Alibaba in China zu Milliardenstrafe verdonnert

Alibaba muss tief in die Tasche greifen (Logo: Alibaba)

Das chinesische Amazon-Pendant Alibaba muss tief in die Tasche greifen, denn Chinas Marktaufsicht hat den Konzern wegen Verstössen gegen das Wettbewerbsrecht zu einer Busse in Höhe von 18 Milliarden Yuan (2,54 Milliarden Schweizer Franken) verdonnert. Laut chinesischen Staatsmedien, habe die Online-Handelsplattform ihre beherrschende Marktposition ausgenutzt, um Händler zu bestrafen, die ihre Waren auf konkurrierenden Plattformen angeboten hätten. Damit behindere Alibaba den Wettbewerb.

Deutschland: Bundesgerichtshof billigt Händler-Entgelte bei Online-Bezahlung

Online-Bezahlung: Händler dürfen bei Nutzung von Paypal oder Sofortüberweisung eine Extra-Gebühr verlangen (Symbolbild: Rawpixal auf Unsplash)

Unternehmen dürfen von ihren Kunden für Online-Bezahlungen per Paypal oder Sofortüberweisung eine Extra-Gebühr verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Entgelte fürs Bezahlen per Banküberweisung, Lastschrift oder Kreditkarte seien zwar gesetzlich verboten. Hier werde aber Geld für die Einschaltung eines Dienstleisters verlangt, der noch zusätzliche Leistungen übernehme, beispielsweise die Prüfung der Bonität.

Amazon lässt Paketauslieferer in den USA mit Kameras überwachen

Wird immer mehr zum Überwachungs- und Kontrollmonster: Amazon (Bild: Christian Wiediger auf Unsplash.com)

Nachdem im Februar noch von einem Gerücht die Rede war, bestätigt sich jetzt, dass Paketauslieferer von Amazon in den USA unter permanente Kameraüberwachung gestellt wurden. Überwacht werden soll nicht nur die Identität des Fahrers, sondern unter anderem auch der genaue Fahrtweg, Geschwindigkeit und Beschleunigung.

John McAfee droht wegen Kryptowährungsbetrug lange Haftstrafe

Von langer Haftstrafe bedroht: John McAfee (© Gage Skidmore/CC BY SA 3.0)

Der 1945 geborene Pionier bei der Entwicklung von Antiviren- und Computersicherheitssoftware, John McAfee, soll in den Vereinigten Staaten wegen Betruges mit Kryptowährungen und Verschwörung zur Geldwäsche vor Gericht gestellt werden. Das US-Justizministerium veröffentlichte nun die entsprechende Anklage. Bei einer Verurteilung drohen dem britisch-amerikanischen Unternehmer und Programmierer hohe Gefängnis- und Geldstrafen.

Trendsales-Betrugsverfahren: TX Group erhält 13,25 Millionen US-Dollar zugesprochen

Sitz der TX Group in Zürich (© Melissa/ CC BY SA 4.0)

Als Ergebnis eines Schiedsverfahren gegen die Verkäufer der dänische Online-Secondhand-Modeplattform Trendsales hat die Zürcher TX Group nun eine Zahlung von 13,25 Millionen US-Dollar zugesprochen bekommen. Verbucht werde der Betrag im Finanzergebnis 2021, gab die TX Group via Aussendung bekannt.

Epic Games zieht in App-Store-Streit mit Apple vor Gericht den Kürzeren

Von Epic entwickelt: Fortnite (Bild: Epic)

Die US-amerikanische Spiele-Herstellerin Epic Games, die unter anderem "Fortnite" entwickelt hat, ist mit dem Versuch gescheitert, den App-Store-Streit mit Apple nach Grossbritannien zu tragen. Das britische Wettbewerbsgericht hat nun eine Klage von Epic Games abgeschmettert.

Das Imperium schlägt zurück: Datenkonzerne verklagen nun Maryland wegen Online-Steuer

Online-Steuer: Front gegen Maryland (Foto: iStock)

Erst letzte Woche hat der US-Bundesstaat Maryland eine Steuer auf Online-Werbung beschlossen, schon geht die US-Handelskammer mit Unterstützung grosser Datenkonzerne – darunter Amazon, Facebook und Google – gerichtlich dagegen vor. Die Unternehmen wollen verhindern, dass Maryland zu einem Präzedenzfall wird und andere Bundesstaaten dem Beispiel folgen.

New York klagt Amazon wegen unzureichender Schutzmassnahmen

Amazon muss in New York vor Gericht (symbolbild: Hello I'm Nik auf Unsplash.com)

Der US-Bundesstaat New York hat Klage gegen Amazon eingereicht wegen angeblich unzureichender Schutzmassnahmen für Mitarbeiter in der Coronavirus-Pandemie. Der weltgrösste Online-Händler habe durch das Versäumnis, für ein sicheres Arbeitsumfeld zu sorgen, gegen Arbeitsrecht im Bundesstaat verstossen, teilte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James am gestrigen Mittwoch mit.

Amazon zahlt über 60 Millionen Dollar wegen Trinkgeldunterschlagung

Amazon zahlt Millionenbetrag (Symbolbild: Pixabay/ Aixklusiv)

Der US-Onlinehändler Amazon zahlt wegen des Vorwurfs der Trinkgeldunterschlagung 61,7 Millionen Dollar bei einem Vergleich. Der Konzern habe Lieferfahrern über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren nicht ihre vereinbarten Bezüge voll ausgezahlt, teilte die amerikanische Verbraucherschutzbehörde FTC mit. Amazon habe die Beschäftigten vorsätzlich im Unklaren gelassen, so die Behörde. Erst nachdem der Konzern von Ermittlungen der Aufseher erfahren habe, sei die Praxis 2019 eingestellt worden.

Google wegen Diskriminierung mit 3,8 Mio. Dollar gebüsst

Muss zahlen: Google (Logo: Google)

Der US-Internet-Riese Google muss nach einem Vergleich wegen Unterbezahlung und Benachteiligungen von Frauen und Asiaten 3,8 Mio. Dollar zahlen. Ermittler des US-Arbeitsministeriums hatten festgestellt, dass Google von 2014 bis 2017 bei seiner Software-Engineering-Gruppe zeitweise 2.783 Frauen unterbezahlt hatte. Zudem seien Frauen und asiatische Bewerber im Geschäftsjahr 2017 bei Stellenausschreibungen in San Francisco und Kirkland benachteiligt worden.

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