Niantic lanciert "Campfire" als Gegenentwurf zum Konzept des Metaverse

Logo: Niantic Lab

Die Macher des Augmented-Reality-Smartphone-Spiels "Pokémon Go" starten ein eigenes soziales Netzwerk für die Nutzer ihrer Apps. Bei "Campfire" (Lagerfeuer) können sich Spieler unter anderem ihre Position auf der Karte anzeigen und sich für Events verabreden, kündigte die Entwicklerfirma Niantic mit Sitz im kalifornischen San Francisco an.

"Tweens" im Fokus von Sozialen Netzwerken

Bei Sozialen Netzwerken ist der Kampf um ganz junge User entbrannt (Bild: Fotolia)

Das "Wall Street Journal" arbeitet seit einigen Wochen unter dem Titel "Facebook Files" interne Dokumente aus dem Techkonzern auf. In diesen geht es wesentlich auch um das Rennen, das sich Facebook mit anderen sozialen Netzwerken – ungeachtet von Kritik und Appellen für Jugendschutz – um die jüngsten Nutzerinnen und Nutzer liefert. Im Fokus steht dabei vor allem die Gruppe der "Tweens", wie es in der Marktforschung heisst – also von Kindern zwischen neun und zwölf Jahren, die zwischen Kindheit und Pubertät stehen.

Ein soziales Netzwerk für die globale Wiederherstellung

Aufforstungsprojekte sind nur eine von vielen Möglichkeiten zur Wiederherstellung von Ökosystemen. (Bild: Simeon Max, Restor AG)

Das ETH-​Spin-off "Restor" will die Erfolgsrate bei Ökosystemwiederherstellungen und Schutzprojekten steigern, indem es Menschen mit besseren Datengrundlagen und Informationen vernetzt. Dafür kombiniert es Wissen aus der Praxis mit Daten von Ökosystemforschenden und Satellitenaufnahmen.

SRF reduziert TV-Angebote und setzt vermehrt auf Internet

Das Schweizer Fernsehen viel verstärkt für soziale Netzwerke produzieren (Foto: Pixabay/ Geralt)

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Schweiz will vermehrt Inhalte für soziale Netzwerke produzieren und dafür beim traditionellen Fernsehen sparen. Das gab SRF-Direktorin Nathalie Wappler bekannt. Die tägliche Sportsendung "sportaktuell", die derzeit wegen der Pandemie pausiert, soll nicht wieder auf den grossen Bildschirm zurückkehren. Auch das wöchentliche Wirtschaftsmagazin wird abgeschafft. Im SRF-Radio werden Jazz, Klassik, Literatur und Religion reduziert.

Facebook löscht fragwürdige Beiträge zu Corona-Pandemie

Corona-Virus: Facebook löscht fragwürdige Beiträge (Bild: Pixabay/ Miroslava Chrienova)

Facebook hat seit April mehr als sieben Millionen Beiträge mit Informationen zum Coronavirus gelöscht, die dem Onlinenetzwerk zufolge die Gesundheit von Menschen gefährden könnten. Rund 98 Millionen weniger gefährliche Inhalte mit zweifelhaften Informationen seien mit Warnhinweisen versehen worden, teilte der Konzern mit. Facebook fährt seit einiger Zeit einen härteren Kurs gegenüber potenziell gefährlichen Informationen, etwa zu angeblichen Behandlungen. Dabei geriet der Konzern auch mit US-Präsident Donald Trump aneinander.

Youtube bannt Videos im Zusammenhang mit China wegen Falschinformationen

Youtube löscht 2500 Kanäle mit Bezug zu China (Bild: ict)

Der amerikanische Internet-Riese Google hat nach eigenen Angaben mehr als 2500 Youtube-Kanäle gelöscht, die in Verbindung mit China stehen. Die Kanäle seien zwischen April und Juni im Rahmen der laufenden Untersuchung über koordinierte Massnahmen zur Einflussnahme im Zusammenhang mit China entfernt worden, um Falschinformation auf der Video-Sharing-Plattform zu verhindern, teilte das Unternehmen mit.

Twitter-Accounts von Promis gehackt

Die Twitter-Accounts vieler prominenten Leute wurden gehackt (Bild: Pixabay)

Unbekannten ist es gelungen, Werbung für Kryptowährungsdeals über Profile von Prominenten wie Ex-Präsident Barack Obama, US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und Amazon-Chef Jeff Bezos sowie von Unternehmen wie Apple und Uber zu verbreiten. Wie genau das passierte, blieb unklar. Viele der Accounts wurden zeitweise gesperrt und waren kurze Zeit später ohne die zweifelhaften Nachrichten wieder online.

Werbeboykott bereitet Facebook zusehens Kopfschmerzen

Facebook gerät zunehmend unter Druck (Logo: Facebook)

Zahlreiche Firmen haben sich mittlerweile dem Werbeboykott im Zuge der Rassismusdebatte in den USA gegen Facebook angeschlossen. Das setzt das Soziale Netzwerk zunehmend unter Druck – immerhin bestehen die Einnahmen des Konzerns praktisch ausschliesslich aus Werbeeinnahmen. Mittlerweile machte Facebook Zugeständnisse – diese gehen den Werbekunden aber offenbar nicht weit genug.

Auch Starbucks cancelt nun Werbung bei Sozialen Netzwerken

Auch Starbucks stoppt Werbung auf sozialen Netzwerken (Bild: Pixabay/ Oberaichwald)

Im Kampf gegen Hass und Hetze im Internet will nun auch die Kaffeehauskette Starbucks vorerst auf Werbung bei Facebook und anderen Onlinenetzwerken verzichten. Starbucks' Anliegen ist es, Gemeinschaften zusammenzubringen – persönlich und im Internet. Starbucks stehe gegen Hassrede, so das US-Unternehmen. Vergangene Woche hatten bereits der Getränkehersteller Coca-Cola und der Konsumgüterriese Unilever ähnliche Schritte angekündigt.

Facebook lanciert Info-Zentrum zu US-Wahl

Logo: Facebook

Facebook will bei der US-Präsidentenwahl im November eine aktivere Rolle spielen: Alle amerikanischen Nutzerinnen und Nutzer werden prominent einen Bereich mit offiziellen Informationen zum Ablauf und zu Regeln der Wahl angezeigt bekommen, künigte das Onlinenetzwerk an. Ziel sei es, vier Millionen Menschen bei der Anmeldung zur Wahl zu helfen – doppelt so vielen wie bei den vergangenen beiden Präsidentenwahlen.

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