Google will Wahlkampfanzeigen transparent machen

thumb

Die Alphabet-Tochter Google will künftig für mehr Transparenz bei politischen Werbeanzeigen sorgen. Die Auftraggeber für Wahlkampfanzeigen in den USA müssten künftig ein Dokument präsentieren, das sie als rechtmässige Bewohner des Landes ausweise, liess Google-Vizechef Kent Walker verlauten. Aus der Anzeige selbst müsse dann ersichtlich sein, wer dafür bezahlt habe.

Facebook plant Löschfunktion für eigene Daten

thumb

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook hat Funktionen angekündigt, mit denen Nutzer die Möglichkeit eingeräumt wird, gesammelte Informationen wie etwa die Liste besuchter Websites oder angeklickter Links zu löschen. Ausserdem könnten die Anwender künftig auch verhindern, dass Daten über ihre Interaktionen mit anderen Websites und Apps überhaupt gespeichert werden, liess der Gründer und Chef von Facebook, Mark Zuckerberg, verlauten.

Whatsapp setzt Mindestalter für Anwender auf 16 Jahre hinauf

thumb

Der zu Facebook gehörende Instant-Messaging-Dienst Whatsapp setzt bei der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) das Mindestalter für seine Anwenderschaft von 13 auf 16 Jahre hinauf. Allerdings verlangt die Verordnung keine harte Kontrolle der Altersgrenze - etwa durch das Hochladen eines Altersnachweises.

Magazin-Abodienstes Texture soll in Apple News integriert werden

Apple arbeitet offenbar an einem Ausbau von Apple News: Künftig soll für rund zehn Dollar monatlich eine Vielzahl von Magazinen und Zeitungen abonniert werden können. Dieses Prinzip ist in den USA vor allem von der App Texture bekannt, die vergangenen Monat von Apple übernommen worden ist. Bei Texture konnten für 9,99 Dollar pro Monat rund 200 Magazine gelesen werden.

Beim Vorgehen gehen Telegram blockierten russische Behörden Millionen von IP-Adressen

thumb

Russische Behörden haben im Zuge des Vorgehens gegen den beliebten Messenger-Dienst Telegram Millionen von IP-Adressen blockiert, darunter Hunderttausende von Cloud-Diensten von Google und Amazon. Agenturberichten zufolge sperrte die Aufsichtsbehörde Roskomnadsor heute insgesamt an die 18 Millionen IP-Adressen, die zur Nutzung von Telegram verwendet wurden.

Pro Sieben Sat.1 will Online-Geschäft rasch ausbauen

Der Medienkonzern Pro Sieben Sat.1 will schon im nächsten Vierteljahr sein Online-Geschäft verstärken. "Im dritten und vierten Quartal können wir hoffentlich die ersten gemeinsamen Transaktionen für die Nucom Group vermelden", sagte Finanzvorstand Jan Kemper. Angestrebt werden Akquisitionen im In- und Ausland. Die Private-Equity-Gesellschaft General Atlantic hatte sich mit 25 Prozent an Nucom beteiligt. In dieser Gesellschaft bündelt Pro Sieben Sat.1 sein Handelsgeschäft. Das Bundeskartellamt genehmigte mittlerweile die Beteiligung.

"Squadbox" soll Online-Mobbing eindämmen helfen

thumb

Um gegen beleidigende Online-Belästigung vorzugehen, haben Forscher des Massachusetts Institute of Technology die Software "Squadbox" entwickelt. Freunde und Kollegen moderieren eingehende E-Mails und melden etwaiges Mobbing. Die Erfinder haben für die Entwicklung Personen nach ihren Erfahrungen befragt, die unter Belästigungen über das Internet litten. Squadbox befindet sich derzeit noch in der Testphase.

Facebook will Regeln für Politwerbung verschärfen

thumb

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook verschärft nach der Kontroverse um Propaganda aus Russland seine Regeln für Politwerbung. Wer künftig Politwerbung schalten will, muss Identität und Standort bestätigen. Schon im Oktober hatte Facebook dieses Verfahren für eindeutige Wahlwerbung eingeführt. Nun soll es aber auf Werbung mit politischem Hintergrund insgesamt ausgeweitet werden.

Befreiungsschlag: Facebook löscht Hunderte Accounts von "Trollfabrik"

thumb

Das wegen Manipulationsvorwürfen und Datenschutzverstößen unter massivem Druck stehende weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook versucht den Befreiungsschlag: Künftig sollen sämtliche Accounts gelöscht werden, die von manipulierenden Organisationen kontrolliert werden, lässt Facebook-Chef Mark Zuckerberg verlauten. Es seien bereits "Hunderte" mit einer russischen "Trollfabrik" verbundene Accounts stillgelegt worden.

Seiten

Medien abonnieren