Wirtschaft

Scout24-Übernahme geplatzt

Wird doch nicht übernommen: Scout24 (Foto: Wikipedia/Vangore/CCO)

Die von Finanzinvestoren geplante Übernahme des Onlinemarktplatz-Betreibers Scout24 ist geplatzt. Die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus einer Aktie wurde nicht erreicht, wie die von den Private-Equity-Häusern Hellmann & Friedman und Blackstone beauftragte Gesellschaft Pulver Bidco in München mitteilte. Zu Ablauf der Annahmefrist des Angebots am 9. Mai entsprach die Summe nur rund 42,8 Prozent aller Scout24 Aktien. Damit wurde die Schwelle verfehlt.

Uber-Aktie verliert am zweiten Börsentag fast elf Prozent

Uber-Aktie bislang ein Flopp (Logo: Uber)

Für die Uber-Aktie ist es nach dem verpatzten Börsendebüt auch an ihrem zweiten Tag steil abwärts gegangen: Das Papier verlor 10,75 Prozent und schloss bei 37,10 Dollar. Uber hatte die Anteilsscheine vergangene Woche noch für 45 Dollar an Investoren verkauft. Das war bereits am unteren Ende der beim Börsengang angepeilten Preisspanne. Nach zwei Handelstagen notiert das Papier des Fahrdienst-Vermittlers nun um mehr als 17 Prozent unter dem Ausgabepreis.

Rocket Internet veräussert restlichen Hellofresh-Anteil

Rocket Internet trent sich auch von restlichen Hellofresh-Anteilen (Logo: RI)

Der Berliner Start-up-Investor Rocket Internet wirft seinen restlichen Anteil am Kochboxen-Versender Hellofresh auf den Markt. Die verbleibenden Aktien würden im Rahmen einer beschleunigten Platzierung institutionellen Investoren angeboten, teilte Rocket Internet am Montag nach Börsenschluss mit. Rocket Internet hält noch knapp 29 Prozent an Hellofresh. Das Paket war zu Börsenschluss 373 Millionen Euro wert.

Uber-Aktien nach Börsenstart im Minus

Nasdaq: Hier sind die Uber-Aktien gelistet (Bild: Unsplash/ Meric Dagli)

Der seit langem erwartete Börsengang des US-amerikanischen Online-Fahrdienstvermittlers Uber hat den neuen Investoren Kursverluste beschert. Bei ihrem Debüt an der US-Techologiebörse Nasdaq starteten die Aktien am Freitag mit 42 Dollar, mehr als sechs Prozent unter dem Ausgabepreis von 45 Dollar. Bereits diesen Wert hatte das vor zehn Jahren gegründete Unternehmen aus Kalifornien nahe dem unteren Ende der Preisspanne von 44 bis 50 Dollar festgelegt.

Börsengang Ubers unter den Erwartungen

Uber: Börsengang nicht so gut wie erhofft (Bild: Pixabay)

Beim grössten Börsengang seit Jahren hat der US-Fahrdienstvermittler Uber seine Aktien nicht so erfolgreich wie erhofft bei Investoren losschlagen können: Das Unternehmen setzte den Ausgabepreis am Donnerstagabend auf 45 US-Dollar je Aktie fest und bewegt sich damit am unteren Ende der anvisierten Preisspanne von 44 bis 50 Dollar. Uber erlöst rund 8,1 Milliarden Dollar. Mit Spannung wird nun erwartet, wie die Aktien sich am heutigen ersten Handelstag an der New York Stock Exchange schlagen.

Deutsche Telekom profitiert weiter vom US-Geschäft

Logobild: DT

Das US-Geschäft lässt bei der Deutschen Telekom nach wie vor die Kassen klingeln. Im ersten Quartal des laufenden Jahres kletterte der Umsatz des Konzerns nicht zuletzt wegen des Booms bei der Mobilfunktochter in den Vereinigten Staaten um knapp neun Prozent auf 19,5 Milliarden Euro (22,25 Mrd. Schweizer Franken). Analysten hatten im Mittel lediglich mit 19,3 Milliarden Euro gerechnet.

Facebook domiziliert Whatsapp-Bezahldienst in London

Facebook will seinen Whatsapp-Bezahldienst von Lodon aus steuern (Logo: Facebook)

Facebook will von London aus den geplanten Whatsapp-Bezahldienst steuern. Die Wahl für den Sitz des geplanten Angebots sei auf die britische Hauptstadt gefallen, teilte die Facebook-Tochter Whatsapp mit und bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times". Demnach sollen dafür 100 Mitarbeiter eingestellt werden. Der Grossteil der Experten werde in London selbst rekrutiert, auch in der irischen Hauptstadt Dublin solle es aber Neueinstellungen für den Whatsapp-Bezahldienst geben, berichtete die "FT".

Geschäfte des Zahlungsabwicklers Wirecard laufen besser als erwartet

Wirecard meldet gute Zahlen für das erste Quartal (Bild: Wirecard)

Ein rasantes Wachstum im ersten Quartal stimmt den Zahlungsabwickler Wirecard für das Gesamtjahr zuversichtlicher. Das wegen Bilanzierungsproblemen unter Druck stehende Management um Vorstandschef Markus Braun schraubte die Erwartung an das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in diesem Jahr auf 760 bis 810 Mio. Euro hoch. Die Anhebung der Prognose ist bei Wirecard zwar fast schon Gewohnheit, diesmal hatten Börsianer das mehrheitlich aber nicht erwartet. Ursprünglich hatte Braun 740 bis 800 Millionen Euro angepeilt.

SAP arbeitet an Integration der Unternehmenszukäufe

SAP-Sitz in Walldorf (Bild: SAP)

Der deutsche ERP- und Cloud-Riese SAP mit Zentrale in Walldorf hat in den vergangenen Jahre viele Akquisitionen getätigt. Marco Lenck, Vorstandsvorsitzender der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG), nimmt die derzeit in Orlando (Florida) stattfindende SAP-Anwenderkonferenz Sapphire (7.-9.5.), zu der mehr als 20.000 SAP-User angereist sind, zum Anlass, die Unternehmenszukäufe des grössten europäischen Software-Hauses einzuschätzen.