Wirtschaft

Chinas Handy-Anbieter erwarten Exporthoch

Handy: Made in China ist beliebt in wachsenden Märkten (Foto: Karlheinz Pichler)

Trotz geringer Nachfrage im heimischen chinesischen Smartphone-Markt und ungewisser Zukunftaussichten erwarten die grossen Anbieter Huawei und Xiaomi für 2019 eine Exportsteigerung von über 20 Prozent für ihre Mobiltelefone per Schiff. Dies vermeldet das taiwanesische Hightech-Portal "Digitimes" unter Berufung auf Branchen-Insider.

Schwaches Börsendebüt für Softbanks Mobilfunktochter

Softbank: Mobilfunktochter legte schwachen Börsenstart aufs Parkett (Logo: SB)

Die Mobilfunktochter des japanischen Technologiekonzerns Softbank hat in Tokio ein schwaches Börsendebüt hingelegt: Das Papier der Softbank Corp notierte am Mittwoch an der Heimatbörse zum Börsenschluss mit 1.282 Yen und damit um mehr als 14 Prozent unterhalb des Ausgabepreises von 1.500 Yen. 2,65 Billionen Yen nahm der Konzern ein. 36,85 Prozent der Anteile wurden in Tokio gelistet. Softbank wird damit die Kontrolle behalten. Das Telekommunikationsgeschäft gilt als die Geldmaschine der Softbank-Gruppe. Es war der bisher grösste Börsengang in Japan.

Swisscom legt für Localsearch-Anteil von Tamedia 220 Millionen Franken auf den Tisch

Übernimmt Localsearch zur Gänze: Swisscom (Bild: Karlheinz Pichler)

Swisscom übt ihr Vorkaufsrecht für den durch Tamedia gehaltenen 31-prozentigen Anteil an der Swisscom Directories AG (Localsearch) aus und wird künftig alleinige Aktionärin. Local.ch und search.ch seien "die reichweitenstärksten Verzeichnisplattformen der Schweiz", betont die Swisscom in einer Aussendung zur vollständigen Übernahme der "einzigen grösseren Suchmaschine in der Schweiz". Die Transaktion soll im Verlauf des ersten Quartals 2019 gestemmt werden.

Aktienwert von Nvidia sinkt in den Keller

Der Wert der Nvidia-Aktie hatten sich binnen zweier Monate mehr als halbiert (Logo: Nvidia)

Die Aktie des Grafikkartenherstellers Nvidia hat einen Totalabsturz hingelegt: Seit Oktober 2018 ist der Kurs von fast 290 Dollar auf 143 Dollar (Stand: 18.12. – 09:15) gefallen. Für den Einbruch gibt es wohl drei Gründe, wie Tech Crunch analysiert. Einerseits ist das Schürfen nach Kryptowährungen mittels Grafikchips kaum mehr rentabel. Andererseits haben Konzerne wie Baidu, Apple, Google und Tencent angefangen, selber Hardware zu entwickeln, wodurch die Abhängigkeit vermindert wurde. Zuletzt dürfte auch der Handelskrieg zwischen China und den USA eine Rolle spielen.

Oracle dank Cloud-Geschäft mit steigendem Gewinn

Oracle-Zentrale im kalifornischen Redwood City (Bild: CCO/Tim Dobbelaere)

Der Softwarekonzern Oracle hat sich dank ordentlich laufender Cloud-Geschäfte besser geschlagen als erwartet: Der Umsatz in der besonders zukunftsträchtigen Cloud-Sparte stieg im zweiten Geschäftsquartal (per Ende November) um 2,7 Prozent auf 6,64 Milliarden Dollar, wie das US-Unternehmen mitteilte. Der Nettogewinn kletterte um rund fünf Prozent auf 2,33 Milliarden Dollar. Pro Aktie verdiente der SAP-Rivale ebenfalls mehr als erwartet. Im ausserbörslichen Handel waren Oracle-Aktien daraufhin gefragt. Sie verteuerten sich um fünf Prozent.

Huawei vertraut auf 5G-Ausbau

Huawei setzt auf 5G (Symbolbild: Shutterstock)

Trotz der Sicherheitsbedenken und den Boykotten in den Vereinigten Staaten, Australien oder Neuseeland sieht sich der weltgrösste Netzwerkausrüster Huawei in vielen Ländern beim Ausbau der 5G-Netze vorn. Es seien bereits mehr als 25 Verträge für den neuen Mobilfunkstandard geschlossen worden, liess der chinesische Technologieriese mit Sitz in Shenzhen verlauten.

Red Hat kann umsatzmässig zulegen

Mehr Umsatz, weniger Gewinn: Red Hat

Die Open-Source-Spezialistin Red Hat, die IBM um unglaubliche 34 Milliarden Dollar übernehmen will, meldet für das dritte Quartal ihres laufenden Geschäftsjahres 2019 einen Umsatz von 847 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Das operative Einkommen fiel hingegen mit 109 Millionen US-Dollar im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um rund acht Prozent niedriger aus. In Bezug auf den gesunkenen Gewinn verweist der Konzern auf Aktienrückkäufe im dritten Quartal für rund 13 Millionen US-Dollar.

Amazon will unprofitable Produkte rauswerfen

Amazon will sich von unrentablen Produkten verabschieden (Bild: Amazon)

Eine Plattform, auf der es praktisch alles zu kaufen gibt: Mit diesem Ansatz hat Amazon eine beeindruckende Dominanz im Online-Handel aufgebaut. Nun scheint man in dieser Hinsicht aber eine Kurskorrektur vorzunehmen – zumindest eine kleine. Mit dem Blick auf die Profitmaximierung will der Händler seine Warenhäuser aufräumen, berichtet das Wall Street Journal. Unter dem Namen "Crap" ("Can't realize a profit" – können keinen Profit erzielen) hat Amazon eine Gruppe von Produkten identifiziert, die man aus dem eigenen Angebot werfen will.