T-Mobile-Aktienverkauf spült frisches Geld in Softbanks Firmenkasse

Softbank hat mit dem Verkauif von T-Mobile-US-Aktien begonnen (Logo: Softbank)

Der japanische Technologiekonzern Softbank hat mit dem angekündigten Verkauf von T-Mobile-Aktien begonnen. Das Unternehmen rechnet im ersten Geschäftsquartal, das am morgigen Dienstag endet, mit einem Gewinn in Höhe von 600 Milliarden Yen - umgerechnet knapp 5 Milliarden Franken - aus der Veräusserung der Wertpapiere.

Wirecard: Augen zu und durch

Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: zVg)

Der nach einem Bilanzskandal ums Überleben kämpfende Zahlungsabwickler Wirecard setzt trotz des Insolvenzantrags auf eine Fortführung des Geschäfts: Der Vorstand sei der Meinung, dass eine Fortführung im besten Interesse der Gläubiger sei, teilte der Dax-Konzern mit. Der Vorstand hatte für die Wirecard AG am vergangenen Donnerstag einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Werbeboykotts werden für Facebook zum Problem

Die Bewegung von Stophateforprofit erhält immer mehr Zulauf (Bild: Screenshot)

Die Liste, die das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook mit Werbeboykotts überziehen, wird immer länger und damit zu einem immer grösser werdenden Problem für den Zuckerberg-Konzern. Nachdem bereits der Eiscremehersteller Ben & Jerry’s, der Mobilfunkkonzern Verizon sowie die Outdoor-Bekleidungskonzerne Patagonia und North Face angekündigt hatten, auf der Social-Media-Plattform vorerst keine Werbung mehr zu schalten, haben sich nun auch der Konsumgüterhersteller Unilever, der Autoproduzent Honda sowie der Getränkeriese Coca-Cola dem Werbeboykott in den USA angeschlossen.

Rausschmiss der Wirecard-Aktien aus dem Stoxx Europe 600

Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: zVg)

Die Aktien der auf elektronische Zahlungsdienstleistungen fokussierten Wirecard sollen aufgrund von deren Insolvenzantrages in der kommenden Woche aus dem Stoxx Europe 600 entfernt werden. Ab kommenden Dienstag, 30. Juni, sollen sie nicht mehr im Index der 600 grössten börsennotierten europäischen Unternehmen enthalten sein, lässt die Index-Tochter Stoxx Ltd. der Deutschen Börse dazu verlauten.

Zalando mit Rassismusvorwürfen konfrontiert

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Der deutsche Onlinemodehändler Zalando hat eine Kanzlei mit der Aufarbeitung von Rassismusvorwürfen gegen das eigene Unternehmen beauftragt. Wie in solchen Untersuchungen üblich sei, habe Zalando eine externe Kanzlei beauftragt, bei der Aufklärung zu unterstützen. Damit wolle das Unternehmen Objektivität gewährleisten, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit.

Uber Movement startet in Wien

Nach Großstädten wie Sydney, Boston, Paris, Amsterdam, Berlin und London ist das Tool Uber Movement, das relevante Rückschlüsse auf das Mobilitätsverhalten einer Stadt zulässt, nun auch für Wien verfügbar. Im Rahmen des Engagements für Städte und Gemeinden hat Uber diesen Baustein für ein Smart City Ecosystems bereits 2017 vorgestellt.

Dell denkt über Abspaltung von VMware-Beteiligung nach

VMware: Dell denkt über Rückzug nach (Foto: Karlheinz Pichler)

Der US-amerikanische Computer-Riese Dell Technologies erwägt offenbar die Abspaltung seiner rund 50 Milliarden Dollar schweren Mehrheitsbeteiligung an der Software-Firma VMware. Auch andere Optionen wie eine Komplettübernahme von VMware würden in Betracht gezogen, wie das renommierte "Wall Street Journal" (WSJ) mit Verweis auf Insiderkreise berichtet.

Tineo und Nexellent schliessen sich mit Netrics zu neuem Cloud- und ICT-Dienstleister zusammen

Die Stärke von Tineo/Nexellent und Netrics liegt unter anderem im Cloud-Bereich (Bild: Fotolia/ Castilla)

Aus dem Zusammenschluss von Tineo/Nexellent mit dem Bieler Cloud-Pionier und Managed Services Provider Netrics formt sich in der Schweiz ein neuer, schlagkräftiger Cloud- und ICT-Dienstleister. Netrics ergänze dabei das gemeinsame Angebotsportfolio um Fachexpertise mit Fokus auf die Digitalisierung mithilfe der Public Cloud sowie um Modern Workplace Services. Tineo und Nexellent sollen dabei eigene Infrastrukturen einbringen. Sie hatten in ihrer im letzten November verkündeten Partnerschaft bereits die Kompetenzen im Bereich Datacenter, Connectivity und Private Cloud Services gebündelt.

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