Deutsche Einwanderungsgeschichte virtuell

Ein virtuelles Museum soll im Internet die Einwanderung in Deutschland zum Thema machen. Besucher sollen – etwa über eine Virtual-Reality-Brille – in eine am Computer erschaffene Stadtlandschaft eintauchen, in der 3D-Objekte, Dokumente, Videos und Tonaufnahmen zu finden sind, die die Migrationsgeschichte greifbar machen. Das Museum soll bald online gehen, voraussichtlich in zwei Wochen. Ein genaues Datum steht aber noch nicht fest.

Amerikanische Online-Medien blockieren EU-Nutzer

Wer auf die Webseite der wohl wichtigsten Zeitung Kaliforniens gehen will, hat momentan als Europäer Pech: Die LA Times schreibt, "momentan in den meisten europäischen Ländern nicht mehr erreichbar" zu sein. Man prüfe "technische Compliance-Lösungen", um "alle Leser mit unserem preisgekrönten Journalismus bedienen zu können". Dasselbe gilt für andere Medienangebote wie die Chicago Tribune, The Baltimore Sun oder den Orlando Sentinel.

Mafia unterwandert maltesischen Online-Glücksspielsektor

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Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia. Italienische Ermittler sind seit einem Jahrzehnt mehreren Mafiaclans auf der Spur, die Maltas Glücksspielsektor für ihre Zwecke ausgenutzt haben sollen – zum Verdienen und Waschen riesiger Geldsummen.

Britische Royal-Hochzeit löst fast sechs Millionen Tweets aus

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Die königliche-britische Hochzeit in der St. Georges Chapel auf Windsor Castle und die entsprechenden Feierlichkeiten am Samstag haben auch für einen entsprechenden Niederschlag in den sozialen Netzen gesorgt. Fast sechs Millionen Tweets mit Bezug auf die Vermählung von Prinz Harry und Meghan Markle sind auf der Kurznachrichten-Plattform Twitter abgesetzt worden. Dies waren deutlich mehr als noch bei der Hochzeit von William und Kate vor sieben Jahren.

Netflix gibt 2018 rund acht Milliarden Dollar für Eigenproduktionen aus

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Der Videostreaming-Dienst Netflix setzt verstärkt auf Eigenproduktionen: Etwa 85 Prozent des gesamten Budgets sollen in eigene Serien und Filme fliessen, gab Content-Chef Ted Sarandos diese Woche bekannt. Bis zum Ende 2018 werden noch rund 470 neue, eigene Inhalte ihre Premiere feiern, insgesamt gibt es dann mehr als tausend Eigenproduktionen. Das soll gut ankommen: Mehr als neunzig Prozent aller Nutzer schauen regelmässig die von Netflix erstellten Inhalte, so Sarandos.

Facebook trifft Marktabklärungen bezüglich einer Bezahlversion

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Nach dem jüngsten Datenskandal klopft Facebook den Markt dahingehend ab, ob Interesse an einer Bezahlversion des sozialen Netzwerkes ohne Werbung bestehe. Intern gebe es bei Facebook wieder etwas mehr Zuspruch für solche Überlegungen, als auch schon, berichte der Finanznachrichtendienst Bloomberg mit Berufung auf Insiderkreise.

Google will Wahlkampfanzeigen transparent machen

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Die Alphabet-Tochter Google will künftig für mehr Transparenz bei politischen Werbeanzeigen sorgen. Die Auftraggeber für Wahlkampfanzeigen in den USA müssten künftig ein Dokument präsentieren, das sie als rechtmässige Bewohner des Landes ausweise, liess Google-Vizechef Kent Walker verlauten. Aus der Anzeige selbst müsse dann ersichtlich sein, wer dafür bezahlt habe.

Facebook plant Löschfunktion für eigene Daten

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Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook hat Funktionen angekündigt, mit denen Nutzer die Möglichkeit eingeräumt wird, gesammelte Informationen wie etwa die Liste besuchter Websites oder angeklickter Links zu löschen. Ausserdem könnten die Anwender künftig auch verhindern, dass Daten über ihre Interaktionen mit anderen Websites und Apps überhaupt gespeichert werden, liess der Gründer und Chef von Facebook, Mark Zuckerberg, verlauten.

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