Wirtschaft

Bei Avaloq könnte es schon bald zu einem IPO oder Verkauf kommen

Avaloq steht offenbar vor einer neuen Besitzerstruktur (Bild: zVg)

Bei der Schweizer Bankensoftware-Spezialistin Avaloq könnte es früher als erwartet zu einer Änderung in der Eigner-Struktur kommen. Im Raum schwebt der Gang an die Börse oder ein Verkauf. Denn der Finanzinvestor Warburg Pincus, der 45 Prozent der Anteile an Avaloq hält, peile für 2020 den Ausstieg an, wie drei mit der Situation vertraute Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärten. Ein Auktionsverfahren könnte bereits Anfang 2020 eingeleitet werden, heisst es.

Unternehmen brauchen "Techquilibrium" für eine Welt im Wandel

Digitalisierung: Das richtige Ausmass ist wesentlich (Bild: Adobestock)

CIOs sehen sich mit einer Welt im Wandel konfrontiert. Um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein, müssen IT-Führungskräfte nach Ansicht des Research- und Beratungsunternehmens Gartner Wege finden, der Unsicherheit entgegenzutreten, indem sie im "Turn" gewinnen. Bei den "Turns" handelt es sich um die drei Kräfte Geopolitik, Ökonomie und digitale Riesen. Diese sorgen Gartner zufolge für Unsicherheit und Druck bei den CIOs, da sie eine Verschiebung weg vom normalen Verlauf der Dynamik bedeuten.

Uber mit starkem Wachstum und horrenden Verlusten

Uber schreibt Milliardenverlust (Logo: Uber)

Der US-amerikanische Online-Fahrdienst-Vermittler Uber konnte zwar im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres umsatzmässig stark zulegen, schreibt aber auch erneut einen gigantischen Verlust. Unterm Strich ergab sich in den drei Monaten bis Ende September ein Minus von 1,2 Milliarden Dollar, wie Uber in San Francisco mitteilte. Vor einem Jahr hatte der Fehlbetrag noch 986 Millionen Dollar betragen. Der Umsatz kletterte indes um 30 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar.

SAP beschenkt seine Aktionäre

SAP erhöht Kapitalausschüttung (Bild: zVg)

Der deutsche ERP- und Cloud-Riese SAP mit Zentrale in Walldorf will deutlich mehr Geld an seine Aktionäre ausschütten. Über Aktienrückkäufe oder Sonderdividenden will Europas grösster Software-Konzern bis Ende des kommenden Jahres 1,5 Milliarden Euro zusätzlich an die Anteilseigner zurückgeben, wie das Dax-Schwergewicht verlauten lässt.

Tineo übernimmt Nexellent

Die Mehrheit der Nexellent Anteile wandern zu Tineo (Bild: Pixabay)

Die im letzten Jahr vom niederländischen Finanzinvester Waterland Private Equity aus der Quickline Holding herausgelöste IT-Infrastruktur-Anbieterin Tineo hat die Mehrheit am Glattbrugger Serviceprovider Nexellent übernommen. Wobei sich die Nexellent-Gründer und -Aktionäre weiterhin aktiv am Unternehmen engagieren und sich im Gegenzug an der Tineo-Gruppe rückbeteiligen sollen.

Bechtle fusioniert Schweizer Niederlassungen

Bechtle-Bereichsvorstand Hanspeter Oeschger (Bild: zVg)

Bechtle bündelt in der Schweiz den Bereich IT-Systemhaus & Managed Services sowie das Lizenz-Geschäft und schliesst per 1. Januar 2020 die Gesellschaften Bechtle Steffen Schweiz, Bechtle Steffen Suisse, Comsoft Direct sowie Bechtle Steffen IT-Services zur Bechtle Schweiz/Bechtle Suisse zusammen. Der Marktauftritt soll künftig einheitlich unter dem Bechtle Logo erfolgen, teilt das Unternehmen dazu mit. Damit entstehe in der Schweiz ein IT-Dienstleister mit rund 560 Mitarbeitenden.

Wirecard sieht sich vom Vorwurf der Bilanzfälschung entlastet

Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: zVg)

Die deutsche Online-Zahlungsdienstleisterin Wirecard mit Zentrale in Aschheim bei München sieht sich nach eigenen Prüfungen vom Vorwurf der Bilanzfälschung, die ihr die "Financial Times" (FT) unterstellt hat, entlastet. "Die Darstellungen in der FT sind falsch", betonte Wirecard-Chef Markus Braun gegenüber dem deutschen Handelsblatt und wiederholte damit, was er schon zuvor mehrfach geäussert hatte.

Bei Tesla-Chef Elon Musk hat es sich ausgetwittert

Verabschiedet sich vom Twittern: Elon Musk (Bild: Flickr/ Steve Jurvetson/ CC)

Bei Elon Musk, dem Big Boss von Tesla, hat es sich ausgetwittert. Da er mit etlichen seiner Tweets ordentlich ins Fettnäpfchen getreten ist, hat er sich vom Kurzbotschaftendienst verabschiedet. Seinen mehr als 29 Millionen Abonnenten teilte er seine Entscheidung in einer Reihe von Tweets mit: Er sei sich nicht sicher, welchen Nutzen Twitter habe, schrieb der Unternehmer darin und fügte hinzu: "Gehe offline."

Genf zeigt Uber die rote Karte

Uber wird von Genf ausgesperrt (Logo: Uber)

Der Online-Fahrdienstvermittler Uber muss im Kanton Genf seine Aktivitäten einstellen. Der Internet-Konzern mit Zentrale in San Francisco hat nun 30 Tage Zeit, gegen den Entscheid Berufung einzulegen und damit eine aufschiebende Wirkung zu erzielen. Der Kanton Genf habe über die Aktivitäten von Uber eine juristische Analyse durchgeführt, erklärte der Genfer Staatsrat Mauro Poggia dazu gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.