Samsung muss markanten Gewinneinbruch zur Kenntnis nehmen

Samsung-Handy gezeichnet von Emma (7 Jahre)

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung muss der zurückgehenden Nachfrage für Speicherchips Tribut zahlen und hat im dritten Quartal 2022 im Vergleich zur selben Vorjahresperiode unter dem Strich deutlich weniger verdient. Konkret sei der Überschuss gegenüber dem dritten Jahresviertel 2021 um fast ein Viertel auf 9,4 Billionen Won (etwa 6,6 Milliarden Euro) gefallen, lässt Samsung wissen.

Microsoft übertrifft die Erwartungen

Über den Erwartungen: Microsoft (Bild: Kapi)

Der Redmonder Software-Gigant Microsoft konnte im vergangenen Quartal den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode markant nach oben schrauben. Dies trotz der widrigen Konkunktur- und Inflationsumstände. Konkret kletterte der Umsatz der Redmonder in den Monaten Juli, August und September um elf Prozent auf 50,1 Milliarden Dollar (50,3 Mrd Euro), wie es in einer Aussendung dazu heisst. Damit übertraf Microsoft die Erwartungen des Marketes. Der Konzern leidet jedoch unter dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen in US-Währung schmälert.

Bei Spotify hält der Zustrom von Abo-Kunden weiter an

Sitz von Spotifiy in Stockholm (Bild: Erik Stattin/CC BY-SA 3.0)

Der in Stockholm domizilierte Musikstreaming-Marktführer Spotify darf sich an einem anhaltenden Zustrom von Abo-Kunden erfreuen. Laut Mitteilung des schwedischen Konzerns legte die Zahl der zahlenden Nutzer im vergangenen dritten Quartal 2022 von 188 auf 195 Millionen zu und damit etwas stärker als von der Firma selber erwartet. Bis zum Jahresende rechnet Spotify nun mit 202 Millionen Abo-Kunden. Insgesamt will der Dienst dann 479 Millionen Nutzer haben, nach 456 Millionen Ende September.

Alphabet bekommt sinkende Werbeausgaben zu spüren

Bild: Alphabet

Auch Techriesen wie Google können sich den von hoher Inflation und konjunkturellen Problemen verursachten ökonomischen Gegenwinden nicht entziehen. So legte der Umsatz des Google-Mutterkonzerns Alphabet im abgelaufenen Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode nur noch um für Alphabet bescheidene sechs Prozent auf gut 69 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn sank unter dem Strich von 18,94 auf nunmehr rund 13,9 Milliarden Dollar.

Logitech mit markanten Einbussen bei Umsatz und Gewinn

Logobild: Logitech

Auch der schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Spezialist Logitech muss dem Nachfragerückgang im Computersektor und den ungünstigen wirtschaftlichen Umständen wie etwa der hohen Inflation Tribut zahlen. So konnte der Konzern im abgelaufenen dritten Quartal dieses Jahres bei weitem nicht mehr an den Rekordabsatz des Vorjahres herankommen.

Südkoreanischer Investor unterstützt Elon Musk bei Twitter-Deal

Twitter-Sitz in San Francisco (Bild: Caroline Culler/CC BY-SA 3.0)

Um die Übernahme von Twitter zu finanzieren, erhielt der Tesla-Gründer Elon Musk Insiderkrisen zufolge eine Unterstützungszusage durch den südkoreanischen Investor Mirae Asset in Höhe von rund 208 Millionen US-Dollar (300 Milliarden koreanische Won) zu. Die Finanzierung durch Mirae soll noch vor Ablauf der Frist für die Twitter-Übernahme am 28. Oktober besiegelt werden, betonte eine mit der Angelegenheit vertraute Person gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Mirae habe auch Anfang des Jahres in Musks Raketen- und Satellitenfirma SpaceX investiert.

U-Blox wächst schneller

U-Blox beschleunigt Wachstum (Bild: U-Blox)

Das auf Halbleiterbausteine für Elektroniksysteme fokussierte Unternehmen U-Blox mit Hauptsitz in Thalwil am Zürichsee konnte im dritten Quartal des laufenden Jahres schneller wachsen als erwartet. Grund dafür sei in erster Linie die gute Nachfrage in der Region Asien-Pazifik, lässt U-Blox wissen.

Wachstum von Snapchat eingebremst

Bild: Pixabay

Die einst exponentiell wachsende Foto-App Snappchat kämpft gegen die Stagnation. Im abgelaufenen Quartal konnte die Betreiberfirma Snap umsatzmässig nur noch um sechs Prozent auf 1,13 Milliarden Dollar (1,15 Mrd Euro) zulegen. Noch nie zuvor ist der Konzern mit Sitz in Los Angeles in einem Quartal so langsam gewachsen. Zum Vergleich: Noch im ersten Vierteljahr dieses Jahres nahm der Umsatz um 38 Prozent zu, davor waren auch 50 oder 60 Prozent üblich. Der Quartalsverlust weitete sich zuletzt auf 359,5 Millionen Dollar aus, von knapp 72 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Twitter von massivem Stellenstreichkonzert bedroht

Von massivem Job-Abbau bedroht: Twitter (Bild: Pixabay)

Dem US-amerikanischen Mikroblogging-Dienst Twitter droht laut einem Bericht der "Washington Post" nach der Übernahme durch Tesla-Chef Elon Musk in den kommenden Monaten ein drastischer Stellenabbau. Fast drei Viertel (75 Prozent) der insgesamt 7'500 Mitarbeitenden des kalifornischen Konzerns wolle Multimilliardär Musk loswerden, heisst es im Bericht.

IBM legt umsatzmässig überraschend stark zu

Legt deutlich zu: IBM (Bild: Flickr/Daij Hirata)

Der IT-Riese IBM mit Zentrale in Armonk im US-Bundesstaat New York konnte seinen Umsatz im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres trotz eines schwierigen Marktumfelds überraschend stark steigern. Konkret kletterten die Erlöse im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um sechs Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar (14,4 Mrd Euro), wie Big Blue bekannt gegeben hat. Damit schlägt der Konzern die Erwartungen der Analysten, die lediglich mit 13,5 Milliarden Dollar gerechnet hatten, deutlich.

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