Softbank mit Milliardengewinn

Verbucht Milliardengewinn: Softbank (Bild: Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

Ein Jahr nach einem Rekordverlust punktet der japanische Technologieinvestor Softbank dank mehrerer erfolgreicher Börsengänge. Im Geschäftsjahr zu Ende März sei ein Nettogewinn von 4,99 Billionen Yen (umgerechnet 37,8 Milliarden Euro) verzeichnet worden, teilte das Unternehmen des Gründers Masayoshi Son mit.

Xiaomi in den USA bald nicht mehr black-gelistet

Darf in den USA wieder Geschäfte machen: Xiaomi

Die chinesische Smartphone-Anbieterin Xiaomi ist in den Vereinigten Staaten wieder eine "normale" Marktplayerin. Die US-amerikanische Regierung nimmt den Konzern nämlich von einer schwarzen Liste und macht damit einen Schritt aus der Amtszeit von Donald Trump rückgängig. Mit den im Jänner verhängten Sanktionen sollte unter anderem amerikanischen Investoren verboten werden, Xiaomi-Aktien zu kaufen.

Deutsche Telekom mit gutem Startquartal

Gut gestartet: Deutsche Telekom (Bild: zVg)

Die Deutsche Telekom hat im neuen Geschäftsjahr ein gutes Startquartal hingelegt. In den ersten drei Monaten des Jahres schnellte der Umsatz um knapp ein Drittel auf 26,4 Milliarden Euro hinauf. Aus eigener Kraft - also ohne die Übernahme von Sprint in den USA und Währungseffekte - sei der Konzern um 7,1 Prozent gewachsen, teilt der Konzern mit Zentrale in Bonn mit.

Lockdown drückt Ceconomys Umsätze

Ceconomy spürt die anhaltenden Lockdowns (Bild:Ceconomy)

Der anhaltende Lockdown in Teilen Europas wie Deutschland und den Niederlanden belastet den Elektronikhändler Ceconomy, der Dachmutter von Mediasaturn weiter schwer. Der Umsatz sank im zweiten Geschäftsquartal (per Ende März) von 4,6 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Düsseldorf mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte sowie Portfolioveränderungen lag das minus bei 5,7 Prozent. Der Online-Umsatz stieg hingegen erneut massiv und machte mit 2,1 Milliarden Euro nahezu die Hälfte des Konzernumsatzes aus.

CEOs rechnen in den nächsten zwei Jahren mit Wirtschaftsboom

CEOs rechnen mit Wirtschaftsboom (Bild: Pixabay/ Diggity Marketing)

Für die nächsten zwei Jahre rechnen 60 Prozent der CEOs und leitenden Angestellten mit einem Wirtschaftsboom. 40 Prozent glauben an eine stagnierende Situation. Dies belegt eine aktuellen Studie des Research- und Beratungsunternehmens Gartner. Und dieser zufolge gehen immerhin 35 Prozent der Befragten davon aus, dass das Umsatzniveau von 2019 bereits in diesem Jahr wieder erreicht oder übertroffen werde.

Halbleiter-Engpässe erreichen nun auch Telefone, Heimelektronik und Haushaltsgeräte

Auch bei Fritzbox-Hersteller AVM könnte es zu Lieferengpässen kommen (Bild: AVM)

Die Lieferengpässe bei Elektronikbauteilen könnten in der nächsten Zeit neben der Autoindustrie auch die Hersteller von Unterhaltungselektronik oder Telekommunikationsgeräten treffen. Verbraucher müssten mit längeren Lieferzeiten und steigenden Preisen rechnen, berichtete die "Welt am Sonntag". Die Zeitung hatte 20 Anbieter etwa von Routern, Telefonen, Unterhaltungselektronik und Hausgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen befragt.

Chipmangel: Daimler legt Fertigung der E-Klasse in Sindelfingen auf Eis

Symbolbild: Pixabay/Herbert2512

Der globale Chipmangel im Bereich Autoelektronik führt nun auch beim Daimler-Werk in Sindelfingen vorübergehend zu einem Stillstand bei der Produktion. Vom Fertigungsstopp betroffen ist gemäss Berichten in der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" die Mercedes-Benz E-Klasse.

Sonova übernimmt Sennheiser Consumer Division

Funkkopfhörer von Sennheiser (Bild: zVg)

Der Schweizer Hörgerätehersteller Sonova baut sein Angebot aus. Das für die Marke Phonak bekannte Unternehmen übernimmt laut Angaben von Sonova vom Freitag die Sennheiser Consumer Division und damit vor allem das Geschäft mit Kopfhörern und Hearables für Privatkunden. Der Kaufpreis wird mit 200 Millionen Euro angegeben. Die Transaktion unterliege der Genehmigung der Regulierungsbehörden und soll in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2021 abgeschlossen werden.

Datacolor zurück in der Gewinnzone

Datacolor ist auf digitales Farbmanagement fokussiert (Bild: zVg)

Die auf digitale Farbmanagementlösungen ausgerichtete Datacolor mit Schweizer Sitz in Luzern ist in der ersten Hälfte des Fiskaljahres 2020/21 (per Ende März) wieder in die Gewinnzone zurück. Das Betriebsergebnis (Ebit) konnte das Unternehmen im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 13,9 Prozent auf 3,2 Millionen Dollar steigern, was eine Ebit-Marge von 8,6 Prozent (VJ 8,0 Prozent) ergab. Das Nettoergebnis übertraf den Vergleichswert des Vorjahrs dank eines überdurchschnittlich hohen Finanzgewinns deutlich und belief sich auf 5,3 Millionen Dollar.

Xing-Betreiberin New Work mit weniger Umsatz aber mehr Profit

Bild: Archiv

Die Betreiberin des Karrierenetzwerkes Xing, New Work, konnte im Auftaktquartal 2021 den Gewinn gegenüber derselben Vorjahresperiode deutlich steigern. Konkret legte der Konzern beim Ebitda verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um knapp die Hälfte auf 24,9 Millionen Euro zu. Das Konzernergebnis von 12 Millionen Euro lag mehr als 60 Prozent über dem Vorjahreswert. Als Grund für das Plus bei Gewinn und Konzernergebnis macht New Work Kostenreduktionen geltend.

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