Studie: Vermehrt Verschwörungstheorien, wenig Fake News zur Corona-Krise

Symbolbild: Pixabay/ Squarespace

Auf sogenannten alternativen Nachrichtenseiten im deutschsprachigen Internet sind in der Corona-Krise laut einer Studie der Universität Münster zumindest von Jahresbeginn bis 22. März vermehrt Verschwörungstheorien statt falscher Nachrichten verbreitet worden. Kommunikationswissenschafter der Uni untersuchten für diesen Zeitraum insgesamt 120.000 Postings bei Facebook 15.000 davon stammten von alternativen Nachrichtenseiten, die sich als kritische Gegenstimme zu klassischen Medienangeboten verstehen.

Welche Sozialen Netzwerke nutzen Österreichs Jugendliche?

Der „Jugend-Internet-Monitor“, eine Initiative von Saferinternet.at, ging der Frage nach, welche Sozialen Netzwerke von Jugendlichen in Österreich genutzt werden und gerade besonders hoch im Kurs stehen. Aktuelle Daten zeigen wenig Überraschendes: Whatsapp und Youtube führen vor Instagram, Tiktok hat die höchste Zuwachsrate. Netflix liegt beim Video-Streaming deutlich vor Amazon Prime.

Coronavirus: US-IT-Riesen warnen vor KI-Software-Fehlern

Social-Media-Plattformen sind stärker von KI-Software abhängig (Bild: Pixabay)

Die grossen US-Tech-Konzerne Facebook, Twitter und die Google-Mutter Alphabet haben angesichts leerer Büros infolge der Coronavirus-Epidemie vor Fehlern durch automatisierte Softwareprogramme gewarnt. Die Videoplattform Youtube und auch andere Geschäftsbereiche seien vorübergehend stärker von Künstlicher Intelligenz (KI) abhängig, um problematische Inhalte zu finden. Das teilte Google in der Nacht auf heute in einer Blognachricht mit. Diese Software sei nicht immer so präzise wie Menschen, was zu Fehlern führe. Zudem könne es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Einsprüchen kommen.

Twitter testet selbstlöschende "Fleets"

Twitter testet Botschaften, die sich selbst löschen (Logo: Twitter)

Twitter wird möglicherweise nach dem Vorbild anderer Onlinenetzwerke die Option von sich selbst löschenden Botschaften einführen. In Brasilien gebe es einen Test mit Twitter-Botschaften, die nach 24 Stunden von alleine verschwinden, teilte das auf Kurzbotschaften spezialisierte US-Unternehmen mit. Bei der getesteten neuen Variante der Tweets seien keine öffentlichen Kommentare anderer Nutzer sowie auch keine Weiterverbreitung durch andere Nutzer – sogenannte Retweets – möglich.

Facebook will Falschinformationen über Coronavirus löschen

Facebook will keine Verbreitung falscher Infos über das Coronavirus zulassen (Bild: Pixabay)

Facebook will keine Verbreitung von falschen Informationen und Verschwörungstheorien über das neuartige Coronavirus zulassen. Das Online-Netzwerk werde sie entfernen und dabei den Einschätzungen globaler Gesundheitsorganisationen folgen, kündigte Gründer und Chef Mark Zuckerberg an. Zudem werde keine Werbung zugelassen, mit der die Krise ausgenutzt werden solle – zum Beispiel mit der Behauptung, die Produkte könnten die Krankheit heilen. Für Facebook ist das Vorgehen eine Ausnahme von der Linie, nicht entscheiden zu wollen, was falsch und was richtig ist.

Deutschland verschärft Regeln für Hass im Netz

Die Regeln gegen Hass im Internet sollen in Deutschland verschärft werden (Bild: Pixabay/ Geralt)

Wer in Deutschland in sozialen Netzwerken Nazi-Propaganda verbreitet, Straftaten billigt oder mit Vergewaltigung droht, soll künftig dem Bundeskriminalamt (BKA) gemeldet werden. Eine entsprechende Gesetzesverschärfung beschloss das Kabinett am gestrigen Mittwoch. Nun befasst sich der deutsche Bundestag mit den Vorschlägen. Derzeit müssen soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter nur Hasspostings löschen, auf die sie aufmerksam wurden.

Facebook will Löschungen extern überprüfen lassen

Bild: Pixabay

Facebook arbeitet daran, externe Überprüfungen seiner Vorgehensweise beim Löschen von Inhalten zu ermöglichen. CEO Mark Zuckerberg hat das ohne weitere Details in einem Beitrag in der Financial Times bekanntgegeben. Offen ist, wer wann eine externe Überprüfung verlangen kann, wer sie durchführen darf und was das Ergebnis bewirken könnte.

"Aktivitäten ausserhalb von Facebook" - Soziales Netzwerk lanciert besseren Privatsphärenschutz von Nutzern

Facebook will Datenschutz verbessern (Logo: FB)

Facebook veröffentlicht eine neue Funktion zur Kontrolle der Datenweitergabe. Mit "Aktivitäten ausserhalb von Facebook" lassen sich Informationen, die andere Diensten teilen, einsehen und bearbeiten. Die Option ist ab sofort verfügbar. Gleichzeitig kündigt Facebook an, einen Aufruf zu starten, das neu gestaltete Check-Up-Tool zu benutzen.

Online-Netzwerk WT.Social mit schon fast 500.000 Nutzern

Bild: Screenshot

Das neue Online-Netzwerk des Wikipedia-Gründers Jimmy Wales hat in weniger als drei Monaten fast eine halbe Million Nutzer gewonnen. Es sei in seiner jetztigen Form aber eher ein direkter Konkurrent für Twitter als für Facebook, sagte Wales auf der Innovationskonferenz DLD in München. Mit dem Netzwerk namens WT.Social (Wiki Tribune Social) wolle er eine werbefreie Alternative zum auf Anzeigen basierenden Geschäftsmodell der heutigen Platzhirsche wie Facebook bieten.

Facebook cancelt Pläne für Werbung auf Whatsapp

Facebook macht bei Werbung auf Whatsapp einen Rückzieher (Logo: FB)

Whatsapp bekommt offenbar doch keine Werbung. Facebook habe die Pläne wieder aufgegeben, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen. Das Team, das dafür zuständig war, effektive Wege zur Integration zu entwickeln, wurde offenbar wieder aufgelöst. Erste Schritte waren bereits im Quellcode der Software integriert worden, Facebook soll diese nun entfernt haben.

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