Halbleiterhersteller U-Blox weist hohen Verlust aus

Bild: zVg

Auch die Thalwiler Halbleiterherstellerin U-Blox muss dem Pandemiejahr 2020 Tribut zollen. Der Umsatz des Hightech-Konzerns ging insgesamt um 13 Prozent auf 333,5 Millionen Franken zurück, beim Betriebsgewinn (Ebit) wird ein Verlust von 64,8 Millionen Franken ausgewiesen. Bereinigt um Einmaleffekte resultierte ein Gewinn von 18,0 Millionen. Unter dem Strich ergibt sich gemäss den U-Blox-Angaben ein Verlust von 64,6 Millionen. Zum Vergleich: 2019 stand noch ein Gewinn von 12,9 Millionen Franken zu Buche.

Mobilezone mit Einbussen bei Umsatz und Gewinn

Mobilezone-Zentrale in Rotkreuz (Bild: zVg)

Vor allem wegen der Pandemie-bedingten Ladenschliessungen muss die Handyladenkette Mobilezone mit Hauptsitz in Rotkreuz für das vergangene Jahr Einbussen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Konkret erwirtschaftete Mobilezone laut Mitteilung 2020 einen Umsatz von 1,24 Milliarden Franken, was einem Minus von 6,5 Prozent gegenüber dem Jahr davor gleichkommt. Der Betriebsgewinn (Ebit) brach sogar um 26,3 Prozent auf 44,0 Millionen Franken ein. Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 34,5 Millionen Franken übrig - 22,3 Prozent weniger als 2019.

Onlinehändler Coupang mit fulminantem Börsendebut

Logo: Coupang

Dem südkoreanischen Online-Handelsriesen Coupang ist in New York ein ausgesprochen gutes Börsendebut geglückt. Der Eröffnungskurs der Aktie an der Wall Street lag mit 61,50 Dollar mehr als 81 Prozent über dem Ausgabepreis, was einer Unternehmensbewertung von 109 Milliarden Dollar entsprach. Damit nahm Coupang der Dating-App Bumble locker den Titel des grössten Börsengangs des Jahres in den USA ab. Überhaupt ist es der grösste IPO seit dem Börsengang von Alibaba im Jahr 2014.

Ascom legt bei Umsatz und Gewinn zu

Logo: Ascom

Der Schweizer Technologiekonzern Ascom konnte im vergangen Jahr beim Umsatz zulegen und den Gewinn gegenüber dem Jahr davor markant steigern. Konkret erzielte das Unternehmen mit Zentrale in Baar einen Umsatz von 281,0 Millionen Franken, was einem geringfügigen Plus von 0,7 Prozent gegenüber 2019 entspricht. In Lokalwährungen umgelegt hätte das Plus 3,5 Prozent entsprochen.

Online-Videospielplattform Roblox mit starkem Börsen-Debut

Roblox wirkt optisch reduziert u. lebt von der Kreativität der Nutzer (Bild: Roblox)

Die auf Kinder und Jugendliche fokussierte Online-Videospielplattform Roblox mit Zentrale im kalifornischen San Mateo hat einen fulminanten Start auf das New Yorker Börsenparkett hingelegt. Das nicht unumstrittene Unternehmen, auf deren Plattform man dank eines Baukastenprinzips eigene Spiele schaffen kann, stiess bei der Listung seiner Aktien an der New York Stock Exchange (Nyse) auf starkes Anlegerinteresse. Der Einstandskurs lag mit 64,50 Dollar rund 43 Prozent über dem zuvor festgesetzen Referenzpreis.

Automatisierung frustriert viele Angestellte

Roboterisierung: Automatiserung stört Angestellte (Foto: pixabay.com, geralt)

Die zunehmende Automatisierung von Routine-Aufgaben am Arbeitsplatz macht Angestellte oft unzufrieden, weil sie ihre Tätigkeit als weniger bedeutsam wahrnehmen, wenn eine Maschine ihnen zu viel abnimmt. Auch ändern sich durch die technischen Innovationen die Prioritäten und Werte in vielen Arbeitsfeldern, was ebenfalls für Beschäftigte zum Problem werden kann. Dies zeigt eine Studie der finnischen Åbo Akademi.

McAfee möchte Geschäftskundensparte an Finanzinvestoren verkaufen

Logobild: McAfee

Der IT-Sicherheitskonzern McAfee will seine Geschäftskundensparte für rund 4,0 Milliarden Dollar an Finanzinvestoren verkaufen. Das Unternehmen gab einen Deal mit einem Konsortium um die Beteiligungsgesellschaft Symphony Technology Group bekannt, der bis Ende 2021 abgeschlossen werden soll. Der Kaufpreis soll demnach komplett bar gezahlt werden.

US-Börsenaufsicht winkt Zenimax-Übernahme durch Microsoft durch

Microsoft: US-Börsenaufsicht winkt Zenimax-Übernahme durch (© Karlheinz Pichler)

Bereits vergangenen September kündigte Microsoft an, den Mutterkonzern des Spielepublishers Bethesda, also Zenimax, zu kaufen. Stolze 7,5 Milliarden Dollar hat der Konzern dafür aufgewendet und sich Marken wie Fallout, The Elder Scrolls und Dishonored gesichert. Für den endgültigen Abschluss des Deals brauchte es die Zustimmung der US-Börsenaufsicht (SEC) und jene der Europäischen Wettbewerbsbehörde.

Slack wächst massiv, schreibt aber weiter hohe Verluste

Logo-Bild: Pixabay/ Stocksnap

Auch der Bürokommunikationsdienst Slack kann vom Trend zum Home Office in der Coronavirus-Krise grossen Nutzen ziehen und starke Geschäftszuwächse verbuchen. Konkret legte der Umsatz im abgelaufenen Fiskaljahr im Vergleich zum Jahr davor um satte 43 Prozent auf 902,6 Millionen Dollar. Im Schlussquartal 2020 kletterte der Umsatz des Dienstes mit Zentrale in San Francisco um 38 Prozent auf 250,6 Millionen Dollar.

Seiten

Wirtschaft abonnieren