Elon Musk droht Ungemach wegen angeblichen Wertpapierbetrugs

Ihm droht eine Sammelklage: Elon Musk (Bild: Steve Jurvetson/CC BY-SA 3.0)

Tesla-Chef Elon Musk droht nach seinem Einstieg als Grossinvestor bei Twitter rechtlicher Ärger: Ein Aktionär des Unternehmens startete wegen angeblichen Wertpapierbetrugs eine potenzielle Sammelklage gegen den Multimilliardär bei einem Gericht in New York. Das teilte die zuständige Anwaltskanzlei mit. Der Kläger beschuldigt Musk, sein Twitter-Investment nicht innerhalb der gesetzlichen Meldefrist öffentlich gemacht zu haben. Dadurch sei eine Börsenreaktion hinausgezögert und der Aktienkurs künstlich niedrig gehalten worden, während er seinen Anteil weiter ausbaute.

Twitter will Tesla-Chef Elon Musk in den Verwaltungsrat holen

Elon Musk (Bild: Steve Jurvetson/CC BY-SA 3.0)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter mit Zentrale in San Francisco will den Grossaktionär und Tesla-Chef Elon Musk in den Verwaltungsrat holen. Erst am Montag war bekanntgeworden, dass der laut Forbes reichste Mann der Welt einen Anteil von 9,2 Prozent an der Social-Media-Plattform hält und damit grösster Twitter-Einzelaktionär vor Vanguard ist. Mit dem neuen Posten gehen Einschränkungen einher: Als Twitter-Direktor ist es Musk nicht möglich, als Individuum oder Teil einer Gruppe seinen Anteil auf mehr als 14,9 Prozent hochzuschrauben.

Tesla-Chef Musk grösster Twitter-Aktionär

Grösster Twitter-Aktionär: Elon Musk (Bild: Duncan Hull/CC BY-SA 3.0)

Elon Musk ist zum grössten Aktionär von Twitter geworden. Der Tech-Milliardär hält einen Anteil von 9,2 Prozent, wie der Kurznachrichtendienst mitteilte. Die Twitter-Aktie stieg danach im vorbörslichen US-Handel zeitweise um mehr als ein Viertel. Musk gehört zu den bekanntesten Twitter-Nutzern mit gut 80 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten.

Twitter geht gegen Fake News im Kontext mit Ukraine-Krieg vor

Geht verstärkt gegen Fake-News vor: Twitter (Bild: Pixabay/Mizter)

Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs kämpfen Social-Media-Plattformen mit einem zunehmenden Ausmass an Desinformation. Betreiber greifen daher immer häufiger zu Account-Sperren oder der Löschung von Beiträgen. So auch Twitter. In einem Blogbeitrag teilte der Kurznachrichtendienst mit, mehr als 50.000 Inhalte gekennzeichnet oder entfernt zu haben, weil sie gegen die Regeln für manipulierte Medien verstossen hätten. Darüber hinaus wurden 75.000 Accounts wegen "Manipulation der Plattform und Spam" gelöscht.

Twitter sperrt Account des russischen Vize-UN-Botschafters

Twitter sperrt Konto von Dmitri Poljanski, das als russische Propagandaschleuder gilt (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat nach Angaben des stellvertretenden russischen UN-Botschafters zufolge dessen Konto wegen missbräuchlicher Benutzung im Zuge des Ukraine-Krieges gesperrt. "Das ist sehr bedauerlich, und dies verdeutlicht, wie sehr alternative Sichtweisen und freie Presse und Informationsfreiheit von Twitter und in diesem Land (den USA) geschätzt werden", monierte Dmitri Poljanski am Freitag in New York. Er kündigte an, ein Konto beim Messaging-Dienst Telegram zu eröffnen.

Twitter weiterhin Plattform für russische Desinformation

Offizielle russische Stellen benutzen Twitter zur Verbreitung zur Desinformation über den Ukraine-Krieg (Bild: Pixabay)

Seit Wochen häufen sich auf sozialen Medien Nachrichten über den Ukraine-Krieg, nicht selten in Begleitung von erschreckendem Bildmaterial. Auf der Suche nach Informationen ist allerdings Vorsicht geboten – denn zwischen vertrauenswürdigen Quellen findet sich häufig Desinformation. Um die Reichweite russischer Propaganda einzuschränken, hat die EU bereits Staatssender wie RT und Sputnik sperren lassen. Auch Social-Media-Plattformen selbst greifen vermehrt zu Löschungen. Mit Ausnahmen.

Twitter mit spezieller Version für Tor-Browser

Twitter will russischen Einwohner Zugang zur Plattform trotz Blockade ermöglichen (Logo: Twitter)

Twitter will den Einwohnern Russlands den Zugang zum Mikrobloggingdiesnt auch bei einer Blockade ermöglichen. Zu diesem Zweck machte die US-Social-Media-Plattform eine Version verfügbar, die speziell auf den auf Datenschutz ausgelegten Tor-Browser ausgerichtet ist. Bei Tor bewegen sich Nutzer nicht im allgemeinen Web, sondern in einem eigenen Netzwerk mit anonymisierten Daten.

Twitter blockiert Werbung in Ukraine und Russland

Twitter blockiert Werbung in Russland und Ukraine (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Kurznachrichtendienst Twitter blockiert bis auf weiteres Werbeanzeigen in den kriegsführenden Ländern Russland und Ukraine. Auf diese Weise wolle man sicherstellen, dass wichtige Informationen zur öffentlichen Sicherheit in den beiden Staaten hervorgehoben werden, teilte der Konzern auf seinem Nachrichtendienst mit. Werbung würde von solchen Informationen ablenken.

Facebook und Twitter reagieren mit Einschränkungen auf Russlands Ukraine-Einmarsch

Das Twittern wird eingeschränkt (Symbolbild: Pixabay)

Die Facebook-Mutterfirma Meta als auch der Kurznachrichtendienst Twitter reagieren mit Einschränkungen ihrer sozialen Netzwerke auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Wie etwa Nathaniel Gleicher, der Sicherheitschef bei Facebook, via Twitter bekannt gab, sei man dabei, russische Staatsmedien daran zu hindern, in dem sozialen Netzwerk weltweit Anzeigen zu schalten oder dort Geld zu verdienen.

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