Russische Medienhüter fordern härteres Vorgehen gegen Google

Russlands Medienaufseher fordern härtere Bestrafung Googles (Logo: Google)

Die obersten Medienaufseher Russlands verlangen von der Regierung in Moskau ein härteres Vorgehen gegen den US-amerikanischen Internet-Giganten Google. Hohe Geldbussen müssten Google dazu bringen, die russischen Gesetze einzuhalten, erklärte der Chef der Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor, Alexander Scharow, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Tass.

Florentiner Uffizien zeigen hochauflösende Weihnachtsbilder

Bild: Screenshot

Die weltberühmten Uffizien in Florenz präsentieren derzeit auf ihrer Internetseite ausgewählte Weihnachtsdarstellungen. Wie Kathpress berichtet, sind dabei Werke von Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli und Hugo van der Goes zu sehen. Museumsdirektor Eike Schmidt, der im Herbst 2019 sein Amt als neuer Direktor des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Wien antritt, erläuterte dazu im Interview mit der deutschsprachigen Ausgabe der Vatikanzeitung "Osservatore Romano", dass sich anhand der Präsentation die kunsthistorische Entwicklung der Motive gut nachvollziehen lasse.

TV-Tipp: Der unaufhaltsame Aufstieg von Amazon

Für Amazon-Gründer Jeff Bezos gibt es nur einen Weg, ein Unternehmen richtig zu führen: Man muss besessen sein von Wachstum. Bezos hat sein Unternehmen zum weltweit grössten Onlinehändler gemacht und sich selbst zum reichsten Mann der Welt. Ist der Siegeszug des digitalen Grosskonzerns unaufhaltsam? Und wie können Bürger vor der Allmacht Amazons geschützt werden? Eine ausführliche Reportage von David Carr-Brown darüber strahlt Arte TV heute Abend um 20.15 aus.

Deutsche Tech-Plattform Wired.de macht dicht

Die deutsche Printausgabe von Wired wurde schon Anfang des Jahres eingestellt (Bild: Wired)

Das renommierte Technik-Magazin "Wired" stellt seinen deutschsprachigen Ableger gänzlich ein. Bereits im Januar wurde das dazugehörige Print-Magazin abgedreht, nun ist auch die Online-Seite betroffen. Nach Angaben des Verlegers Condé Nast habe das Redaktionsteam zwar gezeigt, dass "Wired.de" auch als reine Digitalmarke Potential am deutschen Markt hat, dennoch sei die Entscheidung zugunsten einer stringenteren zentralen strategischen Ausrichtung gefallen, heisst es in einer offiziellen Pressemitteilung.

EU winkt Emi-Übernahme durch Sony durch

Darf Emi Übernehmen: Sony (Logo:  Sony)

Der milliardenschweren Übernahme des Musikverlags Emi Music Publishing durch den japanischen Elektronikriesen Sony steht aus Sicht der EU-Kommission nichts im Wege. Die Übernahme werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, teilte die Brüsseler Behörde mit. Sonys Marktmacht gegenüber Online-Plattformen würde dadurch nicht zunehmen. Es handelt sich um einen der teuersten Zukäufe der Firmen-Geschichte. Die EU-Kommission erteilte die Genehmigung ohne Auflagen.

Tim Cook "not amused" über Bloomberg-Bericht

Echauffiert sich über Bloomberg-Bericht: Apple-Boss Tim Cook (Bild:Softpedia)

Ein Bloomberg-Bericht sorgte weltweit für Aufsehen: Chinesische Spione sollen heimlich Spionagechips in Server eingebaut haben, die anschliessend bei Amazon, Apple und anderen US-Firmen zum Einsatz kamen. So konnte Chinas Geheimdienst dann jederzeit auf sensible Daten zugreifen. Bloomberg stützte sich dabei auf anonyme Quellen, nach der Publikation hagelte es Dementi. Nun hat sich Apple-Chef Tim Cook öffentlich zur Causa geäussert.

EU verschärft Prüfung bei Fox-Übernahme durch Disney

Disney: EU nimmt Fox-Übernahme genauer unter die Lupe (Bild: ict)

Die milliardenschwere Übernahme grosser Teile des Medienimperiums 21st Century Fox durch Walt Disney wird von der EU-Kommission länger geprüft als ursprünglich geplant. Die Frist wurde bis zum 6. November verlängert, wie ein Sprecher der Brüsseler Behörde bestätigte. Beide Seiten hätten Zusagen gemacht, die noch geprüft werden müssten, sagte der Sprecher. Welcher Art diese Zusagen sind, wollte er nicht sagen. Ursprünglich sollte die Frist in dieser Woche auslaufen.

EU senkt Steuern auf E-Books und E-Papers

EU: Weniger Steuern auf E-Books (Bild: Pixabay/Janeb13)

E-Books werden schon bald billiger: Die EU-Finanzminister haben am gestrigen Dienstag in Luxemburg den Rechtsrahmen für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz, der künftig auf E-Books und andere elektronische Publikationen angewendet werden kann, geschaffen. "Es wird möglich werden, dass wir im Bereich sogenannter E-Books, Publikationen auf elektronischer Ebene, eine günstigere Grundlage haben werden", sagte der amtierende EU-Finanzratsvorsitzende Hartwig Löger. Dies sei ein Vorteil und eine Entlastung für Konsumenten.

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