SRF reduziert TV-Angebote und setzt vermehrt auf Internet

Das Schweizer Fernsehen viel verstärkt für soziale Netzwerke produzieren (Foto: Pixabay/ Geralt)

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Schweiz will vermehrt Inhalte für soziale Netzwerke produzieren und dafür beim traditionellen Fernsehen sparen. Das gab SRF-Direktorin Nathalie Wappler bekannt. Die tägliche Sportsendung "sportaktuell", die derzeit wegen der Pandemie pausiert, soll nicht wieder auf den grossen Bildschirm zurückkehren. Auch das wöchentliche Wirtschaftsmagazin wird abgeschafft. Im SRF-Radio werden Jazz, Klassik, Literatur und Religion reduziert.

Facebook löscht fragwürdige Beiträge zu Corona-Pandemie

Corona-Virus: Facebook löscht fragwürdige Beiträge (Bild: Pixabay/ Miroslava Chrienova)

Facebook hat seit April mehr als sieben Millionen Beiträge mit Informationen zum Coronavirus gelöscht, die dem Onlinenetzwerk zufolge die Gesundheit von Menschen gefährden könnten. Rund 98 Millionen weniger gefährliche Inhalte mit zweifelhaften Informationen seien mit Warnhinweisen versehen worden, teilte der Konzern mit. Facebook fährt seit einiger Zeit einen härteren Kurs gegenüber potenziell gefährlichen Informationen, etwa zu angeblichen Behandlungen. Dabei geriet der Konzern auch mit US-Präsident Donald Trump aneinander.

Youtube bannt Videos im Zusammenhang mit China wegen Falschinformationen

Youtube löscht 2500 Kanäle mit Bezug zu China (Bild: ict)

Der amerikanische Internet-Riese Google hat nach eigenen Angaben mehr als 2500 Youtube-Kanäle gelöscht, die in Verbindung mit China stehen. Die Kanäle seien zwischen April und Juni im Rahmen der laufenden Untersuchung über koordinierte Massnahmen zur Einflussnahme im Zusammenhang mit China entfernt worden, um Falschinformation auf der Video-Sharing-Plattform zu verhindern, teilte das Unternehmen mit.

Twitter-Accounts von Promis gehackt

Die Twitter-Accounts vieler prominenten Leute wurden gehackt (Bild: Pixabay)

Unbekannten ist es gelungen, Werbung für Kryptowährungsdeals über Profile von Prominenten wie Ex-Präsident Barack Obama, US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und Amazon-Chef Jeff Bezos sowie von Unternehmen wie Apple und Uber zu verbreiten. Wie genau das passierte, blieb unklar. Viele der Accounts wurden zeitweise gesperrt und waren kurze Zeit später ohne die zweifelhaften Nachrichten wieder online.

Werbeboykott bereitet Facebook zusehens Kopfschmerzen

Facebook gerät zunehmend unter Druck (Logo: Facebook)

Zahlreiche Firmen haben sich mittlerweile dem Werbeboykott im Zuge der Rassismusdebatte in den USA gegen Facebook angeschlossen. Das setzt das Soziale Netzwerk zunehmend unter Druck – immerhin bestehen die Einnahmen des Konzerns praktisch ausschliesslich aus Werbeeinnahmen. Mittlerweile machte Facebook Zugeständnisse – diese gehen den Werbekunden aber offenbar nicht weit genug.

Auch Starbucks cancelt nun Werbung bei Sozialen Netzwerken

Auch Starbucks stoppt Werbung auf sozialen Netzwerken (Bild: Pixabay/ Oberaichwald)

Im Kampf gegen Hass und Hetze im Internet will nun auch die Kaffeehauskette Starbucks vorerst auf Werbung bei Facebook und anderen Onlinenetzwerken verzichten. Starbucks' Anliegen ist es, Gemeinschaften zusammenzubringen – persönlich und im Internet. Starbucks stehe gegen Hassrede, so das US-Unternehmen. Vergangene Woche hatten bereits der Getränkehersteller Coca-Cola und der Konsumgüterriese Unilever ähnliche Schritte angekündigt.

Facebook lanciert Info-Zentrum zu US-Wahl

Logo: Facebook

Facebook will bei der US-Präsidentenwahl im November eine aktivere Rolle spielen: Alle amerikanischen Nutzerinnen und Nutzer werden prominent einen Bereich mit offiziellen Informationen zum Ablauf und zu Regeln der Wahl angezeigt bekommen, künigte das Onlinenetzwerk an. Ziel sei es, vier Millionen Menschen bei der Anmeldung zur Wahl zu helfen – doppelt so vielen wie bei den vergangenen beiden Präsidentenwahlen.

Twitter geht gegen chinesische Propaganda vor

Entfernt viele chinesischen Propaganda-Accounts: Twitter (Logo: Twitter)

Twitter hat nach eigenen Angaben mehr als 170.000 angeblich im Interesse der chinesischen Regierung gesteuerte Propagandaaccounts von seiner Plattform entfernt. Bei der Aktion seien 23.750 Konten entdeckt und beseitigt worden, die sich in hohem Masse bei der Verbreitung von Fehlinformationen engagiert hätten, teilte der Kurznachrichtendienst mit. Die Konten seien grösstenteils früh erkannt und entfernt worden.

Twitter möchte, dass Retweets vor Weiterverteilung gelesen werden

Symbolbild: Pixabay

Twitter testet eine neue Funktion, mit der die Nutzer zum Lesen eines Artikels animiert werden, bevor sie ihn mit einem Retweet an andere Anwender verteilen: Um eine informierte Diskussion zu fördern, würde eine neue Eingabeaufforderung auf Android getestet, heisst es in einem Tweet der Twitter-Kundenbetreuung. Wenn einen Artikel retweetet werde, der noch nicht auf Twitter geöffnet wurde, werde gefragt, ob der Anwender ihn zuerst öffnen möchte. Ob und wann die Funktion flächendeckend und auch für iPhone-Nutzer eingeführt wird, teilte das Unternehmen nicht mit.

EU-Kommission forciert Massnahmen gegen Corona-Fake-News

Corona-Virus: EU will gegen Fake-News vorgehen (Symbolbild: Pixabay/ Piro 4D)

Die EU-Kommission sieht Internetunternehmen wie Facebook und Google beim Vorgehen gegen Falschinformationen zur Corona-Pandemie in der Pflicht: Die Plattformen müssen mehr tun, sagte die Vize-Kommissionschefin Vera Jourova. Demnach sollen die Unternehmen nun monatlich Berichte über das Aufkommen von Falschinformationen und ihr Vorgehen dagegen abliefern. Jourova lobte grundsätzlich bereits unternommene starke Massnahmen der Plattformen im Kampf gegen schädliche Inhalte im Internet.

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