Wirtschaft

Deutscher Fernsehgerätehersteller Loewe muss Betrieb einstellen

TV-Gerät der Marke Loewe (Bild: Loewe)

Der im deutschen Kronach angesiedelte insolvente deutsche Fernsehgerätehersteller Loewe hat kein Geld mehr und muss Ende dieser Woche den Betrieb einstellen. Es sei nicht gelungen, ein Massedarlehen für die Fortführung des Geschäfts zu erhalten, erklärte Loewe-Geschäftsführer Ralf Vogt am fränkischen Firmensitz.

US-IT-Firmen dominieren Rangliste der global wertvollsten Brands

Die wertvollsten Brands (Tabelle: Brand Finance)

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon führt mit einem Wert von 187,9 Mrd. Dollar weiterhin die Rangliste der global wertvollsten Technologie-Brands an. Der Internet-Gigant aus Seattle konnte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent steigern und die Spitzenposition gegenüber Apple auf Platz zwei ausbauen. Hinter Apple folgen mit Google, Microsoft und Facebook weitere drei Konzerne aus den Vereinigten Staaten auf den Top-5-Plätzen. Erst dahinter kommt mit Samsung das erste nicht-amerikanische Unternehmen.

Big Blue partnert mit Cloudera

IBM und Cloudera haben sich zusammengetan, um eine Hadoop-Distribution für Unternehmen sowie ein Ökosystem integrierter Produkte und Services anzubieten, die Unternehmen dabei helfen sollen, schnellere Analyseergebnisse in grossem Massstab zu erzielen. Sie wollen eine gemeinsame Go-To-Market-Strategie für Produkte in den Bereichen Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) entwickeln und damit mehr Kunden ansprechen und Angebote aufbauend auf dem Apache-Hadoop-Ökosystem vertreiben.

Velodyne Lidar drängt an die Börse

Ein Velodyne Lidar Alpha Puck Lidar Sensor auf einem Voyage-Fahrzeug (Bild: Luke Beard, Voyage, CCO)

Die auf Technologie für das autonome Fahren spezialisierte US-Firma Velodyne Lidar strebt einem Medienbericht zufolge an die Börse. Velodyne Lidar habe dazu Banker engagiert, berichtete das Wirtschafts- und Finanznachrichtenportal Business Insider unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise. Angestrebt werde eine Börsennotierung noch in diesem Jahr.

Alibaba kündigt vor Zweitnotierung in Hongkong Umstrukturierung an

Alibaba stellt sich neu auf (Logo: Alibaba)

Vor seinem zweiten Börsengang in Hongkong will Alibaba, das bereits an der New Yorker Börse notiert ist, den Konzern noch einer Umstrukturierung unterziehen. So soll etwa die Supermarktsparte Freshippo eine selbstständige Geschäftseinheit werden. Zugleich fusioniere die Sparte Unternehmens-Software Dingtalk mit der Cloud-Einheit, teilt das chinesische Amazon-Pendant mit. Finanzchefin Maggie Wu werde künftig strategische Zukäufe und Investitionen überwachen. Die Umstrukturierung solle Innovationen sichern, teilte Konzernchef Daniel Zhang mit.

Slack legt fulminantes Börsendebüt aufs Parkett

Slack glückt fulminanter Börsenstart (Logo: Slack)

Dem Bürokommunikationsdienst Slack Technologies ist ein fulminanter Börsenstart geglückt. Der Aktienkurs des Unternehmens mit Firmenzentrale in San Francisco schnellte am ersten Handelstag regelrecht in die Höhe. Der erste Kurs in Höhe von 38,50 Dollar lag fast 50 Prozent über dem Referenzkurs von 26 Dollar, den der Börsenbetreiber New York Stock Exchange am Mittwochabend festgesetzt hatte. Zuletzt notierten die Anteilsscheine sogar bei gut 41 Dollar.

Samwer will Rocket Internet von der Börse nehmen

Rocket Internet will der Börse den Rücken kehren (Logo: Rocket Internet)

Gut viereinhalb Jahre nach dem Börsengang spielt die Startup-Schmiede Rocket Internet einem Magazinbericht zufolge einen Rückzug vom Parkett durch. Die Vorbereitungen für eine Privatisierung liefen, im Aufsichtsrat sei bereits über das Projekt gesprochen worden, berichtete das "Manager Magazin" unter Berufung auf Eingeweihte. Rocket-Chef Oliver Samwer glaube, dass er fern der Börse wieder ungestörter als Investor agieren könne. Ein Team arbeite gerade die sinnvollste Struktur für einen Deal aus, die liquiden Mittel lägen bei 3,6 Milliarden Euro.

Bürokommunikations-Dienst Slack startet an der NYSE

Slack legt Börsenstart aufs Parkett (Logo: Slack)

Die Bürochat-App Slack wird am heutigen Donnerstag ihr mit Spannung erwartetes Debüt an der New York Stock Exchange (NYSE) geben. Der Börsenbetreiber setzte den Referenzkurs für die Aktien am Mittwochabend (Ortszeit) auf 26 Dollar fest. Die Papiere sollen unter dem Tickerkürzel "WORK" in den Handel starten. Slack wählt beim Börsengang den Weg einer Direktplatzierung, bei der die Papiere ohne Begleitung durch Investmentbanken gelistet werden. Das spart Gebühren, gilt aber als riskanter, da die Banken als Zwischenhändler und Kursstabilisator ausfallen.

Cloud-Geschäfte bescheren Adobe Zuwächse bei Umsatz und Gewinn

Adobe legt bei Gewinn und Umsatz zu (Logo:  Adobe)

Der US-amerikanische Software-Konzern Adobe mit Sitz im kalifornischen San Jose konnte dank der Nachfrage nach seinen Produkten zur Gestaltung von digitalen Inhalten den Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal kräftig steigern. Der operative Gewinn kletterte um knapp sieben Prozent auf 749,5 Millionen Dollar, der Umsatz legte um 25 Prozent auf 2,74 Milliarden Dollar zu, wie Adobe verlauten lässt.