Die in der Schweiz meistgesehenen Youtube-Videos des Jahres

Google präsentiert die meistgesehenen Youtube-Videos (Bild: ictk)

Mit "Youtube Rewind 2019" (#Youtuberewind) präsentiert Youtube die am häufigsten angeschauten Videos dieses Jahres. Die Liste der Musikvideos-Top-Ten wird in der Schweiz dominiert von internationalen Grössen wie Shawn Mendes, Ariana Grande oder Billie Eilish, wobei es der Song "Romeo & Juliet" der in der Region Luzern aufgewachsenen Rapperin Loredana und ihrem Ex-Partner Mozzik bis aufs Podest schaffte (Platz 3). Neben diesen Musikvideos schaffte unter anderem auch eine Fussballzusammenfassung von SRF Sport des Spiels Liverpool gegen Barcelona den Weg in die Top Ten.

Mediengruppe Tamedia heisst künftig TX Group

So sieht das Logo der künftigen TX Group aus (Bild: zVg)

Die privat geführte Schweizer Mediengruppe Tamedia verpasst sich eine neue Unternehmensstruktur und einen neuen Namen. Auf den 1. Januar 2020 hin soll unter dem Dach der TX Group eine dezentrale Organisation mit vier weitgehend eigenständigen Unternehmen gebildet werden, teilt Tamedia mit. Alle Rubrikenplattformen und Online-Marktplätze sollen dabei im von Christoph Brand geleiteten Unternehmen TX Markets gebündelt werden. Wobei spätestens ab dem 1. Mai 2020 Olivier Rihs die Führung dieser Sparte übernehmen soll.

Schweizer zensieren sich im Internet selbst

Angst vor Überwachung führt zur Selbstzensur (Foto: Pixabay/ Rawpixel)

Mehr als die Hälfte der Internet-Anwender in der Schweiz trauen sich aufgrund von Angst vor Überwachung nicht, ihre Meinung öffentlich zu äussern oder nach bestimmten Informationen zu suchen. Weil sie sich von Suchmaschinen oder sozialen Netzwerken beobachtet fühlen, zensieren sie sich selbst, wie eine Umfrage der Universität Zürich ergibt.

E-Book-Markt in Deutschland weiterhin stagnierend

Symbolbild: Pixabay/ Janeb

Zwar werden E-Books von vielen gelesen - von einem Durchbruch mit steigenden Wachstumszahlen in Deutschland kann jedoch keine Rede sein. Laut einer Online-Umfrage des Berliner Digitalverbands Bitkom unter 1.004 Personen ab 16 Jahren greift nur gut jeder Vierte (26 Prozent) zu digitalen Büchern. Damit bleibt der Anteil der E-Book-Leser auf dem Niveau der Vorjahre. Bereits im Jahr 2014 waren es 24 Prozent.

Amazon hat Probleme mit gefakten Kundenbewertungen

Amazon geht gegen falsche Kundenbewertungen vor (Bild: Archiv)

Falsche Kundenbewertungen machen Amazon zunehmend zu schaffen. Deshalb geht der Online-Versandhandelsriese nun verstärkt gegen gekaufte und erfundene Produktbewertungen vor. Im vergangenen Jahr habe der Internetgigant aus Seattle weltweit "mehr als 13 Millionen Versuche unterbunden, eine unechte Bewertung abzugeben", zitierte die "Wirtschaftswoche" heute einen Amazon-Sprecher, "und wir haben Sanktionen gegen mehr als fünf Millionen Täter ergriffen, die versuchten, Bewertungen zu manipulieren."

Grosses Desinteresse von Grossunternehmen an Wikipedia

Wikipedia: Inhalte zu Konzernen sind oft veraltet (Foto: geralt, pixabay.com)

Grosse Unternehmen vernachlässigen es, in der Online-Enzyklopädie Wikipedia einen guten Eindruck zu machen, wie eine Analyse der PR-Agentur Aufgesang zeigt. Demnach haben 64 Prozent der nach ihrer Wertschöpfung in Deutschland bedeutendsten 100 Firmen gar kein verifiziertes Wikipedia-Benutzerkonto - von Autobauern über Finanzriesen bis hin zur Deutschen Telekom.

Offensive Fake-News-Kampagnen wirken stärker

Fake-News-Kampagnen wirken mitunter einschläfernd (Symbolfoto: Karlheinz Pichler)

Fehlinformationskampagnen von autoritären Staaten funktionieren besser, wenn sie im Ausland Verwirrung stiften, als dass sie das eigene Image verbessern sollen. Zu diesem Schluss kommt der Politikwissenschaftler Haifeng Huang von der University of California at Merced. Als Beispiel nennt er China, dessen Kampagnen wesentlich ineffektiver sind als die von Russland.

Netflix verliert mit Klassikern auch Kunden

Netflix: ohne Klassiker kein Abo (Foto: unsplash.com, Freestocks)

Fast die Hälfte der Netflix-Anwender in den USA kündigen ihr Abonnement, sobald Klassiker wie "Friends" oder "The Office" nicht mehr auf der Plattform sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Marktforschungsfirma Horowitz Research. Sowohl "Friends" als auch "The Office" werden demnächst von Netflix entfernt, da das Unternehmen die Streaming-Rechte nicht mehr hat.

Seiten

Medien abonnieren