Umsatzprognose lässt Aktienkurs von Chip-Designer ARM hochschnellen

Logobild: ARM

Der Chip-Designer ARM mit Hauptsitz im britischen Cambridge, dessen Prozessorarchitektur praktisch in allen Smartphones steckt und verstärkt auch in Rechenzentren zum Einsatz kommt, prognostiziert für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 850 und 900 Millionen Dollar. Da Analysten im Schnitt nur mit einem Ausblick von 778 Millionen Dollar gerechnet hatten, schnellte der Kurswert der ARM-Aktie gleich um 50 Prozent nach oben.

Uber schafft erstmals Jahresnettogewinn

Logobild: Uber

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber mit Hauptsitz im kalifornischen San Francisco hat im vergangenen Jahr erstmals einen Jahresnettogewinn verbuchen können. Bei einem Umsatz von 37,3 Milliarden Dollar, was gegenüber dem Jahr davor einem Plus von 17 Prozent entspricht, konnte Uber einen Gewinn von 1,1 Mrd. Dollar erzielen. Zum Vergleich: Ein Jahr davor stand noch ein Minus von 1,8 Mrd. Dollar zu Buche, wie die Kalifornier wissen lassen.

Alibaba weitet Aktienrückkäufe um 25 Milliarden Dollar aus

Logobild: Olaf Kosinky/ CC BY-SA 3.0

Der chinesische Online-Handelsriese Alibaba, der sich zuletzt mit sinkenden Gewinnen konfrontiert sah, weitet seinen Aktienrückkauf massiv aus. Das bis März 2027 laufende Rückkaufprogramm werde um 25 Milliarden Dollar aufgestockt, gab das chinesische Amazon-Pendant bekannt. Die Börsianer nahmen die Pläne gut auf. Die Alibaba-Titel stiegen zunächst um bis zu 3,5 Prozent an.

Google-Rivale Yandex verkauft Russland-Geschäft an Investoren-Konsortium

Die Sankt Petersburger Niederlassung von Yandex (© Glipollastv/ CC BY-SA 2.0)

Der Google-Rivale Yandex, ein russisch-niederländischer Konzern mit Sitz in Amsterdam und operativer Zentrale in Moskau, verkauft sein Russlandgeschäft an eine Investorengruppe. Gemäss einer Mitteilung des Grossunternehmens beträgt die Abfindung insgesamt 475 Mrd. Rubel (4,8 Mrd. Euro). Eine Hälfte der Summe soll in bar, die andere in Aktien von Yandex NV beglichen werden, heisst es.

Gründeraktionäre von Softwareone verlangen ausserordentliche Hauptversammlung

Bild: zVg

Die Gründeraktionäre der Softwareone rund um Daniel von Stockar, B. Curti Holding und René Gilli, die zusammen rund 29 Prozent an dem in Stans in Nidwalden domizilierten Unternehmen halten, verlangen eine ausserordentliche Generalversammlung. Die Gruppe fordert die vollständige Neubesetzung des Verwaltungsrats mit Ausnahme von Daniel von Stockar.

Amazon-Gründer Jeff Bezos will milliardenschweres Aktienpaket veräussern

Trennt sich von milliardenscherem Aktienpaket: Jeff Bezos (© Amazon)

Der Gründer des weltgrössten Online-Versandhandels- und Cloud-Riesen Amazon, Jeff Bezos, will sich von einem milliardenschweren Aktienpaket trennen. Konkret wolle Bezos bis zu 50 Millionen Anteilsscheine des Internet-Giganten auf den Markt werfen, wie das Unternehmen verlauten lässt. Das Paket hat beim aktuellen Preis von 172,13 Dollar je Aktie einen Wert von 8,6 Milliarden Dollar.

Subventionsregen in Milliardenhöhe für neue Chip-Farbriken in den USA

USA plant Milliardensubvention für Chip-Hersteller (Symbolbild: Pixabay/ Public Domain Photography)

Die US-amerikanische Regierung plant offenbar Subventionsausschüttungen in Milliardenhöhe, um grosse Chipproduzenten wie Intel oder Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) beim Bau neuer Chipfabriken in den Vereinigten Staate zu unterstützen. Die bevorstehenden Massnahmen zielten darauf ab, die Herstellung von Halbleitern zu forcieren, die Smartphones, künstliche Intelligenz und Waffensysteme antreiben, wie das "Wall Street Journal" (WSJ) mit Berufung auf Insiderkreise berichtet.

ASML über den Erwartungen

ASML-Zentrale im niederländischen Veldhoven (Bild: A.Ansems/CC BY-SA 3.0)

Beim weltweit grössten Anbieter von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie ASML ist es im Schlussquartal des vergangenen Geschäftsjahres deutlich nach oben gegangen. Konkret erwirtschaftete der Konzern mit Hauptsitz im niederländischen Veldhoven einen Umsatz von gut 7,2 Milliarden Euro. Dies bei einer Bruttomarge von 51,4 Prozent. Damit übertraf Europas wertvollster Techkonzern die Erwartungen der Börsianer.

Netflix mit deutlich mehr Gewinn, Umsatz und Abonnenten

Symbolbild: Souvik Banerjae auf Unsplash.com

Der US-amerikanische Streaming-Riese Netflix mit Zentrale im kalifornischen Los Gatos erwirtschaftete im Schlussquartal des vergangenen Jahres einen Umsatz von 8,8 Milliarden US-Dollar (8,11 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Plus von 12,5 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode. Der Gewinn lag mit 938 Millionen Dollar deutlich über dem Wert von 55 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Aktie des Unternehmens stieg nachbörslich um mehr als acht Prozent auf 532,75 Dollar.

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