EU bezichtigt Amazon, gegen Kartellregeln zu verstossen

Schwere Vorwürfe gegen Amazon (Bild: Unsplash/ Christian Wiediger)

Nach Ansicht der EU-Wettbewerbshüter verstösst der weltgrösste Online-Versandhändler Amazon gegen kartellrechtliche Bestimmungen. Der Konzern nutze nicht-öffentliche Geschäftsdaten von unabhängigen Händlern systematisch für das eigene Einzelhandelsgeschäft, gibt die zuständige EU-Kommission bekannt.

Google stellt sich in den USA wettbewerbsrechtlichem Verfahren

Google stellt sich wettbewerbsrechtlichem Verfahren (Logo: Google)

Die weltgrösste Suchmaschinenbetreiberin Google verzichtet im eingeleiteten wettbewerbsrechtlichen Verfahen wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung auf einen Antrag, die Klage fallen zu lassen. Die Alphabet-Tochter werde bis 21. Dezember zu den Vorwürfen Stellung nehmen, ist entsprechenden Gerichtsunterlagen zu entnehmen.

T-Mobile legt Streit mit US-Branchenaufsicht FCC bei

T-Mobile einigt sich mit FCC (Bild: M. Taylor/ Wikimedia)

Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US wird der US-Branchenaufsicht FCC zufolge wegen Regelverstössen bei einem Subventionsprogramm für Geringverdiener 200 Millionen Dollar Strafe zahlen. Mit der Zahlung seien die Untersuchungen der Behörde bei dem inzwischen zur Deutschen Telekom gehörenden US-Mobilfunkanbieter Sprint beigelegt, teilte die US-Branchenaufsicht FCC mit.

Deutsches Justizministerium will IT-Marktplätze zu mehr Transparenz zwingen

Amazon, Ebay und Co sollen transparenter werden (Logo: Amazon)

Das Bundesjustizministerium will Unternehmen wie Amazon und Ebay bei ihren Online-Marktplätzen zu wesentlichen Hinweispflichten zwingen. Das geht aus dem Referentenentwurf zu einem Gesetz hervor, in dem die künftigen vertraglichen Regelungen festgeschrieben werden. Mit dem Gesetz wird eine EU-Richtlinie in Deutschland umgesetzt. Die Marktplätze sollen demnach verpflichtet werden, die wesentlichen Kriterien des Rankings von Suchergebnissen und deren Gewichtung offenzulegen.

Epic Games: Neuer juristischer Dämpfer im Disput mit Apple

Rückschlag für Fortnite-Entwicklerin Epic Games gegen Apple (Bild: Epic Games)

In der Auseinandersetzung mit der iPhone-Erfinderin Apple muss der Videospielentwickler Epic Games vor Gericht erneut einen Rückschlag hinnehmen. Die kalifornische Bezirksrichterin Yvonne Gonzalez Rogers wies in einem entsprechenden Entscheid einen Eilantrag des Entwicklers mit Sitz in Raleigh (North Carolina) zurück. Epic Games wollte mit diesem Antrag die Wiederaufnahme seines beliebten "Fortnite"-Spiels in den App Store von Apple erzwingen.

Google vor US-Klage wegen mutmasslicher Wettbewerbsverstösse

Google droht eine neue Klage in den USA (Logo: Google)

Das US-Justizministerium will in der kommenden Woche Klage gegen den US-Technologieriesen wegen mutmasslicher Wettbewerbsverstösse einreichen. Dies sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Ministerium ermittelt seit geraumer Zeit wegen der Wettbewerbspraktiken und eines möglichen Machtmissbrauchs des weltweit grössten Anbieters von Suchmaschinen. Konkret geht es darum, nach welchem Prinzip Werbung bei den Ergebnissen von Suchanfragen angezeigt wird.

EU-Kommission zieht Apple-Urteil vor das oberste EU-Gericht

EU-Kommissarin Margrethe Vestager (Bild: EU/Flickr)

Die juristische Auseinandersetzung rund um die Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro von Apple in Irland setzt sich weiter fort und kommt nun vor das oberste Gericht der Europäischen Union. Denn die EU-Kommission kündigte gegen das Urteil des EU-Gerichts im vergangenen Juli wie erwartet Berufung an, wie die Brüsseler Behörde verlauten lässt.

Tiktok leitet gerichtliche Schritte gegen die USA ein

Will gerichtlich gegen Trump vorgehen: Tiktok (Bild: Pixabay/ Motionstock)

Mit gerichtlichen Schritten will die chinesische Kurzvideo-App Tiktok die Verbotsankündigung der US-Regierung verhindern. Das Unternehmen und sein Mutterkonzern Bytedance reichten Medienberichten zufolge am Freitagabend bei einem Bundesgericht in Washington Beschwerde ein, um die Download-Sperre zu blockieren.

Zürcher Handelsgericht schmettert Salts Antrag gegen Sunrise-Übernahme ab

Vor dem Handelsgericht abgeblitzt: Salt (Bild: Salt)

In der Schweiz ist Salt Mobile mit rechtlichen Schritten gegen die Übernahme des Telekomkonzerns Sunrise durch den US-Kabelriesen Liberty Global vorerst abgeblitzt. Das Handelsgericht des Kantons Zürich lehnte einen Antrag von Salt auf eine einstweilige Verfügung ab.

Zürcher Handelsgericht lehnt Salts Verfügungsgesuch gegen Sunrise ab

Salt: eingebrachte Verfügung gegen Sunrise abgelehnt (Bild: Salt)

Das Zürcher Handelsgericht hat das Gesuch von Salt um eine einstweilige Verfügung gegen Sunrise abgelehnt. Dies gab Sunrise heute via Communiqué bekannt. Ziel der Verfügung wäre es gewesen, dem Sunrise-Grossaktionär Freenet sowie den Verwaltungsräten und den Konzernleitungsmitgliedern von Sunrise zu verbieten, ihre Aktien der Kabelnetzbetreiberin UPC zu verkaufen, die Sunrise übernehmen will.

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