Wirtschaft

Smartphone-Geschäft von LG weiterhin mit Verlust

Logo: LG

Beim Geschäft mit Smartphones steckt der südkoreanische Elektronikhersteller LG mit Zentrale in Seoul angesichts des stark umkämpften Markts weiter in den roten Zahlen: Im dritten Quartal 2019 habe der operative Verlust in der Sparte mobile Kommunikation 161,2 Mrd. Won (137 Mio. Franken) betragen, teilte der einheimische Rivale des Smartphone-Weltmarktführers Samsung mit. Allerdings konnte LG damit den Verlust im Vergleich zum zweiten Quartal, als ein Minus von 313 Mrd. Won verzeichnet wurde, deutlich verringern.

Kurzvideo-App Tiktok dementiert kolportierten Börsengang

Bild: Tiktok

Das chinesische Start-up Bytedance, Betreiber der vor allem bei Jugendlichen beliebten Kurzvideo-App Tiktok, hat Berichte über einen geplanten Börsengang Anfang kommenden Jahres in Hongkong zurückgewiesen. "Gerüchte" über einen Gang aufs Parkett im ersten Quartal 2020 enthielten "null Wahrheit", teilte das in Peking ansässige Unternehmen in einer kurzen Erklärung mit. Weitere Angaben machte Bytedance nicht.

T-Mobile US erwartet mehr Kunden und hebt Prognosen an

Bild: T-Mobile US

Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US gewinnt vor der geplanten Fusion mit dem Rivalen Sprint weiter kräftig Kunden und erhöht erneut die Prognosen für das laufende Jahr. Im abgelaufenen dritten Quartal kletterte die Zahl der Vertragskunden unter eigenen Marken um 1,1 Millionen, wie das Unternehmen mitteilte. Nun peilt T-Mobile-Chef John Legere in diesem Jahr 4,1 bis 4,3 Millionen neue Kunden an, zuvor standen bis zu 4 Millionen im Plan.

Alphabet entäuscht Anleger

Bild: Alphabet

Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat im vergangenen Quartal sein Geschäft deutlich ausgebaut, aber die Gewinnerwartungen der Wall Street verfehlt. Das geht aus gestern veröffentlichten Zahlen hervor. Der Alphabet-Umsatz stieg im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 40,5 Milliarden Dollar, während der Gewinn von 9,2 auf knapp 7,1 Milliarden Dollar zurückging. Analysten hatten mit über zwölf Dollar Gewinn pro Aktie gerechnet, tatsächlich kamen gut zehn Dollar heraus. Die Alphabet-Aktie gab im nachbörslichen Handel zeitweise um rund ein Prozent nach.

US-Telekommunikationsriese AT&T veräussert Firmenanteile

AT&T-Sitz in Dallas/Texas (Bild: Wikipedia/CC)

Der US Telekommunikationskonzern AT&T beugt sich dem Druck des aktivistischen Investors Elliott und stellt nicht zum Kerngeschäft gehörende Firmenanteile im Wert von zehn Mrd. Dollar zum Verkauf. Dabei gebe es "keine heiligen Kühe", sagte Konzernchef Randall Stephenson. Die Firmenteile sollten im kommenden Jahr abgegeben werden. Zudem sollten die gesamten Schulden aus dem Kauf des Unterhaltungsunternehmens Time Warner beglichen werden. Elliott hatte den Kauf von Time Warner für 85 Mrd. Dollar infrage gestellt.

Spotify legt bei Umsatz und Gewinn überraschend stark zu

Spotify-Sitz in Stockholm (Bild: Wikipedia/ Erik Stattin/ CC)

Der schwedische Streamingdienst Spotify verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz- und Gewinnsprung und übertraf damit die Erwartungen der Börsianer zum Teil deutlich. Konkret legte der Umsatz der Schweden im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 28 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro zu. Der Gewinn schnellte binnen Jahresfrist auf 241 von zuvor 43 Millionen Euro hoch. Pro Aktie ergab sich damit ein Gewinn von 36 Cent. Die Marktexperten hatten dagegen einen Verlust von 29 Cent je Anteilsschein und einen Umsatz von 1,72 Milliarden Euro erwartet.

Genfer Webhosting-Pionier Infomaniak begeht 25-Jahr-Jubiläum

Infomanika-Rechenzentrum (Bild: zVg)

25 Jahre sind vergangen, seit der Genfer Webhosting Pionier Infomanika offiziell seinen Betrie aufgenommen hat. Heute konzentriert sich das Unternehmen mit seinem technischen Know-how gezielt auf die Entwicklung von Schweizer Alternativen zu GAFAM (Google, Apple, Facebook, Amazon, Microsoft) Tools wie Gmail, Dropbox, Google Drive, Wetransfer und weiteren. Als Premium Hosting-Provider deckt Infomaniak die gesamte Bandbreite vom Rechenzentrum bis zum Endprodukt.

Bechtle Steffen übernimmt Algacom

Bechtle-Bereichsvorstand Hanspeter Oeschger (Bild: zVg)

Die Bechtle Steffen Schweiz mit Zentrale in Mägenwil übernimmt mit der Algacom in Basel eine auf Collaboration sowie Identity & Access Management spezialisierte IT-Dienstleisterin. Das 1997 gegründete Unternehmen soll Bechtle Steffen insbesondere im Bereich der cloudbasierten Softwarelösungen stärken, heisst es in einer Aussendung dazu. Algacom beschäftigt aktuell 34 Mitarbeitende am schweizerischen Hauptstandort Basel sowie in Wien und im argentinischen Tucumàn.

Pentagon vergibt Milliardenauftrag an Microsoft

Microsoft gewinnt Milliardenauftrag des Pentagons (Logo: MS)

Im Bieterrennen um einen Milliardenauftrag des US-Verteidigungsministeriums hat sich letztlich der Software-Gigant Microsoft mit Sitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington durchgesetzt. Gemäss einer Pentagon-Aussendung soll Microsoft das sogenannte Jedi-Projekt zum Aufbau eines Cloud-Systems für alle Teilstreitkräfte des US-Militärs übernehmen. Der Vertrag umfasst ein monetäres Volumen von zehn Milliarden Dollar (9,93 Mrd. Schweizer Franken) und läuft über zehn Jahre.

Gewinneinbruch bei Amazon trotz kräftigem Umsatzplus

Amazon enttäuscht die Anlager (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon muss für das abgelaufene dritte Quartal dieses Jahres trotz boomender Einkäufe im Internet und florierender Cloud-Dienste einen deutlichen Gewinneinbruch zur Kenntnis nehmen. Grund dafür sind die hohen Ausgaben, die den Nettogewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um knapp 28 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro) sinken liessen. Es ist das erste Mal seit 2017, dass der Quartalsgewinn des Konzerns aus Seattle im Jahresvergleich sinkt.