STMicro mit gutem Schlussquartal

Der europäische Halbleiterhersteller STMicroelectronics mit Hauptsitz in Genf konnte im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres deutlich mehr Geschäft gemacht als erwartet. Konkret hat sich der Umsatz des Unternehmens gemäss Mitteilung gegenüber dem Vorquartal um 20 Prozent auf 3,24 Milliarden US-Dollar erhöht. Zuletzt hatte die Infineon-Rivalin eine Spanne von bis zu knapp 3,1 Milliarden Dollar Erlös in Aussicht gestellt.

Samsung mit deutlich mehr operativem Gewinn

Bild: Emma

Der südkoreanische Elektronik-Gigant Samsung konnte seinen operativen Gewinn im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres aufgrund der starken Nachfrage nach Speicherchips für Server und Rechner in der Corona-Pandemie deutlich nach oben schrauben. Konkret stieg er im Vergleich zum Vorjahreswert um rund ein Viertel auf nunmehr rund 9 Billionen Won (7,27 Mrd. Schweizer Franken).

US-Chiphersteller Micron legt zweistellig zu

Logo: Micron

Der Chiphersteller Micron mit Zentrale in Boise im US-Bundesstaat Idaho konnte im ersten Quartal seines neuen Fiskaljahres den Umsatz im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 5,77 Milliarden Dollar steigern. Auch Micron kommt der Trend zum Homeoffice zugute, ist doch der Bedarf an Speicherchips in Datenzentren im Verlaufe der Coronakrise deutlich gestiegen.

Apples Dienste-Sparte im Vormarsch

Symbolbild: Pixabay/ Sharan Vijayagopal

Für Apples noch relativ junge Dienste-Sparte rund um den App-Store und die Streamingdienste Music und TV Plus entpuppte sich das abgelaufene Jahr als Jahr der Rekorde. Sowohl die Spiele-Flatrate Apple Arcade mit inzwischen mehr als 140 Spielen konnte neue Nutzer anlocken wie auch der E-Book- und Hörbuch-Dienst Apple Bücher, der nun auf über 90 Millionen monatlich aktiver Nutzer kommt. Zugeschlagen hat Apple aber vor allem mit dem App-Store.

Softwareone übernimmt spanische Google-Cloud-Services-Spezialistin

Softwareone kauft weiter zu (Bild: zVg)

Die auf End-to-End-Software- und Cloud-Lösungen fokussierte Softwareone mit Holdingsitz in Stans übernimmt das spanische Unternehmen Intelligence Partner. Dabei handelt es sich um eine Google-Cloud-Services-Spezialistin, die den spanischen, brasilianischen und nahöstlichen Markt bedient. Mit der Übernahme erweitere man die Google-Cloud-Kapazitäten erheblich und könne somit Kunden mit Multi-Cloud-Strategien in Europa und darüber hinaus noch besser bedienen, schreiben die Stanser in einer Aussendung dazu.

Apple macht Boni künftig von Umweltstandards und sozialen Werten abhängig

Bildquelle: Wikipedia/CCO)

Die kalifornische iPhone-Erfinderin Apple will die Ausbezahlung von Jahresboni an Führungskräfte künftig von der Einhaltung von sozialen Werten und Umweltstandards abhängig machen. Diese Änderung soll bereits dieses Jahre Gültigkeit haben, vermerkte der IT-Grosskonzern mit Zentrale in Cupertino in einer Unternehmensmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Die Manager des Konzerns sollten auf diese Weise dazu motiviert werden, "hohe Standards einer wertebasierten Führung" umzusetzen – zusätzlich zu guten finanziellen Ergebnissen. Die Finanzziele blieben unverändert.

Swisscom sichert sich Werberechte am LED-Torbogen beim Hundschopf am Lauberhorn

Der LED-Torbogen über dem Hundschopf (Bild: Swisscom)

Im letzten Frühling stand die Zukunft der Internationalen Lauberhorn-Rennen zur Debatte. Nach Intervention von Bundesrätin Viola Amherd erzielten die Vertragsparteien Swiss-Ski und OK Lauberhornrennen im Mai 2020 eine Einigung, welche das Lauberhornrennen weitersichert. Basis dieser Vereinbarung ist neben einer finanziellen Unterstützung der Region und des Kantons Bern auch eine durch Swiss-Ski verantwortete, verbesserte Vermarktung im TV-Bereich.

IT-Auftragsfertiger Foxconn steigt ins E-Fahrzeug-Business ein

Logo: Foxconn

Foxconn zählt zu den weltweit grössten Herstellern von Elektronik- und Computerteilen. Als Auftragsfertiger produziert der Grosskonzern mit Hauptsitz im taiwanesischen Taipeh unter anderem für Hewlett-Packard, Dell, Apple, Nintendo, Microsoft und Sony. Einer Ankündigung zufolge stösst Foxconn nun auch ins E-Autogeschäft vor, will er doch der chinesischen Elektroauto-Firma Byton beim Aufbau der Produktion des ersten Serienfahrzeugs unter die Arme greifen.

Chinesische Telekomkonzerne bleiben doch an New Yorker Börse gelistet

Die New York Stock Exchange belässt chinesiche Telkos auf der Liste (Bild: Pixabay/ USA Reiseblogger)

Entgegen einer früheren Ankündigung sperrt die New Yorker Börse "Nyse" (New York Stock Exchange) doch nicht die drei grossen chinesische Telekomkonzerne China Mobile, China Telecom und China Unicom vom Handel aus. Nach weiteren Beratungen mit den zuständigen Aufsichtsbehörden dürften die chinesischen Schwergewichte gelistet bleiben, heisst es.

Teledyne will Wärmebildkamera- und Robotik-Spezialistin Flir Systems übernehmen

Wärmebildkamera von Flir Systems (Bild: Flir)

Das US-amerikanische Industriekonglomerat Teledyne plant die Übernahme der auf Wärmebildkameras und Robotik spezialisierten Flir Systems. Dafür ist Teledyne bereit, rund acht Milliarden US-Dollar in bar sowie in Aktien auf den Tisch zu blättern, wie der in Thousand Oaks im US-Bundesstaat Kalifornien domizilierte Konzern wissen lässt.

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