Nvidia legt bei Umsatz und Gewinn massiv zu

Bild: Grafikchip von Nvidia (Bild: Nvidia)

Die Grafikkartenspezialistin Nvidia, deren Technik auch in grossem Stil für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz eingesetzt wird, konnte ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsquartal gegenüber der Vorjahresperiode um satte 39 Prozent auf gut drei Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn schnellt in dem Ende April zu Ende gegangenen Vierteljahr sogar von 394 auf 917 Millionen Dollar empor.

SAP-Hauptversammlung: Hasso Plattner will sich nicht unter Druck setzen lassen

Das SAP Innovation Center in Walldorf (Bild: SAP)

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Hauptversammlung des deutschen ERP- und Cloud-Riesen SAP heute zum ersten Mal als rein virtuelle Veranstaltung statt. 6.100 Menschen haben die Veranstaltung online verfolgt. Dabei haben die Aktionäre sämtliche Vorschläge der Verwaltung abgesegnet. So etwa eine Dividenden-Ausschüttung in Höhe von 1,58 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,50 Euro). Die Gesamtausschüttung an die Aktionäre beträgt damit 1,86 Mrd. Euro.

Australien plant "Nachrichten-Boykott" gegen US-IT-Riesen

Australiens Kartellbehörde schlägt einen "Nachrichten-Boykott" gegen die US-Mediengiganten wie Google und Facebook vor und empfiehlt australischen Medienhäusern in einem Strategiepapier, einen solchen Boykott als Druckmittel in den Verhandlungen mit den Technologiekonzernen über eine faire Nutzungsgebühr einsetzen.

Uber kündigt weiteren drastischen Stellenabbau an

Uber will weitere 3000 Stellen streichen (Logo: Uber)

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber kündigt in der Coronavirus-Krise bereits zum zweiten Mal binnen weniger Wochen den Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen an. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) und der US-Sender CNBC mit Verweis auf eine E-Mail des Uber-Chefs Dara Khosrowshahi berichten, sollen nun zusätzliche 3.000 Jobs gestrichen werden.

Wework-Absturz bescherte Investor Softbank Rekordverlust

Das Softbank-Maskottchen hat aktuell nichts zu lachen (Bild: Wikipedia/ CCO)

Milliardenschwere Abschreibungen auf Beteiligungen am angeschlagenen US-Bürovermittler Wework und dem US-Fahrdienst Uber haben dem japanischen Technologieinvestor Softbank einen Rekordverlust beschert. Wegen stark geschrumpfter Werte der Investitionen des Vision Funds sei im abgelaufenen Geschäftsjahr ein operativer Fehlbetrag von umgerechnet fast 12,1 Milliarden Euro angefallen, teilte das hoch verschuldete Unternehmen mit. Nun sollen Verkäufe in der die Situation noch verschärfenden Coronakrise für dringend nötige Liquidität sorgen.

Softbank möchte T-Mobile-US-Anteile an Deutsche Telekom versilbern

Softbank will seine Beteiligung an T-Mobile-US an die Deutsche Telekom veräussern (Bild: Softbank)

Der Technologieinvestor Softbank verhandelt einem Medienbericht zufolge über den Verkauf eines Anteils am US-Mobilfunker T-Mobile US an den Mutterkonzern Deutsche Telekom. Durch den Deal könne der Anteil des DAX-Konzerns auf mehr als 50 Prozent steigen, meldete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf nicht näher genannte Insider. Um welchen Anteil Softbank die Beteiligung von derzeit 24 Prozent reduzieren würde, wurde nicht genannt. Softbank wie auch Deutsche Telekom waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Französische Amazon-Logistikzentren öffnen voraussichtlich ab 19. Mai

Nach einem Gerichtsstreit über Coronavirus-Schutzmassnahmen ist eine Wiedereröffnung französischer Logistikzentren des Online-Versandhändlers Amazon in Sicht. Es werde daran gearbeitet, dass in den Logistikzentren ab dem 19. Mai schrittweise die Arbeit wieder aufgenommen werde, teilte Amazon mit. Dies erfolge in Absprache mit Gewerkschaften und Betriebsräten. Das sei ein "positiver Schritt", teilte Amazon mit. Hintergrund der Schliessung war ein Rechtsstreit des Online-Händlers über Schutzmassnahmen für die Angestellten.

Feuchter Händedruck für Amazon-Mitarbeiter

Amazon hat sich bei Lagerarbeitern in den USA mit einem T-Shirt bedankt. Zugleich wurde angekündigt, dass eine zuvor versprochene Lohnsteigerung von zwei Dollar pro Stunde nun doch nicht kommt. Diese wurde Mitte März in den Raum gestellt, nachdem das Coronavirus die USA zunehmend lahmlegte. Gegenüber Business Insider haben sich nun mehrere Mitarbeiter gemeldet. Ein Lagerarbeiter spricht etwa von einem "Schlag ins Gesicht". Er arbeitet in einem Lieferzentrum in Indianapolis, das 21 Infektionen und einen Toten zu beklagen hat.

Troubles für Wirecard prolongiert

Wirecard: Aktie ist weiter unter Druck (Bild: Wirecard)

Die Geschäftsaufgabe des Partners Al Alam hat die Aktien von Wirecard unter Druck gesetzt: Die im Dax enthaltenen Papiere des deutschen Zahlungsdienstleisters verloren in der Spitze 13,6 Prozent und notierten mit 72 Euro so niedrig wie seit September 2017 nicht mehr. Letztlich gingen sie mit minus 7,6 Prozent auf 77 Euro aus dem Handel. Wirecard erklärte, der Konzern sei von seinem Geschäftspartner Al Alam darüber informiert worden, dass dieser sein Geschäft auf andere Konzerngesellschaften innerhalb seiner Dachorganisation überträgt.

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