Wirtschaft

Am deutschen Amazon-Standort Bad Hersfeld wird wieder gestreikt

Die Gewerkschaft Verdi hat wieder zur Bestreikung von Amazon aufgerufen (Bild: Verdi)

In der deutschen Amazon-Niederlassung im hessischen Bad Hersfeld haben Beschäftigte im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen wieder vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Laut Mechthild Middeke, Sekretärin der Gewerkschaft Verdi, werde am grössten deutschen Versandstandort des Branchenriesen seit vergangener Nacht gestreikt. Am frühen Morgen hätten sich bereits 300 Mitarbeiter am Streik beteiligt, im Tagesverlauf würden insgesamt 500 Mitstreiter erwartet.

Digital Realty übernimmt für 8,4 Milliarden Dollar Interxion

Logo: Digital Realty

Die US-amerikanische Datacenter-Betreiberin Digital Realty will verstärkt vom Cloud-Boom in Europa profitieren und übernimmt zu diesem Zweck die niederländische Rechenzentrumsspezialistin Interxion. Digitale Realty, deren Hauptsitz sich in San Francisco befindet, blättert dafür 8,4 Milliarden Dollar auf den Tisch.

Pinterest rutscht noch tiefer in die roten Zahlen

Pinterest weiter mit hohen Verlusten (Bild: Pixabay/ Marco Gonzalez)

Die Verluste der Online-Fotoplattform Pinterest sind im dritten Quartal des laufenden Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode massiv angestiegen. Konkret weitete sich Verlust auf 124,7 Millionen Dollar von 18,9 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Auf der anderen Seite jedoch kletterte der Umsatz des 2008 gegründeten kalifornischen Unternehmen mit Sitz in San Francisco um 47 Prozent auf nunmehr 279,7 Millionen Dollar.

Wachstumsschub für Zalando

Zalando-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Die Ausweitung des Kundenstammes sowie eine deutlich höhere Anzahl von Bestellungen haben dem Online-Modehändler Zalando im dritten Quartal zu einem kräftigem Wachstumsschub verholfen. Konkret stieg der Umsatz um 26,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Sitz in Berlin bekannt gegeben hat. Dabei beschleunigte sich das Wachstum im Vergleich zu den Vorquartalen. Vor dem Start in die wichtigsten Verkaufsmonate des Jahres bekräftigte der Konzern seine Prognose.

Bei Facebook sprudeln die Werbe-Erlöse gewaltig

Facebook legt deutlich zu (Bild: Pixabay)

Beim weltgrössten Sozialen Netzwerk Facebook sprudeln die Werbeeinnahmen nur so dahin. Die Zuckerberg-Firma konnte sowohl beim Umsatz als auch Gewinn im vergangenen Quartal deutlich zulegen und die Erwartungen der Börsianer klar schlagen. Konkret schnellte der Konzernumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um knapp 29 Prozent auf 17,65 Milliarden Dollar hoch.

Swisscom übertrifft die Erwartungen

Swisscom über den Erwartungen (Bild: Swisscom)

Zwar muss der Schweizer Telekomriese Swisscom bei Umsatz und Reingewinn für die ersten neun Monate des laufenden Jahres weitere leichte Rückgänge zur Kenntnis nehmen, mit den vorgelegten Zahlen schlägt das Unternehmen die Erwartungen der Marktgurus aber auf allen Ebenen. Dank eines Sondereffektes gabe es beim betrieblichen Gewinn sogar ein Plus.

Peoplefone geht nach Frankreich und verstärkt sich in Österreich

Peoplefone expandiert (Bild: Pixabay/ Open Clipart Vectors)

Die 2005 in Zürich gegründete Schweizer Pionierin für Internet-Telefonie, Peoplefone ist neu auch in Frankreich tätig. Damit ist der laut eigenen Angaben drittgrösste Festnetztelefonie-Anbieter der Schweiz bereits in sieben europäischen Ländern aktiv. Auch in Frankreich wolle man mit benutzerfreundlichen Lösungen überzeugen und ein starkes Partnernetzwerk aufbauen, heisst es in einer Aussendung dazu. In Österreich hat das Unternehmen zudem das Team und die Website erneuert.

Samsung mit weniger Gewinn aber gutem Ausblick

Samsung erwartet Erholung des Chip-Sektors (Symbolbild: Emma)

Dem südkoreanischen Hightech-Riesen Samsung haben die fallenden Chippreise im vergangenen dritten Quartal mächtig zugesetzt. Der Gewinn des Konzerns ist nämlich im Jahresvergleich um satte 52 Prozent auf umgerechnet 5,405 Milliarden Schweizer Franken eingebrochen. Damit bestätigt sich auch, was Samsung bereits anfangs Monat vorgewarnt hat, nämlich Rückgänge bei Gewinn und Umsatz.

Online-Fahrdienstvermittler Lyft im Aufwind

Kann Kundenstamm ausbauen: Lyft (Bild: Wikipedia/ Praiselightmedia/ CC)

Die US-amerikanische Uber-Rivalin Lyft befindet sich im Aufwind. Grund dafür ist ein besserer Quartalsumsatz als erwartet sowie ein optimistischer Ausblick. Wie die Online-Fahrdienstvermittlerin zudem bekannt gibt, konnte sie ihren Kundenstamm um 28 Prozent auf 22,3 Millionen erhöhen. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um rund 63 Prozent auf 955,6 Millionen Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen.