jahr kam die Plattform auf einen operativen Gewinn (Ebitda) von mehr als 24 Mio. Euro. Springer erwartet, dass die Transaktion im Juni 2019 vollzogen wird.

IPhone-Verkäufe nehmen wieder Fahrt auf

Apple: IPhone-Verkäufe steigen wieder (Bildquelle: Wikipedia/CCO)

Bei Apple sind im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres die mit dem iPhone erzielten Umsätze konzernweit um 17 Prozent auf 31,05 Milliarden Dollar eingebrochen. Dies entspricht dem stärksten Rückgang seit der Einführung des Smartphones vor gut zehn Jahren. Dafür lief es bei Produkten wie der Apple Watch besser als erwartet. Jedoch hätten die iPhone-Verkäufe in den letzten Wochen des zweiten Quartals an Fahrt gewonnen, auch in China, verkündete Apple-Boss Tim Cook. Die Preissenkungen bei den iPhones in China kurbelt offenbar den Absatz an.

Smartphone-Sparte von LG mit achtem Quartalsverlust in Folge

LG macht die Smartphone-Sparte zu schaffen (Logo: LG)

Der Elektronikhersteller LG mit Zentrale in Seoul wartet weiter auf den wirtschaftlichen Umschwung im Smartphone-Geschäft. Der einheimische Rivale des Smartphone-Weltmarktführers Samsung aus Südkorea vermeldete in der Sparte mobile Kommunikation den achten Quartalsverlust nacheinander. Der operative Verlust betrug im ersten Quartal 2019 den Angaben zufolge 203,5 Mrd. Won (155,7 Mio. Euro).

T-Mobile US und Sprint verlängern Frist für geplante Fusion

T-Mobile: mehr Zeit für Fusion mit Sprint (Bild: Wikipedia/M. Taylor/ CCO)

Nach dem Ablauf der ursprünglichen Frist geben sich die Telekomfirmen T-Mobile US und Sprint mehr Zeit für ihren geplanten Zusammenschluss im Volumen von 26 Milliarden Dollar. Das Geschäft solle bis zum 29. Juli abgeschlossen werden, erklärte die Telekom-Tochter T-Mobile US in einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht vom 30. April. Am selben Tag lief die bisherige Frist aus.

Markanter Gewinnrückgang bei Samsung

Bild: Unsplash/Kote Puerto

Einen deutlichen Gewinnrückgang im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres muss der südkoreanische Elektronikriese Samsung zur Kenntnis nehmen. Konkret ging der Überschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal um 57 Prozent auf rund fünf Millionen Won zurück, was rund vier Millarden Franken entspricht. Der Konzernumsatz sank in der Berichtsperiode um 13,5 Prozent auf 52,4 Billionen Won.

EU-Milliardenstrafe verhagelt Googles Quartalszahlen

Google: Pönale verhaut Quartalsbilanz (Logo: Google)

Eine Milliardenstrafe der EU-Wettbewerbsbehörde hat dem Google-Mutterkonzern Alphabet das erste Quartal verhagelt: Der Gewinn des US-Technologieriesen brach um fast 29 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar ein, wie der Suchmaschinenbetreiber am Montag mitteilte. Den Umsatz baute Alphabet zwar um 16,7 Prozent auf 36,34 Milliarden Dollar aus, der Konzern verfehlte damit aber die Erwartungen der Analysten. Die Aktien rutschten nach Börsenschluss in New York um vier Prozent ab.

Musikstreamer Spotify durchbricht 100-Millionen-Abo-Schallmauer

Spotify hat nun mehr als 100 Millionen Abo-Kunden (Bild: Pixabay)

Der Musikstreaming-Marktführer Spotify hat die Marke von 100 Millionen zahlenden Abo-Kunden geknackt. Zugleich arbeitet die Firma aus Schweden weiterhin mit Verlust: Im ersten Quartal fielen rote Zahlen von 142 Mio. Euro an. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 33 Prozent auf gut 1,5 Mrd. Euro, wie Spotify mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte Spotify noch 169 Mio. Euro verloren. Spotify hatte zum Quartalsende 100 Millionen Abo-Kunden und zusammen mit der Gratis-Version insgesamt 217 Millionen monatlich aktive Nutzer.