Online Traffic bei China-Werbung oft Fake

Smartphones: Chinas Online Traffic oft unecht (Foto: Flickr)

2019 war fast ein Drittel des chinesischen Online Traffic bei Werbung gefälscht. Das bedeutet, dass Marken ihre Klick-Zahlen künstlich aufgebläht haben, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Diese Praxis hat die Industrie jedoch 28 Milliarden Yuan (etwa 3,76 Mrd. Schweizer Franken) gekostet, wie ein Bericht des Marktanalyseunternehmens Miaozhen Systems belegt.

Deutsche Verlage ziehen Klage gegen Google zurück

Google: In Deutschland ziehen die Verlage ihre Klage zurück (Logo: Google)

Im Streit über die Veröffentlichung von Pressetexten im Internet haben deutsche Verlage eine Klage gegen Google vor dem Landgericht Berlin zurückgezogen. Der Grund sei die zu erwartende Einschätzung des Gerichts, dass das deutsche Presseleistungsschutzrecht nicht anwendbar sei, erklärte die Verwertungsgesellschaft VG Media, die die Interessen der Verlage vertritt, nach der mündlichen Verhandlung.

Microsoft ersetzt News-Journalisten durch Künstliche Intelligenz

Bild: MSN

Der Redmonder Software-Gigant Microsoft will künftig verstärkt auf Künstliche Intelligenz (KI) setzen, umd die News für die für die Nachrichtenplattformen Microsoft Network (MSN) und Microsoft News auszuwählen und zu bearbeiten. Dies geht zulasten von zuliefernden Journalisten-Teams, die parallel dazu ausgedünnt werden.

Schweizer Online-Medien legen massiv an Reichweite zu

Die Top 10 der Schweizer Online-Medien nach Reichweite (Tabelle: Net-Metrix)

Die Schweizer Online-Medien haben im vierten Quartal 2019 massiv an Reichweite gewonnen. Wobei unter den zehn reichweitenstärksten Webangeboten die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) den grössten Nutzungszuwachs gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahes verzeichnen (+6,3 Prozentpunkte monatliche Reichweite) konnte. Die "Alte Tante" erreicht nun monatlich rund 2,3 Millionen Unique User – also mehr als ein Drittel der Schweizer Onliner, wie aus der jüngsten Erhebung von Net Metrix hervorgeht (Net-Metrix-Profile 2020/1).

Virtuell wird real – neue Technologien für die Medien der Zukunft

Vermischte Realitäten am Paradeplatz. (Visualisierung: Media Technology Center)

Bewegte Bilder in der Zeitung wie bei Harry Potter oder digitale Wetterprognosen auf Berndeutsch? Neue Medientechnologien verändern den Journalismus. Das Media Technology Center der ETH Zürich unterstützt Medienunternehmen auf dem Weg in die Zukunft.

Australien plant "Nachrichten-Boykott" gegen US-IT-Riesen

Australiens Kartellbehörde schlägt einen "Nachrichten-Boykott" gegen die US-Mediengiganten wie Google und Facebook vor und empfiehlt australischen Medienhäusern in einem Strategiepapier, einen solchen Boykott als Druckmittel in den Verhandlungen mit den Technologiekonzernen über eine faire Nutzungsgebühr einsetzen.

Digitalradio bietet mehrsprachige Informationen zu Covid-19

Das Bedürfnis nach qualitativ hochwertiger Information in mehreren Sprachen ist in der Corona-Krise stark angestiegen, nicht nur Fernsehen hat dabei enorm an Bedeutung gewonnen, sondern auch Radio sowie das Digitalradioangebot. So werden auf Initiative des Sendernetzbetreibers RTG Radio Technikum die Digitalradionutzer in Österreich jetzt neben Deutsch auch auf Englisch, Bosnisch, Serbisch, Kroatisch, Rumänisch und Türkisch über die neuesten Ereignisse informiert.

Auch Werbespot-Rangliste von Youtube Schweiz von Corona dominiert

Logo: Youtube

Dass die Corona-Krise im Schweizer Wirtschafts- und Gesellschaftsleben derzeit omnipräsent ist, findet auch im "Youtube Ads Leaderboard Schweiz Q1 2020", also den Top fünf Werbevideos auf Youtube in der Schweiz von Januar – März, den entsprechenden Niederschlag. Platz eins, zwei und vier nehmen nämlich Spots des schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit ein, die mit Verhaltensregeln in der Krise aufwarten.

Google muss in Frankreich für Artikel bezahlen

Google: Gesetz sieht Zahlung für Artikel vor (Foto: Pixabay/Firmbee)

Die französische Wettbewerbsbehörde verdonnert Google dazu, Nachrichtenagenturen für die Verwendung von Artikeln oder Auszügen in seinen News-, Search- und Discovery-Seiten zu bezahlen. Das Unternehmen soll die Preise dabei selbst aushandeln. Diese Massnahme ist Teil der EU-Urheberrechtsreform von 2019, die grosse Internetfirmen wie Google oder auch Facebook dazu anhält, Urheber für den Upload von Inhalten angemessen auszuzahlen.

Gericht lehnt Freilassung von Wikileaks-Gründer Julian Assange ab

Aus der erhofften und von seinen Anwälten beantragten Freilassung des Wikileaks-Gründers Julian Assange unter Kautionsauflagen wegen der Coronavirus-Pandemie wird nichts. Das Gericht lehnte den Antrag ab. Assange war heute zu einer angesetzten Routineanhörung per Video dazugeschaltet gewesen.

Seiten

Medien abonnieren