Soziale Netzwerke

Asmallworld rechnet mit schwarzen Zahlen

Asmallworld mit gutem Ausblick (Logobild: Asmallworld)

Das von Jan Luescher geführte Soziale Netzwerk für Reiche, Asmallworld, das mehrheitlich dem Schweizer Unternehmer Patrick Liotard-Vogt gehört, wird im ersten Semester des laufenden Jahres laut eigenen Berechnungen sowohl auf Stufe Ebidta als auch beim Reingewinn schwarze Zahlen schreiben. Zum Vergleich: In der ersten Hälfte des Vorjahres hatte das Netzwerk mit Firmenzentrale in New York beim Ebitda noch einen Verlust von 1,4 Millionen Franken ausgewiesen.

Twitter mit beträchtlicher Umsatzsteigerung

Die Werbeeinnahmen von Twitter blühen (Bild: Pixabay)

Aufgrund des blühenden Werbegeschäftes konnte der Microblogging-Dienst Twitter seinen Umsatz im vergangenen Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um 18 Prozent auf 841 Millionen Dollar steigern. Dass der Quartalsgewinn von 1,1 Milliarden Dollar über der Umsatzhöhe liegt, verdankt Twitter einer Steuergutschrift von gut einer Milliarde Dollar.

Facebook sperrt vor EU-Wahl 23 italienische Seiten wegen Fake News

Fake News: Facebook sperrt 23 italienische Seiten (Bild: Adobe Stock)

Vor den EU-Parlamentswahlen startet Facebook eine Offensive gegen Fake News: Das Sozialnetzwerk von Mark Zuckerberg hat 23 italienische Facebook-Seiten mit politischen Inhalten und 2,46 Millionen Followers geschlossen. Dabei handelt es sich um Seiten, die die italienischen Regierungsparteien Lega und Fünf Sterne unterstützten, wie italienische Medien am Montag berichteten. Auf den geschlossenen Seiten waren zuletzt wiederholt falsche Informationen über Impfungen und rassistische oder antisemitische Slogans erschienen.

Millionen Instagram-Nutzer von Facebook-Sicherheitslücke betroffen

Millionen Instagram-Nutzer von Facebook-Leck betroffen (Symbolbild: Pixabay/Webster)

Facebook hat verkündet, dass Millionen Instagram-Konten mit nicht verschlüsseltem Accountnamen und Passwort in Datenbanken aufbewahrt wurden. Zuvor hatte das Unternehmen bekanntgegeben, dass zwar Millionen Facebook-Lite-Nutzer betroffen seien, aber nur wenige zehntausende Instagram-User. Das entsprechende Posting auf dem Unternehmensblog wurde aktualisiert, um anzugeben, dass wohl weitaus mehr Nutzer betroffen sind.

Facebook war stundenlang nicht erreichbar

Facebook war für viele nicht erreichbar (Bild: Pixabay)

Facebook war am Mittwoch für viele Nutzer nicht erreichbar gewesen und hat die Probleme stundenlang nicht in den Griff bekommen. Facebooks Fotoplattform Instagram und der Chatdienst Messenger waren teilweise ebenfalls betroffen. Das Ausmass des Ausfalls war unklar, Facebook sprach von "einigen Leuten", die Probleme hätten, auf die Apps des Unternehmens zuzugreifen. Mittlerweile scheinen die Komplikationen behoben.

Facebook und Google schränken Wahlwerbung ein

Facebook untersagt die Veröffentlichung von Wahlwerbung, die vom Ausland finanziert wird (Bild: Pixabay)

Facebook hat in Indonesien vor der Präsidentenwahl am 17. April die Veröffentlichung von Wahlwerbung untersagt, die aus dem Ausland finanziert wird. Damit solle eine ausländische Einflussnahme auf die Abstimmung verhindert werden, teilte das Online-Netzwerk mit. Vor der Parlamentswahl in Kanada im Herbst kündigte der Internetriese Google ebenfalls Einschränkungen an. Das Facebook-Verbot in Indonesien gilt demnach für jegliche Werbung, die sich auf Politiker oder politische Parteien bezieht, sowie auf Versuche, Menschen zur Wahl aufzufordern oder sie davon abzuhalten.

"Digitaler Gangster" Facebook

Facebook: Britisches Parlament fällt vernichtendes Urteil (Bild: Pixabay)

Facebook habe nichts gegen dubiose, den Datenschutz verletzende Apps unternommen, sondern mit diesen als essentiellem Teil seines Geschäftsmodells zusammengearbeitet: Das ist das vernichtende Urteil, das ein Untersuchungsausschuss des britischen Parlaments zu Facebook getroffen hat. Das soziale Netzwerk reagiere nur, wenn schwere Datenschutzverletzungen publik würden, und behaupte unwahre Dinge. Ziel des Untersuchungsausschusses war es, mehr über Datenschutzverletzungen und Meinungsmanipulationen auf Facebook zu erfahren.

Deutschland: Kartellamt weist Facebook in die Schranken

Das deutsche Kartellamt geht gegen Facebook vor (Bild: Pixabay)

Dem weltgrössten sozialen Netzwerk Facebook droht in Deutschland weiter Ungemach. Der Chef des dortigen Kartellamtes, Andreas Mundt, wirft dem US-Internet-Riesen vor, auf dem deutschen Markt für soziale Netzwerke marktbeherrschend zu sein und diese Stellung beim Sammeln und Verwerten von Daten zu missbrauchen. Deswegen habe man Facebook "weitreichende Beschränkungen" bei der Verarbeitung von Nutzerdaten auferlegt. Die Mark-Zuckerberg-Company wiederum kündigte umgehend an, Beschwerde vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gegen den Beschluss der Behörde einzulegen.