Blackberrys Umsatz deutlich unter den Erwartungen

Logo: Blackberry

Der kanadische Softwarehersteller Blackberry hat im vergangenen Geschäftsquartal die Erwartungen der Wall Street verfehlt. Der Umsatz sank nach Firmenangaben von 282 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum auf nun 210 Millionen Dollar und lag damit unter der Analystenprognose von rund 245 Millionen Dollar. Der Nettoverlust vergrösserte sich im vierten Quartal (per 28. Februar) von 41 Millionen auf 315 Millionen Dollar.

Börsendebüt wird für Deliveroo zur Bauchlandung

Deliveroo-Zusteller (Bild: Wikipedia/MosieurJ./ CC BY SA 2.0)

Das Börsendebüt von Deliveroo ist gründlich danebengegangen: Die Aktien des britischen Essenslieferdienstes stürzten am gestrigen Mittwoch gleich nach dem Start an der Londoner Börse um fast ein Drittel ab, auf 271 Pence. Zuletzt kosteten sie mit einem Abschlag von rund 22 Prozent 306 Pence (3,6 Euro). Dabei waren die letzten Meter vor dem Börsengang auch schon holprig: Der Ausgabepreis von 390 Pence je Deliveroo-Aktie lag am unteren Ende der Bewertungsspanne.

Swisscom-Aktionäre genehmigen Dividende, Michael Rechsteiner neuer Verwaltungsratspräsident

Michael Rechsteiner wurde zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt (Bild: Swisscom)

An der heutigen Generalversammlung der Swisscom, die aufgrund der Pandemie virtuell über die Bühne ging, haben die Aktionäre sämtliche Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. So auch dem Vorschlag, die ordentliche Dividende wie im Vorjahr auf CHF 22 brutto pro Aktie festzulegen. Am 8. April 2021 wird demnach den Aktionären nach Abzug der eidg. Verrechnungssteuer von 35 Prozent eine Nettodividende von CHF 14.30 pro Aktie ausbezahlt. Die Zahl aller registrierter Swisscom-Aktionäre lag Ende März 2021 bei rund 76'000.

Adesso Schweiz erzielt erneut Rekordumsatz

Logo: Adesso

Der Beratungs- und IT-Dienstleister Adesso Schweiz erzielte im vergangenen Jahr der Pandemie zum Trotz neuerlich einen Rekordumsatz. Nachdem schon 2019 der Umsatz um 21 Prozent zulegen konnte, betrug das Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr 17 Prozent. Laut den Unternehmensangaben kam der Gesamtumsatz 2020 auf insgesamt 72,5 Millionen Schweizer Franken zu liegen. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg auf nunmehr 370 an.

Hitachi greift sich US-Software-Unternehmen Globallogic

Hitachi-Zentrale in Tokio (Bild: Nippon Life Insurance/ CC BY SA 3.0)

Der japanische Mischkonzern Hitachi mit Hauptsitz in Tokio schnappt sich das US-amerikanische Softwarehaus GlobalLogic und legt dafür insgesamt 9,6 Milliarden Dollar (9,04 Milliarden Schweizer Franken) auf den Tisch, wie das Unternehmen verlauten lässt. Hitachi wolle mit dem Zukauf sein Geschäft mit Informationstechnologien in ausländischen Märkten erweitern, heisst es.

Türkische Wirecard-Tochter geht an niederländische Investorin Finch Capital

Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: zVg)

Dem Insolvenzverwalter des Skandalkonzerns Wirecard ist es neun Monate nach dem Zusammenbruch des Unternehmens gelungen, die türkische Gesellschaft der insolventen Wirecard an die niederländische Finanzinvestorin Finch Capital zu verkaufen. Finch Capital hat für die Übernahme einen neuen Bezahldienstleister namens Nomu Pay in Irland gegründet hat. Über die Verkaufssumme gab Insolvenzverwalter Michael Jaffé vorerst keine Auskunft.

Deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft erneut zu Streik bei Amazon auf

Bild:Verdi

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten des Versandhändlers Amazon an sechs Standorten in Deutschland zu einem viertägigen Streik vor Ostern aufgerufen. Er sollte mit Beginn der Nachtschicht vom gestrigen Sontag beginnen. Betroffen sind die Standorte Werne, Rheinberg (beide Nordrhein-Westfalen), Leipzig (Sachsen), Koblenz (Rheinland-Pfalz) und zwei Standorte im hessischen Bad Hersfeld.

Xiaomi will künftig auch Elektroautos bauen

Logo: Xiaomi

Xiaomi liebäugelt offenbar mit der Produktion von Elektrofahrzeugen. Zu diesem Zweck wolle die chinesische Smartphone-Herstellerin die Werke des Autobauers Great Wall Motor nutzen, lassten drei mit dem Vorgang vertraute Personen durchsickern. Demnach sollen die Autos unter der Marke Xiaomi auf den Markt gebracht werden.

Abacus wächst erneut zweistellig und gibt Kurzarbeitsentschädigung zurück

Abacus-CEO Claudio Hintermann (Bild: zVg)

Die auf Business-Software für KMUs und Öffentliche Verwaltungen ausgerichtete Abacus mit Sitz in Wittenbach konnte dem Pandemiejahr zum Trotz zum fünften Mal in Folge ein zweistelliges Wachstum erwirtschaften. Das unerwartet hohe Plus habe das Unternehmen dazu bewogen, die vom Staat erhaltenen Entschädigungen in Millionenhöhe für Kurzarbeit vorzeitig zurückzuzahlen, heisst es aus dem St. Gallischen.

Seiten

Wirtschaft abonnieren