Uber überlegt, Betrieb in Kalifornien auszusetzen

Uber erwägt vorübergehende Betriebseinstellung in Kalifornien (Logo: Uber)

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber erwägt gemäss den Aussgen von CEO Dara Khosrowshahi, nach einer Gerichtsentscheidung vorübergehend den Betrieb in Kalifornien auszusetzen. Wobei Kalifornien einer der wichtigsten Märkte von Uber ist. Hintergrund dazu ist, dass ein Richter diese Woche per einstweiliger Verfügung angeordnet hat, dass die Fahrer bei Uber und dem Konkurrenten Lyft in dem Bundesstaat gemäss einem Gesetz von 2019 als Mitarbeiter statt als unabhängige Unternehmer betrachtet werden müssen.

Ceconomy bestätigt Stellenabbaupläne bei Media-Markt und Saturn

Bei Media-Markt und Saturn werden Jobs gestrichen (Bild: Archiv)

Dass es bei den kriselnden Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn in den kommenden zwei bis drei Jahren zu einem Abbau von 3.500 der rund 45.000 Vollzeitstellen kommt, ist jetzt auch vom Mehrheitseigner der beiden Ketten, der Holding Ceconomy, nach einer Sitzung des Aufsichtsrats bestätigt worden. Publik geworden sind die Pläne zu den Jobstreichungen bereits vor einer Woche, nun wurden sie vom Aufsichtsgremium bestätigt.

Mozilla greift zum Rotstift und streicht ein Viertel aller Stellen

Mozilla leidet unter der Corona-Krise (Logo: Mozilla)

Die Firefox-Entwicklerin Mozilla leidet unter der Corona-Krise und will in etwa jeden vierten Arbeitsplatz streichen. Zudem soll das Geschäft durch die beschleunigte Entwicklung neuer Dienste ausgeweitet werden. Gemäss Mozilla-Chefin Mitchell Baker sollen rund 250 Mitarbeitende ihren Job verlieren, der Standort in Taiwan werde geschlossen.

UPC-Konzernmutter Liberty Global greift nach Sunrise

Elefantenhochzeit: Sunrise könnte bald zur Liberty Global Familie gehören (Logo: Sunrise)

In der Schweizer Telekombranche bahnt sich eine Elefantenhochzeit an. Die UPC-Besitzerin Liberty Global will Sunrise übernehmen. Der Deal hat einen Wert von 6,8 Milliarden Franken, wie Sunrise in einem Communiqué bekannt gibt. Das Barangebot von Liberty Global von CHF 110 pro Aktie impliziert eine Prämie von 32 Prozent gegenüber dem "60 day VWAP" und entspricht einer Aktienrendite von ca. 90 Prozent seit dem IPO von Sunrise im Jahre 2015. Der Verwaltungsrat von Sunrise empfiehlt gemäss dem Communiqué die Annahme des Barangebotes.

Airbnb rüstet sich für den Gang an die Börse

Bild: Airbnb

Die US-amerikanische Online-Zimmervermittlungsplattform Airbnb plant einem Medienbericht zufolge, noch im Verlaufe dieses Monats bei den US-Behörden die Unterlagen für den lang erwarteten Börsengang einzureichen. Die Papiere sollten vertraulich der Aufsicht SEC überreicht werden, schreibt das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Verweis auf Insiderkreise.

Zalando zieht in der Krise Millionen neuer Kunden an Land

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Onlinemodehändler Zalando konnte in der Coronavirus-Krise Millionen von Neukunden an Land ziehen. Ende Juni sei die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel höher bei mehr als 34 Millionen gelegen, hiess es seitens des in Berlin ansässigen Unternehmens. Dem entsprechend legte auch der Umsatz in den ersten sechs Monaten ähnlich stark auf 3,56 Milliarden Euro zu, im zweiten Quartal betrug das Plus sogar 27 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis kletterte leicht auf 113,3 Millionen Euro.

Fusionsgespräche zwischen Twitter und Tiktok

Twitter soll mit Tiktok über eine Fusion verhandeln (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat offenbar Fusionsgespräche mit der unter politischem Druck stehenden chinesischen Video-Plattform Tikzok geführt. Es seien vorläufige Verhandlungen über ein mögliches Zusammengehen gewesen, heisst es in einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ). Allerdings sei unklar, ob Twitter einen Deal anstrebe, der auch das US-Geschäft von Tiktok umfasse. Der Software-Riese Microsoft werde noch als Favorit gesehen, hier den Zuschlag zu bekommen.

Umsatz von T-Mobile US schnellt um über 60 Prozent hoch

Fusion mit Sprint verleiht T-Mobile US Rückenwind (Bild: Wikimedia/ M. Taylor/ CCO)

Die Mobilfunkanbieterin T-Mobile US erhält durch die Fusion mit dem kleineren Konkurrenten Sprint kräftigen Rückenwind. Im zweiten Quartal sei der Umsatz um fast 61 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar geschnellt, wie die Deutsche-Telekom-Tochter bekannt gibt. Wobei das Sprint-Ergebnis erstmals in die Bilanz miteinbezogen wurde. Die Aktie kletterte nachbörslich gleich um mehr als sieben Prozent in die Höhe.

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