Snapchat kauft mit Fit Analytics deutschen Spezialisten für Kleidungsgrössen

Kauft zu: Snapchat (Bild: Pixabay)

Die Macher der Foto-App Snapchat stärken ihr wachsendes Modegeschäft mit dem Kauf eines deutschen Spezialisten für die Berechnung von Bekleidungsgrössen: Die Firma Fit Analytics mit Sitz in Berlin zählt zu ihren Kunden bekannte Marken wie Tommy Hilfiger, Calvin Klein und The North Face. Ihre Software berechnet mit Hilfe von Angaben zu Körpermassen, Schnitt und Stoffen die richtige Grösse für einen Kunden.

Investoren spendieren Sumup über 750 Millionen Euro frisches Kapital

Der Euro rollt für das Fintech-Startup Sumup (© Pixabay/ Geralt)

Das deutsch-britische Fintech Sumup hat sich einen Kredit in Höhe von 750 Millionen Euro gesichert. Bestandsinvestoren wie Goldman Sachs und Bain Capital hätten sich beteiligt, teilte der Zahlungsdienstleister mit, der vor allem für seine mobile Kartenlesegeräte bekannt ist. Neu an Bord seien Temasek, Crestline sowie ein von Oaktree Capital verwalteter Fonds.

Google knüpft App-Entwicklern mit wenig Umsatz weniger ab

Google kommt Entwicklern von Apps mit weniger Umsatz entgegen (Logo: Google)

Wie schon die iPhone-Erfinderin Apple senkt nun auch Google die Abgabe für App-Entwickler, die weniger als eine Million Dollar pro Jahr in der Download-Plattform des Internet-Konzerns einnehmen. Anstelle der üblichen 30 Prozent müssen sie vom 1. Juli an nur noch 15 Prozent abtreten, wie Google bekannt gibt. Nach Erreichen der Millionen-Marke in Googles Play Store werden wieder 30 Prozent fällig. Laut der Alphabet-Tochter werden künftig an die 99 Prozent der Entwickler von dieser Massnahme profitieren.

Chinesische IT-Riesen wollen neue Datenschutzregeln von Apple umgehen

App Store (Bild: Kon Karampelas auf Unsplash.com)

Apples neue Datenschutzregeln, die die Unternehmen künftig dazu verpflichtet, von Anwendern die Zustimmung zum Sammeln von Daten einzuholen, sind vor allem chinesischen IT-Riesen ein Dorn im Auge. Sie befürchten gravierende Folgen für die Werbeindustrie und wollen die Regeln laut einem Bericht der "Financial Times" (FT) umgehen.

Crealogix kann umsatzmässig zulegen

Logobild: Crealogix

Die auf digitales Banking fokussierte Schweizer Firma Crealogix konnte im ersten Halbjahr 2020/21 einen Gesamtumsatz von 52,6 Millionen Franken einfahren. Dies entspricht gegenüber der Vorjahresperiode einem Plus von 8,1 Prozent. Dabei erreichten die wiederkehrenden Umsätze gemäss den Angaben 50,1 Prozent des Gesamtumsatzes (Vorjahr 46,7 Prozent). Innerhalb der wiederkehrenden Umsätze seien primär die Umsätze im SaaS-Modell sowie mit Hosting-Services gegenüber dem ersten Halbjahr 2019/2020 gewachsen, heisst es. Diese stiegen demnach von 8,0 Mio. Franken um 64,4 Prozent auf 13,2 Mio.

Huawei will 5G-Patente in grossem Stil lizenzieren

Vermarktet 5G-Patente: Huawei (Bild: Screenshot)

Der aus dem US-Markt verbannte chinesische Technologieriese Huawei will seine patentgeschützte 5G-Technologie in grossen Stil an andere Smartphone-Hersteller lizenzieren. Das gab der Konzern an seinem Hauptsitz in Shenzhen bekannt und präsentierte bei dieser Gelegenheit auch erstmals ein Lizenzierungsmodell. Demnach richtet sich die Lizenzgebühr nach dem Verkaufspreis des Handys und soll maximal 2,50 Dollar pro Gerät betragen.

Hostpoint mit Rekordumsatz

Hostpoint trotzt der Pandemie (Bild: zVg)

Dem Pandemie-Jahr zum Trotz konnte der Rapperswiler Webhoster Hostpoint seinen Umsatz 2020 ein weiteres Mal deutlich steigern und damit das beste Ergebnis der Firmengeschichte einfahren. Gegenüber 2019 konnte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge umsatzmässig von rund 10 Prozent auf nunmehr 24 Millionen Franken zulegen. Die Anzahl der Mitarbeitenden des inhabergeführten Unternehmens wuchs 2020 auf 75 Personen.

Telefónica sucht Investoren für Unterseekabel-Sparte

Unterseekabel: Telefonica sucht Investoren (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

Der spanische Telekommunikations-Konzern Telefónica möchte offenbar doch lieber Investoren an Bord seiner Unterseekabel-Sparte holen als grosse Teile davon zu verkaufen. Mit dem Verkauf wollte das spanische Unternehmen zwei Milliarden Euro in die Kassen spülen, um Schulden abzubauen. Ende November hatte Telefónica die französische Geschäftsbank Société Générale und die Investmentbank Greenhill damit beauftragt, den Verkauf der Unterseekabel-Sparte des Tochterunternehmens Telxius vorzubereiten.

Stripe mit Rekordbewertung noch vor Facebook und Uber

Stripe Headquarters in San Francisco (© HaeB/ CC BY SA 4.0)

Der Zahlungsabwickler Stripe mit Zentrale in San Francisco hat in seiner jüngsten Finanzierungsrunde eine Bewertung von 95 Milliarden US-Dollar erreicht – mehr als die einstigen Aufsteiger Facebook und Uber vor ihren Börsengängen. Stripe besorgte sich bei Investoren weitere 600 Millionen Dollar. Die Gesamtbewertung ergibt sich daraus, welchen Anteil an der Firma die Investoren für ihr Geld bekamen. Stripe will die Finanzspritze unter anderem für eine beschleunigte Expansion in weitere Länder einsetzen, wie das Unternehmen mitteilte.

Zalando rechnet weiter mit kräftigem Wachstum

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Der Online-Versandhändler Zalando mit Zentrale in Berlin ist eigenen Angaben zufolge stark ins neue Fiskaljahr gestartet und rechnet für 2021 mit einer Umsatzsteigerung von 24 bis 29 Prozent auf 9,9 bis 10,3 Milliarden Euro. Euro. Bereits im vergangenen Jahr 2020 kletterten die Einnahmen sprunghaft um 23,1 Prozent auf 8 Milliarden Euro, lässt der MDax-Konzern wissen.

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