Wirtschaft

Ericsson übernimmt Kerngeschäft von Kommunikationstechnik-Konzern Kathrein

Ericsson schnappt sich Kerngeschäft von Kathrein (Bild: Ericsson)

Der bayerische Kommunikationstechnik-Konzern Kathrein wird endgültig zerschlagen: Das Kerngeschäft mit Mobilfunk-Antennen und Filtern wird an den schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson verkauft, wie beide Firmen mitteilten. Das Familienunternehmen aus Rosenheim hatte Ericsson bereits mit der Antennentechnik beliefert. Die Schweden übernehmen 4.000 Kathrein-Mitarbeiter, davon 1.000 am Firmensitz. 500 Stellen in der Sparte waren schon Ende des vergangenen Jahres gestrichen worden. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Pinterest bringt Börsengang auf Schiene

Pinterest strebt an die Börse (Logo: Pinterest)

Der Online-Fotodienst Pinterest leitet offenbar seinen Börsengang ein. Das kalifornische Startup mit Zentrale in San Francisco habe einen vertraulichen Antrag für eine Aktienplatzierung eingereicht, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) mit Verweis auf Brancheninsider. Das Unternehmen strebe dabei eine Bewertung von mindestens zwölf Milliarden Dollar an, heisst es. Gemäss dem WSJ könnte der IPO bereits Ende Juni erfolen.

SK Hynix plant 100-Milliarden-Dollar-Investition

SK Hynix will  gross investieren (Logo: SK Hynix)

Der weltweit zweitgrösste Speicherchiphersteller SK Hynix will für 107 Mrd. Dollar vier neue Fabriken in Südkorea bauen. Die Bauarbeiten auf dem Gelände in der Nähe der Hauptstadt Seoul sollen 2022 beginnen und zwei bestehende Fabriken ergänzen, in die in den nächsten Jahren zusätzlich 49 Mrd. Dollar investiert werden soll. In den Fabriken sollen Dram-Chips, die als Arbeitsspeicher in Computern, Servern und mobilen Geräten verwendet werden, und neue Chip-Generationen hergestellt werden, wie das südkoreanische Unternehmen mitteilte.

Orange mit Gewinn für 2018 aber enttäuschendem Ausblick

Orange mit guten Auslandsgeschäften (Logo: Orange)

Der französische Telekomkonzern Orange hat 2018 vor allem von seinen Geschäften im Ausland profitiert – aber auch am Heimatmarkt konnte das Unternehmen trotz des wachsenden Wettbewerbsdrucks zulegen. Enttäuschend fielen dagegen der Ausblick und die für 2019 in Aussicht gestellte Dividende von unverändert 70 Cent aus. Hier hatten Experten bisher eine weitere Erhöhung um fünf Cent auf dem Zettel. 2018 legte der Umsatz um 1,3 Prozent auf 41,4 Mrd. Euro zu, wie das Unternehmen in Paris mitteilte.

T-Mobile Austria nimmt erstmals Milliardenhürde

Bild: Wikipedia/MTaylor 848/ CCO

Die Mobilfunkanbieterin T-Mobile Austria, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, konnte durch die Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Österreich am 1. August 2018 erstmals die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro überschreiten. Der Umsatz stieg 2018 im Vergleich zum Jahr davor um 17 Prozent auf 1,055 Mrd. Euro, wie T-Mobile verlauten lässt.

Deutsche Telekom übertrifft eigene Erwartungen

Bild: DT

Für Europas grössten Telekomkonzern, die Deutsche Telekom (DT), bleibt die amerikanische Mobilfunktochter T-Mobile US weiterhin das Zugpferd. Im vergangenen Jahr übertraf der grösste europäische Telekomkonzern seine eigenen - mehrmals angehobenen Ziele - und erzielte organisch ein Plus beim bereinigten Ebitda von 7,2 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Dank der glänzenden Geschäfte der US-Tochter, die im vierten Quartal einen Rekordumsatz erwirtschaftete, stiegen die Einnahmen der Bonner organisch um 3,1 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro.

Börsengang von Toshiba Memory rückt näher

Logo: Toshiba Memory

Ein Börsengang des japanischen Chipproduzenten Toshiba Memory rückt Insidern zufolge näher: Der US-Finanzinvestor Bain Capital könnte das Unternehmen bereits im September an die Börse bringen, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Börsengang könnte der grösste Japans in diesem Jahr werden. Als federführende Banken seien Nomura und Mitsubishi UFJ Morgan Stanley engagiert worden. Ein Konsortium unter der Führung von Bain Capital hatte im vergangenen Jahr Toshiba Memory für 18 Mrd. Dollar gekauft.

Telefonica Deutschland mit weniger Verlust für 2018

Logo: Telefonica

Der Mobilfunkkonzern Telefonica Deutschland (O2) hat seinen Verlust im vergangenen Jahr von 381 auf 230 Mio. Euro verringert. Der Trend zur Nutzung von Videos, Fotos und Musik via Smartphone habe den mobilen Datenverkehr in seinem Netz 2018 um 49 Prozent auf 622.000 Terabyte wachsen lassen. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Smartphones seien deutlich gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Aber hohe Abschreibungskosten belasteten das Unternehmen weiterhin, und der Festnetzumsatz sank.