Amazon verifiziert "Pinkelproblem"

Amazon: Gibt zu, dass Lieferfahrer mitunter in Flaschen urinieren (Logo: Amazon)

Der weltgrösste Onlinehändler Amazon hat sich nach einer Twitter-Auseinandersetzung darüber, wo und wie Beschäftigte ihre Notdurft verrichten, bei einem US-Abgeordneten entschuldigt. Am Osterwochenende räumte der Konzern von Multimilliardär Jeff Bezos in einer Mitteilung ein, dass Lieferfahrer mitunter keine Toiletten fänden und bestätigte somit erstmals Berichte, wonach Mitarbeiter unter hohem Zeitdruck im stressigen Arbeitsalltag in Flaschen urinieren.

Marktkapitalisierung von Kryptowährungen erstmals über zwei Billionen US-Dollar

Kryptowährungen: Erstmals mehr als zwei Billionen Dollar wert (Bild: Pixabay/Designwegjae)

Der Kryptowährungsmarkt hat wertmässig erstmals die Kapitalisierungsmarke von zwei Billionen Dollar geknackt. Laut Angaben der Krypto-Marktbeobachter Coingecko und Blockfolio erreichten alle Digital-Währungen zusammenaddiert am Montag eine Bewertung von rund 2,02 Billionen US-Dollar.

Google gewinnt im Urheberrechts-Streit gegen Oracle

Google kann milliardenschwere Klage abwehren (Logo: Google)

Der Online-Gigant Google hat eine milliardenschwere Klage des Softwarekonzerns Oracle wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen beim Smartphone-System Android vor dem Obersten US-Gerichtshof abgewehrt. Der Supreme Court entschied am gestrigen Montag in Washington, dass Google keine Rechtsverstösse begangen habe und überstimmte damit ein Urteil aus unterer Instanz.

Pentagon vergibt milliardenschweren Auftrag an Microsoft

Sitz des Pentagons (Bild David B. Gleason/ CC BY SA 2.0)

Das Pentagon hat für bis zu 21,9 Milliarden Dollar Headsets und Cloud-Dienste bei Microsoft bestellt. Der Vertrag läuft über bis zu zehn Jahre und umfasst unter anderem die Produktion von rund 120.000 auf Microsofts Hololens-Hardware aufbauenden Augmented-Reality-Brillen, wie ein Unternehmenssprecher erklärte. Microsoft hatte 2018 zunächst für rund 480 Millionen Dollar die Entwicklung von Prototypen vereinbart.

Blackberrys Umsatz deutlich unter den Erwartungen

Logo: Blackberry

Der kanadische Softwarehersteller Blackberry hat im vergangenen Geschäftsquartal die Erwartungen der Wall Street verfehlt. Der Umsatz sank nach Firmenangaben von 282 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum auf nun 210 Millionen Dollar und lag damit unter der Analystenprognose von rund 245 Millionen Dollar. Der Nettoverlust vergrösserte sich im vierten Quartal (per 28. Februar) von 41 Millionen auf 315 Millionen Dollar.

Börsendebüt wird für Deliveroo zur Bauchlandung

Deliveroo-Zusteller (Bild: Wikipedia/MosieurJ./ CC BY SA 2.0)

Das Börsendebüt von Deliveroo ist gründlich danebengegangen: Die Aktien des britischen Essenslieferdienstes stürzten am gestrigen Mittwoch gleich nach dem Start an der Londoner Börse um fast ein Drittel ab, auf 271 Pence. Zuletzt kosteten sie mit einem Abschlag von rund 22 Prozent 306 Pence (3,6 Euro). Dabei waren die letzten Meter vor dem Börsengang auch schon holprig: Der Ausgabepreis von 390 Pence je Deliveroo-Aktie lag am unteren Ende der Bewertungsspanne.

Swisscom-Aktionäre genehmigen Dividende, Michael Rechsteiner neuer Verwaltungsratspräsident

Michael Rechsteiner wurde zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt (Bild: Swisscom)

An der heutigen Generalversammlung der Swisscom, die aufgrund der Pandemie virtuell über die Bühne ging, haben die Aktionäre sämtliche Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. So auch dem Vorschlag, die ordentliche Dividende wie im Vorjahr auf CHF 22 brutto pro Aktie festzulegen. Am 8. April 2021 wird demnach den Aktionären nach Abzug der eidg. Verrechnungssteuer von 35 Prozent eine Nettodividende von CHF 14.30 pro Aktie ausbezahlt. Die Zahl aller registrierter Swisscom-Aktionäre lag Ende März 2021 bei rund 76'000.

Adesso Schweiz erzielt erneut Rekordumsatz

Logo: Adesso

Der Beratungs- und IT-Dienstleister Adesso Schweiz erzielte im vergangenen Jahr der Pandemie zum Trotz neuerlich einen Rekordumsatz. Nachdem schon 2019 der Umsatz um 21 Prozent zulegen konnte, betrug das Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr 17 Prozent. Laut den Unternehmensangaben kam der Gesamtumsatz 2020 auf insgesamt 72,5 Millionen Schweizer Franken zu liegen. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg auf nunmehr 370 an.

Hitachi greift sich US-Software-Unternehmen Globallogic

Hitachi-Zentrale in Tokio (Bild: Nippon Life Insurance/ CC BY SA 3.0)

Der japanische Mischkonzern Hitachi mit Hauptsitz in Tokio schnappt sich das US-amerikanische Softwarehaus GlobalLogic und legt dafür insgesamt 9,6 Milliarden Dollar (9,04 Milliarden Schweizer Franken) auf den Tisch, wie das Unternehmen verlauten lässt. Hitachi wolle mit dem Zukauf sein Geschäft mit Informationstechnologien in ausländischen Märkten erweitern, heisst es.

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