Softwareone erwirbt Mehrheit an AWS-Cloud-Spezialistin Synchronet

Softwareone-CEO Dieter Schlosser ist weiter auf Einkaufstour (Bild: zVg)

Die auf End-to-End-Software- und Cloud-Lösungen ausgerichtete Softwareone mit Sitz in Stans hat sich eine Mehrheitsbeteiligung am der US-amerikanischen Synchronet gesichert. Das in Texas domizilierte Unternehmen ist auf AWS-Cloud-Lösungen für digitale Arbeitsplätze fokussiert. Die finanziellen Details zur Beteiligung wurden nicht bekannt gegeben.

SGS schnappt sich Cybersecurity-Spezialistin Brightsight

Logo: SGS

Der börsennotierte, international tätige Warenprüfkonzern SGS mit Hauptstandort in Genf schnappt sich die im holländischen Delft domizilierte Cybersecurity-Spezialistin Brightsight. Brightsight ist auf die Sicherheit von digitalen Zahlungssystemen, Identitätslösungen sowie Internet-of-Things-Plattformen fokussiert.

KPN erteilt Übernahmeangeboten eine Abfuhr

Sitz der KPN in Den Haag (Bild: /Wikipedia/ KPN/ CC BY SY 3.0)

Der niederländische Telekomkonzern KPN hat nach eigenen Angaben gleich zwei Übernahme-Interessenten eine Abfuhr erteilt. Eine Offerte sei von einem Konsortium der Finanzinvestoren EQT AB und Stonepeak Infrastructure gekommen, die andere vom US-Finanzinvestor KKR, teilte KPN mit. Beide Angebote hätten keinen greifbaren und wesentlichen Mehrwert gegenüber der jüngst aktualisierten Wachstumsstrategie von KPN geboten, hiess es.

Kölner Ford-Werke wegen Chipmangel im Kurzarbeitsmodus

Ford: Kölner Werke im Kurzarbeitsmodus wegen Chipmangel (Logo: Ford)

Wegen fehlender Halbleiterchips müssen die Ford-Werke in Köln die Autoproduktion in den nächsten Monaten fast komplett einstellen. Der Konzern habe für die Zeit vom 3. Mai bis zum 18. Juni sowie vom 30. Juni bis zum 9. Juli mit der Arbeitnehmervertretung Kurzarbeit in der Produktion vereinbart, berichtete ein Unternehmenssprecher. In dieser Zeit stünden die Bänder still. Betroffen seien rund 5.000 der 15.000 Mitarbeiter in Köln.

Abraxas kommt relativ gut durch das Coronajahr

Abraxas-Sitz in St. Gallen (Bild: zVg)

Die auf die öffentliche Hand fokussierte IT-Dienstleisterin Abraxas ist relativ gut durch das Corona-Jahr 2020 gekommen. Mit dem operativen Ergebnis von 1,43 Mio. Fran­ken wurde die Erwartungen übertroffen. Als Reingewinn blieben noch 0,2 Mio. Franken hängen. Der Umsatz konnte gegenüber dem Jahr davor um 3,92 Mio. oder knapp über 2 Prozent auf 183,7 Mio. Franken gesteigert werden.

Dell veräussert Cloud-Sparte Boomi an zwei Private-Equity-Firmen

Verkauft Cloud-Sparte Boomi: Dell (Logo: Dell)

Der texanische Computerriese Dell verkauft seine Cloud-Sparte Boomi an die beiden Private-Equity-Firmen Francisco Partners und TPG. Dies gab Dell an seinem Hauptsitz in Round Rock bekannt. Die Transaktion im Wert von 4 Milliarden US-Dollar soll bis Ende 2021 abgewickelt werden. Boomi gehört seit 2010 zu Dell und ist darauf ausgerichtet, unterschiedliche Cloud-Plattformen für Unternehmen zu integrieren.

Grosse Online-Handelsplattformen legen massiv zu

Der Online-Handel legt bei den grossen Anbietern massiv (Bild: Pixabay/ Mashiro Momo)

Der Handel via Internet legt massiv zu. Laut einem Bericht der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) in Genf konnten die dreizehn grössten Online-Handelsplattformen der Welt im vergangenen Jahr Waren im Wert von 2,9 Billionen Dollar (2,65 Billionen Schweizer Franken) umsetzen. Dies entspricht einer Steigerung um 20,5 Prozent gegenüber 2019. Zum Vergleich: 2019 betrug der Anstieg 17,9 Prozent.

Alphabet spart durch Home Office eine Milliarde Dollar an Kosten ein

Google spart durch Home Office (Logo: Google)

Googles Konzernmutter Alphabet hat im ersten Quartal des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 268 Millionen Dollar an Ausgaben allein dadurch eingespart, dass ein grosser Teil der Belegschaft aufgrund von Covid-19 vom Home Office aus arbeitete. Dies führte zu einem drastischen Rückgang von Geschäftsreisen, Ausgabenreduktion für Kundenunterhaltungen oder nicht in Anspruchnahme gesundheitlicher und sozialer Einrichtung im Konzern wie Massagen, Kinderbetreuung etc.

Wisekey manövriert sich wieder in tiefrote Zahlen

Bild: Wisekey

Die in Genf domizilierte Cybersecurity-Spezialistin Wisekey ist im vergangenen Geschäftsjahr wieder tief ins Minus geschlittert. Konkret fuhr das Unternehmen einen Betriebsverlust von 18,5 Millionen Dollar ein. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 28,7 Millionen. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr davor (2019) betrug er nur minus 8,2 Millionen.

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