Salesforce mit starken Quartalszahlen

Salesforce mit starkem Quartal (Bild: Salesforce)

Die auf Cloud-Computing-Lösungen für Unternehmen mit Schwerpunkt Kundenbeziehungsmanagement (CRM) fokussierte Salesforce zählt ebenfalls zu den grossen Gewinnern in der Corona-Krise. Die SAP-Rivalin mit Zentrale in San Francicsa profitiert von einer starken Nachfrage und konnte den Umsatz im vergangenen Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um satte 29 Prozent auf 5,15 Milliarden Dollar steigern. Damit schlägt der Software-Konzern auch die Erwartungen der Analysten.

Aveva kauft US-Softwareanbieter Osisoft

Aveva kauft Osisoft (Logo: Aveva)

Der britische IT-Konzern Aveva übernimmt das US-Softwareunternehmen Osisoft. Der Kaufpreis liege bei 5 Mrd. US-Dollar, teilte das mehrheitlich zum französischen Konzern Schneider Electric gehörende Unternehmen in Cambridge mit. Man sei sich mit den bisherigen Eignern von Osisoft einig geworden. Das Unternehmen aus Kalifornien gehört bisher grösstenteils der Familie des Firmengründers J. Patrick Kennedy und dem japanischen Konzern Softbank.

Chinesische Ant-Gruppe beantragt Mega-Börsengang

Logo: Ant Financial

Der Finanzarm der weltgrössten chinesischen Online-Handelsplattform Alibaba plant einen der grössten Börsengänge der Geschichte: Die Ant-Gruppe des Milliardärs Jack Ma beantragte ein Doppellisting in Hongkong und Shanghai. Es soll weit mehr als 20 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital bringen und könnte zu einer Bewertung von mehr als 200 Milliarden US-Dollar führen. Kein anderes Fintech-Unternehmen wird derart hoch bewertet. Der Börsengang wird schon mit dem Rekord-Debüt des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco verglichen, das 29 Milliarden US-Dollar einbrachte.

"Fortnite"-Macher erhalten Schützenhilfe von Microsoft gegen Apple

Fortnite-Entwicklerin Epic Games bekommt im Konflikt gegen Apple Hilfe von Microsoft (Bild: Epic)

Epic Games, die Entwicklerin des Online-Spiels "Fortnite" erhält in ihrem Streit mit Apple Schützenhilfe von Microsoft. Der Windows-Riese, der selbst unzufrieden mit den App-Richtlinien von Apple ist, kritisierte die Absicht des iPhone-Konzerns, die Spielefirma Epic Games aus dem Entwicklerprogramm hinaus zu bugsieren. Dadurch würden andere Spiele-Anbieter – darunter auch Microsoft – Epics Grafiktechnologie "Unreal Engine" nicht mehr auf iPhones und iPads nutzen können, argumentiert der Konzern aus Redmond in Gerichtsunterlagen.

Mobilzone überrascht mit Umsatzplus

Hauptsitz von Mobilezone in Rotkreuz (Bild: zVg)

Die in der Mobil- und Festnetztelefonie tätige Mobilezone mit Zentrale in Rotkreuz hat im ersten Halbjahr 2020 wegen der Coronakrise zwar über 60 Prozent an operativem Gewinn eingebüsst, dafür konnte das Unternehmen den Umsatz aber trotz achtwöchiger Ladenschliessungen wegen der Viruspandemie gegenüber derselben Vorjahresperiode steigern. Konkret stieg er um 5,1 Prozent auf nunmehr 597,4 Millionen Franken an.

U-Blox mit weniger Umsatz und Verlusten

Beim schweizerischen Halbleiterhersteller U-Blox mit Sitz in Thalwil sind die Einnahmen im ersten Halbjahr 2020 gegenüber derselben Vorjahresperiode deutlich zurückgegangen. Konkret sackte er um 8,7 Prozent auf 174,0 Millionen Franken ab. Dennoch wurden die Umsatzerwartungen der Analysten leicht übertroffen, deren Kalkulationen bei 171,5 Millionen Franken lagen.

Alphabet investiert in Berliner Gesundheitsstartup

Startups: Alphabet investiert in Klara (Bild: Fotolia)

Der Google-Mutterkonzern Alphabet investiert über seine Risikokapitalgesellschaft Gradient Ventures 15 Millionen Dollar in das deutsch-amerikanische Startup Klara. Das Unternehmen wurde 2013 von Simon Bolz und Simon Lorenz in Berlin gegründet und hat eine Kommunikationsplattform für Arbeitsabläufe und Untersuchungsprozesse zwischen Arzt und Patient entwickelt.

Kudelski mit Umsatzeinbruch und roten Zahlen

Kudelski kommt im ersten Haljahr 2020 unter die Räder (Bild: Kudelski)

Die auf digitale Sicherheitssysteme fokussierte Kudelski hat im ersten Halbjahr dieses Jahres während der Corona-Krise kräftig Prügel bezogen. So brach der Umsatz in dieser Periode im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 320,1 Millionen Dollar ein. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) schmolz auf 4,9 Millionen Dollar zusammen nach 15,5 Millionen Dollar im Vorjahressemester. Unter dem Strich erlitt Kudelski einen Reinverlust von 27,1 Millionen Dollar.

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