Wirtschaft

Emineo mit stagnierendem Umsatz aber optimistischem Ausblick

Aleardo Chiabotti, CEO von Emineo (Bild: Emineo)

Der Umsatz der auf IT-Beratung und Software Engineering fokussierten Emineo mit Zentrale im innerschweizerischen Zug verharrte 2018 mit 22 Millionen Franken auf dem Vorjahresniveau. Mit dem Gewinn verschiedener Grossprojekte und der verstärkten Rekrutierung zusätzlicher Mitarbeitenden habe man aber eine solide Ausgangsposition für das laufende neue Fiskaljahr geschaffen, teilt das Unternehmen mit.

Deutsche Online-Shopper schicken jede sechste Internet-Bestellung retour

Symbolbild: Pixabay/ Rawpixel

Die Deutschen bestellen gerne im Internet – und schicken jedes sechste Paket wieder zurück, wie Wirtschaftswissenschaftler der Universität Bamberg ermittelt haben. Im vergangenen Jahr seien 280 Millionen Pakete und 487 Millionen Artikel zurückgesandt worden. Damit entstehen Gesamtkosten in Höhe von schätzungsweise 5,46 Milliarden Euro, die einerseits die Kunden durch höhere Marktpreise tragen, andererseits die Margen der E-Commerce-Händler belasten, erklärte Björn Asdecker von der Forschungsgruppe Retourenmanagement.

Intel will angeblich Modemchip-Sparte an Apple verkaufen

Intel will offenbar Modemchip-Sparte verkaufen (Logo: Intel)

Intel will einer Zeitung zufolge seine Modemchip-Sparte abstossen und hat dazu auch Gespräche mit Apple geführt. Der weltgrösste Chiphersteller habe bereits mehrere Interessenbekundungen erhalten, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Dieser sei jedoch noch in einem frühen Stadium. Die Gespräche mit Apple sollen demnach im vergangenen Sommer begonnen haben. Sie seien dann nach der Einigung zwischen dem iPhone-Hersteller und Qualcomm in einem Patentstreit auf Eis gelegt worden.

Wie Spotify strebt auch Slack via Direktplatzierung an die Börse

Slack will via Direktplatzierung an die Börse (Logo: Slack)

Der vor zehn Jahren gegründete Bürokommunikations-Dienst Slack strebt den Gang an die Börse an. Und wie schon zuvor der Musikdienst Spotify, will auch Slack die Gebühren der Investmentbanken umgehen und seine Aktien direkt an der New Yorker Börse platzieren. Dabei soll es zwei Arten von Anteilscheinen geben, die ein unterschiedliches Mitspracherecht beim Unternehmen vorsehen, wie Slack in einer Pflichtmitteilung darlegte. Die A-Aktien sollen über jeweils eine Stimme verfügen, die B-Aktien über zehn Stimmen.

Sony mit Rekordgewinn

Sony profitiert von Gaming und Musik (Bild: Sony)

Florierende Gaming- und Musikgeschäfte haben dem japanischen Elektronikriesen Sony im vergangenen Fiskaljahr, das am 31. März endete, einen Rekordgewinn beschert. Konkret verdiente der Konzern unter dem Strich 916,3 Milliarden Yen (8,3 Milliarden Franken). Dies entspricht einem Mehr gegenüber dem Vorjahr von 86,7 Prozent, wie die Playstation-Entwicklerin in Tokio verlauten liess.

Amazon strebt Lieferzeit von einem Tag an

Amazon Prime: Künftig soll binnen eines Tages geliefert werden (Bild: Amazon)

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon kündigt ein ehrgeiziges Versandziel an. Die Nutzer von Amazons Premium-Zustellungsangebots Prime sollen künftig die bestellten Waren binnen eines Tages erhalten. Um das Lieferversprechen realisieren zu können, will der weltgrösste Online-Versandhändler mit Zentrale in Seattle allein im laufenden Vierteljahr 800 Millionen Dollar investieren.

Uber peilt mit Börsengang Einnahmen von acht bis zehn Milliarden Dollar an

Uber will mit Börsengang kräftig Geld einsammeln (Logo: Uber)

Analysten erwarten den Börsengang des US-amerikanischen Online-Fahrdienstvermittlers Uber auf Anfang Mai. Uber peilt damit Einnahmen von acht bis zehn Milliarden Dollar an. Die Aktien sollen bei Investoren in einer Preisspanne von 44 bis 50 Dollar angeboten werden, heisst es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insiderkreise. Dies würde der Lyft-Rivalin an der New York Stock Exchane (NYSE) eine Gesamtbewertung zwischen 80 und 90 Milliarden Dollar und einen der grössten Börsengänge der Finanzgeschichte bescheren.

Ein Vierteljahrhundert United Security Providers

CEO von United Security Providers: Michael Liebi (Bild: zVg)

Einen runden Geburtstag gibt es bei United Security Providers zu feiern. Seit mittlerweile 25 Jahren bietet das Unternehmen mit Zentrale in Bern einen Rund-um-die-Uhr-Schutz für Webanwendungen und Netzwerke von Banken, Spitälern, Versicherungen, Verwaltungen und Online-Diensten an. Das Firmencredo, unter dem die Schweizer IT-Security-Spezialistin an ihren Standorten in Bern, Zürich und London seit 1994 die Geschäftsprozesse von Unternehmenskunden gegen Cyberrisiken schütze, laute damals wie heute "Protecting what matters".

Erstes Quartal beschert Nokia unerwarteten operativen Verlust

Schreibt rot: Nokia (Bild: Pixabay/Hermann)

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia hat das erste Quartal unerwartet mit einem Verlust abgeschlossen. Der Zeitraum Januar bis März sei überraschend deutlich schwach gewesen, teilte Nokia am Donnerstag mit. Operativ wies Nokia ein bereinigtes Minus von 59 Mio. Euro aus, nach einem Gewinn von 239 Millionen im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit einem Gewinn in etwa auf dem Niveau des Vorjahres gerechnet. Für das Jahr 2018 hatte Nokia bereits rote Zahlen vermeldet.