Wirtschaft

Extreme Networks schnappt sich Aerohive

Kauft zu: Extreme Networks (Logo: EN)

Die US-amerikanische Netzwerkaurüsterin Extreme Networks mit Sitz im kalifornischen San Jose übernimmt die auf Cloud-basiertes WLAN-Management ausgerichtete Aerohive für rund 272 Millionen Dollar. Mit dem Zukauf will Extreme ihr Portfolio an Netzwerklösungen um Cloud-Management- und Edge-Funktionen erweitern und vor dem Hintergrund des Wechsels zu Wi-Fi 6 (802.11ax) ihr WLAN-Geschäft stärken.

NTT-Gruppe konsolidiert ITK-Geschäfte in einem Elf-Milliarden-Unternehmen

Führt die neue NTT Ltd.: Ex-Dimension-Data-CEO Jason Goodall (Foto: NTT)

Der japanische ITK-Riese NTT Corp. (Nippon Telegraph and Telephone Corporation) will 28 seiner Portfoliounternehmen zur NTT Ltd. zusammenführen. Es entsteht ein Elf-Milliarden-Dollar-Konzern mit über 40.000 Mitarbeitenden, zu dem auch NTT Communications, Dimension Data und NTT Security gehören.

Apple will Produktion der Mac-Pro-Rechner nach China auslagern

Mac Pro Tower von Apple (Bild: Apple)

Die kalifornische iPhone-Erfinderin Apple plant offenber mitten im Handelskonflikt zwischen Washington und Peking, die Produktion seines neuen Mac-Pro-Computers laut einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ) aus den USA nach China auszulagern. Das rund 6.000 Dollar teure Desktop-Modell soll in einer Fabrik nahe Schanghai hergestellt werden. US-Präsident Donald Trump hatte ja bekanntlich US-Unternehmen wie Apple dazu aufgefordert, in den USA zu produzieren.

Apple rettet japanischen Display-Hersteller

iPhone-Display: Apple rettet Hersteller (Foto: pixabay.com, JESHOOTS.com)

Apple investiert 100 Mio. Dollar, um Japan Display, den finanziell angeschlagenen japanischen Hersteller für LCD-Bildschirme, zu retten. Japan Display ist ein wichtiger Lieferant für den Technologie-Riesen. Die Hilfe ist bitter nötig, denn kürzlich ist der in Taiwan ansässige Bildschirmhersteller TPK Holding aus einem Rettungsplan für das japanische Unternehmen ausgestiegen. Ziel war es, eine Summe von 1,1 Mrd. Dollar an Unterstützung zu sammeln.

Infineon peilt Milliardenumsatz in Südkorea an

Infineon drückt in Südkorea aufs Gaspedal (Bild: Infineon)

Der Chiphersteller Infineon will sein Südkorea-Geschäft ausbauen. Der Dax-Konzern strebt dort nach Angaben von Asien-Chef Chua Chee Seong einen Umsatz von mehr als 1 Mrd. Dollar (ca. 980 Mio. Franken) an. Auch in Indien sieht der Manager Potenzial. "Das wird der nächste Wachstumsmarkt", sagte er dem "Handelsblatt" vom Donnerstag. Infineon will nicht nur mit grossen Konzernen, sondern auch mit aufstrebenden kleineren Firmen ins Geschäft kommen.

Übernahme von Cylance durch Blackberry treibt Umsatz

Blackberry kann Verluste reduzieren (Logobild: Blackberry)

Der kanadische Softwarehersteller Blackberry profitiert von der Übernahme der Cybersicherheitsfirma Cylance und konnte seinen Verlust im Auftaktquartal verringern. Der Nettoverlust betrug im ersten Quartal (per 31. Mai) des Geschäftsjahres 2019/20 nach einem Minus von 60 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum nun 35 Mio. Dollar, wie der einstige Smartphonehersteller mitteilte.

Microns Quartals-Nettogewinn über Erwartungen

Micron mit positivem Ausblick (Logobild: Micron)

Der US-Chiphersteller Micron Technology wittert Morgenluft: Das Unternehmen sieht nach eigenen Angaben frühe Anzeichen, dass sich die Nachfrage nach seinen Produkten wieder verbessert. Die Börsianer stimmte der Ausblick positiv. Im nachbörslichen Handel kletterte die Micron-Aktie daraufhin um sieben Prozent in die Höhe. Im dritten Quartal übertraf das Unternehmen trotz Rückgängen bei Überschuss und Erlösen die Erwartungen der Analysten. Der Nettogewinn fiel auf 840 Millionen Dollar von 3,82 Milliarden Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum.

Apple droht saftige Konventionalstrafe wegen zuwenig bezoger Samsung-OLED-Diplays

OLED-Display von Samsung (Bild:Samsung)

Der US-amerikanischen iPhone-Erfinderin Apple droht eine saftige Konventionalsprache, da der Konzern aufgrund der rückläufigen iPhone-Verkäufe von Samsung nicht die vereinbarten Stückzahlen an OLED-Displays bezogen hat. Gemäss einem Bericht der südkoreanischen ETNews, der sich auf Insiderkreise abstützt, soll die vereinbarte Vertragsstrafe mehrere Hundert Milliarden Won ausmachen. Zum Vergleich: Hundert Milliarden Won entsprechen rund 84 Millionen Schweizer Franken.