Deutsche Telekom sichert sich Option auf Aktienmehrheit an T-Mobile US

T-Mobile US: Deutsche Telekom sichert sich Option auf Aktienmehrheit (Bild: Flickr)

Der japanische Technologieinvestor Softbank braucht dringend Geld und will daher Anteile an T-Mobile US versilbern. Vor diesem Hintergrund sicherte sich nun die Deutsche Telekom die Option, die Aktienmehrheit an der US-Mobilfunkttochter T-Mobile US zu übernehmen. Durch eine entsprechende Vereinbarung mit Softbank könnten die Bonner ihre Beteiligung von zuletzt rund 43 auf 51 Prozent erhöhen. Die in Geldnöte geratenen Japaner erhalten im Gegenzug grünes Licht, Milliarden an dringend benötigten Finanzmitteln zu erlösen.

Wirecard-Chef Markus Braun tritt zurück

Mitten im derzeit tobenden Bilanzskandal zieht jetzt der Chef des Finanzdienstleisters Wirecard, Markus Braun, die Reißleine und ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Das teilte das Unternehmen, das im Deutschen Aktienindex DAX gelistet ist, heute mit. Durch die Turbulenzen der letzten Tage ist der Kurs im Sinkflug, die Papiere haben in den vergangenen zwei Tagen rund zwei Drittel ihres Wertes verloren.

Wirecard in der Breduille

Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: zVg)

Der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard kann wegen milliardenschwerer Unklarheiten in der Bilanz seinen Jahresabschluss erneut nicht vorlegen. Die beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY habe das Unternehmen darüber informiert, dass über die Existenz von Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von 1,9 Milliarden Euro keine ausreichenden Prüfungsnachweise vorlägen, teilte der Dax-Konzern mit.

Mobilezone eröffnet zweiten Shop in Lugano

Das Shop-Konzept von Mobilezone (Bild: zVg)

Die in der Mobil- und Festnetztelefonie tätige und an der Schweizer Börse kotierte Mobilzone hat in Lugano, rund 200 Meter entfernt vom bestehenden Shop an der Via Pretorio 9, nun an der Via Pietro Peri 2 einen weiteren Standort eröffnet. Mit dem neuen Shop an bester Lage wolle man der grossen Kundennachfrage in der Region entsprechen, teilt das Unternehmen mit Zentrale in Rotkreuz mit.

Apple setzt mit App Store eine halbe Billion Dollar um

App Store: Einnahmen von 500 Mrd. Dollar (Foto: pixabay.com, ParampreetChanana)

Der US-amerikanische IT-Gigant Apple mit Zentrale im kalifornischen Cupertion hat mit dem Verkauf physischer und digitaler Produkte sowie Dienstleistungen in seinem App Store 2019 weltweit 519 Mrd. Dollar umgesetzt. Das zeigt eine vom Konzern selbst in Auftrag gegebene Studie der Consulting-Firma Analysis Group. Den Ergebnissen zufolge kommt der Grossteil des Geldes (413 Mrd. Dollar) aus dem Verkauf von physischen Produkten über Apps.

Softbank will Anteile an T-Mobile US verringern

Softbank will T-Mobile-US-Beteilung reduzieren (Bild: Archiv)

Der japanische Technologieinvestor Softbank will seine milliardenschwere Beteiligung an der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US verringern. Der Konzern erwäge öffentliche oder private Platzierungen seiner T-Mobile-Aktien und sei auch in Gesprächen mit der Deutschen Telekom sowie mit T-Mobile US selbst, teilte Softbank mit. Vor ein paar Wochen hatte das "Wall Street Journal" berichtet, Softbank habe die Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs mit der Suche nach einem Käufer für die Anteile beauftragt.

Sunrise plant Umwandlung von besicherter Anleihe in unbesicherte

Foto: Kapi

Die Nummer zwei unter den Schweizer Telekom-Anbietern, Sunrise Communications, plant die Umwandlung der 2018 emittierten besicherten Anleihe 1,5 Prozent/2024 im Volumen von 200 Millionen Franken in eine unbesicherte. Dazu sei man aufgrund der Heraufstufung der Kreditwürdigkeit durch Fitch berechtigt, lässt der Konzern verlauten.

AT&T könnte Games-Sparte von Warner Bros. Interactive Entertainment verkaufen

AT&T-Sitz in Dallas/Texas (Bild: Wikipedia/CC)

Der US-Telekom- und Medienriese AT&T denkt einem TV-Bericht zufolge über einen rund vier Milliarden Dollar schweren Verkauf seiner Vidoespiele-Sparte Warner Bros. Interactive Entertainment nach. Die Videospiele-Hersteller Take-Two Interactive, Electronic Arts und Activision Blizzard hätten bereits Interesse an der Gaming-Tochter mit dem populären Spiel "Mortal Kombat" bekundet, berichtete der Sender CNBC unter Berufung auf Insider. AT&T wollte sich nicht dazu äussern.

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