Amazon mit schwachem Ausblick

Amazon enttäuscht beim Ausblick (Bild: Yender Gonzalez auf Unsplash.com)

Der Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon erwirtschaftete im dritten Quartal des laufenden Jahres (Juli bis September) einen Umsatz von knapp 111 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Plus um 15 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode. Der Gewinn halbierte sich nahezu auf 3,2 Milliarden Dollar. Der Nachfolger von Firmengründer Jeff Bezos an der Konzernspitze, Andy Jassy, begründete den Rückgang mit hohen Investitionen in die Logistik.

Samsung fährt hohe Gewinne ein

Samsung-Headquarters in Seoul (Bild:Oskar Alexanderson/CC BY-SA 3.0)

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung konnte im dritten Quartal dieses Jahres (Juli bis September) den höchsten Quartalsgewinn seit drei Jahren in die Bücher eintragen. Konkret kletterte der Betriebsgewinn laut den Samsung-Angaben im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 28 Prozent auf 15,8 Billionen Won (rund 8,6 Mrd Euro). Grund dafür sei hauptsächlich das starke Geschäft mit derzeit heiss begehrten Chips, dessen Gewinn um 82 Prozent auf umgerechnet knapp 7,5 Milliarden Euro emporschnellte.

Datacolur auf Erholungskurs

Datacolor ist auf digitales Farbmanagement fokussiert (Bild: zVg)

Die auf Farbmanagement und Farbkommunikationstechnologie ausgerichtete Datacolor mit Zentrale in Luzern, ist auf bestem Wege, sich aus der Krise zu befreien. Der Umsatz des international tätigen innerschweizerischen Unternehmens näherte sich im abgelaufenen Fiskaljahr fast wieder dem Vorkrisenniveau an. Gewinnseitig stehe ein Rekordergebnis zu Buche, lässt die Firma via Aussendung wissen. Insgesamt kam Datacolor im Geschäftsjahr 2020/21 auf einen Umsatz von 73,6 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einem Plus von 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

AMD mit deutlichem Umsatz- und Gewinnsprung

AMD-Zentrale in Sunnyvale (Bild:Coolcaesar/BB BY-SA 3.0)

Intels kleinere Wettbewerberin aus dem Silicon Valley, AMD, konnte im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal den Umsatz im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar (3,95 Milliarden Schweizer Franken) steigern. Beim Gewinn gab es sogar einen Sprung von 390 auf 923 Millionen Dollar, wie der Konzern aus Sunnyvale wissen lässt. Für das gesamte Jahr rechnet AMD nun mit einem Umsatzplus von 65 Prozent. Das ist deutlich mehr als die noch im Januar getätigte Prognose von 37 Prozent.

Texas Instruments mit schwachem Ausblick

Vor dem Texas-Instruments-Headquarter in Dallas (Bild: TI)

Der US-amerikanische Chipentwickler Texas Instruments (TI) mit Zentrale in Dallas konnte im abgelaufenen dritten Quartal einen Umsatz von 4,6 Milliarden Dollar erwirtschaften. Dies entspricht einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum. TI-Chef Rich Templeton machte dafür eine starke Nachfrage bei Industrie, Autos und Haushaltselektronik verantwortlich. Der Gewinn legte unter dem Strich gegenüber dem Vorjahr um 44 Prozent auf knapp zwei Milliarden Dollar zu.

Chiphersteller SK Hynix profitiert von ungebremst starker Nachfrage

Hynix schreibt Rekordumsatz (Bild: Hynix)

Der südkoreanische Chipherstellere SK Hynix rechnet nach dem Chipboom der vergangenen Monate mit einer weiterhin schwungvollen Entwicklung. Die Nachfrage auf dem Servermarkt sei hoch und aber auch Cloud- sowie Datendienste dürften bis ins nächste Jahr hinein wachsen, betont das Management. Ebenfalls liefere der Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes Rückenwind.

Chipmangel: Conti buchstabiert Prognose zurück

Das Continental-Verwaltungsgebäude in Korbach (Bild:GLSystem/CC BY-SA 3.0)

Aufgrund der Lieferengpässe bei Prozessoren in der Autoindustrie buchstabiert der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental die Aussichten nach dem dritten Quartal wie erwartet noch einmal nach unten. Conti-Chef Nikolai Setzer rechnet wegen den schwächelnden Autoherstellern in diesem Jahr nur noch mit 32,5 bis 33,5 Milliarden Euro Umsatz. Bisher stand jeweils eine Milliarden Euro mehr auf dem Plan.

Activision Blizzard greift nach Belästigungsvorwürfen durch

© Activision Blizzard

20 Personen hätten das Unternehmen Activision Blizzard "verlassen", und 20 weitere seien ermahnt worden – das kommunizierte der Computer- und Videospiel-Konzern mit Sitz im kalifornischen Santa Monica im Rahmen der Aufarbeitung von Belästigungsvorwürfen. Auf der Liste seien unter anderem mehrere Spieleentwickler und Vorgesetzte, aber keine Mitglieder des Vorstands. Man wolle das Vertrauen der Belegschaft erlangen und sie wissen lassen, dass sie gehört würde.

Software AG mit mehr Umsatz und stabilen Gewinnzahlen

Bild: Software AG Darmstadt

Die in Darmstadt domizilierte Software AG, das nach SAP zweigrösste Softwarehaus Deutschlands, konnte im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres ihren Umsatz mit den eigenen Produkten klar steigern und den operativen Gewinn nahezu stabil halten. Konkret kletterte der Konzernumsatz inklusive Service-Dienstleistungen insgesamt um 7 Prozent auf 198 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern verlauten lässt. Die wichtige Sparte Digital Business mit Software zur Integration von IT-Systemen konnte darunter um 10 Prozent auf 113,6 Millionen Euro zulegen.

Verizon mit gutem dritten Quartal

Wieder optimistisch: Verizon (Bild: Pixabay/Wikimedia Images)

Der US-amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon mit Hauptsitz in New York zeigt sich nach einem guten dritten Geschäftsquartal für das Gesamtjahr etwas optimistischer. Konkret kletterte der Umsatz des Riesen in den drei Monaten bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 32,9 Milliarden Dollar (30,32 Milliarden Schweizer Franken). Dabei profitierte Verizon vor allem von der hohen Nachfrage nach Produkten aus dem Endkundenbereich.

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