Watchguard übernimmt Panda Security

Schnappt sich Panda Security: Watchguard (Logo: Watchguard)

Die US-amerikanische Sicherheitsspezialistin Watchguard Technologies mit Sitz in Seattle im Bundesstaat Washington übernimmt die in Spanien domizilierte Endpoint-Schutz-Entwicklerin Panda Security. Die Lösungen von Panda sollen nach Abschluss der Akquisition, die im 2. Quartal erfolgen soll, schnellstmöglich ins Produktangebot von Watchguard integriert werden. Über die finanziellen Hintergründe des Kaufs wurden bislang keine Angaben gemacht.

Coronavirus: Facebook schliesst temporär Niederlassung in London

Facebook verpasst seinem Londoner Büro eine Tiefenreinigung (Symbolbild: Pixabay)

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook schliesst vorübergehend seine Büros in London. Grund dafür ist, dass ein Mitarbeiter aus Singapur, der Ende Februar zu Besuch in England war, positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wie der Zuckerberg-Konzern verlauten lässt. "Wir schliessen unsere London-Büros bis Montag für eine Tiefenreinigung", erklärte ein Sprecher gegenüber der britischen Nachrichtenagentur PA.

R&M kann umsatzmässig weiter zulegen

Produktpalette von R&M (Bild: zVg)

Die auf Verkabelungssysteme für Netzwerkinfrastrukturen fokussierte R&M bleibt weiter auf Wachstumskurs. Das Unternehmen mit Zentrale in Wetzikon im Zürcher Oberland erzielte gemäss Mitteilung im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 4,4 Prozent, währungsbereinigt liegt das Wachstum bei 6,8 Prozent. Konkret liegt der erzielte Umsatz bei 276,7 Millionen Schweizer Franken. Der operative Gewinn ging allerdings leicht zurück. Der Konzern macht dafür hohe Investitionskosten für die Integration der neu akquirierten Firmen und für die Expansion der Marktorganisationen verantwortlich.

Vermittlungsportale liefern erstmals Buchungsdaten an EU

Airbnb und Co liefern erstmals Buchungsdaten (Logo: Airbnb)

Buchungen über Airbnb, Booking, Expedia und Tripadvisor sollen erstmals europaweit statistisch erfasst werden. Das soll auch mehr Überblick über die in manchen Städten beklagten Auswüchse der privaten Zimmervermittlungen geben, wie die EU-Kommission gestern in Brüssel mitteilte. Nutzer und Nutzerinnen würden aber nicht registriert und der Datenschutz gewahrt. Die vier Vermittlungsportale haben nach Angaben der Brüsseler Behörde eine Vereinbarung mit dem EU-Statistikamt Eurostat getroffen. Geliefert würden Zahlen zu gebuchten Übernachtungen und Gästen.

Ericsson lanciert Bau von 5G-Basisstationen in Texas

Ericsson nimmt Fabrik zum Bau von 5G-Anlagen in Texas in Betrieb (Logo: Ericsson)

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson hat vor dem Hintergrund des Handelskriegs zwischen den USA und China eine Produktionsstätte für 5G-Mobilfunkanlagen im US-Bundesstaat Texas in Betrieb genommen. Das erste Produkt, das in der Fabrik hergestellt wird, ist eine sogenannte Street-Macro-Basisstation, wie das Unternehmen mitteilte. Diese Variante wird vor allem von Ericsson-Kunden in Nordamerika beim Aufbau der 5G-Netze verwendet.

UK-Finanzinvestor verkauft Teamviewer-Aktien für 700 Millionen Euro

Teamviewer-Aktien liegen gut im Kurs. Permira verkauft (Logo: Teamviewer)

Der britische Beteiligungsfonds Permira hat sich den Kurssprung bei Teamviewer in der Corona-Krise zunutze gemacht und über Nacht Aktien für gut 700 Mio. Euro verkauft. 22 Millionen Papiere des deutschen Software-Herstellers seien zu je 32 Euro bei institutionellen Investoren platziert worden, teilte der Finanzinvestor mit. Der Platzierungspreis für die Aktien lag um gut acht Prozent unter dem Schlusskurs vom Dienstag. Permira hatte bereits beim Börsengang Ende September 2,2 Milliarden Euro eingenommen, nun kommen 704 Millionen hinzu.

Hewlett Packard Enterprise bekommt die Auswirkungen des Coronavirus zu spüren

HPE senkt den Ausblick (Logo: HPE)

Beim US-amerikanischen IT-Riesen Hewlett Packard Enterprise drücken die Auswirkungen des Coronavirus kräftig auf die Zahlenbilanz des ersten Quartals im neue Geschäftsjahr. Der Konzern mit Zentrale in Palo Alto im Silicon Valley senkt daher auch den Ausblick auf das gesamt Fiskaljahr 2020.

Foxconn produziert in China wegen Coronavirus nur noch mit halber Kraft

Foxconn fährt Produktion zurück (Logo: Foxconn)

Der Foxconn-Konzern mit Sitz in Taiwan, grösster Zulieferer für elektronische Geräte wie Smartphones, Flachbildfernseher oder Laptops, hat die Produktion in seinen Werken in China wegen des Coronavirus um die Hälfte zurückfahren müssen. Konzernchef Young Liu sagte in einer Telefonkonferenz, die Rückkehr zur Vollauslastung erwarte er nicht vor Ende März. Foxconn produziert unter anderem Teile für das iPhone von Apple und baut es zusammen.

Waymo füllt Kriegskasse auf – erstmals auch mit Hilfe externer Geldgeber

Bild: Waymo

Der Entwickler von autonomen Autos Waymo hat sich 2,25 Milliarden US-Dollar frisches Geld von Investoren geholt. Es ist die erste Finanzierungsrunde der Google-Schwester mit externen Geldgebern. Darunter sind der Auftragsfertiger Magna, Finanzinvestoren wie Silver Lake sowie der Google-Dachkonzern Alphabet. In Waymo ging Googles Programm für autonomes Fahren auf, die Firma gilt als besonders weit in der Entwicklung von derlei Systemen. Waymo experimentiert gerade mit einem Robotaxi-Service in Arizona und würde gerne Autohersteller mit seiner Technik versorgen.

Apple will mit Vergleichszahlung den Akku-Gerichtsstreit beenden

Will einen Schlussstricht beim Gerichtsstreit um Akkus ziehen: Apple (Bildquelle: Wikipedia/CC)

Der US-amerikanische IT-Gigant Apple will dem jahrelangen Gerichtsstreit um gedrosselte iPhones mit einer Vergleichszahlung von bis zu einer halben Milliarde Dollar ein Ende setzen. Betroffene Kunden sollen dabei einen Betrag von 25 Dollar pro Gerät erhalten, ist den kalifornischen Gerichtsunterlagen zu entnehmen. Apple bietet mindestens 310 Millionen Dollar, betont aber zugleich, die Einigung sei nicht mit einem Schuldeingeständnis verbunden.

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